Ich besitze einen Stift, einen LapTop und verrückte Ideen -leider gehören InuYasha und Hüter des Lichts jemand anderen.
"sprechen", denken, englisch - japanisch
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Kapitel 3: Eine Große, Weite Welt
"Ayumi, wach auf.",drang eine Stimme durch die Dunkelheit. "Wach auf." Ayumi kannte die Stimme. Aber sie konnte sie nicht zuordnen, egal wie sehr sie es versuchte. "Na gut, ich vermute, wir müssen dann halt auf morgen Abend warten. Sie scheint nicht in naher Zukunft aufzuwachen." -"Miau." Sie war irgendwo warm. Kuschelig und warm. "Nein, es war nicht deine Schuld, aber -!" -"Mau-au..." -"Jetzt hör schon auf!" Diese Stimme war wirklich vertraut. "Fein, der Sandmann muss bis morgen warten."
Sie schuss aufrecht. "Der Sandmann?"
Kagome und Kiara blinzelten sie an. "Mau mau.",sagte Kiara langsam zu der Schwarzhaarigen neben ihr, die genauso langsam nickte, bevor sie den Kopf schüttelte und lächelte. "Bist du okay?"
Ayumi schaute sich durcheinander um. "Warum bin ich auf der Couch?", fragte sie. Die gesamte Higurashifamilie war im Wohnzimmer und beobachte sie. "Warum ist jeder hier?"
"Du bist unmächtig geworden.",erinnerte Kagome sie zaghaft. Sie sass neben ihr auf der Couch und beobachtete sie misstraurig, als ob sie erwartete, dass Ayumi wieder unmächtig werden wurde. "Nachdem du gesehen hast, wie Kiara sich verwandelte."
Als ob jemand einen Hebel umgelegt hätte, stürmten die Geschehnisse des letzten Tages auf sie ein. "Oh." Ayumi sah Kiara, die in ihrer normalen Gestalt auf der Couchlehne sass, an. Sie staarten einander für ein paar Minuten an, keine traute sich zu bewegen. "'Tschuldigung.",sagte das Mädchen schüchtern und gab ihr bestes Lächeln. "Ich schätze, ich hab überreagiert."Die Katze zuckte die Schultern. "Mau mau."
"Brauchst du Zeit, um dich an die Info zu gewöhnen?",fragte Kagome. Ihre Freundin sah sie verwirrt an. "Was ist mit dem Sandmann?",fragte sie zurück. "Müssen wir nicht anfangen zu suchen?" -"Ja, aber wir können einen Tag warten, wenn du willst." -"Nein." Ayumi stand auf. "Lasst uns gehen."
Die Anderen zwei lachten. "Okay."sagte die Schwarzhaarige und gab ihr ihren Rucksack, bevor sie ihre blaue Jacke und ihren gelben, loyalen Rucksack anzog. Kiara wartete bereits bei der Tür und der Rest der Higurashis verabschiedeten sich. Der alte Priester gab ihnen ausserdem Glücksbringer und seiner Enkelin eine kleine Tasche mit zwanzig bis dreißig Suntras.
Die Nekoyoukai verwandelte sich draussen und Kagome setzte sich auf ihren Rücken. Ayumi zögerte einen Augenblick, bevor sie hinter ihr Platz nahm. Sie schrie als sie in die Wolken schossen, aber nach einer Weile hatte sie nur eine Meinung. "Das ist so cool."
Während sie die Aussicht genoss, lehnte Kagome näher an Kiaras Ohr. "Denk dran. Wir müssen ungesehen bleiben. Ich bin schlecht mit Bannkreisen, daher kann ich dir nicht helfen." Kiara nickte und behielt ihre Augen auf den Boden.
"Okay, Ayumi.",wandte die Miko sich ihrer anderen Freundin. "Wir suchen für fliegenden, goldenen Sand. Sobald Leute einschlafen wird der Sandmann diesen Sand benutzen um ihnen Träume zu schicken. Weil er nicht überall auf einmal sein kann, sollte es alles aus einer Richtung kommen. Also, behalt deine Augen offen. Okay?" Die Andere nickte.
Sie mussten bis Sonnenuntergang warten, bevor der erste Sand auftauchte. Kiara setzte ihm sofort nach. Als es dunkler wurde, wurde der Sand weniger. Sie rasten aus dem Tokio-Luftraum, über halb Japan und bis über die Westküste hinaus. Überm Meer jedoch hörte es auf.
