Titel: Maggie
Teil: 4/?
Autor: Neko (Ne-chan)
E-mail: sarahlenakoenighotmail.com
FanFiction: Harry Potter
Raiting: PG-14
Warnung: darkfic, OOC
Kommentar: Also, hallo erst mal!
Ich meine Lieblingsgestalt schon längst herausgepickt. Severus Snape war für mich ein Typ mit tausend verschiedenen Ebenen und ich LIEBE so etwas einfach. Ronald Weasley kam für mich eher später dazu, aber später habe ich mich fast schon geärgert, dass es so wenig FF's von den beiden gibt. Aber ich bin ja nicht so und habe mich dann selbst an den Compie gesetzt. Überhaupt übt in letzter Zeit die Familie Weasley eine interessante Wirkung auf mich auf. Aber lasst euch überraschen. Ich sage nur, Percy ist bei mir etwas mehr... nun sagen wir Bruder, als ich in den Büchern zu fühlen bekommen habe. Nun aber genug Gequatsche und auf zur Geschichte!
Bitte seid nicht so streng mit mir! Mein Wissen ist noch beschränkt, aber ich arbeite daran. Auch begründete Kritik und Lob können mir dabei sehr weiterhelfen!
Pairing: Ron x Severus
Disclaimer: Alles nicht meins, alles J.K. Rowling. Geld bekomm ich auch nicht! sich das Ganze noch mal überleg Mist --
MaggieCrazy? I?
Ohne zu zögern schrie Ron den Fluch und hetzte ihn Snape auf den Hals. Der Professor für Zaubertränke wurde zurück gerissen und landete an der nächsten Wand, dann riss jemand Ron den Zauberstab aus der Hand und gab ihm eine saftige Ohrfeige. Geschockt wandte er sich in die Richtung des Unbekannten und stockte. „Percy?", schluchzte er auf. Percy ragte über dem jüngeren Weasley auf, sein Blick war eisig. „Ron, was hast du getan?" Ron zitterte. „Sie macht mich wahnsinnig! Oh Percy! Sie macht mich wahnsinnig!"
Mit einem Stöhnen fasste Severus sich an den Kopf. Verdammt, nie hätte er gedacht, dass der Kleine doch schon so eine Kraft hinter den Fluch stecken konnte. Tatsächlich war er fasziniert, aber leider jetzt auch etwas lädiert. Das nächste mal sollte er die Idee ganz schnell vergessen. Welche Idee? Na die, diesen Zauber ganz locker wegstecken und dem Jungen dann die Visiten lesen zu können. „Geht's?" Albus hatte sich zu ihm gekniet und lächelte mitleidig. „Hast ihn unterschätzt." Snape schnaubte. Als ob das noch zu übersehen wäre. Dafür brauchte er keinen alten Mann, der ihm das auch noch unter die Nase rieb. „Mir geht es gut! Ich brauche nur frische Luft." Mühevoll rappelte er sich auf und taumelte etwas. Doch schnell fing er sich wieder, stieß Albus' helfende Hand fort und stolperte aus dem Krankenflügel.
Bei Merlin! Wie hatte er sich nur so gehen lassen können? War er denn schon so verrückt? Maggie machte es ihm schwer, er hatte Angst und war verwirrt, aber so weit hätte es niemals kommen dürfen. Schluchzend hielt er sich die Wange. Percys Ohrfeige war nicht gerade sanft gewesen, aber verdammt nötig. „Es tut mir so Leid! Ich wollte niemandem wehtun!" Sanft nahm sein großer Bruder ihn in den Arm. „Ich weiß, aber entschuldige dich nicht bei mir, sondern bei dem, den du angegriffen hast." Streng sah er Ron in die Augen, doch dann flüsterte er leise: „Lass sie nicht gewinnen, Ron. Bleibe ruhig. Hör nicht auf das, was sie sagt. Sie ist nur ein Geist. Und Geister können dem Leben nicht befehlen! Hörst du? Sie kann dir nicht befehlen!" Ron nickte. „Behalte trotzdem meinen Zauberstab. Nur zur Sicherheit." Dann drückte er Percy noch einmal an sich und folgte der schwarzen Gestalt aus dem Krankenflügel.
