Kapitel1:Zerschmetterte Überzeugungen
Cologne, die Matriarchin des Amazonendorfes kam erneut zu ihrem Dorf zurück um nach dem Rechtem zu sehen, ihre Pflichten zu erfüllen und mit dem Ältestenrat zu diskutieren. Die kleine ältere Dame (würg) hatte es noch immer nicht geschafft Ranma, den nach Amazonenbräuchen Shampoo, ihrer Urgroßenkelin zustehenden Mann für sie zu überzeugen. Das war aber auch recht schwierig, er hatte schon zahlreiche Verlobte die um ihn kämpften, war jedoch anscheinend keiner von ihnen angetan zudem war Shampoo recht direkt an die Sache rangegangen. (Beispielsweise als sie damals in die Wanne stieg). Wie auch immer, gerade war sie unterwegs zu Jack. Die Legende besagte er hatte vor Äonen einen verbotenen Zauber gewirkt und leistete Seitjeher Abbitte. Gestern konnte sie nicht recht einschlafen deswegen las sie einige Bücher. Ranma erinnerte sie in seiner Fluchform sehr an die rote Königin. Jack musste etwas darüber wissen immerhin war er zu der Zeit schon am Leben. Sie fand ihn vor seiner kleinen Hütte fegend. Er trug eine schwarze hochgeschlossene Lederrüstung des niedrigsten Ranges. Cologne musterte ihn. Jack war eindeutig ein Kämpfer, nicht nur wegen der Muskulösen wenn auch normaler Statur oder der eleganten Art wie er sich hielt und bewegte , nein viel eher war es eine starke Macht die von ihm ausging. Auf dem seltsam Stock von ihr hüpfte Cologne zu ihm, "Jack, ich wünsche etwas zu erfahren." Es war zwar nicht notwendig Männer des niedrigsten Ranges ihres Namen zu würdigen oder so höflich mit ihnen zu kommunizieren doch Cologne fürchtete sich ein wenig vor Jack. Er hielt kurz inne "Warum schaust du nicht einfach in die Archive, ehrwürdige Cologne." Das Letzte klang etwas aggressiver als erwartet aber sie ließ es auf sich beruhen."Weil es nicht in den Archiven steht!" Jack stieß den Besen mit der stumpfen seit in den Boden."Wie kannst du es wagen, Ich selbst habe mich seit Jahrtausenden um die Archive gekümmert. Warst du auch in den geheimen Archiven?" Der Ältesten (obwohl er älter war) wurde das Ganze zu bunt. Der Stock war nur noch ein Hauch von seinem Gesicht entfernt. Jack musste so dämonisch wie einst grinsen. Seine Hand berührte das Holz kaum da wurde es auch schon metallern und wuchs in gigantischem Maße. Cologne musste schließlich loslassen und das Monster fiel zu Boden. „Was WÜNSCHST du denn zu erfahren?" Es wiederstrebte ihr dennoch sah sie sich gezwungen sich auf ihn und seine Art und Weise einzulassen."Die rote Königin. Was weißt du über sie." Er griff nach dem Stock und hob ihn hoch als würde dieser nichts wiegen, verwandelte ihn wieder zurück und warf ihn ihr zu. „Lasst es. Ihr werdet nur Kummer und Leid finden." Colognes Aura erwachte „Ich werde zurückkehren mit einem vollen Straftribunal wenn du mir dies Wissen verwehrst. Niederer Mann !" Jack war nicht darauf bedacht seine eigenen Leute zu verletzen, „Nun gut. Komm herein in meine Stube. Sei gewarnt es wird deine Ach so edlen Ansichten in ihren Grundfesten erschüttern!" Ein Schauer jagte ihr den Rücken hinunter das ist seit sehr langer Zeit nicht mehr passiert. Sie folgte ihm in die kleine Hü dem Gebäude lagen zahlreiche Schriftrollen und Bücher. Runen zierten alle Wände sogar die Decke und den Boden. „Ich bin mir sicher das einiges davon verboten ist." Jack seufzte langgezogen. „Setz dich." Wie befohlen nahm sie auf einen Hocker Platz. Er atmete tief aus. „Ok. Erzähl mir alles was du darüber weißt." Cologne zog ihre Notizen aus den Gewändern. „Vor mehr als 3000 Jahren wurde dieses Dorf von einem Dämonenheer angegriffen. Im Alleingang tötete sie Tausende von ihnen. Rote Königin wegen der roten Haare. Das Erschreckendste waren die schwarzen und roten Muster und Symbole die an der Stelle ihres Herzens Ursprung fand." Nun setzte sich auch Jack an den Tisch. „Du kennst die Geschichte also. Warum bist du dann bei mir!?" Eine gewaltige Aura strahlte sie an so stark, dass ihre Hände zitterten. „Ich denke ich habe sie wohlmöglich