Heyho! Da bin ich wieder xD … Ich hab mir überlegt ob ich nicht mal aus mehreren Sichtweisen schreiben sollte. Also probier ich des einfach mal aus^^ jetzt wird's für mich nämlich n bisschen kompliziert xD ich trenn natürlich alles so - _ nur das ihr das mal wisst. Also dann viel Spaß beim lesen!

Geschwisterliebe?

Lyn:

Langsam drehte ich mich um. Das konnte nicht wahr sein. Wie war das möglich? War er es wirklich? Wie froh ich wäre. Tatsächlich. Er lächelte. Sein Lächeln war das Schönste für mich, vor allem wenn er mich anlächelte. Zuerst war ich völlig erstarrt, doch als er die Arme ausbreitete sprang ich im jauchzend um den Hals: „Bruder!" Unter Freudentränen umarmte ich ihn stürmisch und klammerte mich fest an ihn, aus Angst er würde wieder verschwinden, wenn ich ihn losließ. Auch er schloss seine starken Arme fest um meinen Körper um mich an sich zu drücken. So lange war es her, seit wir uns zum letzten Mal nahe waren. „Ich habe dich so sehr vermisst, meine Kleine. Wie geht's dir? Du bist so groß geworden!", lachend drehten wir uns im Kreis. Schließlich ließ ich dann doch von ihm ab, um tief einzuatmen. Seinen Duft. Wie sehr auch ich ihn vermisst hatte. Auf Armeslänge hielt er mich von sich, betrachtete mich. Ich lächelte ihn an. „Auch du hast dich verändert, Fabi. Du bist größer geworden, und hey…sind das etwa Muskeln?", grinsend tippte ich ihm auf die Brust. Mein Bruder sah wirklich umwerfend aus. (1) „Klar, sieht man das nicht? Und was ist mit dir? Du hast auch ganz schön zugelegt." Ich wusste ganz genau was er damit meinte und lief prompt rot an. „Man Fabi! Du bist so ein Idiot!" Lachend zog er mich wieder in seine Arme. „Ich hab dich auch ganz arg vermisst." Flüsterte ich ihm leise ins Ohr.

Eine Weile blieben wir einfach so stehen, doch dann schob er mich wieder von sich und wandte sich wieder dem Direktor und Kaname zu, aber nicht ohne mir noch einen Kuss auf die Stirn zu hauchen. „Wie ich vom Direktor vorhin gehört habe, könnt ihr euch nicht einigen in welche Klasse Lyn gehen soll." Dabei sah er abwechselnd von Kaname zu mir. Verlegen inspizierte ich den Boden. Plötzlich fand ich ihn höchst interessant. „Ja, das stimmt. Doch nach dem was ich heute von dir gehört habe, Fabian, so steht ganz klar fest, dass sie meinen Befehlen folgen wird." Kaname sprach wie immer ruhig und gelassen, doch etwas in seiner Stimme war nicht so emotionslos wie sonst. Was mich allerdings ganz du gar nicht interessierte in dem Augenblick. „Deinen Befehlen folgen! Sag mal geht's noch? Ich werde das machen was ich will. Da hast du gar nichts zu melden! Was zum Henker hast du ihm denn bitte gesagt, Fabi? Doch hoffentlich nicht dass er recht hat? Ich meine, du kannst doch nicht… Bitte Fabi, ich will nicht in die Night-Class. Die sind alle total komisch. Ich mag die nicht. Und den da mag ich ganz besonders nicht!", damit streckte ich Kaname die Zunge raus und blitzte ihn gefährlich an. Dabei kreuzte ich meine Arme vor der Brust, danach strafte ich ihn mit nicht Achtung. „Jetzt bleiben wir alle mal ganz ruhig. Lyn, ich habe ihm jedenfalls schon mal nicht gesagt, dass er dich dominieren kann", anklagend sah er zu Kaname, „aber es wäre vielleicht wirklich besser, wenn du zur Night-Class gehen würdest." „Ach ja? Und wie kommst du auf den Quatsch?" „Naja, vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, weil die Vampire über deine Gabe Bescheid wissen. Die Menschen nicht. Ich weiß doch wie schmerzhaft es immer für dich ist, Lyn. Wie oft bist du früher nachts zu mir ins Bett gekrochen, weil du mit dem Gesehenen vom Tag nicht zurecht gekommen bist? Ich bin mir sicher dass es noch immer so ist. Und außerdem habe ich mit dem Rektor schon vereinbart, dass auch ich die Night-Class besuchen werde. Es wäre doch schön, wenn wir zusammen im Unterricht wären. Meinst du nicht auch?"

