Content: Schuluniform Fetisch, Psychospielchen, Oralverkehr
Ein neues Chapter was sich wieder etwas mehr mit Dracos Psyche befassen wird. 'Further down into the rabbit hole' scheint btw eine sehr unbekannte Art der Aussage zu sein. Irgendwie gibt es online nur 'Down the Rabbit-Hole' was irgendwie den Anfang und nicht das 'Immer weiter' definiert. Die von mir gewählte Formulierung ist übrigens aus einem Film xD
"Hmm! Ahhhh" Laut stöhnend bewegt sich der junge Zauberer vor und zurück, sein Körper zieht sich reflexartig zusammen als würde er nicht wollen, dass das Gefühl aushört – das Gefühl des ausgefüllt seins. Beinahe schmerzvoll ist der feste Griff an der schmalen Hüfte des Blonden während große Hände seinen Körper oben halten und der eigenen Bewegung mehr Kraft geben. Draco befindet sich auf allen vieren, die Hände in die seidenen Laken gekrallt während er sein Ebenbild im Spiegel betrachtet: Sein Gesicht ist rot, der Blick neblig und hinter ihm ein kräftiger Mann dessen Gesicht im Dunkeln liegt. Das alte Bett gibt quietschende Geräusche von sich während es im Takt der Stöße wackelt und es scheint so als würde es jeden Augenblick in sich zusammenbrechen. Doch vorher gaben seine Arme nach und der Oberkörper, samt Gesicht, landete auf dem Bettlaken wo es unaufhörlich vorgeschoben und zurückgezogen wurde, weil der Unbekannte seine Hüfte weiterhin mit eisernem Griff bewegte. Unter lautem Aufstöhnen erreichte der Blonde seinen Höhepunkt.
Er schlug die Augen auf und anstatt der Bettlaken oder seines Ebenbildes im Spiegel erblickte er die graue ornamentverzierte Decke seines Schlafzimmers. Scheinbar ehrfürchtig strich er mit den Fingerspitzen über das Laken. Nur ein Traum, dachte er erleichtert und gleichzeitig enttäuscht. Draco hatte zuvor nie solche Dinge geträumt. Wieso sollte er auch? Er wurde nie damit in Verbindung gebracht. Nie hatte er Leute solche Dinge tun sehen. Er wusste, dass es so etwas gab, doch es gab nichts was sein Interesse hätte schüren können. Und nun? Nun träumte er schon von solchen Dingen! Schwerfällig erhob er sich und schaute in den Spiegel an der Wand gegenüber vom Bett. Nun erblickte er das erste Mal eine Erhöhung neben sich. Draco wagte nicht die Hand auszustrecken, stattdessen wanderte der Blick allmählich zu seiner rechten. Er konnte einen Rücken sehen, sehr behaart, und graue Haare. Ihm stockte der Atem. Das konnte doch nicht wahr sein! Ängstlich streckte er die dünnen Finger aus welche über den behaarten Rücken glitten – es war kein Traum. Und noch schlimmer: Die leichte Berührung brachte den Mann dazu sich zu bewegen; ein kurzer Moment in dem Draco reflexartig die Luft einzog und anhielt.
