Pyra: Dankeschön, aber keine Sorge, das wird nicht passieren. So ist der gute Remus doch garnicht ^_^

Bolover: Ja, meines auch. Wird nur getopt von Sirius/James. Aber das wird hier auch noch mitschwingen *zwinker*

Selina: Über das Ende verrate ich natürlich noch nichts. Aber ja, Remus und Sirius werden noch ausführlich miteinander reden, aber erst im nächsten Kapitel ;oP

Alexandra: Dankeschön. :o)

Bane: Dein Kommentar zeigt mir eigentlich nur, dass du nichts vom Schreiben verstehst. Abgesehen davon, dass es sich hier um fiktive Personen in einer fiktiven Welt handelt, hat das, was ein Autor schreibt, gar keine Aussage über seine persönliche Einstellung. Ich kann auch einen Roman über die Gedanken einer Frau schreiben, die ihr Kind abtreiben will, auch wenn ich auf gar keinen Fall für Abtreibung bin, genauso wie ich ein Buch über einen Mörder schreiben könnte, ohne das Töten gutzuheißen. Darum finde ich eine solche Kritik einfach Schwachsinn...

A/N: Jetzt sind die Weihnachtstage um und mein Urlaub kann beginnen! ^_^ Mein kleiner Mini 1 ½ Wochen Urlaub t_t … Ich hoffe euch gefällt das Chap und ihr hinlasst ein Feedback.

Left Behind

Kapitel 3

„Sag jetzt nichts, Remus. Halt einfach mal dein verdammtes Maul!" brach es aus Sirius Black herraus, obwohl sein Freund keinen Ton gesagt hatte, seit Sirius auf die dämliche Idee gekommen war, doch wieder nach hause zurück zu kommen, sich einfach wieder ins Bett zu legen, dann vor Harrys Flehen wieder abzuhauen und letztendlich ausgehfertig auf dem Sofa gelandet war. Immernoch nicht ganz schlüssig, was er als nächstes tun oder besser lassen sollte.

Doch eins war ihm klar. Nein, zwei Dinge waren ihm klar. Er wollte nicht wieder hoch in dieses verdammte Bett, in diese verzwickte Sitiuation, in die er 'einfach hereingerutscht' war. Und er wollte natürlich auch nicht darüber nachdenken, geschweige denn mit Remus darüber reden. So viel stand fest.

Aber was tun? Sirius ging im Geiste seine Optionen durch, wie er es so oft tat, wenn er in eine missliche Lage geriet. Leider konnte er nicht behaupten dass dabei immer die vernünftigste Lösung bei rauskam. Aber an seine Vernunft würden eh schon wieder früh genug andere appelieren, egal wie er sich entscheiden würde.

Er könnte sich jetzt auf die Couch legen und versuchen einfach zu schlafen und sich nach spätestens 20 wachgelegenen Minuten schrecklich fühlen können, oder er könnte noch rausgehen und ein, zwei, vielleicht 3 Bierchen trinken und somit dafür sorgen, dass er sich, wenn er dann Heim kommt, alles andere, aber bestimmt nicht schrecklich fühlen würde.

Bei dem Gedanken nachher trunken und taub in die Wohnung zu wanken und sich über nichts mehr Sorgen machend einfach auf's Sofa fallen zu lassen, um dort dann noch die letzten 5 Minuten Karusellfahrt zu genießen, bevor er in einen traumlosen Schlaf sinken würde, überkam Sirius das 'Das-klingt-nach-einem-guten-Plan'-Gefühl und so waren alle Zweifel verschwunden als er sich zum Gehen aufhob.

„Sirius, ... nicht." Hörte er Remus sagen, der seine Hand auf Sirius' Unterarm legte um ihn vielleicht doch noch aufzu halten. Sirius ging ein paar Schritte zurück, um sich von der Berührung zu befreien. „Du kannst davor nicht ewig weglaufen."

„Remus, was möchtest du bitteschön, dass ich tue, mhh?" Gab Sirius vorwurfsvoll zurück. Sein Freund schüttelte leise den Kopf und sah zur Uhr. „Es ist halb eins in der Nacht. Lass es einfach gut sein und leg dich hin. Morgen-"

Morgen sieht die Welt schon ganz anders aus!" Äffte Sirius den Werwolf nach. „Remus im Ernst, es ist Freitag Abend, es ist ERST halb eins und glaub mir, ich werde den Rest der Nacht nicht mit Diskusionen und Streit verbringen. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade."

