Sooo hier wieder ein neues Kapitel für euch ^^ sorry das es so lange gedauert hat, aber ich bin zurzeit voll im Schulstress. Es vergeht keine Woche in der wir nicht was schreiben….aber das interessiert euch sicher nicht xD Ich wünsch euch also viel Spaß beim lesen! Extra lang, dafür dass es so lang gedauert hat ;-)

Shopping-Tour

Lyn:

Als ich aufwachte spürte ich zuerst den starken Körper meines Bruders. Er war wirklich bei mir, es war kein also kein Traum. Unwillkürlich musste ich grinsen. „Na, endlich aufgewacht? Wir haben die ersten vier Unterrichtsstunden bereits verpasst. Wir haben also die Wahl zwischen rein schleichen oder aber wir bleiben liegen und chillen." Ich konnte mir sein breites Grinsen bildlich vorstellen und tatsächlich, als ich mich umdrehte sah ich es wirklich. „Musste du immer so grässlich grinsen oder merkst du das gar nicht mehr?", unsicher schaute er auf mich herab, da ich immer noch mit dem Kopf halb auf seiner Brust und halb auf seinem Bauch lag. „Was meinst du damit? Ist mein Grinsen echt so übel? Ich fühle mich jetzt wirklich diskriminiert. Ich bin verletzt. Wie soll ich jemals wieder grinsen können? Oder Freude zeigen? Du hast mich wirklich schwer getroffen." „Heul hier nicht rum. Nicht auf meinem Bett! Du machst sonst noch meine ganze Wäsche nass." Vor Empörung schnaubend kringelt er sich unter mir hervor um mich ordentlich durch zu kitzeln. „Neiiin! Bitte…bitte…ich…ich…bitte…ich kann nicht mehr! Neiiin!" Gott sei Dank hörte er endlich auf, aber auch nur, weil er sich selber vor Lachen den Bauch hielt. „Meine Güte Lyni. Das du aber auch immer so unglaublich empfindlich sein musst. Du bist noch genauso kindisch wie früher. Du hast dich kein Stück geändert. Hm…obwohl. Du hast eindeutig mehr Kurven als früher." Wieso zum Henker sagte er so etwas? „Holla. Meine kleine Schwester ist rot wie eine Tomate!", natürlich wie sollte es auch anders sein lachte er mich aus. Normalerweise würde ich ja eine schlagfertige Antwort geben, aber er hatte es fertig gebracht mich sprachlos zu machen. Schließlich beruhigte er sich auch wieder. „Tut mir leid Süße. Was ist denn mit dir?" „Weißt du wie schwer das für mich war? Die ganzen Jahre über? Während alle meine Freundinnen schon längst einen Freund hatten und auch sonst immer auf Partys gingen um mit Jungs zu flirten, war immer ich diejenigen die keinen Freund hatte. Ich habe nie mit einem Jungen geredet. Immer, wirklich immer haben mir die Jungs hinterher gepfiffen, doch ich konnte nicht mal von weitem mit ihnen flirten, oder ihnen auch nur zuzwinkern, weil das hieße, ich wäre interessiert. Und dann? Dann wären sie vielleicht zu mir gekommen und ich hätte sie wieder fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Was wenn sie wütend geworden wären? Ich hatte nie das Leben eines normalen Mädchens. Und den ganzen verfluchten Mist nur wegen dem verdammten Fluch! Ich bin echt heiß, das ist etwas das ich gelernt habe, aber nie wirklich zu würdigen wusste, weil es alles nur noch schwieriger machte. Klingt das jetzt noch logisch? Das alles? Irgendwie komme ich mir total dämlich vor. Vergiss das einfach." Mit Tränen in den Augen stand ich nun endgültig vom Bett auf und torkelte ins Bad. Hinter mir hörte ich nichts mehr. Eigentlich hatte er immer irgendeinen Spruch parat, doch dieses Mal blieb er still. Im Bad stellte ich mich vor meine Spiegelwand und betrachtete mich wie sooft darin. Ich fand mich hübsch, zugegeben. Doch was brachte mich das schon? Die einzigen Menschen die ich anfassen konnte waren mein Bruder Fabian und dieser Idiot Kaname. Sollte das meine Zukunft sein? Nein danke. Lieber blieb ich solo, als Kaname auch nur zu nahe zu kommen. Diesem eingebildeten, arroganten und ignoranten Schnösel-Vampir. Halten sich alle für was Besseres. Vor allem Kaname. Er ein Reinblüter! Ha, das ich nicht lache. Oh man. Ich könnte mich schon wieder so aufregen. Mich vom Spiegel abwendend wandte ich mich dem Waschbecken zu. Ich wollte nicht schon am ersten Schultag, beziehungsweise der ersten Schulnacht, nicht auftauchen. Schnell putzte ich mir die Zähne und wusch mir mit kaltem Wasser das Gesicht ab. Anschließend schminkte ich mir noch mit schwarzem Kajal und Wimperntusche die Augen.

