Titel: Bloody retribution
Kapitel: 2 - The first Connection
Disclaimer: wie immer
Warnung: ADULT! Ich weise hierauf hin, dass in diesem Kapitel es zu sexuellen Handlungen kommt. Wer das nicht mag, der sollte es dann auch nicht lesen.^^ Den anderen viel Spass dabei.
Kommentar: Danke für die Reviews. Habe mich sehr gefreut, auch wenn es teils negative war. Aber kein Problem damit, die brauch man ja auch. Ich bin auch schon auf der Suche nach einer Beta und hoffe, dass bald eine passende finden werden. Also abt noch etwas Geduld.
Und nun gehts los. Viel Spass!
Kapitel 2 - The first connection (adult)
Harry wachte als erstes auf und blinzelte in das helle Morgenlicht, welches von der Sonne durchs Fenster getragen wurde. Sein Blick schweifte zu der Person, die neben ihm im Bett lag und ein sanftes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er Draco sah, wie er mit verstuppelten Haaren und einen friedlichen Gesichtsausdruck noch tief und fest schlief. Plötzlich zierte Harrys Lippen ein diabolisches Grinsen und er tauchte voller Vorfreude in die Bettdecke zu seinem neusten Ziel.
Sanft fuhr er über die entblößte Männlichkeit Dracos. Hatten sie beide doch die Gewohnheit nackt zu schlafen, seit sie zusammen waren. Diese Gewohnheit machte er sich jetzt zu Nutzen. Leicht leckte er über die Eichel und merkte sogleich, dass das Stück Fleisch sofort darauf reagierte. Freudig nahm er es in den Mund und bewegte seinen Kopf auf und ab, bis die Männlichkeit wie eine eins stand. Vom eigentlichen Draco kamen leichte Geräusche, die mit etwas Fantasie als Stöhner identifiziert werden konnte, schlief er doch eigentlich noch. Aber bald nicht mehr, das schwor sich Harry und lutschte weiter an dem Glied. Kurz bevor der Höhepunkt erreicht wurde, wurde die Bettdecke weggerissen und ein erregter und erstaunter Draco schaute ihn an.
"Wa...was machte du da?" fragte er und unterdrückt den nächsten Drang zu stöhnen. Harry ließ kurz von der Männlichkeit ab und grinste.
"Wonach sieht es denn aus?" fragte er keck.
"Ich weiß nicht, aber ich bin dafür, dass du weiter machst." meinte der Blonde und lehnte sich wieder in die Kissen. Lachend nahm Harry seine Tätigkeit wieder auf und brachte kaum einige Minuten später Draco zum Höhepunkt. Nachdem er alles geschluckt hatte, rutschte er nach oben und gab Draco einen harten und lustvollen Kuss, wobei seine eigene erwachte Männlichkeit die von Draco berührte, was diesen zum erneuten Aufstöhnen brachte.
"Ich will dich spüren!" forderte Harry heiß und knabberte an dem Ohr seines Geliebten. Das brachte Draco dazu ganz wild zu werden und kaum einen Augenblick später lag Harry auch schon unter ihm und wurde stürmisch mit Küsschen und Berührungen überhäuft. Laute Aufkeucher kamen nun von beiden und auch der Atem ging schneller.
Mit einer Hand wanderte Draco nach unten und fuhr dabei Harrys Konturen nach, bis er sein Ziel erreicht hatte und langsam in ihn eindrang um ihn zu weiten.
"Geh nicht zu langsam vor." gab er heiser von sich, was Draco zum Lachen brachte.
"Harry, ich sag das nicht gerne, aber wenn ich wieder so eilig vorgehe wie letztens, dann weißt du, was danach passiert, oder?" meinte dieser und erinnerte sich selbst zurück, an den Tag, als sie es ohne große Vorbereitung getan hatten. Es war durchaus schmerzhaft gewesen, für beide.
"Ja, ich weiß, aber ich kann nicht sagen, dass es nicht auch äußerst geil war." sprach Harry und ließ Draco ihn in Ruhe vorbereiten, welcher noch einige Lacher von sich ließ. Immer wieder stieß Harry vor, um ihm zu zeigen, dass er ihn endlich spüren wollte. Nach dem dritten Finger, ließ der Blonde ab und ließ mit einer Handbewegung etwas Gel auf seinen Fingern erscheinen, das er auf seinem Glied und dem Eingang Harrys verteilte. Dieser hisste bei der Kühle kurz auf und drängte sich noch weiter zu seinem Liebsten.