Unter Knurren erwachte der Werwolf, die Haare hingen ihm ins Gesicht als er sich umdrehte und den verängstigten Blonden erblickte. Der sonst so gierige Ausdruck in seinen blauen Augen war dem von Müdigkeit gewichen. Sein Blick traf Dracos bevor er sich grummelnd umdrehte und scheinbar weiterschlief. Der Schüler atmete erleichtert aus und rutschte aus dem Bett. Beinahe lautlos griff er nach einer Schlafhose und einem Pullover bevor er sich hinaus auf den Flur in Richtung Bad schlich. Der Traum und der Anblick des verschlafenen Mannes hatten einen größeren Einfluss als er es wahrhaben wollte. Zitternd, auf den Stufen sitzend, griff er zwischen die eigenen Beine und begann die Hand entlang des Fleisches zu bewegen. Die Wangen färbten sich rot und der Atem wurde schwer bevor sich der Blonde auf den Fliesen vor sich ergoss. Draco rührte sich nicht. Stattdessen schaute er auf die weiße Flüssigkeit vor sich als hätte er soeben einen unverzeihlichen Fluch ausgesprochen. "Was ist nur los mit mir?" Nie zuvor hatte er das Verlangen verspürt so etwas zu tun und es war noch nicht einmal so befriedigend wie letzte Nacht. Beschämt wischte er den Beweis seiner Tat weg bevor er die Schlafsachen richtete und sich nach unten begab. Durch das Küchenfenster konnte er den orangenen Himmel erkennen. Viel geschlafen hatte er nicht… Am Horizont näherte sich etwas Fliegendes was Draco zuerst lediglich als Silhouette erkennen konnte. Erst als das Wesen sich auf dem Fenstersims niedergelassen hatte erkannte er die Eule. Eine der Malfoy-Familieneulen. Er nahm ihr den Brief aus dem Schnabel und während er diesen öffnete begann die Eule damit ihr schwarz-silbrig-goldenes Gefieder zu putzen. Dabei hielt sie immer wieder inne und schaute den Jüngsten des Hauses aus ihren großen bernsteinfarbenen Augen an. Der Brief kam aus Hogwarts und in ihm seine Bücherliste:
Runenübersetzung für Fortgeschrittene
Im Angesicht des Gesichtslosen
Verwandlung für Fortgeschrittene
Lehrbuch der Zaubersprüche Band 6
Zaubertränke für Fortgeschrittene
Er würde sich anziehen und sofort auf den Weg machen! In diesem Moment war er über jegliche Ablenkung glücklich.
Fenrir knurrte als er den Arm um den jungen Malfoy legen wollte und stattdessen ins Nichts griff. Das Gesicht war in die großen Kissen gedrückt und es kostete eine Menge Anstrengung die Augen aufzumachen um zu sehen ob er einfach nur danebengegriffen hatte. Dieses Bett war der Himmel auf Erden und gleichzeitig ein Fluch. Greyback, dem immer noch einige Körperstellen von der Wandlung schmerzten, hätte den ganzen Zeit in diesem Bett bleiben können. Doch Dracos Abwesenheit zwang ihn sich unter tiefem genervten Aufstöhnen zu erheben. Einem Tier gleich stemmte er die Arme neben sich in die Matratze und erhob sich als würde er das Aufstehen mit einigen Push-ups verbinden wollen. Es war viel zu früh zum aufstehen und der Bengel hätte mindestens bis zum Mittag schlafen müssen! Zumindest konnte er so ungestört seine Kleidung anziehen was verlangte, dass er den Flur entlang zu seinem eigenen Zimmer musste – und vermutlich wollte niemand der Todesser den nackten Werwolf als erstes nach dem Aufstehen erblicken. Viel Kleidungsauswahl besaß der Mann nicht. Die meisten Kleidungsstücke waren aus Leder was sie robust für Streifzüge durch die Wildnis machte. Das Oberteil und der Todesserumhang lag eng am kräftigen Körper des Mannes an als er die Treppe zum Erdgeschoss nach unten schritt nur um vor dem Hogwartsschüler zu stehen, der mit dem Brief in der Hand gerade nach oben gehen wollte.
"Was hast du da?" Ohne auf eine Antwort zu warten riss der dem Jüngeren den Brief aus der Hand und Draco, zu überrascht von Greybacks plötzlicher Anwesenheit, schaute geschockt zum Älteren als dieser den Inhalt des Briefes las. "Ich muss meine Schulsachen besorgen" Seine Stimme klang nicht so selbstbewusst wie er es sich gewünscht hatte. Fenrir grummte als Zeichen, dass er die Worte gehört hatte während er sich weiterhin die Liste anschaute. Der Blonde verlagerte das Gewicht zwischen beiden Beiden, nervös über die folgende Reaktion welche mit einem "Geh dich anziehen" überraschend zahm ausfiel.