Als ich schließlich zufrieden mit meinem Werk war, lief ich wieder ins Zimmer. Mein Bruder saß fertig angezogen auf dem Sofa und starrte gedankenverloren aus dem großen Fenster. „Alles in Ordnung?", leise trat ich hinter ihn, sah auf ihn hinunter und fragte mich ob ich dafür verantwortlich war. Ich hätte meinen Mund halten sollen. Unbewusst hatte ich ihn dafür verantwortlich gemacht. Wäre er damals nicht gegangen, wäre alles anders gewesen. Das dachte ich wohl, auch wenn ich ihm das nie vorwerfen konnte. Nein, das wollte ich nicht. Er drehte sich nicht zu mir um, als er schließlich sprach. „Es ist meine Schuld. Ich habe dich allein gelassen. Ich wusste doch wie schlecht du ohne mich damals auskamst." Geschockt, weil er sich selbst die Schuld daran gab, legte ich meine Arme um ihn. „Das ist wahr, aber so hast du mir die Chance gegeben, mich selbst in der Welt zurechtzufinden. Ich habe niemals aufgeben, egal wie schlimm es manchmal war. Ich habe weiter darum gekämpft ich selbst zu bleiben und mich nicht von all den fremden Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen überschwemmen zu lassen. Es hat mich stark gemacht und das sollte das einzige sein, an das wir uns erinnern. Nicht an die einsame Zeit ohne den jeweils anderen. Ich liebe dich Fabi. Du bist mein Bruder und du wirst es auch immer sein. Du bist der einzige dem ich völlig vertraue, der einzige, der mir das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein. Du warst immer bei mir, hast mich nie allein gelassen. In meinem Herzen warst du immer an meiner Seite." „Auch du warst immer bei mir, nie hast du mich allein gelassen. Ich liebe dich auch Schwesterchen. Und du bist wirklich etwas ganz besonderes." Erleichtert ließ ich mich gegen ihn fallen, als er aufstand um mich in den Arm zu nehmen. Doch waren wir sowieso schon zu spät, so mussten wir schlussendlich doch gehen. „Na komm, lass uns zur Schule gehen." Schmerzhaft verzerrt war sein grinsen nun. Er hasste Schule. Dankbar, dass er an meiner Seite war lächelte ich ihn an, nickte ihm zu und nahm meine Schulsachen zur Hand. Zusammen verließen wir das Mondwohnheim und machten uns auf den Weg zum Schulgebäude. Es war eine unglaublich schöne Nacht, der Mond erstrahlte in hellem Licht. Er erhellte diese friedliche Nacht. Selbst der dunkle Wald erschien einem heller.

Fabi:

„Wunderschön." Verwundert wandte ich mich zu meiner kleinen Schwester. „Was ist wunderschön?", verwirrt sah sie zu mir hoch. „Was? Habe ich das etwa laut gesagt?", kichernd wandte sie sich wieder nach vorn, „Die Nacht Fabi. Die Nacht ist wunderschön im Licht des Vollmondes. Alles erscheint in einem freundlicheren, sanften Licht. Die Dinge wirken unschuldig, egal was ob sie es sind, oder nicht." Sie hatte sich wirklich verändert. Früher war sie so lebhaft und übermütig. Jetzt war sie ruhig und … und so traurig. In ihren wunderschönen Augen war immer ein trauriger Schimmer zu sehen. Allerdings war sie noch immer so störrisch und eigensinnig wie früher. Unwillkürlich musste ich leise lachen. Einige Dinge werden sich nun mal nie ändern. Egal was passieren wird.

