Hi^^,

hoffe ihr seit nicht böse wegen der laaaaaaaannngen Wartezeit!

Würde ja gerne ne ausgefallene Entschuldigung vorbringen, aber die gibt es nicht^^°

Ich hatte einfach keine Muse um mich hinzusetzen und zu schreiben…

Vielen Dank an die Reviewer!

Wo ich gerade dabei bin…

Im Harry Potter Fandoom bin ich bei einer Story in den Reviews auf eine sehr vernichtende Gruppe von Kritikern gestoßen.

Auch wenn ich die Art wie diese es machen nicht gut finde, muss ich gestehen dass manche Kritikpunkte auch passen…

Hier meine Bitte an euch:

Ich will keinen Quatsch schreiben und mich natürlich auch verbessern, also gebt mir ruhig euren Rat, eure Kritik und sagt mir bitte auch wenn euch etwas nicht gefällt!

Ich bin dann sicherlich niemand böse! Ich werde versuchen die Hilfe anzunehmen und auch umzusetzen^^

LG

Zauberlehrling

Kapitel 6

Das 1x1 der ersten Hilfe

Yugi war der Erste der wieder reagierte und sich auf die Absturzstelle zu bewegte, dicht gefolgt von Herr Takawa, der den Jüngeren zurückriss.

„Muto stehengeblieben!", rief er laut aus.

„Aber wir müssen doch…" Herr Takawa unterbrach ihn.

„Vor allem darauf achten das nicht noch jemand dort runter stürzt!" Yugi sah den Lehrer aus großen unverständigen Augen an und auch im Hintergrund wurden die ersten Protestlaute ausgestoßen. Wobei der Großteil der Klasse erst jetzt wirklich zu registrieren schien, was genau gerade passiert war.

Yuki und Kizakawa waren vom Abgrund weit abgerückt und starrten an die Stelle, an der noch vor kurzem Seto Kaiba und Joey gestanden hatten. Was hatten sie nur getan?

Tristan war außer sich. Wütend stampfte er auf das Pärchen zu und schrie sie aufgelöst an.

„Ihr zwei, ihr habt…!", fauchte er mehr aufgelöst, als wirklich böse.

„Taylor, ‚Ruhe' hab ich gesagt!" Herr Takawa war bemüht selbst Ruhe zu bewahren und seine Klasse im Zaum zu halten, während er gleichzeitig fieberhaft darüber nachdachte, was er nun tun musste.

Schnell trat er auf das Pärchen zu das, unter dessen Blick, um einiges Zusammenschrumpfte.

„Ihr Beide ward am nächsten am Geschehen, habt ihr gesehen wo die Beiden hin gestürzt sind?" Noch immer klang die Stimme des Lehrers angespannt, aber ruhig. Als er das bedauernde Kopfschütteln der Beiden sah, atmete er tief ein und trat selbst an den Abgrund, den Schülern hinter ihm warf er noch einen warnenden Blick zu, sich ja nicht von der Stelle zu rühren.

Das grüne Blätterdach jedoch verwährte ihm jede Möglichkeit auch nur zu erahnen, wo Joey und Seto hingestürzt waren. Herr Takawa erlaubte sich einen kurzen Moment der Schwäche und schloss seine Augen, während er zitternd ausatmete.

Er wusste, dass es höchst unwahrscheinlich war das seine Beiden Schüler noch lebten, die Höhe war einfach mörderisch und er wusste noch etwas…

Es war für sie unmöglich in diesen Teil des Tales hinab zu steigen. Der Felsen lief beinahe senkrecht in die Tiefe und selbst wenn sie den Berg auf denselben Weg wie am Vortag wieder hinabsteigen würden, befanden sie sich schließlich wieder auf der falschen Seite. Es gab für sie keine Möglichkeit, schnell zu den Beiden Verunglückten zu gelangen.

Rückwärts gehend entfernte er sich wieder von der Kante und sah sich zu den verunsicherten und verängstigten Schülern um.

„Wer von euch hat das Notfalltelefon?" Zu Beginn ihres Ausfluges hatte er ein Telefon für den Notfall rausgegeben, das ständig den Träger wechselte und im Moment war es für sie wohl die einzige Möglichkeit Joey und Seto Hilfe zukommen zu lassen. Sie selbst würden mindestens Zwei Tage benötigen, um auch nur in die Nähe der Absturzstelle zu gelangen. Erneut brach Unruhe aus und es war schließlich eine zitternde und weinende Frau Kuzakabe, die zögernd auf ihren Kollegen zutrat.

„Seto Kaiba.", flüsterte sie so leise, dass Herr Takawa Schwierigkeiten hatte sie zu verstehen, doch als sein Kopf das Gemurmel schließlich entschlüsselt hatte, schwand auch seine letzte Hoffnung rapide. Seto Kaiba also hatte das Telefon getragen als er abgestürzt war und damit die einzige Möglichkeit auf Rettung, mit in die Tiefe gerissen.