Remus entgegnete ihm einen fragenden Blick und sagte dann: „Und warum bist du dann eben zurück gekommen?". Einen Moment lang wusste Sirius darauf nichts zu entgegnen. Er fuhr sich mit den Händen durch die Haare, nur um sie kurz durcheinander zu bringen und dann wieder in die richtige Position zu bringen.

„Tja..." Sagte er langsam. „Scheint als ob mich doch irgendwas hierhält." Die beiden sahen sich direkt in die Augen und immernoch den Blick auf Remus gerichtet sagte er schließlich: „Aber was es auch ist, Moony. Ich kann das nicht."

Und mit diesen Worten drehte Sirius sich um und verschwand aus der Tür.

Nach dem dritten Bier und dem zweiten Tequilla hatte Sirius den Kopf auf einen Arm gelehnt und beobachtet von seinem Platz am Tresen aus die Menschen im überfüllten Pup, ohne wirklich hinzusehen oder mit seinen Gedanken das gesehene zu kommentieren. Es war eine bunte Vielzahl von Leuten, ein zusammengewürfelter Haufen, doch alle getrieben von dem Gefühl, Freitag Abends auf keinen Fall zu Hause zu hocken.

Das Leben, wie es sein sollte, kam Sirius als Gedanke in den Kopf. Aber nichts was ich mit Harry tun könnte, kam danach. Doch er vertiefte das Thema nicht, da er ja eben nicht über Harry nachdenken wollte. Aber es stimmte... Er mochte den Geruch von Rauch und Bier, von Menschen die gezwungenermaßen aber ganz freiwillig nah beieinander standen, das Gefühl des immer etwas klebrigen Tresens unter seinen Armen und sogar die Erdnussschalen, in die ein Dutzend Leute regelmäßig reingriffen und es so zu einem wunderbaren Keimaustausch im ganzen Pup kam. Sirius musste grinsen bei dem Gedanken.

Er wäre gerne öffters hier, konnte es aber nicht, da Harry noch nicht volljährig war und wenn er ohne ihn ging würde es nur zu Streit kommen. So waren die einzigen Gelegenheiten die Sirius hatte, die Abende, in denen sie ohnehin schon Streit hatten. Und das waren einige in den letzten 3 Wochen.

Sirius bemerkte wie sein Unterbewusstsein im Beginn war, die Gedanken zu formen, dass wenn Harry in Hogwarts ist, er wieder mehr Zeit dafür hätte. Doch er hatte verdammtnochmal zugestimmt und diese ganze Sache offiziell gemacht. Also musste er sich jetzt zusammenreißen und dazu stehen. Und damit waren solche Gedanken absolutes Tabu!

„Noch einen kurzen, Niclas." Rief Sirius dem etwas entfernt stehen Barkeeper zu, und machte eine Handbewegung um es zu verdeutlichen, falls Niclas ihn durch den Lärmpegel der Musik, und der Menschen nicht gehört hatte.

„Mach zwei, bitte!" Kam die Stimme einer jungen Frau, die sich just in diesem Moment auf den freien Barhocker neben Sirius fallen ließ.

Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Sirius sah sie nicht an, sondern guckte auf sein noch halb volles Bierglas, welches er in der Hand hielt und nun erstmal einen großen Schluckd daraus nahm. Gleich würde er versuchen müssen, so nett es eben ging, zu signalisieren, dass er an einem Flirt nicht interessiert ist. Doch zu seiner vorerstigen Erleichterung sagte die Frau nichts.

Es war viel los und deswegen dauerte es einige Minuten bis ihre Drinks auch wirklich kamen. Minuten die zwar mit Schweigen gefüllt waren, aber nicht mit der Art schweigen, die man nur schwer ertragen konnte und bei denen man sich absolut peinlich vorkam.

Viel mehr war es so, als ob auch die Frau froh war, NICHT reden zu müssen.