"Mach schon, sonst bist du gleich unten." meinte Harry und stöhnte erneut laut auf. Wieder lachte Draco.
"Ist ja nicht so, als ob es nicht auch so dazu kommen würde, oder?"
Ungeduldig wurde er von Harry angeschaut, der ihn einen warnenden Blick zuwarf. Dann positionierte sich der Blonde vor dem Eingang und versenkte sich mit einem einzigem Ruck komplett in die heiße Enge. Scharf zog der andere die Luft ein und brauchte einige Momente sich daran zu gewöhnen und die tanzenden Sterne zu überwinden. Mit einem Blick gab er dem anderen die Aufforderung sich zu bewegen und ein heißer und unbändiger Ritt begang, der alles sprengte, was beide bis jetzt erlebten. Laut klatschte Haut an Haut. Tiefe Stöhner hallten durchs Zimmer, welches durch das Quietschen des Bettes unterstrischen wurde.
Beide kamen ihren Höhepunkt immer näher und Draco legte nochmal etwas an Tempo zu, was Harry Sterne sehen ließ, als er diesen gewissen Punkt traf und schickte ihn damit als erstes über die Klippe. Durch das plötzliche zusammenziehen, folgte ihm Draco sofort und kaum danach brach er auf ihn zusammen und verschiwtzt blieben sie einige Minuten liegen, bis sich wieder zu Atem gekommen waren.
"Wow,... das war..."
"Geil, ja ich weiß." beendete Harry, als Draco nicht weitersprach. Dieser nickte und rollte sich auf die Seite und schaute seinen Liebsten tief in die Augen.
"Ich liebe dich, Harry." meinte er und küsste ihn innig.
"Ich liebe dich auch." erwiderte dieser und kuschelte sich näher. Einige Zeit blieben sie noch liegen und warteten, bis es kurz vor neun war, um dann aufzustehen und sich fertig zu machen. Soweit beide wussten, würde die Versammlung um elf Uhr beginnen und bis dahin mussten sie fertig sein, um gleich nach dem Beginn dort anzukommen.
Nachdem sich beide geduscht und angezogen hatten, betraten sie das Speisezimmer, wo Dracos Eltern und sein Pate saßen und sich unterhielten. Die Gespreche stoppten, als sie eintraten.
"Guten Morgen, ihr beide, ich hoffe, ihr habt gut geschlafen." meinte Narzissa und lächelte sie fröhlich an.
"Danke, Mutter. Ja, wie haben sehr gut geschlafen." erwiderte Draco und schenkte Harry einen kurzen verschmitzten Blick, welchen den anderen zum Kichern brachte.
"Das glaube ich euch beide gern, das Quietschen des Bettes habe ich bis hier runter gehört. Ihr sollte das nächste Mal vielleicht einen Schweigezauber sprechen." brummte Serverus vor sich hin, wärend er nebenbei den Tagespropheten las. Als die Jugendlichen das hörten, worden sie prompt rot um die Nase, äußerten sich aber nicht weiter dazu. Narzissa und Lucius musste sich krampfhaft das Lachen verkneifen. Schweigend wurde dann gegessen und die Gespräche erst wieder aufgenommen, als die beiden jungen Männer fertig mit ihrem Frühstück waren.
"Also, bleibt alles heute so wie besprochen?" fragte Lucius nochmals nach. Es war bereits kurz vor halb elf und die drei Erwachsenen würden sich gleich zur Todesserversammlung aufmachen. Alles drei hatten schon ihre schwarzen Roben an und die weißen Masken in den Händen.
"Ja, es bleibt alles so wie wir gesagt haben. Wenn das Treffen mit dem Lord so gut läuft, wie wir es annehmen, werden wir danach uns hier zusammenfinden um alles weiter zu besprechen. Ist das okay für euch?" sprach Harry und wartete nun auf eine Antwort von den Erwachsenen. Kurz überlegten diese und nickten dann einverstanden.
