okee...es tut mir schrecklich leid, dass es so lange gedauert hat...schule und so...wah...auf jeden fall, des nächste kapitel kommt schneller...auch wenn nich wirklich viele von euch eine reaktion gezeigt haben :(...aber danke an alle reviewer...und jetzt auf ausdrücklichen wunsch von ihr xD nenne ich namentlich meine freundin, die mit mir übersetzt: Dani, du bist toll :D

Und steffi, ja du auch xD

Disclaimer: Mich nervt es immer das gleiche zu schreiben...ich glaub ihr habts kapiert oder?


„Seid willkommen, Freunde. Ich habe diese Gelegenheit genutzt ein Ordenstreffen anzuordnen, damit unsere jüngeren Mitglieder in Hogwarts nicht vermisst werden. Wir wollen heute nur allgemeine Informationen austauschen, da wir uns seit September nicht mehr getroffen haben. Möchte irgendwer anfangen?"

„Ich werde", sagte Harry.

Er richtete sich auf und zog ein dreckiges und verkrumpeltes Stück Papier aus der Tasche.

„Wie viele von euch wissen, habe ich die Schule abgebrochen", er sah entschuldigend zu McGonagall, „um nach den fehlenden Horkruxen zu schauen. Für diejenigen, die nicht komplett eingeweiht waren, Voldemort erschuf 6 von diesen, jeder enthält ein Stück seiner Seele. Ich habe das Tagebuch, ein Horkrux, in meinem zweiten Schuljahr zerstört. Dumbledore räumte einen anderen aus dem Weg, Marvolos Ring. Wir glauben, dass die Restlichen ein Medaillon und der Becher von Helga Hufflepuff sind. Obwohl immer noch zwei übrig bleiben, sind wir wahrscheinlich schneller, wenn wir erst die genannten suchen, bevor wir herauszufinden versuchen, was die anderen sind. Seit September haben wir zwar keine neuen Horkruxe gefunden, aber wir sind sehr dicht am Medaillon dran."

Er lehnte sich wieder zurück und Hermine fühlte einen Stich von Verzweiflung. 3 Monate und der einzige Fortschritt war, dass sie dachten, sie wären knapp an einem Horkrux dran. Harry sah müde aus und erwachsener als vor ein paar Wochen, aber er sah außerdem ziemlich sicher und voll von sich selbst aus. Ich hoffe, dieses „der Auserwählte" Zeugs steigt ihm nicht zu Kopf , dachte sie rebellisch.

„Vielen Dank Harry. Moody, möchtest du noch etwas hinzufügen. Du assistierst Harry."

„Nur das diese ganze Bucharbeit und Geheimnistuerei langweilig wird. Ich denke, wir brauchen Action."

„Vielen Dank, Alistair."

Dumbledore lächelte und die nächste Person präsentierte ihren Fortschritt bei einem anderen Aspekt des Krieges. Es schien Stunden zu gehen und Hermine folgte jedem Wort, lange nachdem Ron glasige Augen bekommen hatte. Soweit sie es sagen konnte, waren die Worte bedeutungslos.

„Severus, hast du uns irgendetwas über Voldemorts Pläne zu erzählen?"

Snape räusperte sich und begann zu sprechen.

„Voldemort agiert fast genauso wie letztes Mal und seine Taten und Pläne sind in einem erkennbaren Muster angeordnet. Er verursacht Panik und Angst mit ein paar ausgewählten Opfern. Er ist ein großer Befürworter des alten Kriegsstils und als solcher verbraucht er nicht viel Energie während des Winters. Er sieht den Sommer als eine Art Feldzug-Saison. Dieses Muster wurde klar seit kurzem; Er hat mehrere Muggel und ein paar Zauberer getötet. Den Großteil seiner Zeit verbraucht er, um allgemeines Chaos zu verbreiten. Er hat Brücken zerbrochen, Gleise unterbrochen und das Dunkle Mal benutzt um in den Medien zu bleiben und Angst zu verbreiten. Er wird nicht wirklich ein Problem sein bis zum Frühling."

Snape redete noch für eine Weile, wobei er eigentlich nur das schon Gesagte wiederholte. Sein Ton war beruhigend, aber Hermine war alles andere als beruhigt. Er hatte keinen von den Plänen erwähnt, die Voldemort im Ärmel hatte. Die Folge war, dass es keine Konsequenzen geben würde, die erwähnenswert wären. Hermine entschied, ihre Zweifel nicht auszusprechen, so wie alle sie behandelten, würde ihr sowieso nur gesagt, sie solle still sein.

Dumbledore beendete das Treffen und alle begannen zu reden und sich zu strecken, da sie solange still gesessen hatten. Hermine ging nach draußen in die Halle und saß auf die Treppe, da sie genau wusste, dass sie aus den Gesprächen ausgeschlossen würde, sowie auch am Anfang des Treffens. Eine einsame Träne bahnte sich einen Weg auf ihrer Wange und sie rieb sie wütend weg. Snape hatte sie gewarnt, dass das passieren würde und sie hatte ihm nicht wirklich geglaubt. Nun, da sie erfahren hatte, wie es war, nicht jedermanns Liebling zu sein, hatte sie keinen Grund, Mitleid mit sich zu haben. Sie hätte es kommen sehen müssen. Während sie wütend an die Tür starrte, bereitete sie sich darauf vor, zu sitzen und zu warten, bis alle bereit waren, zurück nach Hogwarts zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt löste sich Snape von seinem Gespräch mit Moody und folgte ihr in die Halle. Sie blickte auf, als er sich an das Geländer lehnte.

„Was für eine Zeitverschwendung." Sagte Snape nüchtern.