Die Schuluniform Hogwarts, welche er einst mit Stolz zum Einkaufen seiner Bücher getragen hatte war ihm nun ein Graus. Doch schrieb die Schulregel vor das diese bei Festen und öffentlichen Veranstaltungen zu tragen sei. Im letzten Schuljahr war die Uniform äußerst eng geworden auf Grund eines Wachstumsschubes des Blonden, weswegen er nun auch noch ein Set Schuluniformen auf den Brief schrieb bevor er den blassen Leib in schwarzen Anzugstoff hüllte. Es würde im Laufe des Tages warm werden und Draco nahm dies wissentlich hin. Er würde so wenig Haut wie möglich zeigen! Seine Angst das Jemand irgendwelche Spuren oder das Brandmal sah zwang ihn sogar sein schwarzes Hemd in die Hose zu stecken bevor er die Jackettjacke schloss.
Unten wartete Greyback, der bereits ungeduldig den Flur entlanglief. "Wie kann man so lange zum Anziehen brauchen" hallte die Stimme, welches einem Wolfsgeheul glich, von den Wänden der großen Eingangshalle als er den Jüngeren packte. "Mo..Moment! Du willst mir?" Als konnte Draco nicht alleine Schulsachen kaufen gehen! Außerdem würde er auffallen, wenn Fenrir Greyback an seiner Seite lief. Dieser schien nichts ganz zu begreifen was das Problem des Reinblüters war. Er zog eine Braue hoch während der Blonde einen Moment schweigend angeschaut wurde. Draco verstand: Das Flohnetzwerk wurde überwacht, mit dem Besen war es zu auffällig und Apparieren lernte er erst im kommenden Schuljahr. Er war also gezwungen die Hilfe des Werwolfs anzunehmen. Zögerlich trat er nah an den Mann heran und griff nach dem Arm des Größeren um sich daran festzuhalten. Doch statt der verhassten Gestank des Mannes umwehte ihn ein leichter Duft von Lavendel was Draco zum schmunzeln brachte.
Ein lauter Knall hallte durch die weitläufigen Räumlichkeiten des Anwesens und riss die anderen Todesser aus ihren Betten. Draco klammerte sich an dem Arm fest als das unangenehme Gefühl des Apparierens sich bemerkbar machte. Peitschende Luftzug und gleichzeitig eine Enge als würde er durch eine Röhre gezogen werden. Trotzdem hatte er Angst er könne sich nicht an seinem Begleiter festhalten. Mit einem erneuten Knall kamen sie in der Nokturngasse an. Draco, der während des Apparierens die Luft angehalten hatte, atmete aus und löste die Umklammerung vom Arm Fenrirs als er sich mit dem Rücken gegen eine alte Häuserfassade lehnte. "Mir ist schlecht" murmelte er leise und rechnete nicht damit das der Ältere ihn gehört hatte. Doch dieser hatte seine Worte klar und deutlich vernommen. "Reiß dich zusammen" knurrte er ihn leise an während er die Kapuze seines Umhanges über das eigene Gesicht zog – als würde man nicht anhand der Statur und des sichtbaren stark behaarten Oberkörpers erahnen können um wen es sich handelte, dachte Draco gereizt als er sich von der Wand abstieß und dem Weg der Gasse zu seiner linken folgte bis er auf der Winkelgasse angekommen war.
