Sooo … sorry dass es diesmal n bisschen länger gedauert hat. Ich hab alles schon auf Papier geschrieben gehabt, hat aber iwie nie lust es abzutippen ö.ö … aber jetzt hab ichs getan^^
Das war doch…
Als ich die Augen aufschlug wusste ich im ersten Moment nicht, wo ich war. Dann erinnerte ich mich wieder an den vergangenen Tag und meine Auseinandersetzung mit Kaname. Er würde sicher total sauer sein, wenn er bemerkte dass ich nicht mehr da war. Ich schaute auf Yoris Wecker, es war erst 5:00 Uhr morgens und Yori schlief natürlich noch. Gestern sagte sie etwas, das mich völlig durcheinander gebracht hatte. In Kaname verliebt? ICH? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Ja, ich fand ihn echt heiß und seine Augen waren unglaublich schön, aber er war auch sehr dominant und ging davon aus, dass jeder das tat, was er wollte und sagte. Das ging mir einfach gegen den Strich, ich bestimmte gern für mich selbst und ließ mir vor allem nicht von fast völlig Fremden sagen, was ich zu tun und zu lassen habe. So weit kommt es noch. Doch warum hatte ich dann von geträumt? Ich hatte davon geträumt wie ich mit ihm zusammen war, mit ihm gelacht hatte und ihn…geküsst hatte. Doch Kaname würde sicher nie lachen! Und ich würde ihn niemals küssen! Verdammt, ich musste ihn mir aus dem Kopf schlagen, immerhin war er ein Vampir! Das würde nie im Leben etwas werden, aus ihm und mir.
Ich stand auf und torkelte noch völlig verschlafen ins Badezimmer, da Yoris Zimmer kein Einzelzimmer war, gab es auch kein eigenes Bad. Dafür gab es in jedem Stockwerk ein Gemeinschaftsbad. Angekommen, stieß ich die Tür auf und schlenderte hinein und baute mich vor dem Spiegel auf. Entgeistert starrte ich in den Spiegel, das war doch nie und nimmer ich! Das Spiegel-Ich hatte dunkle Ringe unter den Augen und sie waren ganz rot und geschwollen. Als ich den ersten Schock überwunden hatte, spritzte ich mir kaltes Wasser ins Gesicht und rubbelte anschließend alles wieder trocken. Viel besser wurde es dadurch zwar nicht, aber nun viel das Rot nicht mehr so auf. Und die Schwellungen wurden auch schon besser. In dem Schrank auf dem Yoris Name stand nahm ich eine Bürste und erlaubte mir sie zu benutzen. Ich brachte wenigstens in das Chaos meiner langen Haare etwas Ordnung. Als ich damit fertig war, trug ich noch Make-Up von Yori auf und packte alles wieder in den Schrank. Einigermaßen zufrieden mit meinem äußeren Erscheinungsbild lief ich aus dem Bad zurück zu Yoris Zimmer.
Was Kaname wohl unternehmen würde, wenn er bemerkte dass ich nicht mehr da war? Zum Glück war Kaname jemand, der keine Szene machte. Niemals käme er auf die Idee ein Theater zu veranstalten, sicher nicht wegen mir! Inzwischen war es schon 5:30 Uhr. Was sollte ich nur bis Unterrichtsbeginn noch tun? Nach draußen würde ich bestimmt nicht gehen. Ob Yori mir wohl eine ihrer Uniformen leihen würde? Bestimmt, immerhin waren wir Freundinnen, auch wenn wir nicht viel Zeit hatten um uns kennenzulernen. Wir hatten uns auf Anhieb verstanden und sie steht mir immer zur Seite, gestern war das perfekte Beispiel. Im Zimmer angekommen bemerkte ich, dass Yori schon wach war. „Guten Morgen Lyn. Schläfst du generell nicht so lang oder geht es dir nicht gut?", besorgt musterte sie mich. Trotz Schminke erkannte sie wahrscheinlich meine tiefen Augenringe, denn sie war keinesfalls beruhigt, als ich nachdrücklich den Kopf schüttelte. „Nein, ich schlafe nie sonderlich lange, Yori. Du brauchst dir absolut keine Sorgen zu machen. Ich habe mich übrigens entschieden. Ich werde solange hier bei dir im Zimmer wohnen, natürlich nur wenn du nichts einzuwenden hast, bis ich mit dem Rektor gesprochen habe. Außerdem werde ich weiterhin in die Day-Class gehen. Würdest du mir deshalb bitte einer deiner Schuluniformen leihen? Ich werde heute in der Mittagspause zu dem Rektor gehen und mit ihm darüber sprechen. Kaname wird mir sicher nicht vorschreiben was ich zu tun und zu lassen habe!", unbekümmert und siegessicher sah ich ihr fest in die Augen. „Bist du dir sicher dass das gut geht?" „Natürlich. Wir gehen heute ganz normal zur Schule und…" „Was ist, wenn der Direktor schon sein Einverständnis gegeben hat? Also ich meine, dass du in die Night-Class gehst. Unsere Lehrer werden dich doch dann sicher darauf ansprechen, oder nicht?" „Hm…darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Wie wäre es wenn wir jetzt schon zu ihm gehen? Er wird sicher nichts dagegen haben, wenn ich ihn ganz lieb darum bitte", hinterhältig grinste ich sie an, „Sag mal, hast du eigentlich Schokolade da?" „Schokolade?", irritiert starrte sie mich an, „Ich bin mir nicht sicher, Vielleicht habe ich noch irgendwo Schokopralinen." Sie ging auf eines der drei Regale zu und kramte in den Schubladen herum. „Da sind sie ja!", triumphierend reichte sie mir die noch verschlossene Schachtel. Schnell riss ich die Verpackung auf und steckte mir die erste in den Mund. „Uh, lecker! Danke Yori! Ich liebe Schokolade! Mhm. Gott ist die gut!" Genüsslich schlang ich die nächste Praline hinunter. „Du kannst sie ruhig haben. Ich esse so etwas nicht. Nur ab und zu mal ein Konfekt und natürlich Eis, aber sonst habe ich nicht viel für Süßigkeiten übrig." Ungläubig starrte ich ihr ins Gesicht. „Im Ernst? Oh mein Gott. Yori! Da verpasst du was, ehrlich!" Sie rümpfte nur die Nase und ging zu ihrem Schrank.
