Titel: Maggie

Teil: 3/?

Autor: Neko (Ne-chan)

E-mail: sarahlenakoenig@hotmail.com

FanFiction: Harry Potter

Raiting: PG-14

Warnung: darkfic, OOC

Kommentar: Also, hallo erst mal!

Ich habe noch nicht alle HP Bücher gelesen, ehrlich gesagt bin ich gerade erst beim 3. Band, habe mich aber schon mit den vielen FF's vertraut gemacht. Und dabei habe ich meine Lieblingsgestalt schon längst herausgepickt. Severus Snape war für mich ein Typ mit tausend verschiedenen Ebenen und ich LIEBE so etwas einfach. Ronald Weasley kam für mich eher später dazu, aber später habe ich mich fast schon geärgert, dass es so wenig FF's von den beiden gibt. Aber ich bin ja nicht so und habe mich dann selbst an den Compie gesetzt. Überhaupt übt in letzter Zeit die Familie Weasley eine interessante Wirkung auf mich auf. Aber lasst euch überraschen. Ich sage nur, Percy ist bei mir etwas mehr... nun sagen wir Bruder, als ich in den Büchern zu fühlen bekommen habe. Nun aber genug Gequatsche und auf zur Geschichte!

Bitte seid nicht so streng mit mir! Mein Wissen ist noch beschränkt, aber ich arbeite daran. Auch begründete Kritik und Lob können mir dabei sehr weiterhelfen!

Pairing: Ron x Severus

Disclaimer: Alles nicht meins, alles J.K. Rowling. Geld bekomm ich auch nicht! *sich das Ganze noch mal überleg* Mist -_-

Maggie

You must love me!

Severus stürmte ohne auf die Etikette zu achten in das Büro von Dumbledore und zog die Vorhänge vom Bett zur Seite. „Albus!" Der Direktor von Hogwarts schmatzte nur im Schlaf und drehte sich auf die andere Seite. „Albus! WACH AUF!" Mit einem Ruck saß der alte Mann im Bett, starrte Severus mit Entsetzen in die Augen. „Severus, weißt du wie spät es ist? Du hättest mich fast zu Tode erschreckt!" Der schwarzhaarige junge Mann ließ sich mit einem Schnauben auf die Bettkante sinken. „Dann weißt du ja, wie ich mich gefühlt habe, als Ron Weasley auf einmal über mir kniete und mir eröffnete, dass wir für immer zusammenbleiben würden!" Albus´ Augen wurden Tellergroß, dann legte er Sev eine Hand auf die Stirn. „Hast du schlecht geträumt?" Snape verdrehte die Augen. „Nein, und ich bin auch nicht krank! Ich habe eher einen schlimmen Verdacht. Kannst du dich noch an Margarete Weasley erinnern?" Der ältere Mann überlegte kurz, nickte dann. „Ein sehr schwieriges Kind. Sehr still und scheu. Ihr Tod war sehr tragisch." Severus nickte. „Wie ist sie damals eigentlich gestorben? Darüber hatte man kaum etwas erfahren." Wieder nickte Dumbledore. „Kein Wunder! Es war Selbstmord! Sie hat sich vor den Augen ihres kleinen Bruders Ron umgebracht. Der Junge war regelrecht traumatisiert! Er brauchte psychiatrische Hilfe." Der Zaubertränkemeister schluckte. Davon merkte man Ron aber nichts an. „Und wenn sie noch leben würde?" Fragende Augen forderten ihn zum Weitersprechen auf. „Albus, ich bin mir sicher, Ron Weasley ist vom Geist seiner toten Schwester besessen! Alles weist darauf hin!"

Percy sprang aufgeregt von seinem Platz als Ron endlich seine Augen öffnete. Es war 6 Uhr morgens und er hatte seit Professor Snapes Auftritt kein Auge zugemacht. Zu tief saß noch der Schock, als er seinen kleinen Bruder leblos in den Armen des Zaubertränkemeisters liegen gesehen hatte. Ron blinzelte, setzte sich auf und murmelte ein „Guten Morgen". Etwas über die Ruhe von dem jüngeren Weasley überrascht erwiderte Percy den Gruß nicht. „Wie fühlst du dich, Ron?" Ron lächelte etwas müde. „Ich bin etwas müde! Ich hatte echt einen verrückten Traum! Ich bin in Snapes Schlafzimmer gegangen und..." Als er den fassungslosen Blick von Percy auffing, verstummte Ron. „Was ist? War doch nur ein Traum!" Doch Percy schüttelte den Kopf. „Du warst da, Ron! Und du bist zusammengeklappt! Nicht das du jetzt auch noch schlafwandelst!" Ron wurde blass. „Kein Traum? Aber dann habe ich wirklich? Und Maggie... Maggie wollte tatsächlich?" Besorgt rief Percy nach Madam Pomfrey, als Ron immer blasser wurde und sein Gesicht in seinen Händen vergrub.