Gegenüber von Gringotts befand sich Madam Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten wo fast jeder Schüler seine Schuluniform kaufte. Letztes Jahr kaufte seine Mutter die Schulkleidung bei Twilfitt und Tatting, doch der Laden sprach den Blonden nicht wirklich an. Natürlich war das Risiko bei Madam Malkins auf Mitschüler zu treffen größer als bei der Konkurrenz, doch die Qualität stimmte und in der Regel konnte er seine Uniformen immer nach einer kurzen Wartezeit mitnehmen. Die etwas stämmig gebaute Madam Malkin erkannte Draco sofort wieder, doch sein Furchteinflößender unbekannter Begleiter war ihr ein Rätsel. Dieser hielt sich vorwiegend in einer Ecke des Ladens auf von der aus er alles zu beobachten schien während die Hexe die Maße des Schülers nahm. Die Türklingel gab ein Geräusch von sich und Draco durfte erleichtert feststellen, dass Fenrir den Laden verlassen hatte. Der Werwolf ging den Weg zurück bis er am Eingang der Nokturngasse stand. An diesem Ort fühlte er sich eindeutig wohler! Zwar sprangen die Hexen und Zauberer ihm im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg, aber niemand versuchte ihn anzugreifen oder würde das Ministerium über seine Anwesenheit informieren. In der Winkelgasse hatte er mehrfach Plakate sehen können auf denen ihm sein Ebenbild entgegen wütete. Er ging an diversen Geschäften für Gifte, seltene Gegenstände und Zaubertrankzutaten vorbei und kam skeptisch vor einem Geschäft zum stehen. Ein Kleidungsgeschäft? Diese Gasse ging den Bach runter! Entgegen der Meinung vieler Hexen und Zauberer war Fenrir Greyback nicht arm. Wenn es als Greifer Leute in seine Gewalt bringen konnte plünderte er sie manchmal aus – wenn es sich lohnte. Und er brauchte das Geld nur um neue Kleidung zu kaufen, wenn seine zerrissen war; es hatte sich also etwas angesammelt. Er wusste, dass Draco ohne ihn nicht weit kommen würde aber er selbst hatte kein Interesse Schulsachen kaufen zu gehen. Da konnte er sich die Zeit auch in diesem seltsamen Laden vertreiben.
Fenrirs erster Gedanke nachdem er den Laden betreten hatte war allerdings: Was habe ich mir hier angetan? Der Laden war hauptsächlich für Frauen wie es schien und das obwohl im Schaufenster Männerkleidung hing, oder hatte er sich verguckt? Gerade als er zurückgehen und erneut schauen wollte kam ihm bereits eine junge Hexe entgegen. "Suchen Sie etwas für Ihre Freundin?" begrüßte sie ihn und zog ihn weiter in den Laden. Dass er sein Gesicht im Dunkeln lies schien die junge Verkäuferin nicht zu interessieren. Scheinbar hielt sie ihn für einen schüchternen Freund, der seiner Freundin ein Geschenk machen wollte. Während beide durch den Laden schritten zeigte sie ihm immer wieder irgendwelche Kleider die er abwinkte. Letztendlich kam er an einem Kostüm zum stehen: eine kurze Bauchfreie Mädchenschuluniform aus einem leiht durchsichtigem Oberteil. Die Verkäuferin folgte seinem Blick "Ah, ich weiß genau was Sie wollen!" Mit diesen Worten verschwand sie im hinteren Bereich des Ladens noch bevor der Werwolf fragen konnte was sie meinte. Stattdessen glitten die rauen Finger über den feinen Stoff des Rocks. "Ich frage mich ob…"
Die Frau kam zurück und mir ihr eine scheinbar endlose Kleiderstange, vollbehangen und nicht mehr direkt erkennbar was sich dort eigentlich befand. Doch Fenrir fand schnell heraus um was für Kostüme es sich handelte: ein Krankeschwesternkleid aus weißem Lack mit Hütchen und Stiefeln, die gleiche Schuluniform komplett aus Spitze, einen roten Tanga aus Seide mit einer großen Seidenschleife welche wohl den Büstenhalter ersetzen sollte, ein knappen Zimmermädchen-Kostüm und viele weitere Dinge wurden ihm gezeigt während Draco neben seiner Schuluniform auch die geforderten Bücher bei Flourish und Blotts besorgt hatte. Alles hatte er in einer Tasche untergebracht welche er zuvor mit einem Ausdehnungszauber belegt hatte. Wenn er Greyback gefunden hatte konnte er nach Hause, doch wo steckte dieser nach Lavendel riechender Köter? Wenn Draco so daran dachte kam ihm dieser Geruch mehr als unpassend für einen Mann wie ihn vor. Außerdem… "Huch?" Plötzlich wurde der Blonde am Arm gepackt und in die Nokturngasse gezogen als er gerade daran vorbeilaufen wollte. "Bist du fertig?" knurrte der Werwolf, ebenfalls mit einer Tasche in der Hand. War da Jemand einkaufen? Dieser Gedanke amüsierte Draco mehr als er sollte, denn Greyback würde es nicht gut finden, wenn er sich auf seine Kosten amüsierte. Doch der Lavendelgeruch und die rosafarbene Tasche machten es schwer Respekt vor dem Größeren zu haben. Draco nickte und ohne eine Vorwarnung griff Fenrir seinen Arm und Apparierte mit einem lauten Knall zurück zum Malfoy-Anwesen.
