Zweites Kapitel, etwas kürzer, aber wurscht xD Viel Spaß beim lesen! eure Mimi c:

Disclaimer: I do not own Vampire Knight.


Zwei Tage nach den Friedensverhandlungen mit Kuran, kam der Jäger Kyo endlich nach Hause. Er öffnete die Haustür, um von seiner Frau, Maria Kiryu, mit einem Kuss fröhlich begrüßt zu werden. „Willkommen zurück, Schatz! Das Abendessen ist bald fertig!" Wie glücklich der Jäger war wieder bei seiner Familie sein zu können! „Was gibt's denn?", fragte er seine Frau. Sie sah ihn kurz an, sagte: „Überraschung!" und zeigte ihm die Zunge. Sie machte sich wieder auf den Weg in die Küche, die die nächste Tür an der rechten Seite im Vorzimmer war. Auf der anderen Seite führte eine Treppe zu den Schlafzimmern und einem Badezimmer. Aus Küche hörte der Jäger seine Frau rufen: „Schatz, bitte hohl doch schon deine beiden Söhne runter!" Kyo, der bis jetzt vor der Eingangstür stand, zog sich schnell die Schuhe aus und antwortete mit einem „Mach ich!"

Oben ging er in das erste Zimmer rechts. Er fand seinen silberhaarigen Sohn lesend vor. „Ichiru, Essen ist dann bald fertig!" Der Junge legte das Buch aus der Hand, antwortete mit einem „Okay." Und ging hinunter. Der Vater machte sich auf den Weg in das Zimmer, aus dem laute Schreimusik, so wie er sie jedenfalls nannte, kam. Er öffnete die Tür und fand seinen 19-jährigen Sohn, Zero, vor seinem Laptop vor. Er trug schwarze enge Hosen und ein Bandshirt, seine Ohrenpiercings blickten durch sein Haar durch. Oh wann ist diese Phase vorbei.. dachte sich Kyo. Schon seit zwei Jahren hatte Zero nichts anderes im Kopf als Piercings, Tattoos und Musik. Die Piercings fand sein Vater nicht so schlimm und erlaubte sie seinem Sohn, Tattoos wollte er an Zero jedoch nicht sehen, aber plötzlich schweifte der Blick Kyos über den Hals seines Sohnes.. „ZERO!", schrie er plötzlich und der besagte Junge, der seinen Vater erst jetzt bemerkte, zuckte vor Schreck. „Hey, Papa.", sagte er mit Gleichgültigkeit im Ton. „Zero, was ist das an deinem Hals?!", fragte sein Vater energisch los. „Ein Tattoo", meinte Zero ruhig und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf seinen Laptop. „Mir egal was du willst, aber weg geht's ja nicht!", fügte er noch schnippisch hinzu. Der ältere seufzte, da er wusste dass sein Sohn recht hatte.

Als Abendessen gab es dann Kyos Lieblingsessen, Hausgemachte Lasgane. Während dem Schmaus bat er Zero, nach dem Essen mit ihm unter vier Augen sprechen zu können. Zero antworte mit einem gleichgültigem „Ja.", welches seinen Vater zur Weißglut trieb. Maria konnte ihren Mann jedoch wieder beruhigen.

Die beiden Vampirjäger, Kyo und Zero, begaben sich nach dem Essen in das Zimmer des jüngeren Jägers. Sie setzten sich im Schneidersitz gegenüber auf das Bett. „Papa, Ich wird das Tatto sicher nicht weg-", sein Vater unterbrach ihn, indem er einen Finger auf seine Lippen legte. „Darum geht es nicht.", er legte den Finger wieder ab und sah bedrückt nach unten. „Es geht um die Friedensverträge mit Kuran." „Ist was schief gelaufen?" Sein Vater schüttelte den Kopf. „Nein, alles lief glatt!" Er sah seinem Sohn tief in die lavenderfarbenen Augen. „Zero, du bist einer der talentiertesten und besten Jäger die ich bis jetzt sah. Und naja..", er schaute schnell irgendwo hin, nur nicht auf seinen Sohn. „Du wirst seine Tochter heiraten.", murmelte er schnell. „Wie bitte?", entkam es aus Zeros Mund, er starrte seinen Vater plötzlich mit seinem mörderischtem Blick an. „Es gehört zu dem Vertrag.. Ich musste leider Ja sagen, da es Kuran-Sans einzige Bedingung war...", immer noch starrte er irgendwo hin. „Hey hast du neue CDs? Kannst du mir da mal was borgen, hm? Hehe.." „VERSUCH JA NICHT DAS THEMA ZU WECHSELN!", schrie Zero ihn an. Sein Vater sah ihn an. „Es tut mir ja leid.. Ich weiß dass du nicht auf Frauen stehst, ist mir eiegntlich auch sehr egal, aber was soll ich machen? Aber hey, bei arrangierten Ehen gehören Affairen dazu, also Kopf hoch!" „Kopf hoch?! Werde ich die überhaupt noch vor der Hochzeit treffen?!" „Klar.. Kuran-San und ich konnten Zeit und Ort schon bestimmen." „Bitte Papa... lass mich jetzt schlafen.. und kotzen.."

Zur selben Zeit am Kurananwesen brachte Haruka seinem Sohn die Friedenspläne bei. Seltsamerweise reagierte Kaname sehr gelassen, beinahe gleichgültig. „Wie sieht sie denn aus, Vater?", fragte er und trank einen Schluck seines Rotweines. „Ich weiß nicht einmal ob es eine Sie ist, Kaname. Wir haben weder Namen, noch Geschlechter unserer Erstgeborenen ausgetauscht." „Nun, dann bin ich mal gespannt, was da auf mich zukommt."


Ich bitte um Reviews, falls du Leser du Lust dazu hast.. ja.. hm... Wir sehen uns im nächsten Kapitel xD