Herr Takawa blickte zu Joeys besten Freunden.

Téa Gardner war zusammengebrochen und hing weinend in Yugi Mutos Armen, während Tristan Taylor, wie ein Tiger im Käfig, auf und ab schritt und leise vor sich hinmurmelte. Muto selbst blickte aus leeren Augen vor sich her.

Dem Lehrer war klar das er den Kindern seine Befürchtung über den Tot der Beiden Konkurrenten nicht mitteilen durfte. Er musste mit dieser Gruppe jetzt so schnell wie möglich den Bergpass überqueren und das Lager erreichen, das am Ende des Flusses auf sie wartete, zusammen mit Strom und was noch wichtiger war, funktionierenden Telefonen.

Sich selbst dazu ermahnend sich auf das wesentliche zu konzentrieren, wandte er sich mit lauter durchdringender Stimme an die verstörten Jugendlichen.

„Wir müssen jetzt so schnell wie möglich Hilfe holen! Joey uns Seto werden den Sturz nicht unbeschadet überstanden haben und unsere Hilfe brauchen! Im Moment haben wir keine Möglichkeit zu ihnen zu gelangen." Herr Takawa sah zu Muto und hob beschwichtigend seine Hand als dieser, ebenso wie Taylor, auffahren wollte.

„Wir würden zu lange brauchen, um die Absturzstelle zu erreiche und wir haben auch keine Möglichkeit fremde Hilfe zu rufen! Unsere einzige Möglichkeit den Beiden jetzt zu helfen ist es, unser Ziel so schnell wie nur irgend möglich zu erreichen, dort haben wir ein Telefon und können Hilfe holen!" Eindringlich sah Herr Takawa in die Gruppe und war erleichtert, als er sah wie sich die Meisten widerstandslos erhoben und ihre Taschen schulterten. Sein Blick glitt wieder zu der Gruppe um Yugi Muto und auch dort war so etwas wie wilde Entschlossenheit zu erkennen. Herr Takawa war kein gläubiger Mensch, war es nie gewesen, doch nun betete er zu allen Göttern die ihm in den Sinn kamen, dass die Beiden Schüler den Sturz überlebt hatte und ihre Hilfe noch rechtzeitig bei den beiden eintreffen würde.

Joey der, am ganzen Leib zitternd, neben den noch immer bewusstlosen Seto Kaiba saß, versuchte sich zu beruhigen.

„Komm schon Joey denk nach!" Er hatte kurz zuvor Setos Körper vorsichtig abgetastet und glaubte, mehr als einen gebrochenen Knochen gefunden zu haben. Setos Bein stand in einem seltsamen Winkel und dort wo die Hose zerrissen war, konnte Joey eine blutige Fleischwunde erkennen. Ebenso am Kopf hatte der Blonde eine dicke Beule gefunden, die sich begann bläulich zu färben. Setos ganzer Körper wirkte zerschlagen und die vielen blutigen Kratzer halfen nicht dieses entmutigende Bild zu beschönigen. Wie schlimm stand es wirklich um den sturen und eingebildeten Firmenchef? Äußerlich hatte Joey schon schlimmeres gesehen, von dem Bein mal abgesehen, doch wie stand es mit inneren Verletzungen? Hatte Seto nur üb erlebt, um ihm hier zu sterben?

Joey verfluchte sich für den Gang, den seine Gedanken nahmen. Noch immer zitterte er am ganzen Leib und schaffte es einfach nicht sich zu beruhigen.

Als er sich zuvor auf seinen eigenen Zustand konzentriert hatte, hatte er sarkastisch festgestellt, dass das Glück mal wieder mit dem Dummen gewesen war, zwar glaubte er sich eine Rippe gebrochen zu haben, zumindest ließ der Schmerz den er beim Atmen verspürte darauf schließen, doch sonst schien er, bis auf einige Kratzer und viele blaue Flecken, unversehrt. Er war sich sicher das sein Vater ihn schon schlimmer zugerichtet hatte, also nichts womit er nicht fertig werden würde!

Joey versuchte sich krampfhaft auf seine nächsten Schritte zu konzentrieren oder zumindest darauf welche diese eigentlich waren.

Was sollte er tun? Was konnte er tun?

Joey hatte, wie wohl jeder andere Mensch, in seiner Freizeit ab und an mal eine Ärzteserie gesehen und auch einige über das Überleben in freier Wildbahn, aber irgendwie schien bei ihm einfach nichts Hilfreiches hängen geblieben zu sein.

Der Blonde richtete seine Konzentration wieder auf Seto. Dieser lag leicht verkrümmt da und trug noch immer den Rucksack.

Hatte dieser dem Brünetten vielleicht sogar das Leben gerettet?

Obwohl Joey nicht sicher war das richtige zu tun, begann er Seto vorsichtig in eine gerade Position zu legen. Dabei befreite er den Firmenchef auch von dem schweren Rücksack.