"Ich möchte, dass ihr beide gut auf euch aufpasst. Mit ihm ist nicht gut Kirschenessen, wenn man ihn erstmal verärgert hat, als versucht es zu vermeiden." erklärte Narzissa und umarmte beide nochmal, bevor sie sich zu ihrem Mann und Serverus stellt und alle drei mit einem Plopp verschwanden.
Harry holte tief Luft, dann trete er sich zu deinem Freund um und schaute ihm tief in die Augen.
"Gut, wir haben jetzt noch eine gute halbe Stunde. Lass uns loslegen."
Harry seufzte tief durch, als er und Draco vor dem großen Manor apparierten. Draco drückte leicht seine Hand, um ihn Mut zuzusprechen. Wusste er doch wie nervös sein Freund war und was alles hierbei auf dem Spiel stand.
"Ich bin bei dir, das weißt du, Harry!" meinte er und gab ihn noch einen letzten Kuss. Dieser nickte und gemeinsam betraten sie das Manor, um danach den dunklen Gängen zu folgen, bis sie vor einer großen schwarzen Flügeltür standen. Beide wussten, dass sie bereits erwartet wurden und Voldemort nur deswegen keine Todesser geschickt hat, um sie aufzuhalten, weil er wusste, dass sie, Harry Potter und Draco Malfoy, waren, die sich durch das Schloss schlichen. Er war neugierig und wollte wissen, warum gerade diese beiden zusammen auf dem Weg zu ihm waren.
"Ich werde hier auf dich warten. Du schaffst das." sprach Draco und ließ die Hand von Harry los.
"Na klar schaffe ich das. Bis gleich dann." erwiderte der Schwarzhaarige und öffnete mit einem Schwung die Tür. Er wurde noch nervöser als er bemerkte wie alle verstummten und sich zu ihm umdrehten. Keiner wagte es auch nur etwas zu tun oder zu sagen, wärend er auf dem Weg nach vorne war, wo der große schwere Thron von Voldemort stand.
"Der Retter der Zaubererwelt! Welch eine Ehre. Was beschehrt mir das Vergnügen, Harry Potter?" fragte er den Jungen mit Hohn.
"Ich bin aus einem ganz bestimmten Grund hier!" antwortet er und keine Spur von Angst oder der Gleichen war daraus zu hören. er war erstaunt wie sicher er doch seine Rolle spielte. Dennoch blieb ein Funken Zweifel, ob er es auch ernst meinte und nicht doch in den Rücken fiel.
"Einen bestimmten Grund? Lass mich raten. Du willst dich selbst opfern für die anderen?" Er lachte hell auf.
Aber bei den nächsten Worten, die er und die anderen in dem Raum hörten, verging es ihm sofort.
"Nein, ich habe Informationen darüber, wie du deinen größten Feind besiegen kannst!" brachte der Junge heraus.
Er war überrascht, dass konnte er nicht leugnen. Meinte es dieser Junge wirklich ernst mit dem was er sagte, oder war es doch nur ein weiterer Trick um ihn zu beseitigen? Er konnte es nicht genau sagen und dessen Gedanken konnte er auch nicht danach durchforsten. Der Junge war wirklich stark geworden seit ihrer letzten Begegnung. Er hatte keinen Zweifel mehr, dass der junge Mann vor ihm ein würdiger Gegner abgeben würde, wenn es dazu kommen sollte. Er sollte sich in Acht nehmen.
"Das ist ein Trick MyLord, er will Euch nur dazu bringen ihn anzuhören, um Euch dann bei der nächsten Gelegenheit umzubringen." schrie ein panischer Todesser und machte einige Schritte auf seinen Herrn und dem Jungen zu. Plötzlich explodierten weitere Stimmen, die das gleich aussagten. Sie redeten sich immer weiter in Rage und bemerkten dabei nicht, wie in ihrem Lord immer mehr die Wut anstieg. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es ihm reichte.
Harry selbst zählte gedanklich schon die Sekunden, die noch fehlen zum großen Boom. Und da, kaum zu Ende gedacht, hörten er auch schon Voldemort schreien.
"RUHE! Haltet alle die Klappe." brüllte er und stand von seinem Platz auf.
"Das Treffen ist hiermit beendet. Verschwindet alle. Ich werde es euch wissen lassen, wenn ich ein neues einberaumen lassen." meinte er und blickte dann wieder zu Harry. Dieser nickte unauffällig.