Wir erreichten die Schule und traten durch das große Eingangstor. Auf dem gesamten Weg wurde Lynette immer ruhiger, aber nicht im positiven Sinn ruhiger, eher verhalten ruhiger. Was für eine Ironie. Sie hatte Angst vor den Vampiren, dabei waren wir doch auch… „Wir sind da." Obwohl es offensichtlich war, sagte sie es noch einmal. „Ja, du kannst es dir immer noch überlegen. Wir können auch wieder zurückgehen. Dann gehen wir halt erst morgen zur Schule. Damit habe ich überhaupt keine Probleme." Den letzten Satz sprach ich absichtlich muffelig aus. Und siehe da, sie entspannte sich wieder etwas und lachte sogar leise. „Nein, das ist schon in Ordnung. Gehen wir uns langweilen." Wir klopften nicht an der Tür sondern traten einfach ein. Momentan hatten wir Ethik. Irgendwie ja komisch. Eine Vampirklasse in Ethik zu unterrichten. Aber mir konnte das ja egal sein. Ich war schließlich nicht hier um zu lernen, sondern um meiner kleinen Schwester beizustehen.

„Aha, beehren sie uns also auch mit ihrer Anwesenheit. Sehr schön, setzen sie sich einfach hin und seien sie ruhig." Der Lehrer war zwar ein Mensch, doch war er mir trotzdem unsympathisch. Irgendwoher kannte ich ihn. „Das ist Herr Yagari. Er unterrichtet auch die Day-Class Schüler in Ethik." Leise flüsterte Lyn mir diese Information ins Ohr. „Ich glaube er ist ein Hunter." Ein Hunter? Und der unterrichtete Vampire? Ziemlich seltsam. Aber jetzt wusste ich auch wieder woher ich ihn kannte. Ich hatte mal von ihm gelesen. Er war die Nummer 1 der Hunter-Gesellschaft. Wieso war er also hier? Darüber sollte ich später mal mit Kaname reden. Ich wollte schließlich nicht, dass Lyn in irgendeiner Weise in Gefahr war. Sollte er eine Gefahr für sie darstellen, sorge ich dafür dass er verschwindet.

Nach dem Ethik-Unterricht kam Mathe-Analysis. Langweilig. Mathe ist ein beschissenes Fach. Wann brauchte man das später im Leben? Nie. Ich führte eine große Hotel-Kette, aber groß rechnen musste ich dafür nicht. Nach Mathe kam Musik. Schönes Fach, vor allem wenn Lyn zeigte, was sie konnte. Am Piano war sie ein Genie und das konnte man auch sehen, denn wenn sie spielte achtete sie auf nichts mehr außer ihrem Klavierspiel. Und das sah dann einfach unbeschreiblich aus. Was sie auch spielte, man fühlte immer mit ihr. Ihre Musik ging einem einfach nahe. Als der Lehrer also fragte, wer denn etwas vorspielen wolle, meldete sie sich. „Und was spielst du, Lynette-san?" „Klavier", war ihre einfache Antwort. Sie setzte sich und begann zu spielen, ein Lied, welches unsere richtige Mutter ihr immer vorspielte damit sie einschlief. Ich hatte es lange Zeit nicht mehr gehört und musste mich anstrengen nicht ein paar Tränen zu verlieren. Sie beherrschte es ebenso wie Mutter. Sie spielte auch mit ganzem Herzen. .com/user/justice21413432#p/a/u/0/712lXAXluM0

Auch die anderen waren wie verzaubert und lauschten hingebungsvoll ihrem Klavierspiel. Das Miese an der Sache war, dass auch Lyn Tränen die Wange herunterliefen. Immer war sie so sehr in ihrer Musik gefangen, dass sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ, anders würde zwar keine so unglaublich schöne Musik zustande kommen, aber ich konnte es trotzdem fast nicht ertragen es mit anzusehen.