Kaname:

Ich hatte noch nie gesehen, dass ein Reinblüter so viele Emotionen zeigte, doch Fabian war seiner Schwester gegenüber so zutraulich. Lynette. Meine Verlobte. Ich hatte geglaubt, sie wäre tot. Zu Fabians Glück war Lyn gleich gekommen, nachdem er ihm das eröffnet hatte. Sonst wäre die Situation außer Kontrolle geraten. Wie konnte er mir meine Verlobte nur so lange vorenthalten! Auch wenn ich immer nach außen so ruhig und gelassen war, so konnte ich doch recht unangenehm werden. Später würde ich auf jeden Fall noch einmal mit ihm sprechen. Und dann wollte er ihm auch noch vorschreiben wie er mit seiner! Verlobten umzugehen hatte. Lächerlich. Ich, Kaname Kuran, wusste ja wohl, wie ich mit ihr umzugehen hatte. Was hatte er noch gleich gesagt?

FLASHBACK

„Hör mal Kaname, ich weiß du würdest sie am liebsten packen und ihr sagen was sie zu tun habe und dass sie dir zu gehorchen hat, aber so ist sie nun mal nicht. Sie ist nicht als Reinblüterin aufgewachsen. Sie hat nie unsere Regeln kennengelernt. Sie hat auch ihre Erinnerungen noch nicht zurück. Du musst ihr Zeit geben und vor allem braucht sie Freiraum. Sie hat noch nie auf Regeln geachtet. Und wenn man ihr etwas befiehlt, wird sie zur Furie. Sie lässt sich einfach nichts sagen. Da stößt man bei ihr auf Granit. Du verstehst das doch? Bei deiner Schwester war es doch das gleiche. Und Yuki liebt dich, im Gegensatz zu Lyn. Sie hasst dich jetzt wahrscheinlich, immerhin hast du ihr schon eine Menge Befehle erteilt. Du musst das ruhig angehen. Lerne sie erst mal kennen. Hör ihr zu. Du bist neben mir der Einzige, denn sie ohne etwas befürchten zu müssen anfassen kann. Lass ihr einfach etwas Zeit. Und übertreib mit deinen Forderungen nicht."

FLASHBACK ENDE

Wir Reinblüter waren nun mal sehr besitzergreifend. Es gab nicht mehr viele von uns, jeder war wertvoll und unendlich kostbar. Ich wollte doch nur nicht, dass ihr etwas passiert. Ich hatte mich in sie verliebt. Schon als ich sie zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich so ein Gefühl im Bauch. Auf der Mauer, als ich sie dann aufgefangen hatte, war ich mir sicher. Ich wollte sie beschützen. Zu der Zeit dachte ich noch sie wäre ein Mensch und ich dürfte nicht mit ihr zusammen sein, aber das hatte sich nun geändert. Jetzt da ich wusste, dass sie mir gehörte, würde ich sie nicht mehr loslassen.