Severus war diese Nacht nicht in sein Bett zurückgekehrt sondern hatte mit Albus diskutiert, was nun zu tun sei ohne das Ron Weasley Schaden dabei nahm. Geisteraustreibung war eine komplizierte und schmerzhafte Sache und konnte auch den Wirt des Geistes schädigen oder sogar umbringen. Am leichtesten wäre es ja, wenn Maggie alleine den Geist ihres Bruders verlassen würde, aber diese Möglichkeit stand nicht zur Debatte. Also blieb nur noch eine Chance. Ron musste gegen seine Schwester kämpfen und zwar mit allen Mitteln. Snape sah darin ebenso wenig Hoffnung, wie die Möglichkeit das Maggie selbst verschwindet. Schon das panische Verhalten, wenn er ihre Stimme hörte ließ diese Option lächerlich erscheinen. Müde streckte er sich und gähnte. Wenn er doch bloß nicht selbst betroffen wäre! Wieso verliebte sich ein verrücktes Mädchen in ihn? Und wieso ein Mädchen? Er hatte noch nie Mädchen gemocht. Sein eignes Geschlecht hatte ihn schon immer viel mehr angezogen, aber genau deswegen hatte Maggie sich ja für den Körper ihres Bruders entschieden. Ron. Ein Bild des Jungen erschien vor seinem inneren Auge. Rotleuchtendes Haar, warme braune Augen und die süßen Sommersprossen im Gesicht... Erschrocken hielt er inne. Süß? Wieso süß? „Professor Dumbledore! Mr. Weasley ist aufgewacht und ich glaube, Sie und Professor Snape sollten jetzt mit ihm sprechen. Er ist völlig durcheinander." Poppy hatte sich nicht mit Anklopfen aufgehalten, sondern war direkt in das Zimmer gestürmt und hatte damit Severus aus seinen Gedanken gerissen. Mühsam erhob er sich aus seinem Sessel am Kamin und folgte den anderen aus dem Raum.

Maggie will mich umbringen! Sie will Snape für sich! Sie will meine Körper, damit sie Snape erobern kann! Eisige Kälte stieg in ihm hoch. Wieso tat sie ihm das an? Wieso? „Ron? Wie geht es dir, Junge?" Verwirrt blickte Ron auf. Wie es ihm ging? Wer stellte ihm so eine doofe Frage? Der silbrigglänzende Bart verdeckte Dumbledores Gesicht fast vollständig und nur noch seine blauen Augen waren zu sehen, die ihn besorgt musterten. „Sie hat versucht mich umzubringen… Sie wollte mich umbringen! Wie es mir geht?" Der Schulleiter von Hogwarts strich dem Jungen beruhigend über den Rücken. Der Rotschopf hatte einen Schock und sie mussten jetzt sehr behutsam mit der Situation umgehen. Die umherwandernden Augen des Jungen schienen keinen wirklich wahr zu nehmen, doch plötzlich hielt sie etwas fest. Neugierig folgte Albus seinem Blick und war überrascht, Severus Snape hinter sich stehen zu sehen. „Oh, ich wusste gar nicht, dass du uns gefolgt bist, Severus." Der düster wirkende junge Mann zuckte nur gleichmütig mit den Schultern, dann richteten sich seine schwarzen Onyxe auf Ron. Der Junge verfolgte jede Bewegung und sog jedes gesprochene Wort regelrecht in sich auf.

Er ist mein! Mein allein!

„Sei endlich still!" Er war sich nicht bewusst, dass er die Worte geflüstert hatte. Er spürte auch nicht die beunruhigten Blicke von Madam Pomfrey oder Professor Dumbledore. Für ihn gab es nur noch diese schwarze Gestalt vor sich und die leise penetrante Stimme in seinem Kopf. Mit einer fließenden Bewegung erhob er sich von dem Krankenbett und tapste barfuss auf den Zaubertränkemeister zu. „Wieso kannst du nicht still sein? … Du hast versucht mich umzubringen! Wieso? WIESO?"

Vorsichtig wich Severus ein paar Schritte zurück. Der Weasley war so vertieft in sein inneres Gespräch. Wer weiß, wann seine Gesprächspartnerin wieder die Oberhand gewinnt? Plötzlich taumelte Ron und mit einem Ruck hielt er auf einmal seinen Zauberstab in der Hand und richtete ihn auf Snape. „Ron? Ron, nimm den Zauberstab runter! Es wird dir nicht helfen, wenn du Professor Snape etwas tust." Albus ruhige Stimme durchdrang den Raum, doch dieses seltsame Gespräch vermochte sie nicht zu durchdringen.

„VERSCHWINDE AUS MEINEM KOPF!! SOFORT!"

Ron zitterte vor Wut. Wie konnte sie es wagen? Hatte sie überhaupt eine Ahnung, was sie ihm angetan hatte? Die Albträume, die Angst, die Ungewissheit! Er hatte so lange gebraucht, um wieder den Mut zu fassen mit anderen zu sprechen. Und es hatte noch viel länger gebraucht über ihren Tod zu sprechen. Wieso tat sie ihm das an? Mühselig hielt er weiterhin seinen Stab auf Snape gerichtet. Sie versuchte alles, um ihn ihm aus der Hand fallen zu lassen, doch verbissen klammerte er sich daran fest.

Hör auf! Du darfst ihm nichts tun!

„Dann lass mich in Ruhe! Lass mich in Ruhe und ich tue ihm nichts. Aber verschwinde!"

Das geht nicht! Niemals!

„Dann ist das jetzt deine Schuld!" Entschlossen schwang er den Zauberstab. „STUPOR!"

tbc

Mein kleiner Extra-Kommentar:

Hallo!

Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat! Irgendwie hatte ich ein Knoten im Hirn, aber langsam scheint er sich aufzulösen. Und schon wird es ein Cliffhanger. Fies, ne? *g*

@ Isaldaria: *kicher* Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich liebe es die Leute zu schocken!!

@ Herm84: ^^ Geholfen? Eher nicht, ne? Na mal sehen, wie weit du kommst!