Sorry fürs lange warten. Mir gehört weder InuYascha noch Hüter des Lichts.
Kapitel 2: Glaube
Ayumi sass frustriert in der Bibliothek. Ihre Bücher waren vor ihr ausgebreitet. Zehn Tage waren vergangen seit der Sandmann sie gerettet hatte. Keiner glaubte ihr. Nicht Eri oder ihre Eltern. Und nicht mal ihre fünfjährige Schwester Karin. "Ayumi, den Sandmann gibt es nicht." -"Hör auf zu scherzen." -"Werd' erwachsen." Sie konnte es nicht mehr hören.
Das Mädchen öffnete ein Buch und versuchte sich zu konzentrieren. Sie hatte morgen einen Geschichtstest. Zugegeben, es hörte sich seltsam an. Besonders wenn es von einer Sechszehnjährigen kommt. Aber es war die Wahrheit! Sie hatte es nicht erfunden! Ganz einfach die Wahrheit!
Kagome setzte sich laut gegenüber von Ayumi, was die letztere neugierig aufsehen lies. Die Schwarzhaarige nahm ein Buch raus und find an zu lernen.
Die Brünette entspannte. Ihre Freundin mag ihr zwar nicht glauben, aber sie machte sich nicht lustig über sie. Tatsächlich wurde sie immer sehr still wenn Ayumi davon sprach.
"Weißt du...",sagte Kagome ohne aufzusehen, "Du bist dumm."
Ayumis Kopf schoss hoch. "Was?!"
"Wenn man in Kontakt mit dem Übernatürlichen kommt, behält man es für sich.",sagte sie. "Ansonsten werden die Leute um dich rum denken du warst verrückt und, wenn du nicht bei Zeit aufhörst, rufen sie das Irrenhaus an. Das, und es ist gefährlich in dieser Welt."
"Also was? Willst du sagen ich wäre verrückt?"
Kagomes blaue Augen führen scharf zu ihr herum. "Nein. Hast du mir nicht zugehört? Ich glaube dir." Ihre Stimme war ein Flüstern, aber stark. "Du bist einfach zu unvorsichtig. Ich warne dich, Ayumi. Das ist alles."
Ayuni starrte sie an. "Du glaubst mir?"
"Ja.",lächelte das andere Mädchen verstehend. "Ich hab zu viel gesehen, als dass ich das nicht tun würde." Die Braunhaarige war so glücklich, sie bemerkte nicht, wie hinter der Freude ihrer Freundin etwas anders in ihren Augen verborgen war.
Sie weinte fast, aber lächelte. "Du glaubst mir..." Sie holte tief Luft um sich zu fassen. Auf einmal schienen die vergangenen Tage nur halb so schlimm. "Danke."
"Bitte.",nickte die Schwarhaarige und wendete sich wieder ihrem Buch. "Also sei vorsichtiger von nun an. Uff, Nazis... Hoffe hunderprozent, dass ich da nie lande." Sie ignorierte den fragenden Blick ihrer Freundin und lernte.
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"Okay, Jungs. Das ist es für dieses Jahr.",rief Kagome sie zusammen. "Geht euch umziehen. Ich pendier Essen bei Kazukis heute." Die Jungen verschwanden unter Jubel in die Umkleide ihrer Schule. Währendessen ging die Miko, begleitet von Kiara, zu ihrer Freundin. "Hi, Ayumi.",lächelte sie. "Was machst du here? Nicht das ich was dagegen hätte. Aber hast du nicht Fussball?"
"Hi.",grüßte die Bruenette zurück, entschiedend das letztere Komment des Mädchen ignorierend. "Ich... ähm, hab' eine Frage..." Sie schaute auf den Boden.
Kiara sprang auf die Schulter ihrer Besitzerin. "Worüber?",fragte die letztere.
"Naja... du weißt über das Übernaturliche, nicht wahr?",fing sie nervös an, immernoch ihr nicht in die Augen schauent.
"Das ist wahr, aber das weißt du schon.",antwortete sie verwirrt. "Hast du eine Frage darüber? Komm schon, kein Grund nervös zu sein. Ich beiss dir schon nicht den Kopf ab."
Ayumi nickte. "Wie hast du darüber raus gefunden?",fragte sie ruhig.
Kagomes ganzer Körper erstarrte. Ihre Aura veränderte sich trasitik. "Frag das nie wieder.",sagte sie in einer monotonen Stimme. Ihre Augen waren unter ihrem Pony verborgen. "Ich bin weder willend noch kann ich darüber reden."
Die Brunettte nahm einen Schritt rückwards. "Sorry."
Die andere schüttelte den Kopf und zwang sich fröhlicher zu sein. "Es ist okay.",lächelte sie. "Es ist nicht deine Schuld. Ich verstehe, dass du das 'warum' nicht kennst. Aber unsere erste Zusammentreffen mit dieser Welt waren ...wirklich unterschiedtlich. Frag einfach nie wieder danach, okay? Und nun, frag deine eigenliche Frage."
Sie wurde tomatenrot und schaute weg. "Es gibt keine andere Frage..."