„Also, wie sieht es aus? Wirst du nun ohne Widerworte die Night-Class besuchen? Dein Bruder wird wie du weißt auch ein Night-Class Schüler." Abwartend sah ich sie an. Warum konnte sie mich nicht ausstehen? Warum widersprach sie mir nur immer? Was hatte ich ihr denn getan? Nur weil ich ihr Vorschriften machte? Sie war eine Reinblüterin! Sie musste sich daran gewöhnen. „Na, wenn Fabi auch dorthin geht. Dann schon. Aber wenn es mir nicht gefällt, dann werde ich wieder aussteigen! Außerdem will ich ein Einzelzimmer!", störrisch blickte sie mir in die Augen. „Jeder von uns hat sein eigenes Zimmer. Du musst dir darum keine Gedanken machen. Gut, dann wäre das geklärt. Übrigens, hast du doch schon ein Zimmer zugeteilt bekommen. Das in dem du aufgewacht bist, wenn du dich erinnerst. Das Zimmer rechts neben deinem wird dein Bruder beziehen. Sei ihr damit zufrieden?" Beide nickten. „Gut, Uniformen werdet ihr in euren Schränken vorfinden. Wir treffen uns um 18:00 Uhr in der Eingangshalle des Wohnheims zum Wechsel. Du kennst das ja schon, Lynette, aber Fabian noch nicht. Also, beim Wechsel gehen wir Night-Class Schüler vom Mondwohnheim zur Schule, doch die Day-Class Schülerinnen haben es sich zur Gewohnheit gemacht uns vor dem Tor ‚aufzulauern'. Sie kreischen herum und bejubeln uns. Naja. Es ist gewöhnungsbedürftig." Fabian nickte mir zu, dass er verstanden hatte. Lynette starrte derweil abwesend vor sich hin. „Ich bin müde. Ich gehe in mein neues Zimmer und lege mich noch schlafen, bis später dann." Mit diesen Worten drehte sie sich um und zog ihren Bruder mit sich nach draußen. Von Fabian hörte man nur noch ein: „Bis dann." Und schon waren sie verschwunden.

„Ein eigensinniges Mädchen. Sie erinnert mich ein wenig an Yuki, meinst du nicht auch?" War der Rektor jetzt völlig durch geknallt? Yuki war sehr viel süßer, netter, einfühlsamer und fröhlicher gewesen. Dies sagte ich auch Herrn Cross. „So meinte ich das ja auch nicht. Sie tritt stark auf, obwohl sie im Inneren leidet. Wie muss es wohl sein, eine Gabe zu haben, die man nicht versteht und nicht kontrollieren kann? Selbst wenn sie am liebsten weinen würde, sie könnte es nicht. Nicht vor anderen Menschen, die selbst Probleme haben. Wahrscheinlich auch nicht vor anderen. Sie muss mit vielen Erinnerungen klar kommen, die nicht die ihren sind, mit Gefühlen, die sie selbst noch nie vorher hatte. Liebe, Verlust, Schmerz, Verrat. Es gibt viele Gefühle, die ein Mädchen in ihrem Alter nicht kennen sollte! Siehst du? Yuki zeigte sich nach außen hin auch stark und das, obwohl sie keine Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Eltern, ihre Verwandten hatte." Es stimmte, alles was der Direktor sagte war wahr. Lynette hatte es wirklich schwer im Leben, sie hat so gut wie keinem vertraut. Und nun forderte ich von ihr einfach so mir zu vertrauen und das zu tun, was ich wollte. Fabian hatte Recht. Ich musste erst ihr Vertrauen gewinnen, bevor ich mit ihr klar kommen wollte. Es würde harte Arbeit werden, doch Lynette war mir das auf jeden Fall wert. Weiterhin in Gedanken verstrickt verabschiedete ich mich von Herrn Cross und ging zurück zum Wohnheim.

Lyn:

„Ist diese Tasche da das einzige Gepäckstück das du dabei hast?", zweifelnd starrte ich die mickrige Tasche an. „Was? Da ist alles drin was ich brauche. Mein Laptop und ein paar Klamotten. Alles was ich eben so brauch." „Du hast eine Meise. Hm…ich weiß! Wir gehen shoppen! Und du zahlst natürlich. Am besten wir gehen gleich morgen. Wir haben ja den ganzen Tag frei und nur abends dann Unterricht. Hey…das ist ja voll cool und so praktisch." Lachend gingen wir den Weg entlang Richtung Mondwohnheim. Fabi hatte einen Arm um meine Schultern gelegt und ich schmiegte mich beim Gehen an ihn. Das Getuschel der Mädchen an denen wir vorbei liefen ignorierten wir gekonnt. „Warum muss immer ich zahlen? Und warum habe ich das Gefühl das wir nicht hauptsächlich Sachen für mich, sondern für dich kaufen werden?" Schelmisch grinste ich ihn an. Mit einem Lachen wandte er sich wieder nach vorne, da wir gerade durch das Tor liefen. Der Torwächter, der dafür sorgte, dass keines der Mädchen aus der Day-Class zum Wohnheim der Vampir gelangen konnte, beachtete uns nicht weiter und nickte uns nur kurz zu. „Na hör mal. Wenn wir nur für dich einkaufen gehen, springt für mich ja nichts dabei raus. Ich muss dann nur früh aufstehen und mir von dir anhören dass du keine Lust mehr hast und an allem was auszusetzen hast. Dafür habe ich eindeutig eine Entschädigung verdient!"