"Aber MyLord, wir können Euch doch nicht alleine mit Eurem Feind lassen, was..." sprach einer, wurde aber sofort vom Lord unterbrochen.
"Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, oder muss ich erst andere Maßnahmen anwenden?" fragte er und sah wie alle zusammenzuckten und einer nach dem anderen disapperierte.
"Lucius zu bleibst. Mister Potter, geh und hole den jungen Mister Malfoy, der draußen wartet." befahl er kalt und ließ sich wieder auf seinen Thron nieder.
Harry nickte und drehte sich um, um Draco zu holen. Er öffnete erneut die Tür und winkte deinen Freund zu sich, der ein paar Meter abseits stand.
"Was ist los?" fragte dieser, kam aber dennoch näher.
"Du sollte mit rein." meinte Harry und zog ihn mit sich.
Dieser nickte nur und ließ sich mitziehen. Gemeinsam kamen sie wieder vor dem Thron an. Draco verbeugte sich kurz und blickte dann wieder auf, registrierte nebenbei, dass sein Vater ebenfalls anwesend war.
"Gut, nun da alle unbeteiligten verschwunden sind, können wir ja zum Geschäfftlichen übergehen." verlangte Voldemort und man hörte ihm seine Neugier und Ungeduld regelrecht an. Alle nickte. Mit einem Schlenker seines Zauberstabes erschienen vor dem Thron ein kleiner runder Tisch mit Stühlen, auf einem von denen sich dann Voldemort setzte und den anderen die Aufforderung gab, es ihm gleich zu tun. Sie folgen ihm und setzten sich ebenfalls alle. Harry gegenüber dem Lord, damit er ihm direkt in die Augen sehen konnte.
"So, und nun, Mister Potter, erzähle mir, was du von mir willst. Es ist nicht meine Art meine Todesser anzulügen und so zu tun, als ob ich nicht zuvor gewuste hätte, dass du kommen würdest. Ich war auch nur bereit dazu, weil mich der junge Malfoy darum gebeten und mir einen plausiblen Grund nannte. Nun bin ich gespannt, was du zu sagen hast." fing Voldemort an und beobachtet jede noch so kleine Bewegung von seinem Widersacher. Dieser atmete nochmal tief durch.
"So wie ich es vorhin schon erzählte, habe ich informationen, die dir behilflich sein könnten Dumbledore endlich zu besiegen." meinte Harry und fuhr sich durchs Haar. Lehnte sich dann nach hinten in den Stuhl und verschränkte die Arme vur der Brust.
"Was lässt dich in der Annahme, dass ich diese Informationen brauche um ihn zu besiegen?" fragte er weiter.
"Ohne diese Informationen könntest du ihn nicht bezwingen, da kannst du mir glauben."
Voldemort zog eine Augenbraue hoch und sah Harry sekptisch an.
"Sicher?" fragte er Zähne knirschend. Ihm gefiel es nicht sonderlich, wenn man ihn als unfähig hinstellte.
"Ganz sicher. Er hat nämlich Vorkehrungen getroffen, für den Fall, dass du ihn töten willst." stellte der Junge klar und sah, wie die aufkommene Wut vom Lord schwand und dafür erneut Neugierde erwachte.
"Und diese wären?" wollte er wissen.
"Bevor ich dir das Preis gebe, möchte ich ein Versprechen von dir haben." verlangte Harry und schaute Riddle direkt in die Augen, damit er die Wichtigkeit dahinter verstand.
"Und welches wäre das?"
"Ich möchte, wenn es dazu gekommen ist, dein Versprechen, dass es mir vorbestimmt ist Dumbledore den ersten Schlag zu verpassen." äußerte er sich und wartet auf die Reaktion des Lords.
Damit hatte er nun gar nicht gerechtet. Wirklich mit allem, aber nicht damit, dass gerade Harry Potter sich an Dumbledore persönlich die Finger schmutzig machen wollte.
"Verstehe mich nicht falsch, ich will ihn nicht töten. Das liegt nicht in meinem Interesse - jedenfalls noch nicht - aber ich will ihm die ersten Flüche auf den Hals hetzen, um mir meine Rache einzuverleihen." erkläre sich Harry genauer. Der Lord zog seine Stirn etwas kraus.