Nach dem Musikunterricht hatten wir Pause, um Punkt 12:00 Uhr. Die meisten blieben im Klassenzimmer, doch gingen auch einige nach draußen. Sie versuchten wahrscheinlich den Geruch von Blut in der Luft aufzufangen, wenn sie schon keines trinken durften. Zusammen mit Lyn, Kaname und Yuki saß ich am hintersten Tisch. Wir beobachteten die anderen Vampire bis einer von ihnen schließlich zu uns kam. „Wie geht's dir?", der Junge mit den blonden Haaren blickte meine Schwester fragend an. „Das gleiche könnte ich dich fragen. Es tut mir wirklich leid, was da passiert ist. Es muss schwer für dich gewesen sein, all das bereits Vergessene wiedersehen zu müssen. Ich hoffe, dass du mir nicht allzu böse bist." Lange Rede, kurzer Sinn. Sie musste den jungen Adligen berührt und dadurch schon längst vergessene Erinnerungen hervorgerufen haben. Den Jungen mochte ich nicht. „Ach was. Schon vergessen. Mach dir keine Vorwürfe, du kannst immerhin nicht kontrollieren was du sehen willst und was nicht." Lächelnd sah sie ihn an. Wieso lächelte sie ihn an? Was wohl Kaname davon hielt? Unauffällig spähte ich zu ihm hinüber. Es fiel ihm offensichtlich schwer nichts zu sagen. Immerhin hielt er sein Wort. Außer mir und seiner Schwester, oder anderen Reinblütern, wäre wohl niemandem eine besondere Gefühlsregung aufgefallen. Pech, ich war ein Reinblüter und mir fiel es sehr wohl auf, doch das ließ ihn in meiner: „Wen lasse ich an meine Schwester heran"-Liste nur weiter nach oben steigen. Am Ende war es dann Yuki, die ihren Bruder wohl nicht so sehr leiden sehen wollte und packte den blonden Jungen unterm Arm und lief mit ihm nach draußen. „Sie hat ein gutes Gespür", feixend lachte ich Kaname an. „Ja, sie kennt mich gut." Bevor ich hemmungslos zu Lachen anfangen musste, sah ich noch wie Lynettes Blick zwischen mir und Kaname hin und her pendelte.

Lyn:

Jungs waren für mich schon immer ein Mysterium. Ich verstand sie einfach nicht, genauso wenig wie jetzt. Fabian lachte sich gerade den Arsch ab und Kaname schmunzelte sogar. Irgendwas lief hier im Moment gewaltig schief. Ich wollte eben fragen was denn daran so lustig sei, als die Schulglocke wieder klingelte. Nachdem alle Vampire ihre Plätze eingenommen hatten, ging der Unterricht weiter. Erdkunde, mein liebstes Fach Englisch, Sozialkunde und Altjapanisch. Inzwischen hatten wir 3:00 Uhr morgens. Ich war zwar noch nicht müde, wollte aber trotzdem ins Bett. Immerhin wollte ich bei unserer heutigen Shopping-Tour fit sein. Wir gingen also erst mal alle zusammen zum Wohnheim, ohne Zwischenfälle ausgelöst durch lästige und überaus verrückte Day-Class Mädchen. Im Wohnheim angekommen verabschiedete ich mich schnell von allen und fiel, in meinem schönen neuen Zimmer angelangt, ins Bett. Doch der Schlaf wollte nicht kommen. Also ging ich ins Badezimmer, ich wollte, wenn ich schon nicht einschlafen konnte, wenigstens ein heißes, entspannendes Bad genießen.

