Kapitel 11

Der Traum


Hermione sah zu Remus auf und nickte dann zustimmend.

Dieser warf noch einen letzten Blick auf sie und ging dann hinaus. Er erkannte einen verliebten Menschen, wenn er ihn sah.

Die folgenden Tage waren zäh und verstrichen langsam. Noch immer gab es keine Nachricht von Severus und am Grimmauldplatz herrschte düstere Stimmung. Dumbledore war der einzige, der einigermaßen ruhig und heiter blieb, obwohl man auch ihm ansehen konnte, dass er sich durchaus Sorgen um Severus machte.

Hermione versuchte sich so gut es ging zusammen zu reißen und lernte viel.

Seltsamerweise oder wohl auch durch die Übereinkunft zwischen Dumbledore und dem Zaubereiminister war die Nachricht vom Fall Voldemorts noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Und das war auch gut so! Vor 16 Jahren, als man Voldemort als endgültig vernichtet wähnte, führte dies zu vielen unvorsichtigen Handlungen und im Nachhinein noch zu schweren Verlusten. Diesen Fehler wollte man nicht noch einmal begehen und so wartete man noch ab.

Die Ferien waren nun vorbei und morgen sollte Hermione bereits im Hogwartsexpress sitzen. In der gestrigen Besprechung wurde heiß diskutiert, ob man Hermione überhaupt wieder zur Schule gehen lassen sollte oder nicht. Die meisten stimmten dagegen, da in der Schule auch Kinder von unbekannten und somit noch nicht gefassten Anhängern Voldemorts seien, und das Risiko, dass diese sich im Namen ihrer Eltern an Hermione rächen könnten, sehr hoch sei. Einige wiederum sagten, sie wollten sich nicht einschüchtern lassen und der Situation trotzen. Hermiones Anwesenheit in Hogwarts würde somit einem Schlag ins Gesicht der Todesser gleichkommen. Dass Hermione noch am Leben war, war seit Severus Rückkehr in den Todesserkreis ohnehin kein Geheimnis mehr. Dessen waren sich alle sicher.

Dumbledore hörte sich mit einer ihm ganz eigenen Langmut alle Meinungen und Vorschläge an und entschied schlussendlich, Hermione nach Hogwarts zu schicken. Sie sollte dort wieder ihrem gewohnten Gang nachgehen und Stillschweigen über alles bewahren. Hogwarts schütze schließlich auch Harry Potter!

Hermione hatte ihren großen Koffer bereits gepackt. Sie hatte Ron und Harry während der Ferien schrecklich vermisst und freute sich trotz allem schon auf morgen, wenn sie sie endlich wieder sehen würde. Doch zu der ganzen emotionalen Belastung um der Sorge um Severus kam noch hinzu, dass sie ihren besten Freunden, mit denen sie eigentlich alles teilte, nichts über den Orden und ihre Rolle darin erzählen durfte.

Wie in jeder Nacht seit Severus Fortgang schlief sie schlecht. Seit dem Ritual plagten sie dunkle Vorahnungen und sie hatte Albträume. Hermione hatte zwar von Madame Pomfrey einen Schlaftrunk bekommen, ihn aber nicht genommen. Sie konnte es einfach nicht. Sie wollte nicht ruhig schlafen können wenn sie wusste, dass irgendwo anders Severus dies ganz sicher nicht konnte.


Sie drehte ihm ihren Rücken zu. Er zog ihren warmen Körper zu sich heran und strich sanft mit seinen Fingerspitzen über ihre Haut, fuhr langsam über die zarte Wölbung ihrer Seite nach oben und verfing sich dann in ihrem vollen Haar.

Sie drehte ihren Kopf und lächelte ihn liebevoll an. Er neigte sich nach vorn und sie schenkte ihm einen langen, zärtlichen Kuss. Sanft strich sie mit ihrer Zunge über seine Lippen und er erschauderte wohlig. Dann zog er sie noch näher zu sich heran, so dass sie der Länge nach auf seinem Körper lag und sich dicht an ihn presste. Sie hauchte ihm etwas in sein Ohr und knabberte zärtlich daran.

Still lag er unter ihr während sie begann seinen Körper mit unendlichen Küssen zu bedecken. Zärtlich liebkoste sie seine Brustwarzen, umkreiste sie leicht mit ihrer Zunge und blies sanft ihren Atem auf den feuchten Untergrund. Sein Körper wurde von Wellen der Lust geschüttelt und seine Brustwarzen richteten sich steif auf. Er fuhr mit seinen schmalen Fingern durch ihr weiches Haar und strich es zurück, um ihr Gesicht sehen zu können.

Behutsam näherten ihre Lippen sich seiner harten Erregung und er stöhnte laut auf, als sie sie erreicht hatte. Abwechselnd umfuhr ihre Zunge seine feuchte Spitze und saugte fest an ihr, währen ihre Hände seinen Bauch und seine Hüften streichelten. Langsam fuhr ihre Zunge an seinem Glied von unten nach oben und wieder zurück, um es danach wieder ganz in ihrem heißen Mund zu versenken.