Als Niclas, der Barkeeper, mitsamt den Drinks dann doch zu ihnen kam, hellte sich sein Gesicht auf als er die junge Frau sah.

„Lauren! Hab dich noch garnicht gesehen. Bist du schon lange hier?"

„Nein, gerade erst gekommen, aber besser spät als nie, oder?" Sagte die Fremde mit dem Namen Lauren und lachte. Jetzt wo die beiden sich unterhielten hatte Sirius, der sich nun nicht mehr im Fokus fühlte die Chance die Dame neben sich genauer zu betrachten. Er hätte sie auf Mitte 20 geschätzt, sie hatte langes, braun-rotes Haar, helle Haut, eine Nase die mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack war, kirschrote Lippen, deren Farbe sich leicht mit dem dunkelrot ihrer Haare gebissen hatte und, soweit Sirius es von seiner Position aus erkennen konnte, grüne Augen. Nicht das strahlende jadegrün von Harry Augen, in denen man versinken konnte. Moosgrüne, schlichte, normale Augen, leicht dunkel geschminkt.

„Das beste kommt immer zum Schluss, meine Liebe! Hier, macht euch einen schönen Abend. Die gehen auf's Haus!" Sagte Niclas fröhlich und reichte Sirius und Lauren die Drinks. Er nahm wohl an, dass sie mit ihm verabredet gewesen war. Doch keiner von beiden kommentierte sein Missverständnis. Es wäre wohl eh keine Gelegenheit dazu gewesen, da Niclas sich schon wieder umdrehte, und weiter seiner Arbeit nachging.

„Cheerse!" Sagte Lauren lächelnd und prostete Sirius zu. Sirius nickte, erwiderte die Geste und beide tranken sie in einem Zug aus.

Es war Lauren, die als erstes sprach. „Scheint als ob Sie einen schlechten Tag gehabt haben." Sie zwinkerte und bestellte noch 2 Bier.

„Mag schon sein." Gab Sirius kurz zurück. Sirius blickte auf sein Glas, doch konnte im Augenwinkel erkennen, dass Lauren ihn immernoch ansah.

„Also ich denke jeder Tag ist genau das, was man selbst daraus macht."

„Achja? Aber nicht auf alles, was passiert kann man Einfluss nehmen."

„Aber das was man daraus macht."

Langsam war Sirius genervt. „Was wollen Sie von mir? Kann ich bitte einfach meine Ruhe haben?"

Falls die junge Frau sich vor den Kopf gestoßen gefühlt haben sollte, ließ sie es sich nicht anmerken. Sie klang zu Sirius Verwunderung auch nicht beleidigt als sie sagte: „Nun ich glaube gerade nach einem schlechten Tag, würde jemandem nette Gesellschaft gut tuen. Und Sie sehen aus wie jemand, der einen schlechten Tag hatte und dringend nette Gesellschaft braucht." Wieder ein Lächeln.

Sirius schnaubte und konnte dabei ein leichtes Lächeln nicht verbergen. „Ist das so?"

„Wir sind schließlich Rudeltiere, also ich denke ja. Ich bin übrigens Lauren." Sie hielt ihm die Hand hin und Sirius ergriff sie und drückte sie kurz. „Sirius."

„Ha! So viel zum Thema Rudeltiere." Sie prostete ihm erneut zu und trank einen großen Schluck, der ihr Bierglas halb leerte.

Wenn du wüsstest... Dachte Sirius bei sich. Er fragte sich, ob ihre Animagusgestallt wohl auch ein Hund wäre, wäre sie eine Hexe gewesen. Aber natürlich konnte Sirius nichts davon erzählen, WIE richtig sie mit dem Thema Rudeltiere gewesen war. Er war in einer Mugglebar und sie war definitiv keine Zauberin. Hätte er ihr gesagt, dass er sich in einen Hund verwandeln konnte, das wäre... Nun ja, das wäre wohl nicht so ganz passend gewesen.

Stattdessen fragte er. „Und was treibt dich hierher, Lauren?" Seine Gesprächspartnerin zuckte mit den Achseln. „Na das selbe wie dich, nehm ich an. Aber mein Tag war nicht schlecht, keine Sorge."

„Ach, ich war garnicht in Sorge." Entgegnete Sirius neckisch.