"Ich vermutete, die meisten Leute in Japan schlafen jetzt.",schlussfolgerte Kagome und nahm Atlas und Kompass raus. "Der Rest wird arbeiten und erst in ein paar Stunden schlafen gehen."
"Was machen wir jetzt?"fragte Ayumi ängstlich. Sie waren über offener See mitten in der Nacht. Schwarzer Himmel, noch dunkleres Wasser. Nur der Mond gab Licht. Ein kalter Wind blies.
Kagome lächelte versichernd. "Wir werden weiter nach China fliegen. Einer der ländlichen Temple sollte willens sein, uns Unterkunft zu gewähren. Du rufst deine Mutter an und erzählst ihr, dass wir in Paris angekommen sind. Wir suchen bei Sonnenuntergang weiter, also werden wir tagsüber schlafen.",sagte sie. "Ein bisschen mehr links, Kiara."
Die nächste Nacht verlief genauso. Sie jagten den Sand nach Russland. Aber als diesmal der Sand aufhörte, konnten sie kein Dorf finden. So entgegen Ayumis Protest, zelteten sie mitten im Nirgendwo. "Was für Ramen willst du?",fragte Kagome, die Schüsseln rausholend. Die Bruenette zog ihre Jacke aus. "Warum ist es warm im Zelt?",fragte sie. "Draussen scheint es." Kiara lächelte nur.
Es brauchte eine ganze Nacht um Russland zu durchqueren. Ayumi schlief auf Kiaras Rücken ein. Kagome starrte sie an. "Kiara..."rief sie ihre Waffenschwester unsicher. "Da ist ein Sandherz über Ayumis Kopf." Kiara versuchte sich so zu drehen, dass sie sehen konnte. "Mau mamau?"
Am dritten Tag blieben sie den halben Tag wach. Sie waren in Paris. An ihr Alibi denkend konnten sie Foto-schiessen und Ayumis Eltern eine Postkarte schicken nicht versäumen. Sie hatten viel Spass beim besuchen von Sehenswürdigkeiten, bevor sie in einem mittelklassiges Hotel zu Bed gingen.
"Bist du sicher, dass das gut ist?" ,flüsterte Ayumi als sie übers Deck eines Luxuskreuzers gingen. "Das siegt alles teuer aus." Kagome lächelte. "Klar tut es das. Das ist unsere Chance richtig gutes Essen auszuprobieren." -"Kagome!" -"Ernsthaft. Wer wird uns bemerken? Und wo sollten wir sonst mittem im Atlantik landen?"
Die folgende Nacht war nebelig. Ein gigantisches Gesicht tauchte aus dem nichts auf. "Die Freiheitsstatue.",sagte Ayumi. "Endlich, Land." -"New York?",grinste Kagome. "Gut. Sonne geht in zwei Stunden auf. Lass uns ein Hotel für den Tag finden."
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Währenddessen hatte der Sandmann andere Probleme. Sein Sand setzte ihn geräuschlos auf den verschneiten Dach ab. Vorsichtig, um nicht gesehen zu werden -weil die konnten es-, spitzte er über das Geländer zu dem Fenster zwei Stockwerke tiefer an gegenüberliegenden Gebäude.
Trotz der Kälte war das Fenster offen. Drinnen redeten zwei Mädchen, obwohl er nicht mehr verstehen konnte als "Bett", "kaufen" und "Eltern". Das eine Mädchen, das mit den schwarzen Haaren, räumte gerade einen Bogen weg, der so lang wie, wenn nicht länger als sie war. Sie trug eine schwarze Jeans und einen meerblauen Pollover, wie auch ein schwarzes Halsband. Die Andere, erinnerte er sich, hatte er vor mehr als zwei Monaten getroffen und das Leben gerettet. Sie trug blaue Jeans und einen hellbraunen Pollover. Eine zweischwänzige, gelbe Katze sass neben ihnen am Tisch.
Er verstand es nicht. Naturlich war es nett, wenn sechzehnjährige Mädchen immer noch an ihn glaubten. Es war sicherlich kein Problem und auf keinen Fall der Grund, warum er auf dem Dach war. Er hatte kein Problem mit Glaubenden. Er hatte Probleme mit Verfolgungswahn, was, im Grunde, schwer für ein Wesen wie ihm war, da nur wenige magische Wesen wie ihn sehen und auch noch folgen konnten. Er hatte das Problem noch nie in seinen achthundert Jahren. Nun hatte er es. Und das schlimme war, es war keine Störung. Sondern diese Mädchen und ihre Katze. Sie hatten seinem Traumsand für die vergangene Woche hinterher gejagt. Und er hatte keinen blanken Schimmer warum! Sie verfolgten ihn einfach nur über die halbe Welt. Der Sandmann hatte auch keine Ahnung, was er davon halten sollte.