Ich merkte erst dass ich in der Badewanne eingeschlafen war, als jemand an meine Zimmertür hämmerte. Ich stieg schnell aus der Wanne, wickelte mich in eines der riesigen Handtücher und eilte durchs Zimmer zur Tür. „Ja?", gleichzeitig öffnete ich die Türe einen Spalt breit. „Bist du etwa in der Badewanne eingeschlafen? Oder warst du so in deine Träumereien verstrickt, dass du mich nicht gehört hast? Hast du es vielleicht vergessen? Du hast doch gesagt ich soll dich um 10:00 Uhr abholen. Meinetwegen können wir natürlich auch hierbleiben…" „Auf keinen Fall! Du brauchst Klamotten." „Und du auch, was?" „Das habe ich nie abgestritten." Ich sagte ihm lieber nicht, dass die meisten meiner Kleidungsstücke im Schrank schon neu waren. „Ich zieh mich nur eben an. Warte schnell!", damit schmiss ich ihm die Tür vor der Nase zu und eilte zu meinem Kleiderschrank. Heute war ein heißer Tag, es würde also reichen, wenn ich meinen Jeansrock und ein weißes T-Shirt anzog. Zum Glück habe ich meine Haare während dem Baden hochgesteckt, so dass sie jetzt nicht nass waren. Schnell schlüpfte ich noch in meine weißen Sneakers, schnappte mir meine Umhängetasche und stopfte mein Handy, meinen iPod, meinen Geldbeutel und meinen Lipgloss, nachdem ich ihn benutzt hatte, hinein. Schnell schminkte ich mich noch nach und lief dann zur Tür. „Fertig! Lass uns gehen."

Kaname:

Ich stand an meinem Fenster und sah hinaus. Beobachtete, wie Lynette und Fabian lachend aus dem Gebäude liefen. Sie gingen Richtung Tor. Wahrscheinlich wollten sie in die Stadt gehen. Hätte ich nicht erfahren, dass sie kein richtiger Mensch war, hätte ich mir wohl nie eingestanden sie zu lieben. Doch was bringt es mir das zu wissen? Sie hasst mich. Und die beiden Geschwister verhalten sich wie ein verliebtes Pärchen. Inzwischen ist es ja normal, reinblütige Geschwister miteinander zu vermählen, da es nur noch wenige von uns gibt, aber ICH bin ihr Verlobter. Mich sollte sie so ansehen. Nicht ihn! Verdammt. Gefühle sind scheiße.

Zuerst traf ich sie, in dem Glauben ihr niemals nahe sein zu können und trotzdem verzauberte sie mich. Ihr starker Wille, ihre Unschuld und ihre Unsicherheit, die sie versucht zu verstecken. Diese Verletzlichkeit, die in mir einen so unglaublich starken Beschützerinstinkt weckt.

Wieso musste ich sie lieben? Nur weil sie meine Verlobte war? Nein, nicht deswegen, sondern weil sie ist wie sie ist. Sie ließ sich von niemandem irgendetwas vorschreiben und das machte sie so besonders.

Lyn:

In der Stadt angekommen strebten wir die Straßen entlang auf der Suche nach einem guten Laden. „Da vorn! Lass uns da rein gehen!", aufgeregt wie ein kleines Kind zerrte ich ihn mit mir.

„Wie findest du das hier?" Ich hielt ein ihm ein lilanes Shirt unter die Nase. Es war normal geschnitten und hatte einen weißen Schriftaufdruck. „Und dazu die Hose?", fragend zeigte er auf eine der Hosen die an der Stange hangen. „Au ja. Uh und schau mal! Ist die Jacke nicht der Hammer? Leder." Grinsend blickte ich ihn an. „Na, ich kann es ja mal anprobieren." Ergeben machte er sich auf den Weg zu den Umkleiden. Nach etwa 5 Minuten: „Für die Hose brauche ich wohl einen Gürtel." „Warte, ich hol dir schnell einen." Schnell machte ich mich auf die Suche nach den Gürteln. Schließlich fand ich einen, auf dem Baseball stand. Fabi mochte Baseball. Der wird ihm gefallen. „Hier." „Danke… Und wie sieht das aus?" .com/fabis_stra%C3%9Fenoutfit/set?id=18301779

„Großartig! Hm…wenn wir später Schuhe kaufen gehen erinnere mich daran, das zu dem Outfit wunderbar schwarze Sneakers passen würden!" „Okay. Ich zieh mich wieder um." „Warte, ich hab da noch was entdeckt!" Wenig später kam ich wieder vollbepackt zurück. „Hier, zieh das auch noch an." Ich gab ihm eine blaue Jeans, ein weißes Hemd, eine graue Weste und eine schwarze Jacke. Dazu noch eine coole Sonnenbrille und einen Anhänger. Wenn ich etwas vorhatte, dann richtig. Dazu stellte ich mir grau-schwarze „Es Cessna Mids" vor .com/fabis_outfit/set?id=18307214.