Severus kämpfte sich die Stufen zum Astronomieturm nach oben und stieß die schwere Eichentür auf. Tief atmete er die kühle Luft ein und starrte direkt auf das schöne, aber alltägliche Schauspiel des Sonnenaufgangs. Die Welt hasst mich. Dieser Gedanke schoss ihm nicht zum ersten Mal durch den Kopf und es würde auch nicht das letzte Mal sein. Wie konnte es auch? Schließlich zeigte dieses Leben ganz deutlich, wie wenig Wert er doch war. Sein Vater, Potters Bande, Voldemort, ja auch Dumbledore! Und jetzt hatte er sich nicht mal gegen einen Schüler schützen können. Wütend schlug er mit einer Faust auf den kalten Stein der Brüstung und Schmerz zuckte durch seine Hand. „Verdammt.", murmelte er. Vorsichtig bewegte er die Finger. Es schien nichts schlimmes passiert zu sein. Seufzend fuhr er sich durch sein Haar. Frieden, Severus! Frieden! Du musst ruhig und überlegen bleiben.
Die Tür knarrte leise und krachte dann ungebremst ins Schloss. Zähneknirschend wirbelte Snape herum. „Verdammt noch mal! Türen haben Klinken! Oder muss man Ihnen erst erklären, was für ein Nutzen solche Dinger haben!" Dann zischte er. „Mr. Weasley."
Er hat vollkommen recht, Ron! Türen haben Klinken! Trampel!
In Rons Innersten echote Maggies Stimme wieder und ließ den Jungen zusammenzucken. Sei still, sei still, sei still! Mutig trat er weiter auf die Plattform des Turms heraus, den Blick fest auf Snapes Gesicht geheftet. Er hatte ihn verletzt. Seinen Stolz hatte er ganz sicher verletzt. Ron wusste, wie weh das tat. Malfoy hatte es oft genug mit ihm getan. Man fühlte sich fürchterlich, gedemütigt. Und Snape war sehr empfindlich, wenn es um seinen Stolz ging. „Professor? Es... es tut mir Leid. Maggie... sie tut mir so weh... ich wollte nur, dass es aufhört..." Hör auf, Ron. Du machst dich lächerlich! Maggie lachte leise.
Severus starrte den Gryffindor vor sich an und nach einer Weile drehte er sich einfach wieder zum Sonnenaufgang um. Kurz darauf stand Ron neben ihm und folgte seinem Blick.
„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm."
Vorsichtig lugte Severus aus dem Augenwinkel zu Ron. Er würde ihn nicht fragen, was das eben war! Nichts würde er tun! Diese verfluchten Gryffindors sollten endlich merken, dass ein einfaches tut mir Leid nicht immer hilft!
„Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."
Er würde nicht fragen! Wieso sollte er? Er war verdammt noch mal nicht der Clown hier! Sollte der Junge doch weiter vor sich hin brabbeln.
„»Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.«"
„Was zum Teufel ist das?!" Severus fauchte Ron wütend an, so das der Rotschopf einen Schritt zurückwich. „Antworte schon!"
Ron schluckte. Wieso war er denn jetzt so wütend? Er hatte doch nur die Stille brechen wollen, mehr nicht. Das gefährliche Funkeln des schwarzgewandeten Mannes vor ihm ließ ihn ein hastiges „Goethe" hervorstoßen. „Wer oder was ist Goethe?" Da flüsterte Maggie leise und seltsamerweise traurig:
Er weiß es immer noch nicht?
Verwirrt blinzelte Ron. „Was meinst du damit?"
Severus zog die Stirn kraus. „Du?", fragte er gefährlich, doch Ron schüttelte nur den Kopf. „Sie hat sie schon einmal nach Goethe gefragt?" Snape stutzte. „Was?" Doch dann verstand er. "Maggie hat sie schon einmal nach Goethe gefragt. Er ist ein Dichter... unter anderem. Unser Lieblingsgedicht war schon immer der Erlkönig. Den habe ich eben aufgesagt. Na ja, zur Hälfte." Ron lehnte sich an die Brüstung hinter sich und rezitierte die nächste Strophen:
„Mein Vater, mein Vater, und hörest
du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. -
»Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau."
Dann stockte die Stimme des Jungen. „Was ist? Das ist doch sicher nicht das Ende?!" Der Weasley schüttelte den Kopf. „Nein. Nein, das ist es nicht, aber ich kann mich nur noch an die nächste Strophe erinnern! Die letzte will mir einfach nicht einfallen!" Severus schnaubte nur. Typisch Weasley! „Und wie ist die nächste?" Der Junge blickte auf, direkt in seine Augen und der Zaubertränkemeister schluckte. Ein Ruck ging durch den kleineren Körper und schnurrend riss der aufkommende Wind die Worte von den Lippen.
„»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!"
Eine Hand des Jungen schnellte nach vorne und packte Severus am Handgelenk. „Schade, dass auch ich zu so drastischen Mitteln greifen muss."
Ron wusste gar nich was ihm geschah, als er auf einmal das Gefühl hatte, einfach zur Seite geschoben zu werden. Hilflos sah er zu, wie seine Hand das Handgelenk von Snape packte, der sich eiligst vorriss und seinen Zauberstab zog. Ein fremdes Kichern drang durch seine Kehle. Maggie hatte die Kontrolle über seinen Körper übernommen! Wie hatte sie das nur so einfach geschafft?