Die ganze Prozedur schien ewig zu dauern und da Seto trotz seiner Bewusstlosigkeit den einen und anderen Schmerzlaut von sich gab, war Joey froh es schließlich hinter sich zu haben.

Gab es da nicht irgendetwas wie eine stabile Seitenlage? Joey zögerte. Was war wenn Seto seine Halswirbel verletzt hatte? Joey fuhr sich wild durch seine ungezähmte Mähne. Er hatte Angst und fühlte sich völlig überfordert!

Er entschloss sich schließlich dafür Seto leicht seitlich zu drehen, den unteren Arm legte er ihm vorsichtig unter den Kopf und den oberen ließ er nach hinten gleiten. Nach einem kurzen Blick auf Setos Beinwunde hob er dieses vorsichtig an und brachte es in eine Position, die nicht all zu schmerzhaft für diesen wirkte.

Da er im Moment für Seto nichts weitere tun konnte, wandte er sich den Rucksack zu. Vielleicht hatte der Firmenchef ja etwas nützliche darin?

Schnell waren die Reißverschlüsse geöffnet und der Inhalt auf den feuchten Waldboden verteilt.

Joey stockte als seine Finger sich um etwas schlossen, dass ihnen Rettung versprach. Das Funktelefon! Doch schon wenige Sekunden später war der flackernde Hoffnungsfunke wieder verloschen und Joey stieß einen heftigen Fluch aus. Das Telefon war beschädigt und obwohl er darauf herumdrückte, gab es keine Reaktion.

Am liebsten hätte er das Teil von sich geschmissen und zugesehen wie es an einem der umherstehenden Bäume zerschellt wäre. Doch Joey beherrschte und zwang sich, es behutsam zu den anderen Sachen am Boden zu legen. Er wusste nicht woher der Gedanke kam, doch vielleicht könnte Seto, wenn er wieder zu sich kommen sollte, daran herumbasteln. Der Kerl beschäftigte sich schließlich den ganzen Tag mit diesem Technikkram.

Die Ausbeute war erstaunlich umfangreich. Aber was hatte er auch anderes erwartet bei dem Monster von Tasche?

Setos Rucksack war ein wasch echter Trakkingrucksack und bot unheimlich viel Platz, um die verschiedensten Dinge darin unterzubringen.

Joey war auf makabere Art erleichtert, das sie Setos Tasche bei sich hatten und nicht seine, denn diese hätte sicherlich nicht so viel hergegeben.

Eine volle Wasserflasche, einige Müsliriegel, ein Taschenbuch, Taschenlampe und einige Ersatzbatterien, einen Kompass, eine Landkarte, Campinggeschirr, Feuerzeug, eine Isomatte, Setos Zelt, ein paar Ersatzkleider, sowie ein Handtuch, der Schlafsack, ein Schweizer Taschenmesser.

Mit jedem Teil das Joey zu Tage förderte, wurden seine Augen größer. Wie hatte Seto bei dem ganzen Krempel noch aufrecht stehen können? Joey selbst war ja beinahe an seinen paar Sachen gescheitert und Seto trug hier einen halben Haushalt mit sich herum…

Als er schließlich ein Fach für Medikamente und der gleichen entdeckte, war er seltsam erleichtert, obwohl er nicht wusste ob er Seto damit würde helfen können.

Es schien beinahe so, als habe Seto mit einem Unfall gerechnet, der erste Hilfe Beutel war riesig und Joey freute sich wie ein Schneekönig, als er anbei ein kleines Buch fand, dass sich das ‚Das 1x1 der erste Hilfe' nannte.

Es schien als habe sich Seto all das zu gelegt, was man für Geld bekommen konnte und bei einem Outdoor Aufenthalt auch gebraucht wurde.

Das war das erste Mal in Joeys leben das er froh war, dass Seto Kaiba der reichste Pinkel von Domino und als solcher an seiner Seite war.

Mit diesem Fundus ließ sich doch wirklich etwas anfangen. Joey verschwendete einige Minuten darauf zu überlegen womit er beginnen sollte, ehe er sich die Isomatte schnappte, sowie den erste Hilfe Beutel und das kleine Buch. Mit diesen Sachen unter den Arm wandte er sich wieder Seto zu. Jetzt würde sich herausstellen, ob er eine gute Krankenschwester abgeben würde.

Soo hier beende ich dieses Kapitel und entschuldige mich gleichzeitig dafür, dass es so lange gedauert hat und dennoch nur so kurz geraten ist…

Habe wirklich Probleme damit eine vernünftige Verhaltensweise für Joey zu Recht zu basteln, weil ich selbst nicht ganz wüsste, was ich in so einer Situation tun würde.

Ein Hoch auf Setos Rucksack *lach*

Würde mich über eure Meinung freuen und vielleicht fällte einem von euch noch etwas ein was ich total vergessen habe?^^°

Bis zum nächsten Mal,

Zauberlehrling^^