Inzwischen war es gegen Mittag und im Anwesen herrschte großes Durcheinander. Zwei vermummte Todesser hatten auf Greyback gewartet, denn sie hatten den Auftrag bekommen Ollivander zu entführen. Na großartig, dachte Greyback ironisch, hätte ich das früher gewusst… Er hätte den Alten gleich mitbringen können. Stattdessen sollte er noch einmal los. Dem jungen Malfoy wurde die Tasche in die Hand gedrückt mit der Aussage er sollte schauen ob er hineinpasse und dann wurde er stehen gelassen als der Werwolf mit den anderen beiden apparierte. Draco fühlte sich stehen gelassen mit beiden Taschen in den Händen. Er brachte beide in sein Zimmer wo er sich einschloss. Der Blonde wollte mit den anderen Todessern möglichst wenig zu tun haben, vermutlich kamen sie sonst noch auf die Idee irgendwelche dummen Fragen zu stellen. Zögerlich griff er nach jener Tasche welche Fenrir ihm in die Hand gedrückt hatte. Er sollte den Inhalt… anprobieren? Hatte der Werwolf ihm etwa Kleidung gekauft? Die schlanken Finger bekamen etwas in der Tasche zu fassen und zum Vorschein kam… "Ein Stück Stoff?" Er faltete den Stoff auseinander und seine Wangen liefen vor Scham und Wut rosa an. "Ist das sein Ernst?!" fauchte er laut, sodass die Todesser im Gang seinen Ausbruch mitbekamen. Nie im Leben würde der das anziehen! In den Händen hielt er Rock welcher scheinbar Teil einer Schuluniform sein sollte. Doch dieses Stückchen Stoff und der Rest der Uniform waren mit Sicherheit keine angemessene Kleidung für die Schule! Und ganz davon abgesehen war dieses 'Kostüm' fü ! Wieso sollte er als Mann so etwas tragen?
Der schwüle Julitag zog sich dahin. Niemand nahm auch nur Kenntnis von seiner Existenz im Anwesen seiner Familie. Gegen Abend kamen die beiden Todesser und Greyback zurück und mir ihnen Ollivander, den sie in den Kerkern des Anwesens einsperrten. Draco hatte sich in der Zwischenzeit mit seinen neuen Büchern beschäftigt und die Tasche Greybacks in einer Ecke deponiert ohne sich weiter mit der Kleidung zu befassen, geschweige denn diese anzuprobieren. Diese ganze Situation in welcher er sich während der Ferien befand war ungewöhnlich genug und seit letzter Nacht spielte sein Verstand immer noch verrückt und auch wenn Draco es selbst nicht wahrhaben wollte: Er hatte Angst ihm würde es gefallen. Inzwischen traute er sich selbst nicht mehr und es fühlte sich an als würde er in ein scheinbar endloses Loch fallen – und wo er ankommen würde wusste er nicht. Greybacks Anwesenheit in seinem Schlafgemach, unangekündigt und dennoch nicht überraschend, gab dieser Situation eine gewisse Endgültigkeit. Ja, er würde letzten Endes sowieso in einem dieser Kostüme stecken und das spätestens wenn der Werwolf ihn mit Gewalt hineinsteckte wie eine Anziehpuppe. Er fühlte sie, die Präsenz von etwas starkem und großen, der Duft von Lavendel hatte sich nun mit dem von Schweiß vermischt und es kam dem Blonden so vor als würde der herbe Geruch den gesamten Raum erfüllen. Einem kleinem Jungen gleich saß er auf der Bettseite, auf welcher er die Nacht geschlafen hatte, den Blick gen Boden gesenkt und die einzige Reaktion war ein Zucken als Greyback die Stimme erhob "Warum bist