So wir sind wieder da...erholt und bereit weiter zu übersetzen...da wir beide leider nur noch
4 tage ferien haben, hoffen wir, noch ein kapitel vor schulbeginn hochzuladen, weil es danach
wahrscheinlich schwieriger wird, zeit zum Übersetzen zu finden. Naja wir werden sehen. Hoffentlich
hattet ihr alle auch schöne ferien, obwohl bei den meisten sie ja schon vorbei sein werden, sofern
ihr nicht aus baden-württemberg oder bayern seid.

Vielen Dank an alle die reviewt haben oder diese Geschichte zu ihren Favoriten oder Alerts hinzugefügt haben.

Disclaimer: Siehe Kapitel 1 xD

Aber jetzt viel Spaß mit dem neuen kapitel


Ron war ziemlich glücklich am nächsten Tag beim Frühstück. Es stellte sich heraus, dass das Quidditchtraining der letzten paar Tage das Beste war, auch wegen Ron's Auftritt. Er hat kein einziges Tor reingelassen, und die meisten vom Gryffindortisch redeten darüber. Ron lehnte sich zu Hermine und flüsterte ihr ins Ohr.

„Ich war so erholt, ich war gar nicht angespannt, deshalb war ich so gut. Ich schätze, das lag an dir Mine."

Ron wackelte andeutungsweise mit seinen Augenbrauen und wandte sich dann wieder zu seinen Rührei. Hermine war nicht wirklich beeindruckt, und sie dachte rebellisch, dass sein Auftritt bei ihr sicher nicht ‚der Höhepunkt seines Spiels' gewesen war und dass er sich Spannungslinderer in naher Zukunft vergessen könnte.

Aber sie lächelte süß und nahm das Kompliment direkt von ihrem Freund mit viel Gnade an. Bei der Morgenpause brachte sie es sogar zu einem Mädchenkichern mit Ginny wegen dem Grund für Rons Entspannung. Im Hinterkopf hatte Hermine das typische Slytherinlächeln weil Ginny so schnell erraten hatte warum.

‚Sie hat es öfters gemacht, als sie es uns wissen lässt. Ich frag mich wen sie bedient.'

„Ja.", sagte Hermine. „Ron ist ein ziemlich guter Torwart, aber McLaggen war ziemlich nah an ihm dran als Prüfungen waren oder?"

‚Bullauge', dachte Hermine als Ginny wütend rot wurde während sie versucht es zu verbergen. „Ja, er hat sich verbessert oder?", quietschte sie. Danach, sehr zu Hermines Belustigung, hatte Ginny sie nicht mehr damit aufgezogen.

In den nächsten paar Tagen merkte Hermine, dass die Lehrer sie anders behandelten. Mit der deutlichen Ausnahme von Professor Binns natürlich. Niemand reagierte mehr darauf wenn sie sich meldete, niemand lächelte sie in den Korridoren mehr an und es war mindestens einen Tag her, an dem sie Punkte für ihr Haus geholt hat. Etwas, das Draco mit Freude bemerkte. Es war klar, dass McGonagall die anderen Lehrer in ihr Projekt eingeweiht hatte und keiner war damit einverstanden.

Snape behandelte sie auch anderes, aber in die entgegengesetzte Richtung. Er war mehr darauf erpicht, dass Hermine Ron nicht helfen soll, aber abgesehen davon war er meistens freundlich. Er hat sogar „gut gemacht" zu ihr in der Stunde davor gesagt, was Ron dazu brachte, sie misstrauisch anzustarren.

Was Hermine nicht herausbekam, war warum. Snape hat gesagt, dass die Gewinner die Geschichte geschrieben hatten, und das war wahr genug. Er hat auch gesagt, dass die Sieger immer noch gewannen, also waren die Sieger die Lehrer und das Ministerium und der Orden, über die er immer sprach, als wären sie immer noch die Stärkeren. Aber sie konnte nicht verstehen wie die Menschen die sie über die letzten sechs Jahre kennengelernt hatte, die feigen, unmenschlichen Verbrennungen zulassen konnten.