"Was hat Albus Dumbledore getan, dass du dich so an ihn rächen willst?" fragte Voldemort neugierig. Er konnte es nicht ganz nachvollziehen, warum ausgerechnet der Goldjunge des Alten so gegen diesen vorging. War es vielleicht doch nur ein hinterhältiger Plan des Alten, ihn erst in Sicherheit zu wiegen, um ihn dann zu vernichten? Er überlegte kurz und kam zu der Erkenntnis, dass er dies nicht anahm. Er konnte es ihn den Augen seines Gegenübers erkennen, dass er ihn nicht anlog. Und er konnte auch den tiefen Hass, dem Dumbledore galt, in ihnen sehen.
"Weil er es gewagt hat meine Familie, mein gesamtes Weltbild, was ich besaß, und mein eigenes Leben auf übelste beschmutzt und zerstört hat, wie ich es mir nur vorstellen könnte." sprach Harry sauer. Seine Augen sprühten regelrecht vor Hass, dies konnten auch die anderen Anwesenden spüren. Lucius selbst war anzusehen, dass er sich seine eigenen Gedanken über den Verlauf des Gespräches machte. Draco wärendessen ergriff eine Hand Harrys unterm Tisch, und versuchte ihm so wieder etwas zu beruhigen. Nach Kurzem gelang es ihm auch und erhielt dafür ein flüchtiges Lächeln seines Freundes.
Dies entging auch dem Lord nicht, sagte aber vorerst nichts dazu.
"Mhm, ich werde vorerst nicht weiter auf deine Gründe eingehen, dennoch verlange ich, dass du es mir erzählst. Demnach werde ich dir deine Bitte erfüllen und dir mein Wort geben, dass du den ersten Schlag bekommst, wenn wir den Alten gegenüberstehen. Hast du sonst noch irgendwelche Bedingungen?" fragte der Lord und schaute ihn auffordernd an. Harry schloss wärendessen kurz die Augen, um sich zu sammeln. War diese Zusammenkunft doch emotional sehr anstrengend für ihn. Er öffntet seine Augen und schaute kurz zu Draco, der ihm zunickte.
"Eines habe ich allerdings noch: Ich möchte magische Imunität für Draco und mich erwirken. Das soll bedeuten, dass weder Draco noch ich jemals von dir persönlich, noch von deinen Todessern angegriffen werden dürfen - solange unser Bündnis besteht, natürlich." stellte Harry seine Vorderung klar. Voldemort selbst war einerseits erstaunt darüber, dass die beiden Jugentliche so strategisch vorgingen, andererseits auch leicht wütend, weil er so seinen Feind nichts anhaben konnte, sollte er dem Bündnis zustimmen. Nach einigem Überlegen kam er endlich zu einem Entschluss .
"Bevor ich deiner Vorderung zustimmen kann, würde ich dir meine Erläutern, da diese ineinanderhängen zu scheinen." meinte er und blickte Harry durchdringlich an. Dieser nickte nach einer Zeit und war nun gespannt, was kommen würde.
"Im Großen und Ganzen habe ich nur eine Sache, die ich gerne von dir erfüllt haben möchte." sprach er und grinste auf einmal hinterhältig. Harry überkam ein mulmiges Gefühl. Er war innerlich drauf vorbereitet gewesen, dass Voldemort ihn, in gewisser Weise, in eine moralische Zwickmühle bringen würde, nur wusste er nicht, wie diese aussehen würde.
"Ich möchte, dass du mir beitrittst!"
Das hatte gesessen. Geschockt sah Harry Voldemort an. Er wollte allen Ernstes, dass er der dunklen Seite beitreten sollte? Es war eine Sache ein Bündnis zu haben, wobei beiden profitieren würden, als der Seite direkt beizutreten, um so keine Rücktrittoption zu haben.
Langsam drehte er seinen Kopf zu Draco, der nicht minder überrascht war, auch wenn man es ihm nicht ganz ansah. Draco erwiderte seinem Blick, und es schien als würden sie sich durch ihre Blick verständigen. Dann wandte er sich wieder an den Lord.
"Was ist, wenn sich das Bündnis auflösen würde?" fragte er nach, und insgeheim wollte er die Antwort gar nicht wissen, da er sich schon denken konnte, wie diese aussehe würde.