du nicht umgezogen?" Die Situation war ungewohnt und doch kam sie ihm irgendwie vertraut vor. Er hatte bereits viel zu viel Zeit mit Greyback verbracht. Der Werwolf ließ sich auf das Bett fallen "Na los, umziehen!" Der Ton war harsch und kurz ballte das Reinblut die Hände zu Fäusten als er sich auf die Unterlippe biss. Er stand auf und schritt langsam zur Tasche. "Wenn du noch langsamer gehst läufst du rückwärst. Beeilung!" Draco griff die 'Schuluniform' und wollte sich ins Bad begeben doch Fenrir hielt ihn auf. "Zieh dich hier um. Vor mir" raunte die Stimme des Älteren. Demütig begann Draco damit sich seiner Kleidung zu entledigen – es war von sich selbst angewidert; wie konnte er, ein Malfoy, nach der Nase dieser Bestie tanzen? Doch welchen Sinn hatte es sich aufzulehnen? Letztendlich bekam Greyback sowieso was er wollte. Und er? Er konnte froh sein, wenn der Ältere ihn nicht auseinanderriss. Physisch wie auch magisch bedingt war er dem Mann unterlegen. Und nun, wo sein eigener Körper und sogar sein Verstand ihn betrogen, was blieb ihm noch? Wie gerne hätte er seine Eltern bei sich, er brauchte Jemanden zum Reden, einfach nur zum Reden, um sich selbst besser zu verstehen.
Dracos geistige Abwesenheit entging auch Fenrir nicht. Dieser hatte es sich auf dem Bett gemütlich gemacht und genoss die kleine Darbietung. Mit jedem Stückchen der zarten marmorweißen Haut die zum Vorschein kam lief ihm mehr und mehr das Wasser im Mund zusammen. Kurz nach dem Kauf der Kostüme hatte er sich gefragt was in ihn gefahren war doch nun, wo er das Ergebnis sah, hatte sein Instinkt sich wieder einmal als eine verlässliche Handlungsquelle herausgestellt. Der dünne Stoff schmiegte sich wunderbar an die Haut des Jüngeren und sein beschämter Blick gab dem Werwolf das Gefühl von Dominanz. Er liebte er, wenn er mit seinen Opfern machen konnte was immer er wollte. Der Mann rutschte nach vorne an das Bettende.
"Komm her"
Die Stimme war voller Verlangen, knurrend und bedrohlich. Langsam setzte Draco einen Fuß vor den anderen. Das Oberteil war ihm zu groß, weil er keine Brüste hatte, der Rück bedeckte zwar knapp seinen Hintern doch vorne musste er den Stoff nach unten halten. Die Strümpfe, welche ihm bis zur Mitte des Oberschenkels gingen, ziepten an den dünnen blonden Haaren, wenn sie langsam herunterrutschten. Kaum war der Blonde in greifbarer Nähe zum Werwolf, fühlte er die große Hand des Mannes an seinem hinteren Bein nach oben gleiten. Die andere Hand griff nach dem Rock und hob diesen vorne an. Draco schlug beschämt die Hände vor das Gesicht als der Mann den Spitzenstring betrachtete, der sein Glied davon abhielt den Rock anzuheben. "Können wir es nicht einfach hinter uns bringen" wimmerte er hinter hervorgehaltenen Händen. Er hasste es! Er hasste es vor Fenrir zu stehen und ihm ausgeliefert zu sein. Er hasste es, dass der Mann sichtlich Spaß daran hatte du er hasste es wie sein Körper in betrog, wenn der Werwolf mit der Hand über seine Haut glitt. "Du willst es also schnell hinter dich bringen?" Schnelles Nicken – ja bitte! "Auf die Knie!" Ohne zu zögern kniete der Blonde sich hin. Es konnte schließlich nicht noch schlimmer werden oder?
