Kapitel 3

Geben und Nehmen


„Haben Sie bestimmte Vorstellungen?" Seine tiefe Stimme klang rauer als beabsichtigt, doch er wünschte sich nicht, dass er anders geklungen hätte als er sah, wie Hermione bei seinen Worten kurz zusammenzuckte. Sie hatte es verdient.

Hermione hatte sich dies in ihrer offenbar naiven Vorstellung eigentlich alles ganz anders vorgestellt, aber jetzt war sie nun einmal hier und musste da durch.

"Ich... ich weiß nicht... ich denke, ich überlasse das Ihnen. Sie können ganz schnell machen, wenn Sie wollen... ich meine, wenn Sie... mich nicht attraktiv find..."

Severus unterbrach ihr erbärmliches Stottern. "Sie sind durchaus attraktiv, Miss Granger!", sagte er unwirsch und stellte dabei fest, dass es im Grunde die Wahrheit war. Ihr Gesicht war ebenmäßig und ihre Augen waren ausdrucksvoll. Ihr langes, volles Haar trug sie offen und es fiel wild über ihre Schultern. Sie war hübsch und würde sicher zu einer sehr attraktiven Frau heranwachsen.

Seine schwarzen Augen glitten über ihren Körper und er betrachtete sie jetzt unverhohlen. Ihre hochangesetzten Brüste waren rund und voll. Ihre dunklen Brustwarzen waren wegen der Kälte in seinem Zimmer zu harten Knospen zusammengezogen. Sie war etwas kleiner als er und hatte eine wirklich schön anzusehende Figur. Sehr weiblich mit ihrer jugendlichen, schmalen Taille und ihren geschwungenen Hüften. Ein Umgang konnte viel verbergen.

Hermione stieg aus ihrem Kleiderberg hinaus und trat einen Schritt auf Severus zu. Da es im Raum keine Wärmequelle gab, war ihr immer noch sehr kalt. Aber es war nicht nur die Kälte, die ihren Körper erzittern ließ. Severus bemerkte, wie sich feine helle Härchen auf ihrer Haut aufrichteten.

Sie blickte ihn erwartungsvoll und sehr ängstlich an. Severus Snape verengte seine Augen zu schmalen Schlitzen und starrte zurück. Er hatte seine Hände zu Fäusten geballt, so dass seine Fingerknöchel weiß unter seiner Haut hervortraten.

Es fiel ihm immer noch schwer, diese Situation ganz zu erfassen. Er schwankte noch immer zwischen Ärger und Faszination, wobei seine Stimmung langsam in eine neue Richtung kippte: Erregung. Eine immer weiter ansteigende Erregung.

Nach einigen Sekunden öffnete er seine Fäuste wieder. Er hob seine Hände an und legte sie auf ihre Arme. Seine Hände waren warm und jagten wohlige Schauer durch ihren Körper, und unwillkürlich stöhnte Hermione bei ihrer Berührung auf.

Severus Hände glitten an ihrem Armen hinunter. Erneut hob er sie an und führte sie zu ihrer Brust. Langsam ließ er seine Finger über die Knochen ihres Schlüsselbeins gleiten und fuhr sie mit zwei Fingern nach. Dann strich er leicht über ihre Brüste und fuhr mit seinen Daumen über ihre dunklen Brustwarzen. Severus Blick neigte sich zu ihrem Körper. Er beobachtete ihre wunderschönen, runden Brüste und wie sich ihre Brustwarzen unter seiner Berührung weiter hart aufrichteten. Hermione stöhnte leise auf. Ihr Herz begann schneller zu klopfen und ihr Atem ließ ihre Brust beben. Severus Hände griffen zu und für einen Moment schloss er seine Augen.

Als er sie wieder öffnete, sah ihn Hermione mit weit geöffneten Augen an. Sie gab ihm das Gefühl, ganz ihm zu gehören und das gefiel ihm... sehr sogar. Er hatte sich diese Situation nicht ausgesucht, aber jetzt wollte er sie haben.

Severus ließ von ihren Brüsten ab und schlang seine Arme um sie. Er beugte seinen Kopf und ließ seine Lippen vorsichtig auf ihren nieder. Still verharrten sie so einige Sekunden, bis Hermione ihren Mund öffnete und er seine Zunge in ihren Mund gleiten ließ.

Eine Welle der Erregung durchströmte sie, als wäre sein Mund der Schlüssel gewesen, der mit einer Umdrehung alles in ihr öffnen könnte. Severus Kuss war heiß und intensiv und er schmeckte unglaublich gut, so wie sie es sich vorgestellt hatte.