Steil bäumte er sich auf, als sein Höhepunkt drohte von ihm Besitz zu ergreifen. Kurz vorher jedoch stoppte sie und widmete sich erneut seinen zitternden Lippen, die sie leidenschaftlich und fest mit ihrem Mund verschloss.

Sein ganzer Körper bestand nur noch aus entflammter Leidenschaft, die ungebremst drohte sie alle zu verschlingen. Unbeherrscht küssten sich ihre Lippen und ihre Zungen umkreisten sich in einem stürmischen Miteinander. Fest drückte er ihre Scham auf seine steife Männlichkeit und ihr entfuhr dabei erneut ein lustvolles Stöhnen.

"Ja", sagte sie und erhob sich. Kaum war sie von ihm gestiegen hatte er sie auch schon fest gepackt und begrub sie nun unter seinem heißen Körper. Sie fühlte seine Anstrengung nicht sofort ihre Beine auseinander zu drücken, um endlich seine schmerzende Erregung endlich in ihr zu versenken.

Still und schwer lag er auf ihr und rührte sich nicht. Sie lächelte ihn süffisant an und begann langsam ihm ihre Hüften entgegen zu pressen. Er bestrafte sie mit einem gierigen Biss in ihren Hals. Sie schrie auf, als der Schmerz ihre Sinne erreichte und wand sich nun unter seinem schweren Körper. Ihre Erregung zog ihn magisch an. Sie ließ ihre Hüften weiter unter ihm kreisen und trieb ihn damit dicht an den Rand des Wahnsinns. Sie schloss ihre Augen und legte ihren Kopf zurück in die Kissen. Dann lag sie still, ganz still da und wartete... auf ihn.

Er beugte sein Gesicht zu ihrem hinunter und küsste sie erneut auf ihre weichen Lippen während seine linke Hand sich unter ihren Rücken schob und seine rechte ihr angewinkeltes Bein streichelte. Sie drückte sich ihm wieder entgegen und er rieb seine steife Erektion an ihrem Oberschenkel auf dem sie eine leichte, feuchte Spur hinterließ.

"Bitte... Severus, jetzt!" Fest drückte er seine Lippen auf ihre und versenkte seine forschende Zunge in ihrem warmen Mund, den sie willig für ihn öffnete.

Nun drückte er mit seinen Knien ihre Schenkel auseinander. Geräuschvoll stöhnte sie in seinen Mund als sein Glied wie von selbst in sie hinein glitt. Langsam und bedächtig begann er sich zu bewegen und den Rhythmus zu bestimmen. Mit seiner Hand, die er unter ihrem Rücken platziert hatte, presste er sie dicht und fest an sich. Mit der anderen Hand massierte er sanft und fest ihre Brüste und kniff ihr leicht in die steifen Brustwarzen. Ihre Lippen waren noch immer versiegelt und so klagen nur gedämpfte Laute aus ihren Mündern.

Sie versuchte sich seinem Rhythmus anzupassen, doch seine Hüftbewegungen verrieten, dass er noch viel zu bedächtig vorging. Fest drückte sie sich ihm entgegen und umklammerte mit ihren Beinen seine Hüften. Ihre Hände zerwühlten sein Haar und zogen ihn immer dichter heran, so dass kein freier Raum mehr zwischen ihnen war.

Er stöhnte laut auf, als ihre kraftvollen Schenkel ihn schmerzhaft einschlossen. Er stieß jetzt immer heftiger und noch schneller in sie hinein und spürte wie sich in ihm der Höhepunkt aufbaute. Er versuchte ihn noch zu verzögern...wollte auf sie warten...

"Bitte...", flehte sie ihn an. Jetzt hatte er sich nicht mehr unter Kontrolle. Heftig stieß er in sie hinein und sie schrie lustvoll auf und biss ihm fester als beabsichtigt in seine Schulter. Er verfiel in lautes Stöhnen... Sie bäumte sich auf und drängte sich ihm weiter entgegen und riss ihn in die wundervollen Fluten mit.

Danach legte er seinen Kopf in ihren Schoß und genoss das vollkommene Glück, das ihn durchströmte. Einen Augenblick verweilte er dort und ließ sich von ihr zärtlich das feuchte Haar aus seinem Gesicht streichen.

„Du musst jetzt aufwachen, Severus!", sagte sie leise. Er öffnete seine Augen und sah in ihr nun ernstes Gesicht. „Wach nun auf, Severus!", sagte sie erneut. „Wach auf!"

Und Severus erwachte. Es war bitterkalt und dunkel um ihn herum. Er konnte sprichwörtlich nicht einmal die Hand vor Augen sehen. Denn seine Hände waren schmerzhaft hinter seinem Rücken gefesselt. Severus erinnerte sich jetzt wieder wo er war und wünschte sich augenblicklich zu der Geborgenheit zurück, die ihn vor einem Moment noch umgeben hatte...


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