"Lüge. Seit der Sandmann dich gerettet hat, bist du total neben der Spur. Also frag."
"Ich..." Ayumi biss ihre Zunge und würde still.
Die Miko kratzte Kiaras Ohr nachdenklich. "Ist irgendwas anderes anderes passiert?"
"Nein!",schrie sie, ein neues rot erfindent.
Kagomes Augen verengten sich und sie verschrenkte die Arme. "Also was ist es?",hackte sie nach.
"Ich... könnte ihm nicht danke sagen.",flüsterte sie.
"Das ist was los ist?",fragte die miko überrascht. "Du bist neben der Spur für über einen Monat, weil du ihm nicht danken könntest? Das ist..."
"Ich weiss, es ist kindisch, aber...",murmelte Ayumi und sah weg.
"Nun, dann gibt es nur eines, was wir machen können.",erklärte Kagome. "Wir werden dem Sandmann hinterherjagen, damit du ihm danken kannst."
"Bist du verrückt?!"
"Ganz und gar nicht. Es wird dir und deinem Freund helfen und Weihnachtsferien fangen morgen an. Also bin ich gerad' einverstanden damit."
"Ich weiss, du meinst es gut, aber denk das durch. Ich meinte, wird der Sandmann nicht superbeschäftigt sein. Wir sollten ihn nicht nerven. Und nebenbbei: Wie willst du ihn finden? Ich wette es gab tausende, die ihn gesucht haben. Sie haben ihn nicht gefunden."
"Klar ist er beschäftigt. Einen Traum Für jedes letztes Wesen auf der Erde jede Nacht, es gibt keine Möglichkeit, dass er es nicht wäre. Aber ich bin mir auch sicher, dass ihm noch nie jemand wirklich gedankt hatte, weil es einfach von ihm erwartet ist. Ein 'Danke schön' nimmt nicht so viel Zeit auf und würde ihn ohne Zweifel sehr glücklich machen, findest du nicht? Und das mit dem 'finden' -überlass das Kiara und mir."
Ayumi dachte darüber nach, dann lächelte. "Das ist toll ...glaube ich."
"Es ist!",lächelte Kagome und schaute zu den zurückkehrenden Jungs ihres Teames. "Ich ruf dich später an um dir zu sagen was du brauchst und dir eine Coverstory zu geben."
"Alles klar. Schuss.",wendete sie sich zum gehen.
"Bis später! Sei vorsichtig oder Jack Frost zweckt ihr in die Nase.",rief das Mädschen ihr nach.
"Hmm? Du glaubst, es wird schneien?",war die bruenette für einen Moment überrascht. "Na gut, ich bin vorsichtig." Damit rannte sie heim.
"Wer ist Jack Frost?",fragte einer der Jungs Souta.
"Inkanation des Winters in der westlichen Mythologie.",antwortete er. "Oné-san mag diese Legende wirklich, schon seit immer."
"Wirklich, Coach?"fragte ein zweiter Junge.
"Ja. Warum?",fragte sie lächelnt. "Has du ein Problem damit?" -"Nein." -"Gut. Lasst uns gehen."
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Am nächsten Tag brachten Ayumis Eltern sie zum Higurashischrein. Es hatte tatsächlich in der Nacht geschneit, sodass Tokyo unter einer weissen Schicht lag.
"Es ist sehr freundlich von dir, dass du unsere Tochter mit dir nach Paris nimmst.",sagte ihre Mutter zu Kagome, die auf der obersten Stufe gewartet hatte. Ës freut mich, dass sie darf.",entgegenete Kagome sofort. "Ich war selbst überrascht diese All-Inclusive-Tickets zu gewinnen." Sie redeten eine Weile, bevor die Erwaschenen gingen -sie musten zur Arbeit. Sobald sie ausser Sicht waren, drehte sich Ayumi zu Kagome um. "Warum sollte ich Sommer- und Winterkleider einpacken?"
"Naja, es ist eine grosse Welt. Wir wissen nicht, wo der Sandmann wohnt."erklärte sie und führte das Trio ins Haus. "Konnte Hawaii sein, könnte der Südpol sein. Wir müssen für alles vorbereitet sein." -"Ich glaube nicht, dass ich warm genuge Kleider für den Südpol hab."-"Wir haben Kiara, keine Sorge.",lächelte sie und schloss die Tür. "Zu aller erst Mal: Kiara, bitte."
Kiara sprang von ihrer Schulter auf den Boden und brach in Flamen aus. Ayumi sprang zurück gegen die Wand. Hinter den Flamen wurde eine grossere Version von Kiara sichtbar. Nur das diese Version sehr lange Fangzähne und blutrote Augen mit blauen Pupillen hatte. Und ihre Pfoten brannten.
"Das ist Kiaras wahre Gestalt.",sagte Kagome als wäre es das Normalste auf der Welt. "Wir dachten, dass solltest du wissen, da wir zusammen reisen werden."
"Ähm... ja...",versuchte die High School-Schülerin die Nerven zu behalten -und langsam von der Monsterkatze weg zu bewegen. Warum hatte die Katze-? Wie hatte Kagome so ein-?