Hermione legte ihre Arme um seinen Hals und zog ihn dichter an sich heran. Sie war beschwingt und wandelte seinen vorsichtigen Kuss in ein stürmisches Verschlingen. Severus stöhnte in ihrem Mund tief auf, und Hermione spürte seine wachsende Erregung durch seine Kleidung dringen.

Sie zog ihre Hände zurück und wollte nun gerade beginnen, seine Robe aufzuknöpfen, als er sie an beiden Handgelenken abrupt packte, um sie davon abzuhalten.

Severus ließ ihre Handgelenke los und trat einen Schritt zurück und sie konnte eine Veränderung in seinen Augen erkennen. Sein Ausdruck erschien glühend, ja beinahe entfesselt.

Er streifte seinen Umgang ab und legte ihn achtsam auf einem in der Ecke stehenden Sessel nieder. Mit gewohnter Geschicklichkeit öffnete er nun selbst einen Knopf nach dem anderen zuerst an seiner Robe, dann an seinem weißen Hemd, welches er darunter trug. Beides legte er sodann auch nacheinander auf dem Sessel ab.

Mit nacktem Oberkörper kehrte er zu seinem ursprünglichem Platz im Raum zurück; seine Hose hatte er nicht angerührt.

Hermione nahm dies etwas enttäuscht zur Kenntnis, dennoch war sie berauscht von seinem Anblick. Er war schlank und muskulös, ja beinahe sehnig. Sie wollte ihn berühren und trat an ihn heran. Zart strich sie mit ihren Händen über seine glatte Brust, fühlte seine Muskeln, die sich auf seinem sehr schlanken Oberkörper deutlich abzeichneten.

Dann regte sie ihren Kopf, um ihn erneut zu küssen.

Unter diesem zweiten intensivem Kuss wurden Hermiones Berührungen drängender, gieriger. Sie berührte alles, was ihr an nackter Haus dargeboten wurde. Dann waren ihre Hände tiefer gewandert.

Severus zog bei ihrer Berührung die Luft scharf ein und löste sich geräuschvoll aus ihrem Kuss. Er blickte Hermione, die gerade den obersten Knopf seiner Hose geöffnet hatte, fiebrig an, packte erneut ihre Hände, steuerte sie rücklings auf das Bett zu und drückte sie in die Laken. Schwer kam er auf ihr zum Liegen und verschloss ihren Mund erneut mit seinen immer gieriger werdenden Lippen.

Er hatte Blut geleckt und wollte jetzt mehr...

Nach einigen Sekunden rutschte er seitlich von ihr auf die rauen Laken herunter und begann ihren Körper zu streicheln. Unendlich langsam berührte er ihre Haut, streichelte ihre Brüste und kniff leicht in ihre Brustwarzen. Hermione bäumte sich unter seinen Berührungen auf und brachte ihre Haut seinen Händen entgegen, sie wollte mehr spüren.

Während Severus ihren Hals küsste und seine Zunge brennend heiße Spuren auf ihm hinterließ, wanderte seine Hand weiter ihren Körper hinab. Sanft fuhr er die weichen Konturen ihrer Hüfte nach und zog dann langsam ihren Slip herunter und legte ihre zimtfarbene Scham frei.

Unwillkürlich öffnete Hermione ein wenig ihre Beine. Severus zögerte kurz, doch dann er konnte nicht widerstehen und tauchte vorsichtig einen seiner langgliedrigen Finger in ihren bereits feuchten Schoß ein. Hermione stöhnte leise auf und Severus schloss die Augen, als er ihre heiße Enge erfühlte. Er registrierte mit großer Genugtuung wie sich ihre Hüften anhoben und sich seiner Hand entgegenstreckten.

Hermione hatte ihre Augen geschlossen und stöhnte nun lauter. Sie wand sich unter seinen Händen und schob sich ihm noch fester entgegen. Severus bewegte seinen Finger in ihrer Enge langsam hinein und hinaus, bevor er noch einen weiteren hinzunahm und sein Tun fortsetzte.

Einige Minuten berührte er sie so und er spürte deutlich, dass sie ihrem Höhepunkt nicht mehr fern war. Er beobachtete sie genau. Sie bot ihm einen unterhaltenden Anblick, wie sie dort lag, stöhnend, und immer mehr von ihm verlangte...

Ihr süßes Stöhnen trug ihr übriges dazu bei, dass auch seine eigene Erregung unaufhaltsam wuchs. Doch noch drängte er sie in den Hintergrund und setzte sein Tun intensiver fort, aber nur eine halbe Minute später, als er fühlte, wie ihre Scham weiter anschwoll, sich ihre Muskeln enger um seine Finger zusammenzogen und die Welle des Höhepunktes sie bald erreichen würde, zog er langsam seine Finger aus ihr heraus.