Hermine konnte nur nicken.

„Ich habe gemerkt, wie alle sie ignoriert haben, als wären sie nicht da. Wie fühlen sie sich?"

Hermine schaute zu ihm geschockt auf und er schaute zurück.

„Es tut weh." Keuchte sie.

Snape senkte seinen Blick und verschränkte die Arme als er auf seine Füße blickte. „Ich wusste, es würde. Miss Granger, das funktioniert nicht."

Hermine lächelte traurig. „Sie möchten, dass ich das Projekt wechsle."

„Nicht wirklich." Snape drehte sich zum Geländer und sprach mit einer leisen Stimme, damit nur sie ihn hören konnte.

„Ich schlage vor, sie ändern ihr Projekt in den Versuch, den Zaubertrank zu brauen, der die magischen Kräfte der Hexen verhindert hatte. Die Anweisungen sind verloren und nur die Hälfte der Zutaten bekannt. Auf diesem Weg können wir weiterhin alleine zusammenarbeiten und ich kann ihnen den Rest der Wahrheit erzählen, ohne dass sie von jedem ignoriert werden. Keiner wird etwas bemerken."

„Warum stecken sie so viel Zeit in das? Wäre es nicht einfacher für sie, das Ganze zu vergessen? Ihre Kollegen sind nicht wirklich freundlich zu ihnen, weil sie mich „unterstützen"."

„Ich „unterstütze" sie, Miss Granger, weil ich es wichtig finde. Und damit genug."

„Danke schön." Wisperte Hermine.

Die Tür zum Gang öffnete sich und Ron und Harry traten hindurch, offenbar nach ihr suchend. Hermine zuckte weg vom Gelände, weg von Snape. Snape lächelte nur und drehte sich zu ihnen herum.

„Potter", sagte er, „wie ist das Leben für den auserwählten Schulabbrecher?"

„Einfach toll, danke der Nachfrage, Professor." Murrte er.

„Hermine, wir gehen jetzt zurück nach Hogsmeade mit den anderen um ein Butterbier zu trinken und zu reden."

Hermine wollte grad antworten, dass sie lieber direkt zur Schule zurück ginge, als Snape eingriff.

„Miss Granger wird mich auf einem Besuch in der Winkelgasse begleiten, Potter, also wird sie nicht mitkommen können."

Ron wurde rot und drehte sich zu ihr.

„Ist das wahr? Du verbringst lieber Zeit mit ihm als mit uns?"

„Es ist eine schulische Notwendigkeit, Mr. Weasley, und einen anderen Tonfall, wenn sie mit einem Vorgesetzten reden."

„Entschuldige, Ron, aber ich habe beschlossen, mein Projekt zu ändern. Es ist jetzt das Brauen eines wichtigen Tranks und ich brauche ein paar Zutaten. Weil ich das gerade eben erst beschlossen habe, ist es ziemlich kurzfristig, aber trotzdem wichtig. Ich dachte, du würdest das verstehen."

Als sie sprach, konnte sie nicht anders, als Harrys Gesicht beobachten. Es war schrecklich argwöhnisch gewesen, als Snape sagte, wohin sie gehen würden, aber als sie erwähnte, dass sie ihr Projekt ändern würde, hellte sein Gesicht auf und er lächelte sie an.

„Kein Problem." Sagte Harry, „Komm Ron, wir haben dann die Gelegenheit, ein männliches Gespräch zu führen. Du weißt, wie Hermine ist, wenn noch Arbeit übrig ist, sie wäre eh total abgelenkt, selbst wenn sie mitgehen würde."

Ron war sprachlos vor Wut und Harry musste ihn halb wegziehen, damit er mitkam. Snape drehte sich zurück zu Hermine, seine Augenbrauen hochgezogen.

„Sie scheinen sehr geübt beim Lügen zu sein, Miss Granger. Ich sollte das in der Zukunft nicht vergessen."

„Ich lüge nur, wenn es notwendig ist, Professor, und nur jetzt und dann mit ihnen."

Snape runzelte die Stirn. „Warten sie hier und ich sage Dumbledore, wohin wir gehen. Ich werde auch ihre Änderung ihres Projekts erwähnen, um seine n Argwohn zu besänftigen. Das wird es für uns beide einfacher machen."

Snape schritt in den Hauptraum, während Hermine ihren Mantel und Mütze anzog. Sie war aufgeregt und hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen beim Hintergehen ihres Freundes und Professors. Und ich werde wieder allein mit ihm sein, dachte sie. Scheiße, sei ruhig Hermine. Du bist nur an seinem Intellekt interessiert.

Snape kam zurück mit McGonagall im Schlepptau.

„Ich bin erfreut über ihren Sinneswandel, Hermine." Sagte sie glücklich. „Ich bin sicher, diese neue Richtung ist sehr viel besser für sie."

„Das glaube ich auch, Geschichte der Magie ist kein wirklich praktisches Fach, ich denke, das hier wird sehr viel wichtiger für die Zukunft sein." Sie musste ein Grinsen unterdrücken, da sie merkte, wie leicht sie McGonagall belügen konnte. Und diese Frau nennt sich eine einfühlsame Hexe, haha. McGonagall disapparierte, wahrscheinlich zurück nach Hogsmeade.

„Haben sie nichts Wärmeres, Miss Granger? Die Winkelgasse wird kalt sein."

„Mich stört die Kälte nicht, aber danke der Nachfrage, Professor."

„Sehr gut. Sollen wir?" Snape deutete zum Kamin und Hermine nahm sich etwas Flohpulver. „Winkelgasse", sagte sie selbstsicher in die Flammen.