Sie zog sich eine Uniform raus und schmiss mir dann eine zweite zu. Ich lächelte sie dankend an und schälte mich aus den Sachen von gestern, während Yori sich auf den Weg ins Bad machte. Fertig angezogen betrachtete ich mich in dem kleinen Wandspiegel, denn Yori sich anscheinend ins Zimmer gehängt hatte. Ich war ein wenig kurvenreicher als sie, aber im Prinzip passte die Uniform ganz gut. Nachdem ich mich ausreichend betrachtet hatte, überlegte ich, ob ich schon mal vorrausgehen sollte, aber alleine hatte ich Angst. Ich wollte keinem aus der Night-Class in die Arme laufen. Wenn Yori dabei war, würden sie wenigstens nichts Auffälliges unternehmen. „Hätte nicht gedacht, dass die meine Schuluniform dir so gut passt." Überrascht drehte ich mich zu Yori um, sie lehnte im Türrahmen und wartete augenscheinlich auf etwas. Grinsend lief ich auf sie zu. „Ja, sie steht mir auch ganz gut." Gemeinsam lachend gingen wir durch das Wohnheim. Am Ausgang blieb ich noch einmal kurz stehen. Ich atmete einmal tief durch und folgte dann Yori, die gerade die große Tür öffnete und hinaustrat. Der Weg war wie leer gefegt. Okay, was sollte man um 6:00 Uhr morgens auch erwarten? Die meisten standen ja erst in einer halben, dreiviertel Stunde auf. Schweigend gingen wir nun nebeneinander her auf das große Schulgebäude zu.
Vor dem Büro des Rektors blieben wir stehen. „Kommst du mit rein oder wartest du hier?" Stirnrunzelnd betrachtete sie mich aus ihren großen Augen. „Ich denke ich warte lieber hier." Ich nickte ihr noch einmal dankend zu und klopfte dann an. „Herein!", die sonst so vergnügte Stimme des Direktors klang, als würde er sich um irgendetwas Sorgen machen. Ich drückte die Klinke herunter und trat ein. Als ich die Tür hinter mir schloss, bemerkte ich noch eine weitere Person im Zimmer. Der Ethiklehrer, blickte mir aus seinem einen Auge ruhig und auch interessiert entgegen. Der Rektor sprang von seinem Stuhl auf, sobald er mich sah und lief um den Tisch herum auf mich zu. Gerade noch konnte ich ihn abwehren, bevor er mich stürmisch umarmte. Das war allerdings nicht gerade einfach, denn ich hatte ja keine Handschuhe an und wollte nicht schon wieder etwas sehen, dass ich nicht sehen sollte. Entschuldigend und irgendwie auch mitleidig sah er mich an. „Verzeih mir Lyn-chan. Das hatte ich total vergessen. Wie geht es dir? Alles in Ordnung? Warum bist du nicht in deinem Zimmer? Brauchst du irgendetwas? Warum hast du eine Day-Class Uniform an? Hat dir Kaname denn noch nichts gesagt? Er wollte es dir eigentlich sagen, sobald du aufwachen würdest. War er nicht da? Hm … seltsam normalerweise…" „Herr Rektor?" „Ja Lynette?" „Würden sie bitte auch noch Luft holen? Man hat ja Angst sie würden ersticken, wenn sie ohne Punkt und Komma reden. Was ihre Fragen anbelangt, ich konnte ihnen zwar nicht ganz folgen, aber sie brauchen sich keine Gedanken zu machen, Kaname war da. Er hat mir auch alles erzählt, nur verhält es sich so, dass ich kein Interesse daran habe, zusammen mit … diesen Typen in ein und dieselbe Klasse zu gehen. Erst recht nicht in demselben Wohnheim leben. Ich würde es bevorzugen, wenn ich weiterhin im Sonnenwohnheim wohnen könnte und auch ganz normal in der Day-Class unterrichtet werden würde." Abwartend sah ich ihn an. Er schien über das, was ich gerade gesagt hatte nachzudenken. „Liegt es daran, dass sie Vampire sind?" Kurz sah ich zu Herrn Yagari, doch der schien nichts Komisches an der Frage zu bemerken. „Keine Sorge. Yagari weiß über sie Bescheid. Er unterrichtet sie ebenfalls in Ethik." Nun doch ein wenig interessiert betrachtete ich den großen Mann. Er trug einen Cowboyhut und einen langen Mantel und…war das etwas ein Gewehr, das man da unter seinem Mantel erkennen konnte? „Was schaust du denn so?", unfreundlich wie