Die Regierung und die Idealvorstellungen ändern sich, also musste die jetzige Führungsschicht nicht mit den Verhaltensweisen übereinstimmen, die mehrere Jahrhunderte schon vorbei sind. Sie könnten sich doch öffentlich zu den falschen Taten bekennen, daraus lernen und es lehren. Stattdessen hat sie offensichtlich ein Tabu gebrochen, ein Geheimnis, so eifrig verborgen, dass die Menschen, die sie bewunderte, sich weigerten, ihr in die Augen zu schauen, um sie zu überreden, das Thema nicht fort zu setzten.

Das hatte genau die gegensätzliche Reaktion. Ihr Instinkt war es zu lernen, zu verstehen und das Herausgefundene zu ihrem Nutzen zu benutzen. Der sehr kalte Krieg zwischen ihr und ihren Lehrern war okay für Hermine, wenn das hieß, dass sie das größte Geheimnis, über das sie jemals gestoßen war, aufdecken würde. Der Fundort des Steins der Weißen war nichts im Vergleich zu dem hier. Die Identität von dem Erben Slytherins eine Kleinigkeit. Snape hatte sie in der Hand, indem er ihr keine Informationen gab, ein Konzept, welches sie zum Einen ärgerte, zum Anderen aber unerklärlicherweise in Erregung versetzte.

Angespornt durch seine Torwärterfähigkeiten hatte Ron vergessen, sie nach ihrem Treffen mit Snape zu fragen, aber eine Woche später machte er das Misstrauischer-Freund-Ding, nachdem Snape ihr wieder einen Leckerbissen von Lob für ihren Trankversuch gab.

„Was hast du in der Nacht mit Snape gemacht? Er ist fast zu nett." Ron schaute als wäre diese Idee abstoßend für ihn.

Hermine hatte plötzlich ein Bild im Kopf wie Snape sie gegen die Tür drückte, sie so fest im begrenzten Bereich hielt,damit er in sein Klassenzimmer schauen konnte.

„Wir, ähm, haben nur mein Projekt durchgesprochen. Ich glaube, er war dankbar über meine Fragen und deshalb ist er netter als sonst." Sein Geruch so nah war fein, aber verführend. Eine Mischung aus nachklingenden Düften von früher gebrauten Tränken, einem holzigen, männlichen Aftershave und ein Hauch von ihm nach einem Tag über erhitze Kessel gebeugt.

„Es war also kein freundlicher Austausch von Gedanken zwischen euch?"

Die Art, wie sich sein Gesicht bewegte, wenn er ihr die Geheimnisse erzählte, wie das Geheimnis von ihm zu ihr wanderte.

„Natürlich nicht, aber es kommt mir so vor als würdest du mich verhören. Wer hat gesagt was es war?"

„Malfoy, er hat mich damit aufgezogen, dass meine Freundin eine Freitagnacht mit Snape verbringen würde und nicht mit mir."

„Ja klar würde er so was sagen, ignorier ihn einfach Ron."

Ron zuckte mit den Achseln. „Na ja, ich hab dich ja diesen Freitag ganz für mich alleine, und dann kommt noch das Hogsmeadwochenende. Harry hat gesagt, dass er kommt, um uns zu sehen, hab ich dir das schon erzählt?"

Hermine lächelte. „Nein, hast du nicht. Oh es wird toll sein, ihn wieder zu sehen und alles nachzuholen."

„Ja, es ist komisch ohne ihn in meinem Schlafsaal."

Ron erzählte weiter was sie morgen mit Harry alles machen werden, aber Hermine hörte ihm nur halb zu, mit einem schuldigen, sinkenden Herzen. Sie hatte gehofft, dass Snape wieder jemanden schicken würde, um ihr mehr Informationen zu geben; aber jetzt sah es so aus, als ob sie diesen Freitag mit Ron verbringen würde. Hoffentlich, dachte sie, bin ich diese Woche dran.