Am Eingang angekommen, öffnete mein Bruder die Tür mit dem Arm, der nicht um meine Schulter gelegt war und wir traten gemeinsam ein. Inzwischen waren schon viele der Vamps wach und saßen hier und da in Gruppen zusammen und unterhielten sich leise. Doch als sie uns bemerkten, starrten sie uns völlig verdutzt an. Unsicher darüber, sah ich zu Fabi. Der hatte einen finstern Blick aufgelegt und ging, nach wie vor mit mir am Arm, zu der großen Wendeltreppe. Ohne Eile und äußere Anspannung liefen wir nach oben, wage lenkte ich in die Richtung, in der mein Zimmer liegen sollte. „Wer seid ihr?", kurz davor in dem Gang zu verschwinden, ertönte von unten die Stimme von einem Mädchen mit langen, welligen, honigfarbenen Haaren. Bevor ich aber etwas erwidern konnte, antwortete mein Bruder eisig: „Hast du keine Manieren? Bevor man eine Person nach ihrem Namen fragt, sollte man sich selbst vorstellen." Unter dem Blick von Fabi zuckte die Vampirin zurück. Unglaublich, aber wahr. „Verzeiht, mein Name ist Ruka Souen." „Mein Name ist Fabian Hashiko. Und das ist meine Schwester, Lynette Parker." Irritiert starrte ich ihn an, aber mit seinem Blick gab er mir zu verstehen, dass er mir später, wenn wir alleine waren, alles erklären würde. „Hashiko?", das kam von dem blonden Jungen mit den grünen Augen. „Mein Name ist Takuma Ichijo. Das sind Hanabusa Aido", dabei zeigte er auf den blauäugigen Jungen, von dessen Kindheitserinnerungen ich ohnmächtig geworden bin, „sein Cousin Akatsuki Kain", der Junge mit den orangen Haaren, „und das sind Shiki Senri, Rima Touya!", er lenkte unsere Blicke auf einen Jungen mit rot-braunen Haaren, hellblauen Augen und ein Mädchen mit zwei blonden Zöpfen und wasserfarbenen Augen. „Sehr erfreut. Wir werden ab heute in dieselbe Klasse gehen und vielleicht wisst ihr es ja schon, aber ich sage es euch gerne nochmal ein zweites Mal. Wer meine Schwester auch nur einmal berührt, wird den Tag seiner Geburt bitter bereuen!", dies sagte er mit einer Stimme, die alle erstarren ließ und trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen einfach loszulachen. „Mensch Lyn. Du machst meine Rede zu einer einfachen Lachnummer. Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben." Gespielt beleidigt verzog er den Mund. Immer noch lachend erwiderte ich: „Tut mir Leid, Bruderherz. Ich konnte einfach nicht anders. Du sahst so unheimlich aus. Das passt einfach nicht zu dir." Den Vampiren nochmals zunickend drehte er sich auf dem Absatz um und zog mich mit sich.