Hermione griff unwillkürlich nach seiner Hand. Unfähig etwas zu sagen, versuchte sie ihn festzuhalten.

Doch Severus wandte sich kurz ab, blickte sich suchend im Raum um und las mit einem schnellen Griff seinen Zauberstab vom Boden auf, um sodann mit einem Stummzauber den Rest seiner Kleidung zu entfernen.

Severus, seinen Zauberstab direkt wieder fallen lassend, drängte sich nun zwischen ihre Beine und hob mit der linken Hand leicht ihre Hüften an. Er stöhnte leise auf als sein Glied sie berührte. Hermione zitterte, als sie seine beißende Härte an der Innenseite ihres Oberschenkels spürte.

Severus hielt in seiner Bewegung kurz inne, legte seine Lippen erneut auf ihre, dann drang er langsam in sie ein.

Hermione löste sich aus dem Kuss und stöhnte laut auf, als sich Severus in sie schob und sie das Gefühl hatte, dass er sie zerriss. Auch Severus spürte den Widerstand. Doch er durchbrach ihn mit einem festen Stoß unter ihrem gedämpften Schmerzenschrei.

Als er sie ganz ausfüllte, hielt er wieder kurz inne.

"Wir können jetzt aufhören, praktisch ist es getan", flüsterte er und blickte sie an. Severus war sich selbst nicht sicher, was er da sagte. Er hörte diese Worte in seinem Kopf, doch eine ganz kleine leise Stimme in ihm sagte, dass nur ein Idiot so etwas in dieser Situation sagen würde.

Doch Hermione schüttelte den Kopf "Nein, weiter", keuchte sie, zog ihn dabei wieder zu sich heran und schlang ihre Beine fest um seinen Körper. Der Schmerz hatte nachgelassen und Hermione spürte jetzt nur noch das unbeschreibliche Gefühl der Vereinigung. Sie hatte ihren Kopf zurück aufs Kissen fallen lassen und bewegte instinktiv ihre Hüften auf und ab.

Severus neigte seinen Kopf und küsste Hermione nun fest auf ihren Mund und während seine Zunge leidenschaftlich mit der ihren spielte, begann er sich rhythmisch in ihr zu bewegen.

Sein Stöße waren zuerst noch langsam und bedächtig, und während er sich gleichmäßig in ihr bewegte, streichelte er mit seiner freien Hand ihren Körper, strich über ihr Gesicht und ihre Brüste.

Hermione schloss ihre Augen und während sich ihre Finger in seinen Rücken krallten, bäumte sie sich erneut unter ihm auf. Es war ein unbeschreibliches Gefühl und sie spürte, wie sich in ihr von neuem ein Höhepunkt aufbaute.

Severus hatte seine Bewegungen beschleunigt. Er presste Hermiones Schenkel fest an seinen Körper, während er sie mit gierigen Küssen verschlang. Seine Ekstase steigerte sich ins Unermessliche; er ließ nun jegliche Selbstkontrolle hinter sich und liebte sie jetzt mit der ganzen Leidenschaft, die er imstande war aufzubringen.

Seine Stöße wurden immer schneller und härter, und nur kurze Zeit später spürte er, wie der Höhepunkt erneut Hermione erreichte, kurz bevor er auch über ihn hineinbrach und er gemeinsam mit ihr laut bei ihm aufstöhnte.

Schwer atmend ließ Severus sich fallen.

Einige Minuten später, in denen sie stumm beieinander gelegen und sich beider Herzschläge verlangsamt hatten holte Severus tief Luft: "Ich denke, Sie sollten jetzt gehen und noch ein wenig schlafen, Miss Granger."

Hermione hob ihren Kopf sah ihn erstaunt an.

"Oh... ähm... nun ja, natürlich", sagte sie verwirrt und etwas enttäuscht darüber, dass er sie plötzlich und vor allem so schnell anmaß zu Gehen, aber sein Tonfall war ein typischer Snape-Ton der keinen Widerspruch zuließ und so stieg aus dem Bett.

Ohne ihn anzusehen suchte sie auf dem Fußboden ihre Sachen zusammen und begann sich anzuziehen. Keiner von beiden sagte es etwas.

Als Hermione fertig war, war sie unsicher, wie sie sich jetzt ihm gegenüber verhalten sollte. Am besten wie immer, sagte ihr ihre innere Stimme, höflich, distanziert, professionell.

Sie wandte sich ihm zu. „Ich danke Ihnen, Professor Snape, Sir... es war sehr schön... trotz der Umstände..."

Severus Augen funkelten wie schwarze Edelsteine als er sie anblickte, dann nickte er stumm.

Hermione drehte sich um, öffnete die Tür und trat auf den dunklen Flur hinaus.


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