immer sah er mich an. „Haben sie ein Gewehr?" Verdutzt starrte er mich einen Moment sprachlos an. „Ich bin ein Hunter, ich jage Vampire. Das ist mein Job." Wahrscheinlich dachte er jetzt das würde mich beunruhigen oder beeindrucken, was auch immer, ich musste ihn leider enttäuschen. „Und warum unterrichten sie dann welche? Ist das nicht ein bisschen widersprüchlich?" „Es gibt verschiedene Klassen von Vampiren, ich vernichte nur die unterste Schicht. Manchmal bekomme ich aber auch den Auftrag einen höheren Level-Vampir zu jagen, weil er beispielsweise Menschen angefallen und umgebracht hat." „Achso. Aber eigentlich bin ich ja nur hier, um vom Rektor die Erlaubnis zu bekommen, weiterhin in die Day-Class zu gehen." Entschlossen wandte ich mich von Toga Yagari, dem Hunter(Vampirjäger), ab und sah zum Direktor. Er musterte mich lange, bevor er anfing zu sprechen: „Für heute wird mir wohl nichts anderes übrig, als dir zu erlauben am Unterricht teilzunehmen. Das würdest du auch sicher ohne meine Erlaubnis tun. Du wirst aber nach der Schule noch einmal zu mir kommen. Du musst wissen, dass Kaname sehr wichtig ist für diese Schule und ich möchte ihn nicht verärgern. Deshalb werde ich mich noch einmal mit ihm unterhalten und ihm deine Wünsche mitteilen. Danach sehen wir weiter." Zwar zufrieden mit dem Ergebnis, aber mürrisch wegen Kaname, nickte ich brav und verabschiedete mich. Der Rektor erinnerte mich noch mal daran bei ihm vorbeizuschauen sobald der Unterricht zu Ende war und verabschiedete sich dann ebenfalls. Kurz bevor ich die Tür hinter mir zuzog, hörte ich Yagari noch sagen: „Sie ist wirklich ein interessantes Mädchen."
„Und was hat er gesagt?", Yori sieht mir abwartend entgegen. „Er meinte ich könne heute ruhig dem Unterricht beiwohnen, aber ich soll nach der Schule nochmal zu ihm kommen. In der Zwischenzeit will er mit Kaname reden. Also wirklich, was ist so toll an dem Typen? Der macht mich wahnsinnig!", wütend stapfte ich den Gang entlang. Yori sah mich nur wissend an … und verständnisvoll. „Schau mich gefälligst nicht so an!", zischte ich sie eigentlich ohne Grund an. Als mir dann klar wurde, dass sie das schwerer getroffen hatte als ich dachte, entschuldigte ich mich kleinlaut bei ihr, nahm sie bei der Hand und zog sie lachend den Flur runter Richtung Klassenzimmer.
Der Tag verging viel zu schnell:
Sozialkunde Wie immer stinklangweilig! Der Lehrer ist echt eine Null!
Hauswirtschaft War ganz witzig. Ich und Yori haben eine Torte gebacken xD
Moralkunde Zum schlafen ganz gut geeignet
Mathe-Analysis In Mathe (man könnte es nicht glauben) bin ich ein Genie^^
Mathe-Geometrie also…ganz chillig
Weltgeschichte Okay. Das war wirklich interessant, aber zu kurz
Physik Ich hasse Physik! Und der Lehrer! uhha
Chemie Wer versteht denn so einen Bockmist?
Biologie Einfach nur eklig!
…und dann war der Schultag auch schon vorbei. Ich verabschiedete mich von Yori und lief zum Büro des Rektors. Wieder einmal. Ich hatte ein ganz komisches Gefühl bei der Sache. Vor der Tür wartete ich wieder. Schließlich klopfte ich doch an. „Herein!", dieses Mal klang der Direktor ja noch komischer. Oh Gott! Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert! Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch öffnete ich die Tür. Und beinahe wäre ich wieder rückwärts rausgelaufen. Vor mir stand Kaname und betrachtete mich an, als könnte er nicht glauben was er sah. Ich wollte gerade nach der Tür greifen, als ich eine Stimme hörte: „Willst du mich gar nicht begrüßen?" Das konnte doch nicht wahr sein! Das war doch… Das war doch…nicht möglich!
Sorry falls des Kapitel ned so gut gworden ist. Vom Inhalt mag ich es iwie weils a bissl normal ist. Aber … weiß ned…würd mich freuen zu hören wie ihr es findet ^^
Lg *kekse und milch hinstell*