Ich zeigte ihm die Tür, die in mein neues Zimmer führte und wir traten ein. „Schick", seine Tasche schmiss er einfach auf den hübschen Glastisch und fläzte sich auf mein riesiges Bett. „Fabian Hashiko? Hab ich irgendwas verpasst?", auf diese Worte hin seufzte er schwer und zog mich neben sich aufs Bett. „Musst du dir immer alles merken Schwesterherz? Das nervt total!", murmelnd kamen die Worte aus seinem Mund während er seinen Kopf in meiner Halsbeuge vergrub. „Versuch nicht mich abzulenken. Das wird nicht funktionieren. Ich will wissen warum du einen anderen, vor allem so komischen, Nachnamen hast? Bist…nein sag mir bitte nicht das du nicht mein…!", erst jetzt wurde mir bewusst, was das wirklich bedeuten könnte. Für mich. Für uns. Verdammt ich wollte es gar nicht mehr wissen. „Nein!", schockiert sah er mich an. „So was darfst du gar nicht erst denken! Ich bin zu hundert Prozent dein Bruder! Dein Name, Lynette, ist eigentlich auch Hashiko. Angelica und Jack sind nicht unseren leiblichen Eltern. Ich weiß, das ist jetzt sicher ein Schock für dich Schwesterchen, aber du musst mir wirklich…", „Und wer sind dann unsere leiblichen Eltern? Und warum sind wir nicht bei ihnen? Was ist passiert? Wollten sie uns nicht? Ich versteh das alles nicht!", langsam kamen mir die Tränen. Schon lange hatte ich nicht mehr so viel geweint wie in den letzten Tagen. „Du willst ihre Namen wissen?" „Ich will wissen, warum sie uns verlassen haben!", schreiend schaue ich ihm ins Gesicht. „Warum schreist du mich jetzt an?", ruhig erwidert er meinen Blick. „Ich…es tut mir Leid. Es ist nur…so verwirrend. Es kommt so, ich weiß nicht. Ich hatte ja vieles vermutet, aber das, das nicht." „Komm her." Während wir uns so 'stritten', war ich immer weiter von ihm weggerutscht, doch jetzt schmiegte ich mich wieder in seine Arme. „Wie wäre es, wenn wir das jetzt vergessen und das auf ein anderes Mal verlegen?", langsam und vertraulich kraulte er mich im Nacken. Würde ich jetzt schnurren, was ich wirklich gerne täte, würde es sich vermutlich nicht gut machen. Dafür schmiegte ich mich näher an ihn um mit meinem Bruder zu kuscheln. So lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. So lange konnte ich niemanden mehr berühren. Gerade weil ich niemanden ohne Folgen berühren konnte, wollte ich es umso mehr. Brauchte die sanften Berührungen, die mir mein Bruder schenken konnte. „Gut, aber nur, weil du es bist." Nach der langen Zeit die wir voneinander getrennt waren habe ich ihn nur noch mehr lieben gelernt. Er war mein Bruder und er wird es auch immer bleiben. Geheimnis hin oder her. Solange er auf mich aufpasste und für mich da war, war mir alles andere egal. Kurze Zeit später war ich schließlich eingeschlafen und wieder träumte ich von IHM.

Fabi:

Lyn schlief. Friedlich träumte sie in meinen Armen. Von was sie wohl träumte? Wenn ich nun ging, würde sie es merken? Ich musste unbedingt noch mit den anderen Vampiren reden. Nicht dass sie mich in Anwesenheit meiner Schwester als Reinblüter outeten. Das würde weit mehr Probleme verursachen als mein Nachname. Im Moment war sie einfach noch nicht bereit für die Wahrheit. Es klopfte leise an der Tür. Mit einem Blick auf meine kleine schlafende Schwester vergewisserte ich mich das sie nicht wach geworden war, bevor ich die Tür mit einem stummen, mentalen Befehl öffnete. Ebenso lautlos trat nun Kaname durch die geöffnete Tür. Er trat zu uns ans Bett und musterte uns still. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah ich zu ihm hoch. „Ich habe nachgedacht. Ich werde versuchen sie nicht zu bedrängen und es langsam anzugehen." Es fiel ihm sichtlich schwer das zuzugeben, doch immerhin war auch ich ein Reinblut und das hieß, er konnte mir gegenüber gelassener sein. „Vielen Dank, Kaname. Ich weiß wie schwer dir das fallen wird. Doch du wirst es sicher nicht bereuen. Sobald sie Vertrauen zu dir fasst, wird es für euch beide leichter werden." Abwartend sahen wir uns gegenseitig an. Er regte sich schließlich wieder als erster und strich meiner Schwester leicht über das Gesicht. An der Wange hielt er inne. Ich wollte ihn nicht davon abhalten, doch es störte mich, dass er es in meiner Gegenwart tat. Während sie in meinen Armen lag. „Wir sehen uns dann im Unterricht." Er drehte sich um und verschwand durch die Tür.

(1) also…öhm ich weiß des klingt alles voll nach einem verliebten Paar, aber versteht das bitte nicht falsch. Fabian war immer für seine Schwester da, als sie mit ihrer „Gabe" Probleme hatte und für eine lange Zeit war er der einzige, dem sie vertraut hat. Das ist alles nur Geschwisterliebe, ganz normal.