"Sollte das passieren, stehst du immer noch auf meiner Seite. Du kannst dann wählen: Bleibst du, bist du ein ganz normaler Todesser, lehnst du ab, stattest du meinen Kerken einen Besuch ab." antwortete der Lord und grinste hinterhältig. Und Harry verstand den Wink. Egal wie er sich entscheiden würde, er würde sich für immer der dunklen Seite verschreiben. Wollte er das wirklich? Er war sich nicht ganz sicher und dies spührte auch Draco und nahm wieder eine Hand Harrys und drückte sie. Damit gab er ihm Kraft und die Gewissheit, dass er immer zu ihm hielt, egal welche Entscheidung er treffen würde.
"Und was würde dann passieren, wenn unsere gemeinsame Mission beendet ist?" wollte er dann wissen. So leicht würde er es Voldemort nicht machen, sich ihm zu Eigen zu machen.
"Ich hätte da so einige Vorstellungen, mit welchen du sicherlich nicht übereinstimmen würdest. Was würdest du vorschlagen?" sprach Riddle und grinste leicht. Er hatte Lust bekommen, mit dem Jungen zu spielen und wollte wissen, in wie weit dieser gehen würde, um seine Ziele zu erreichen. Es herrschte für einige Minuten Stille, in denen Harry mit geschlossenen Augen auf seinen Stuhl saß und nachdachte. Es musste wirklich gut durchdacht werden, denn alles was er jetzt nicht beachtete, würde später fatale Folgen mit sich führen. Nach langem Ringen, schaute er wieder auf und begang zu sprechen:
"Dann hättest du dein Ziel erreicht. Du kannst dann beruhigt den Minister vom Thron schubsen und regieren. Aber ich will dann einige Regelungen, die du nicht überschreiten darfst." Dies ließ sich der Lord durch den Kopf gehen. Der Junge war durchaus nicht dumm. Er wusste was er wollte und wie er es wahrscheinlich auch bekommen würde. Und so langsam bekam Riddle das Gefühl, dass er seinem eigenen Ziel um einige Schritte näher gekommen war, als er es je für möglich gehalten hätte. Nur, war er selbst dazu bereit, das Töten aufzugeben, damit er diese auch erreichen konnte? Nach langem hin und her, entschied er sich dafür.
"Okay, welche Regeln willst du aufstellen?" wollte er nun wissen.
"Nicht viele. Und eines wird sicher sein, ich werde danach nicht weiter an irgendwelchen Kämpfen und dergleichen teilnehmen. Du kannst machen was du willst, aber auf politischen Wegen. Kein Töten von Muggeln oder Zauberern - außer ihn einem Fall, sie haben es wirklich verdient. Dann will ich aber darüber informiert werden und ich entscheide dann. Sollte ich erfahren, dass du aus Blutdurst tötest, werde ich dich jagen." sprach er sachlich und ließ durch einen ernsten Blick die Wahrheit seiner Worte wirken.
""Du willst also als mir einen Diplomat machen? Wie kommst du darauf, dass ich das auch will?"
"Ich kenne einige deiner Ziele. Wie, die Schwarze Magie wieder zu legalisieren, ebenso, dass magische Tiere besser behandelt werden. Das kannst du alles erreichen, wenn du selbst der Minister wirst und nicht durchs Töten, damit änderst du nichts. Aber, wenn du selbst die Macht bist, kannst du die Gesetzen ändern, solange sie in dem Wohle aller Lebewesen liegen." erklärte Harry und er konnte aus dem Augenwinkel sehen, dass sowohl Draco als auch dessen Vater ihn erstaunt ansahen. Hatten sie doch keine so gute und politische Antwort von ihm erwartet. Damit hatte Harry selbst seinen Liebsten überrascht, was ihn sich kurz gut fühlen ließ. Aber sehr schnell verschwand dieses wieder, als sein Gegenüber zum Sprechen ansetzte.
"Nun gut, ich geben dir da Recht und stimme deinen Überlegunen und Forderungen zu. Aber ich verlange spätere, genauere Verhandlungen zu diesen Punkten und ich will, dass du dann ebenfalls im Ministerium für mich arbeitest. Auf welcher Position sei erst mal dahin gestellt." machte er klar und sah den Jungen auffordernd an. Wieder herrschte Schweigen. Dann nach einiger Zeit seufzte der Schwarzhaarige resigniert auf und nickte.