„Nicht schlecht. Das gefällt mir." „Und das davor?" „Das auch." „Dann haben wir was?" Grinsend kam er wieder in seinen Sachen aus der Umkleide. „Ja, du kannst stolz sein. Aufs erste Mal zwei Outfits." „Ja. Hoffentlich klappt es auch weiterhin so gut." „Was meinst du denn damit? Reichen die beiden etwa nicht?", gequält schaut er mich an. „Natürlich nicht! Wir brauchen noch ein Party-Outfit, und was Elegantes. Und dann noch was für den Strand! Ich will unbedingt mal ans Meer fahren!" „Okaay… Und was müssen wir dann noch für dich kaufen!" „Das Gleiche. Ist doch klar. Es sei denn, du willst das ich mit meinen alten Klamotten neben dir stehe, während du die neusten Sachen trägst!", mit Hundeaugen blickte ich ihn an. „Oh man. Na komm du Quälgeist! Wir haben noch viel vor!", begeistert quietschend lief ich ihm hinterher. Er bezahlte seine Sachen und wir machten uns auf den Weg zum nächsten Laden. Es war ein Laden für Bademoden. Für ihn kauften wir eine schwarze Badehose, schwarze Flip Flops, eine fette Sonnenbrille und eine weiße Käppi mit einem schwarzen Adler darauf .com/fabis_strand-outfit/set?id=18329793. Und für mich einen Bikini, in den Farben der Britischen Nationalflagge rot, blau und weiß und eine Badehose in schwarz mit der goldenen Aufschrift `FOX`. Dazu schwarze Flip Flops und einer dunkel-grauen Sonnenbrille .com/strand-outfit/set?id=18286579. Wir waren gerade auf der Suche nach einem Geschäft für Abendgarderoben, als ich ein total hübsches Oberteil in einem Schaufenster sah. Das musste ich einfach mal anprobieren. Also gingen wir in den Laden, ich schnappte mir diese weiße Tunika und eine schwarze Hotpants und verschwand damit in einer der Umkleiden .com/stra%C3%9Fen-outfit/set?id=18286658. Es passte perfekt. Dazu würde ich mir noch schwarze Flip Flops aus Leder besorgen. Die Teile drückte ich meinem Bruder in die Hand und sah mich noch ein wenig in dem Laden um. Dabei fiel mir ein supersüßes, graues T-Shirt in die Hände. Aufgedruckt war ein blauer Elefant mit einer in Weiß geschriebenen Aufschrift: „An elephant never forgets". Schnell suchte ich mir eines in meiner Größe und suchte nach einer passenden Hose. Schon hatte ich sie gefunden. Eine hautenge Röhrenjeans in weiß und dazu graue Sneakers .com/stra%C3%9Fenoutfit/set?id=18286546. In dem Laden nebenan fand ich eine hübsche schwarze Kette, passend zu der Hotpants und der weißen Tunika und noch ein graues Armband für das süße Elefanten-T-Shirt.