„Du wirst mir nichts tun! Du könntest IHN verletzten!" Tatsächlich senkte Severus seinen Stab und blickte grimmig. „Was willst du eigentlich von mir? Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir gehören würde, nur weil du einen anderen Körper beanspruchst? Sei nicht dumm, Mädchen!" Schmerz raste durch Rons Kopf, ebbte nur langsam ab. Maggie war sauer. „Sträubst du dich, werde ich dir dein Leben zur Hölle machen! Du hast ja keine Ahnung, zu was alles ich in der Lage bin! Zum Beispiel könnte ich Ron vor deinen Augen so lange foltern, bis er dich anfleht ihn zu töten!" Ein spöttisches Lächeln war die Antwort. „Und das soll mich erschrecken?" Ruhig ging Maggie weiter auf Snape zu. „Du kannst mir nichts vorspielen! Auch wenn du es nicht zeigst! Du sorgst dich um ihn und würdest es niemals zulassen! Aber du hättest gar keine Wahl! Ich werde es dir zeigen!"
Mit Entsetzten musste Severus mit ansehen, wie Rons Augen sich mit Angst füllten und er dann qualvoll aufschrie. Der Körper des Jungen schien wie erstarrt, bewegte sich nicht von der Stelle, aber die Schreie sagten alles, was er wissen musste. Verzweifelt und wütend über seine Schwäche warf er seinen Zauberstab fort und hob die Hände. „Hör auf! Hör sofort auf!"
Maggie ließ Rons Geist aus ihrer Umklammerung und übernahm wieder die Kontrolle über den fremden Körper. Siehst du, Severus? Ich kenne dich ganz genau!" Snape funkelte sie nur wütend an. „Was willst du?" Lauthals lachte sie los, wischte sich sogar Tränen aus den Augen. „Dich, Severus! Nur dich! Mit Leib und Seele." Langsam trat sie ganz nah an ihn heran und lächelte. „Und zwar ohne Gegenwehr." Dann schlang sie ihre Arme um Severus Hals und presste ihre Lippen leidenschaftlich auf seine. Ihm blieb nichts anderes übrig, als es zu zulassen.
Ron war noch zu verwirrt, um zu verstehen, was um ihn herum geschah. Es war, als ob der Schmerz aus meiner Seele käme! Wenn er gekonnt hätte, hätte er geweint! Wie früher, als er ein Kind gewesen war. Nächtelang hatte er sich so in den Schlaf geweint und sich nach jemandem gesehnt, der ihn in den Arm nahm und dieses traumatische Erlebnis vom Tod seiner Schwester von ihm fernhalten konnte. Aber so jemanden hatte er früher nicht und jetzt schien auch niemand dazu in der Lage zu sein. Etwas in ihm rebelliert auf. Du verdammtes Miststück! DU HAST MEIN LEBEN ZERSTÖRT! Wütend bäumte sich sein Geist auf, drängte diesen dunklen Schatten zurück, der seine Schwester darstellte.
Nein! Was tust du?! NICHT JETZT!
Doch, jetzt! Genau jetzt! Mit roher Gewalt drängte er sie weiter fort und spürte, wie er aus dem Schatten ins Licht trat. Endlich war sein Körper wieder wirklich seiner! Erleichtert öffnete er seine Augen und erstarrte. Sein Triumphgefühl zerfiel in tausend Stücke. Seine Hände hatten sich fest in die Robe von Severus Snape verkrallt. Schwarze Onyxe blickten geradewegs in seine eigenen Augen und brachten Schock und Überraschtheit zum Ausdruck. Ron konnte es nicht glauben! Er war gerade dabei, Snape leidenschaftlich zu küssen!
tbc
Mein kleiner Extra-Kommentar:
sich freu EIN NEUES KAPITEL! Endlich! Ich hoffe, mir wird wegen der langen Wartezeit immer noch verziehen!!!
Immer schön fleißig Kommis schreiben!!!! So was spornt mich echt an!
Todesser: Miau Ohren aufstell Kommi schreiben!!!!!!!!!!!!! g Nein, jetzt richtig! Danke für das Lob!
Isaldaria: Nicht gerade schnell, aber jetzt ist es da! Keks geb Da, für die nächst Wartezeit!
Dray: irre lach Jaaaaaaaaaaa, und irgendwann wir Pettigrew eine Rattenarmee aufstellen und die Weltherrschaft an sich reißen!! hüstel Entschuldigung, das ist das Wetter! Aber jetzt mal ehrlich! Es leben die ausgefallenen Pairings!!