Es war der Anfang einer lockeren, lustigen und... gut tuenden Unterhaltung.

Sie redeten über Gott und die Welt. Über Filme und Musik, über Essen und natürlich über die anderen Gäste des Pubs, die sie nebenher beobachteten.

Allerdings fiel Sirius trotz seines stettig steigenden Alkoholspiegels auf, dass sie zwar viel über sich erzählte, aber nichts wirklichkliches. Er hatte erfahren, dass sie auf der Neugeborenenstation im örtlichen Krankenhaus arbeitete, dass sie 25 war und dass ihr Haustier ein Kaninchen war. Sie hatte zwar keinen Partner erwähnt, aber auch nicht eindeutig gesagt das sie Single war.

Sirius hatte auch nicht nachgefragt, da er die Unterhaltung sonst in eine Richtung gelenkt hätte, in der er selbst hätte lügen müssen. Er malte sich im Geiste aus, wie sie ihm geantwortet hätte, und es wäre ihm sogar gleich gewesen, was ihre Antwort war. Aber früher oder später wäre die Frage Und du? gekommen.

Ich lebe mit meinem besten Freund zusammen und in den Schulferien lebt mein 15 Jahre alter Patensohn, dessen, wie das Schicksal so spielt, durch eine Verkettung von unerwarteten Ereignissen, bla bla bla, Liebhaber ich geworden bin, auch noch mit bei uns. Der einzige Grund, warum ich mir dabei nicht wie ein Schwerverbrecher vorkomme, ist, dass ich ihn nicht großgezogen habe und wir uns erst nach 13 Jahren begegnet sind. Achso, falls du dich wunderst warum, ich saß 12 Jahre lang im Gefängnis, da man glaubte, dass ich ein Schwerverbrecher bin. Aber wie du siehst-

Ausgeschlossen.

Sirius hatte die Ellenbogen auf dem Tresen abgestützt und ließ das Gesicht in seine Hände sinken. Was in Merlins Namen tat er da? Er konnte Laurens fragenden Blick zwar nicht sehen, aber spühren. „Frag besser nicht." Grummelte er gegen seine Hände.

„Ich hatte es nicht vor. Hier." Sie stupste ihn mit seinem Bierglas an. „Hör auf zu Grübeln."

Sirius nahm eine Hand weg und sah sie von der Seite an. Ihr Lächeln hatte ihn angesteckt. „Na dann. Auf?-" Sagte er und sah sie fragend an. Sie schaute gespielt skeptisch zurück. „Wir sind erwachsen, wir müssen uns zum Trinken keine Gründe aussuchen." Sie erwiderte aber seine Geste und beim Trinken konnte Sirius das Grinsen nicht verkneifen.

Ab da nahm die Unterhaltung wieder die Richtung in eine lustigere Richtung auf. Sirius hatte es geschafft alle negativen Gedanken schön weit runter zu drängen und konnte sich der enthemmenden und beschwipsenden Wirkung des Alkohols hingeben.

Eine Stunde und einige Tequillas und Biere später saßen sie beide lachend am Tisch.

„Naainn! Neinein warde... haha, un' alsie dann 'erausfanden dass-" doch mehr bekam Lauren unter ihrem mittlereweile lallenden Lachen nicht mehr heraus und Sirius, der schon vor der Poente die Fassung verloren hatte, musste von Herzen mitlachen. Er wusste nicht, worauf die Geschichte letzten Endes hinausgelaufen wäre und er würde es auch nicht mehr Erfahren, denn als er die Lachtränchen wegblinzelte, fiel sein Blick zur Tür der mittlerweile weitaus leerer gewordenen Bar.

Seine Augen weiteten sich und sein Lachen erstrab augenblicklich. Die Person, die ihm so plötzlich das Lachen genommen hat, schaute sich kurz um, aber brauchte nicht lange um Sirius und Lauren zu sehen und kam auf die beiden zu.

Lauren, die immer gluckste, sah von Sirius, folgte seinem Blick zu dem Mann, der geradewegs auf sie zukam und sah wieder zu Sirius zurück.

Remus Lupin blieb genau vor ihnen stehen, sagte aber nichts.

„Kenndir eusch?" fragte Lauren benommen, nicht mehr in der Lage dem Neuankömmling gerade in die Augen zu schauen.