"Hallo, Sandy." Die Stimme lies ihn zusammenzucken und gab ihn fast einen Herzinfarkt. Er drehte sich wütend zu den Besitzer der Stimme um.
Da stand Bunny und sah ihn verwirrt an. "Was ist den mit dir?" ,fragte er. "Hast du einen schlechten Tag?"
Sandy zog ihn runter und deutete ihm, ruhig zu sein. "Warum sollte ich?",meckerte er. Mit schnellen Sandbildern erklärte Sandy seine Situation.
"Sie haben dich um die halbe Welt verfolgt?",fragte Bunny seinen Freund und spitzte über die Mauer zu den Mädchen. Die Katze war jetzt am Fenster und die Braunhaarige telefonierte mit dem Handy, während die Schwarzhaarige ein paar Notizen in einem Buch machte und auf verschiedene Karten im Atlas schaute. "Das ist schlecht.",sagte der Hase. "Eine von ihnen hat eine Waffe. Schlecht, sehr schlecht." Seine Finger näherten sich an seinem Bumerang.
"Stalkt ihr jetzt Mädchen?"
Erschrocken warf Bunny seine Waffe nach der Stimme. Der weißhaarige Junge blockierte es mit seinem Stab, genauso überrascht. Er trug einen blauen Kapuzenpullover. "Hey! Wofür war das denn?!",schrie er den Hasen an. Des Letzterens Überraschung wandelte sich sofort in Wut. "Die bessere Frage ist: Was machst du here?!",gab er zurück. "Du raubst mir den letzten Nerv!"
"Welchen Nerv?!",knurrte Jack. "Du hast einen Bumerang nach mir geworfen! Hast du sie noch alle?" Die Zwei standen Nase an Nase, Todesblicke schickend. Traumsand zog sie runter auf den Boden. Sandy sah beide wütend an und legte einen Finger auf den Mund, bevor er über die Mauer spitzte.
Die Schwarzhaarige stand am Fenster und sah sich suchend um. "Kagome, was ist los?",fragte die Braunhaarige von drinnen. Kagome zögerte sich zu ihr umzudrehen. "Ich dachte, ich hätte was gehört.",sagte sie und die Drei auf dem Dach erbleichten. "Es ist eine grosse Stadt.",erinnerte sie ihre Freundin. "Kam bestimmt von der Strasse." Die zwei Mädchen gingen zurück zum Tisch mit der Katze, um den Atlas zu studieren.
Sandy und Bunny entspannten, während Jack neugierig über die Wand lehnte. "Sie konnte uns hören? Bedeutete das, dass sie an uns glaubt?"
Bunny zog ihn wieder hinter der Mauer. "Ja, das tun sie.",knurrte er in Flüsterstimme. "Und genau das ist das Problem!"
Der Junge drehte sich zu ihm um. "Na gut... warum stalkt ihr sie?",fragte er.
"Wir stalken sie nicht!",sagte er sauer. "Die jagen Sandy."
"Sandy?!" Schockiert sah Jack zum Sandmann, der von der Idee genau so überrascht war. Skeptisch erschuf er ein paar Sandbilder um Bunny zu fragen, ob er wirklich so dachte. "Natürlich tue ich das.",versicherte er.
"Du spinnst.",sagte Jack und stand auf. "Warum sollten sie Sandy jagen?"
"Aus dem gleichen Grund aus dem Leute Yetis jagen." Er rollte die Augen. "Um die Leiche als Beweis für seine Existenz zu benutzen!"
Sandy schuf ein Kafeebecherbild über seinen Kopf. Der Junge lachte, aber der Hase schmolte. "Na gut.",sagte er. "Es ist nicht, als hätte ich nichts besseres zu tun. Ich muss sicher gehen, dass ich genug Eier für Ostern hab. Guten Tag noch!" Er drehte sich weg und, sein natürliches Hopsen verstecken versuchend, sprang weg mit Würde. Die anderen Zwei tauschten einen Blick.
Keiner von ihnen noch die Mädchen im Zimmer bemerkten den schwarzen Sand, der aus dem Abflusswasserdeckel auf der Strasse zwischen den zwei Häusern kam.
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