Der Werwolf öffnete die Hose und gerade als das Reinblut sich angewidert zurückziehen ziehen wollte, wurde das blonde Haare gepackt und der Kopf erneut nach vorne geschoben. "Sag 'Ahhh'" Draco wollte protestieren und genau dieser Moment war es in dem er noch einmal nach vorne gezogen wurde und der Penis in seinen Mund geschoben wurde. "Wenn du beißt, beiße ich" warnte man ihn als man seinen Kopf vor- und zurückbewegte. Würggeräusche hallten durch den Raum. Es fühlte sich an als würde sein Kiefer ausgerenkt werden, er konnte nicht durch den Mund atmen und durch die Nase roch er den Schweiß, der an der Schambehaarung des Mannes haftete – eklig! Draco krallte sich an den Beinen Greybacks fest, der sich von seiner Atemnot nicht beeinflussen ließ. Der Werwolf kam und Draco würgte als er die salzige Substanz in seinem Mund spürte. "Schlucken" wurde ihm befohlen, da man das Glied sonst nicht aus seinem Mund nehmen würde. Der Blonde schluckte mehrfach schwer als er das Sperma hinunterwürgte. "Zeig mir wie brav du aufgegessen hast und sag 'Danke'"
Immer noch auf den Knien öffnete er seinem Mund bevor er beschämt zur Seite sah und ein leises "Danke" murmelte. "Ich kann dich nicht hören und sieh mich an, wenn du mit mir sprichst Junge!" Lügner! Er hatte es sehr wohl vernommen! Draco atmete tief durch bevor sein Blick den von Fenrir traf und er etwas lautes "Danke" sagte. "Geht doch, los auf das Bett mit dir! Auf alle viere!" Greyback erhob sich und gab das Bett für den Jüngeren frei. Das Kostüm hatte bereits zuvor nichts verborgen und nun fühlte er sich als wäre er nackt. Der Hintern zeigte in Fenrirs Richtung und dieser ließ es sich nehmen einen roten Abdruck seiner Hand auf der linken Pobacke zu hinterlassen. "Sag mir was du willst" Eine gemeine Frage und ohne darüber nachzudenken rutschte dem Blonden ein "Weg" über die Lippen was mit einem weiteren Schlag auf die gleiche Fläche bestraft wurde "Falsche Antwort."
Draco kannte die Antwort, doch er konnte sie nicht aussprechen – er konnte einfach nicht! Er würde sich endgültig selbst betrügen, sich und seine Familie. Ein Umstand, der Fenrir sichtlich egal war, denn er tastete sich inzwischen über Dracos ganzen Körper. Er spreizte die Pobacken des Jüngeren, glitt mit dem Zeigefinger über die Spitze hinter der sein Penis lag; er beugte sich sogar über ihn um ihm an den Brustwarzen zu ziehen. Der Blonde wimmerte, er atmete schwer und gerade an Stellen wie dem eigenen Penis oder den Brustwarzen entwich ihm ein beschämtes leises aufstöhnen.
Er hielt es nicht mehr aus!
"Dich, ich will dich!"
"Und wem gehörst du?"
"Dir! Ich gehöre dir!"
Die Tränen liefen dem Blonden über die Wangen als er sich freiwillig dem Werwolf unterordnete. Die Worte galten einem Eingeständnis, eines das ihn zur Schande der Familie Malfoy machte, eines das sein Blut verunreinigte. Wäre dies ein Märchen, so hätte der Wolf nun das kleine Rotkäppchen gefressen und es gab keinen Jäger der zur Rettung eilte. Doch der Wolf versprach ihm Erlösung, etwas das Rotkäppchen in diesem Moment mehr als alles andere begehrte weswegen ein lautes Stöhnen durch das Zimmer halte als sein Glied die langersehnte Aufmerksamkeit bekam. Sein Körper zitterte als er endlich kam. Es war vorbei, er hatte es überstanden. Der Blonde versuchte aufzustehen…
"Incarcerus"
Seile fesselten den Schüler an die Bettpfosten, sodass Draco sich auf dem Rücken liegend im Zentrum des Bettes wiederfand. Er hatte nicht mitbekommen, dass Greyback seinen Zauberstab gezogen hatte!
"Draco, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich bereits fertig mit dir bin, oder?"
Draco…Draco… wie kannst du nur glauben es sei so schnell vorbei? Nun wo der Blonde allmählich einknickt wittert der Werwolf seine Chance und wird es natürlich auskosten :D