Sirius, der zwar sehr angetrunken, aber noch nicht so betrunken war, antwortete nicht, sondern schaute Remus nur geschockt an.

„Sirius." Sagte Remus und schaute seinen Freund unentwegt an, ohne Lauren auch nur ein einziges Mal anzusehen. Sein Blick war immernoch starr auf Sirius gerichtet, als dieser genervt fragte: „Und das gibt jetzt was?" Doch bevor Remus antworten konnte fing Lauren auch schon wieder an zu giggeln. „Sirius, isch glaub du wirs' grade abgeholt." Keiner von beiden kommentierte das, und keiner sah sie an. Lauren lachte weiter. „Jaah, junger Mann! Husch, husch in Körbschen!" Lallte Lauren, ohne sich der Ironie ihrer Worte bewusst zu sein.

Als sie merkte dass keiner mehr etwas sagte, stand sie wankend auf. Instinktiv griff sie nach Sirius um sich anzulehen und abzustützen, während sie in ihrer Handtasche nach Geld kramte, das sie Niclas auf die Theke legte.

Sie war vielleicht betrunken, aber sie merkte dann doch noch wann es an der Zeit war, einen guten Abend im Guten zu beenden. Und das Ende des Abends war mit dem Fremden geradewegs durch die Tür spaziert. Was für sie aber vollkommen okay war. Mit Blick auf die Uhr sogar mehr als okay.

„Mei-ne 'erren-" und sie machte eine verabschiedende Geste „isch wün-sche noch einen schön-nen Ahm'd."

Sie wollte noch ihren Mantel nehmen, doch Sirius war schneller und half ihr hineinein, was Lauren dankend annahm, genauso, dass er sie überraschender Weise noch hinaus begleitete, wo sie gleich in eines der wartenden Taxis einsteigen würde. Sie wankten auf das am nächsten stehende zu und hätte Lauren nicht noch etwas Schamgefühl übrig gehabt, hätte sie den gutaussehenden Gentleman zu gerne gefragt, wo sie nicht zusammen ins nächste Hotel fahren sollte. Doch das hätte sie sich nie getraut und Sirius hatte den gesamten Abend über überhaupt gar keine Andeutungen in eine solche Richtung gemacht. Darum beließ sie es bei der Frage: „Das wa' ein sehr nett-er Ahm'd, Mr. Sirius. Wiederhol'n wier den doch ma'."

Sie suchte nach ihrem Kalender in ihrer Handtasche, riss ein Stück Papier davon ab und schrieb ihre Handynummer darauf, mit der Notiz 'Lauren 3' und stellte sich auf die Zehenspitzen, um Sirius noch ein Küsschen auf die Wange zu Hauchen, bevor sie ihm den gefallteten Zettel in die Hand drückte.

Sirius stieß sie zwar nicht weg, kommentierte den kleinen Kuss aber auch nicht weiter. Drum war es wieder Lauren, die redete. „So... und jetz' will isch nur noch in mein Bett.." Sagte sie müde.

„Und ich will mir ein Messer in die linke Brust stecken, mit meinen eigenen Fingern die Wunde aufreißen und mit meinen bloßen Händen mein Herz heraus reißen." Sagte Sirius kühl und traurig.

Lauren sah ihn geschockt an. Mit so einer Aussage hatte sie nicht gerechnet und sie wusste auch nicht, wie sie darauf reagieren sollte. Sie starrte ihn einfach nur entgeistert an.

„A- aber... i-ich.." Fing sie gerade stammelnd an, als Sirius, über den sie wohl doch eigentlich garnichts wusste, sie unmissverständlich in Richtung Taxi schob, wo sie einsteigen musste, bevor sie ihre Gedanken noch genügend sortiert bekam, um angemessen zu antworten.

Als sie die Autotüre zwischen ihnen schluss und der Wagen losfuhr, schaute sie Sirius noch so lange wie irgendmöglich hinterher, als dieser sich im beginnenden Regen wieder auf den Weg zurück in den Pub begab.

„Was zerreißt dich so?" flüsterte sie so leise, dass nur sie es hören konnte.

To be continued...

By FakedSmile

Dezember, 2012