Wieder machten wir uns auf die Suche nach einem Laden für Abendkleider. Wir fanden ihn an einer Kreuzung. Die Kleider in dem Schaufenster waren so schön, da musste ich einfach rein. Zuerst suchten wir einen Anzug für Fabi, das ging um einiges schneller. Man brauchte lediglich eine schwarze Hose, eine weißes Hemd und ein schwarzes Jackett. Zusätzlich fanden wir noch eine schwarz-grau gestreifte Krawatte. Wie ich meinen Bruder kannte, würde er allerdings keine Leder- oder Lackschuhe, wie es eigentlich normal wäre, anziehen. Also müssten wir wohl ganz schwarze Schuhe finden müssen .com/fabis_abendgardarobe/set?id=18329739. Nachdem wir ein Outfit für Fabi gefunden hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem wunderschönen Kleid für mich. Schließlich hatten wir einige zusammen und ich probierte sie an. Das erste war ein langes, violettes Kleid. Es war etwas straffiert und auf eine Seite gezogen, außerdem war es auf der einen Seite schulterfrei und auf der anderen hatte es einen breiten Träger. Das sah komisch aus, aber auf der Stange war es noch schön. Enttäuscht zog ich es wieder aus und probierte das nächste an. Ein kurzes, türkises Kleid mit einem breiten Silbergürtel. Das gesamte Stoff viel in Falten nach unten und bauschte sich dort zusammen. Es war schön, aber nicht unbedingt das Wahre. Das nächste Kleid musste her. Ein einfaches rotes Kleid, das bis zu den Knien ging. Es war schulterfrei, aber so gewöhnlich. Ich wollte etwas Elegantes. Also probierte ich das letzte Kleid an. Ein grünes Kleid von Dolce & Gabbana aus Chiffon. Es war ebenfalls ein kurzes Kleid mit einem breiten schwarzen Band .com/abend-outfit/set?id=18286569. Das war es. Dazu würde ich mir die silberne Handtasche mit den vielen aufgenähten Steinen kaufen, ein schwarzes Armband und silberne hochhackige Schuhe. Glücklich mit dem Ausgesuchten stellten wir uns an der Kasse an. Nachdem wir bezahlt hatten, oder vielmehr nachdem Fabi gezahlt hatte, machten wir uns auf den Weg um richtige Party-Outfits zu kaufen. Wir waren in einigen Läden, in denen wir nichts Gescheites fanden, bevor wir in diesen Laden kamen. Lauter Einzelstücke. Hier gab es nichts doppelt. Fabi fand recht schnell eine schwarze Hose und ein rotes T-Shirt für sich. Dazu rote Vans und eine schwarze Uhr, die das gesamte Outfit abrundete .com/fabis_party-outfit/set?id=18329943. Da sein komplettes Outfit in schwarz und rot gehalten war, wollte ich auch Klamotten in diesen Farben. Bald fand ich einen schwarzen Minirock, der auf der einen Seite länger als auf der anderen war. Und ein Oberteil, bei dem mein Bruder ausdrücklich sagte, dass er mir das nicht kaufen würde. Aber ich bettelte so lange, bis er schließlich widerwillig zustimmte. Es war ein rotes Korsett mit schwarzen Rüschen am oberen und unteren Teil. Auch auf die Gefahr hin mit dem Teil billig zu wirken, es gefiel mir einfach zu gut, um es nicht zu nehmen. Dann noch eine kleine, rote Handtasche von Juicy Couture, ein schwarzes Armband und schwarze hochhackige Stiefel. Zusätzlich kaufte ich mir noch eine lange Kette mit einem goldenen Stein .com/party_outfit/set?id=18286512. Anschließend gingen wir noch in einen Schuladen und kauften uns die zu unseren Klamotten gehörigen Schuhe. Da ich aber schon wusste welche ich wollte, dauerte es nicht allzu lange. Müde und erschöpft machten wir uns auf den Weg zurück zur Akademie. Es war ein toller Tag, es hatte viel Spaß gemacht mit meinem Bruder shoppen zu gehen. Als wir aus der Einkaufspassage traten entdeckte ich ein kleines Café. „Wie wäre es mit einem kleinen Eisbecher als Abschluss für heute?", fragend blickte ich zu meinem Bruder auf. „Klar. Setzen wir uns rein." Wir mussten unheimlich komisch aussehen. Mit unseren unzähligen Tüten. Die bewunderten Blicke der Leute ignorierend setzten wir uns an einen der Tische. Wir hatten gerade bestellt, als mein Handy klingelte.

Das wars mal wieder. Hoffe es hat euch gefallen und ihr hinterlasst mir einen kleinen review! Und ein gaaaaaaaaanz großes Dankeschön an meine liebe Beta diedaniii Bis zum nächsten Mal! Liebe Grüße flyingwing *wink*