"Gut, ich bin damit einverstanden. Und da das nun geklärt ist, würde ich es begrüßen, wenn du diesen Betritt etwas genauer erläutern würdest!" gab der Schwarzhaarige nach.
Zufrieden mit der Antwort lächelte Voldemort siegesischer. Er bekam halt doch immer das was er wollte.
"Natürlich! Und bedenke es nicht zu negativ. Das was ich dir jetzt anbiete, tue ich selten und ich ziehe es nur in betracht, weil ich dein wahres Potenzial erahne und davon profitieren will. Und sehe es so, damit hast du definitiv mehr Möglichkeiten gegen Dumbledore anzukommen, denn ansonsten wärst du auch nicht hier, könntest du es alleine schaffen." meinte er süffisant und lehnte sich ihn seinen Stuhl zurück und beobachtete seinen Gegenüber. Dieser legte die Stirn in Falten und wog alle Vor- und Nachteile dieses Angebotes, welches er nicht kannte, ab.
"Okay, erkläre dich." gab Harry sein Okay und setzte sich aufrechter hin, damit er konzentrierter zuhören konnte.
"Du wirst mir beitreten, aber nicht als Todesser, sondern als Stellvertreter." fing er an, wurde aber von ungläubigen Geräuschen aufgehalten, die sowohl von Harry, als auch von Draco und dessen Vater kamen, der bis jetzt noch nicht gesprochen hatte. Voldemort bedachte ihn mit einen eindringlichen Blick und setzte zum Weiterreden an.
"Natürlich bleibst du mein Stellvertreter, Lucius, falls du denkst, dass du deinen Posten verlieren sollte. Harry wird neben dir als Stellvertreter und Beraten fungieren, also erhaltet ihr beide dieselbe Position. Damit ist dir deine Imunität gewiss, Harry. Was die von Draco angeht, sehe ich kein Problem, da er dir bestimmt eh nicht von der Seite weichen würde, gehe ich da recht in der Annahme?" fragte er belustigt und ergötzte sich kurz an den Anblick der geschockten Gesichter. Beide nickte und Voldemort entging auch nicht der Blick, den Lucius seinen Sohn zuwarf.
"Desweiteren hast du dadurch auch eine Befehlsgewalt über die Todesser. Aber in der ersten Zeit wirst du keinem einen Befehl erteilen können, ohne ihn zuvor mit mir oder Lucius abgesprochen zu haben, ist das klar?" fragte er nach, ob alles verstanden wurde. Ein Nicken von diesem.
"Du fragst sicher, warum ich das von dir verlange. Das ist ganz einfach. Wie ich vorhin schon erwähnte, erkenne ich dein magisches Potenzial und auch scheinst du sehr stragetisch zu sein, sodass es mir durchaus willkommen ist, deine Fähigkeiten zu Nutze zu machen. Nun, da ich dir meine Vorderungen erläutert habe und ich deine akzeptiere, liegt es nun an dir, mir deine Entscheidung mitzuteilen." stellte er klar und schaute abwartend zu Harry, der die Augen wieder geschlossen hatte, um sich alles in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen. Insgeheim war er sich ziemlich sicher, das der junge Mann ihm zustimmen würde. Dennoch war er gespannt auf seine Antwort.
"Ich stimme zu, wenn ich Draco zu meinem Stellvertreter erklären kann, damit ich mir selbst seine Sicherheit sicher bin." sprach Harry langsam und schaute ihn die roten Augen seines Gegenübers. Dieser grinste. Hatte er ihn. Hatte er es doch gewusste.
"Gut, ich akzeptiere." stimmte der Lord zu.
"Dann stimme ich ebenfalls zu."
Beide standen sie nun auf und trafen sich auf halber Strecke. Sie schauten sich beide in die Augen und gaben sich schließlich die Hand, um es symbolisch und magisch zu besiegeln. Denn sollte nun einer von ihnen den Vertrag brechen, würde es der andere sofort erfahren.
"Gut, da das nun geklärt ist, könne wir nun zum eigentlich kommen." drängte der Lord. Wollte er doch nun endlich die Schwachstelle Dumbledores erfahren. Harry nickte und setzte sich wieder auf seinen Platz.
"Sein größter Schwachpunkt ist..."
Ende Kapitel 2
to be continued