"Hm... Sie nimmt es überraschend gut...",sagte die Miko nachdenklich und wandte sich ihrer Katze und Freundin. "Ich nehme an, eine tausend Jahre alte, fliegende Hinekoyoukai(Feuerkatzengeist), die gegen ihre eigene Rasse rebelierte um den Youkai Taijin(Youkaijäger) beizutreten und im Zeitreisegeschäft ist, ist doch nicht so beängstigend." Kiara gab ein leises, tiefes Lachen.
Ayumi wurde unmächtig. Kagome konnte sie gerade noch fangen, bevor auf en Boden aufgeschlagen hatte. In diesem Moment kamm ihr Grossvater aus dem Wohnzimmer. Er stoppte und sah die drei an. "Du hast es übertrieben, nicht wahr?",stellte er fest mehr als irgendetwas sonst. "Nun, besser jetzt, als wenn ihr auf Kiaras Rücken hoch in der Luft seit. Komm, lass uns sie zur Couch tragen."
Das rabenschwarzhaarige Mädchen nickte, und die Youkai nahm Ayumis Beine vorsichtig in den Mund um ihr zu helfen das Mädchen ins Wohnzimmer zu tragen, wo sie sie auf die Couch legten. "Sie wurde unmächtig?",fragte Souta. Er sass am Esstisch, drei Bücher vor ihm: Sandmann-Legende und Facten, Feen und Co.-die Welt der magischen Geschöpfe und Atlas. Er war dabei sie in eine wasserfeste Tasche zu stecken. "Ich dachte, das tun sie nur in Filmen."
"Souta, hör auf gemein zu sein.",mähnte ihn seine Schwester, wahrend ihr Grossfather Ayumi zudeckte und Kiara sich zurück verwandelte, weil es im Haus einfach einfacher und bequemer in ihrer kleinen Gestalt war. "Es ist 'ne Menge einzunehmen." -"Aber für dich glat das nicht?" -"Ich wurde mit dem Shikon no Tama im Körper geboren. Mein Unterbewusstsein hatte immer gewusst, dass es Youkai gibt.",gab sie zurück, aber er schüttelte den Kopf. "Sie hatte kein Problem die Existence des Sandmannes zu akzeptieren, aber Kiara..."
"Das ist wahr.",nickte Kagome. Sie ging zu ihm und schaute auf die Bücher. "Allerdings, wenn man nah diesen Büchern geht, kann können nur Leute, die wahrhaftig glauben, den Sandmann und seinesgleichen sehen. Also muss Ayumi schon vorher an ihn geglaubt haben." Souta schaute auf die Bücher auch. "Hätte mir jemand soetwas vor zwei Monaten, hätte ich gelacht.",gab er flüsternd zu. "Aber jetzt erscheint das dumm." Sie lächelte. "Sei nicht so hard zu dir selbst. Glaube ist zerbrechlich wie Glas, aber es braucht auch viel Zeit und Plege um zu formen. Wenn du nicht geglaubt hättest, du hättest uns für verrückt erklärt."
"Kagome.",rief ihre Mutter sie von der Küche. "Bist du sicher, dass du nicht mehr Vorräte mitnehmen willst?" -"Ja, okaa-san.",antwortete Kagome. "In diesem Zeitalter haben wir die Möglichkeit in den Supermarkt zu gehen. Wir konnen sogar ein- zweimal ein Hotelzimmer holen. Eine nette Abwechslung." Ihre Mutter kam mit einer Tasche mit Essen und Trinken. "Okay, ich glaube, wir hatten dann alles.",das Mädchen schaute zu dem Tisch. "Kleider zum Wechseln, Vorräte, zwei Schlafsäcke, ein Zelt, Erste-Hilfe-Kasten, Bücher Für Hintergrundinformationen, Kompass und meine Kreditkarte."
"Du hast deinen Bogen und Pfeile vergessen.",sagte ihr Grossvater und reichte sie ihr.
"Oh, danke. Man weiss ja nie. Es ist eine grosse, grosse Welt da draussen.",lächelte Kagome, dann bemerkte etwas und rannte die Stufen hoch. "Ich hab mein Buch vergessen!"
"Na gut, was hat es mit dem Buch auf sich?",fragte Souta seine Mutter. "Sie nahm es sogar mit durch den Brunnen." -"Ich vermute, es ist eine Art Glücksbringer für sie." Sie bemerkte nicht, wie der alte Mann hinter ihr breit grinste. "Ich werde ihr einen Glücksbringer von unserem Schrein mitgeben!",sagte er. "Und ein paar Suntras! Und ein bisschen Tenguhaar für Glück!" Souta lachte. "Zumindest sind die langweiligen Tage verbei."
Kiara beobachtete ihre Menschenfamilie für einen Augenblick, bevor ihr Blick zu Ayumi schweifte. Ich hoffe, sie überkommt ihren Schock bis Abenddämmerung. ,dachte sie. Wir mussen bei Nacht reisen.
Hoffe es hat euch gefallen. Bitte kommentiert. Bis die Tage.