getroffen." Ihre Hände offenbarten ihm ein Foto. Das Mädchen auf dem Bild sah aus wie der Dämon, dem er seine Kräfte gestohlen hat. „Ich denke du solltest sie töten, wenn du die Chance bekommst oder besser noch weglaufen." Cologne das nicht auf sich sitzen lassen egal für wen dieser Mann sich hielt er war hier in einen Amazonendorf. "Hüte deine Zunge, Mann." Ihr Stab raste auf ihn zu doch er bewegte sich keinen Millimeter. Das Holz zerbarst in Millionen von Splittern. Jack war nicht Gesicht zeigte Trauer. "Ich hoffe du wirst mir verzeihen. Schau zu." Er riss sich die Rüstung vom Leibe. Cologne zog scharf die Luft ein als sie das sagenumwobene Merkmal der roten Königin zu Gesicht bekam." Nein. Das kann nicht sein, du bist ein Mann." Eine einzelne Träne rannte ihm über die linke Wange. „Dieses Mädchen auf dem Bild. Ist sie in das Nyannichuan Quelle (des ertrunken Mädchens) gefallen?" Sie nickte kurz. Jack verwandelte sich nun."Deine rote Königin ist eine Lüge. Ich war es. Ich! Mit der verbotenen Kunst der Dämonenopferung. Tausendfach hab ich den Angreifern ihre Kräfte gestohlen. Dadurch sind auch die Josenkyoquellen entstanden. Den allerersten Fluch bekam ich ab! ICH hab dir doch gesagt dass du´s nicht hören willst" Jack hatte die große (nicht wörtlich nehmen) Cologne sprachlos gemacht und das hatte seit sehr langer Zeit niemand zog sich ein langes grünes Seidenhemd an. "Vielleicht hätt ich vorher an die Rüstung denken sollen." Sie fand ihre Sprache wieder. „Aber das geht nicht, die gesamte Amazonenkultur ist darauf aufgebaut." Jackie hustete gespielt. "Naja, ich hatte leider keine Zeit nicht zu übertreiben. Dämonen, das Dorf musst es ja nicht gleich an die gr0ße Glocke hängen." Sie ließ ihre Hand kreisen und ein leichtes Glühen legte sich über die Rüstung und den Stab. Sie setzten sich wieder zusammen. "Ähm, danke"Jackie brühte erst mal ein Tee auf allerdings in einem gigantischen Trollschädel. „Erzähl mir etwas über diese Ranma. Seltsamer Name für ´n Mädchen. Wupps naja du weißt was ich meine." Cologne trank aus dem Schädel. „Er hat meine Urenkelin Shampoo, du kennst sie? besiegt in beiden Formen und nun muss sie ihn heiraten, da sie versagt hat ihn zu töten." DIE ROTE KÖNIGIN nickte nur. "Ich hab nie verstanden was das soll. Vielleicht hätt ich mich schon viel früher einmischen sollen." Cologne verstand nicht. „Einmischen? Was meinst du?" Doch da stand sie schon im Türrahmen. "Das wirst du schon noch früh genug feststellen!"Jackie lief schneller als, dass irgendjemand sie einholen könnte. In einer Stunde stand sie vor dem TendoDojo. Aber sie hatte nicht weiter gedacht, eine ihrer schlimmsten Charaktereigenschaften. Ein Junge mit Pferdeschwanz und ein Mädchen mit blauer kurzen Haaren liefen auf den Eingang zu. /Ranma? Nein er ist direkt neben mir. Könnte es sein, dass er eine Schwester hat./ Ranma ging unerschrocken auf sie zu."Hi, suchst du wen Bestimmtes?" Sie legte den Kopf schief „seltsam" Aus ihrer rechten Hand flogen Funken. Ranma schwebte nun gut einen Meter über dem Boden. „Lass mich runter Hexenweib!" Jackies Augen leuchteten rot auf. "Keine Zeichen des Dämonen. Bist du wirklich Ranma?" Seine Aura leuchtete rot auf. „Darauf kannst du einen lassen." Er schoss vorwärts zog ihr die Beine weg und schlug ein Loch in die Stelle neben ihrem Kopf in dem Asphalt."Hab ich dich!"„Schwachkopf! Entschuldige, ist mir so rausgerutscht. Komm her." Sie zog Ranma zu sich runter küsste ihn auf die Lippen./Dann wohl eher doch nicht seine Schwester/ Akane produzierte ihren Ki-Hammer und wischte ihren Verlobten von dem Rotschopf. "Perversling . Wie kannst du direkt vor mir diese wildfremde Frau küssen?" Jackie stand auf und klopfte sich Dreck und Staub von der Kleidung während Ranma sich von der Wand in der er steckte pellte. „Hey, Machoweib. Sie hat mich geküsst, ok?" Der Ki-Hammer wurde größer. „Nimm das zurück!" Erneut ließ er seine Aura zum Leben erwachen."Aufhören! Alle beide!" Allein die Autorität die in ihrer Stimme lag hätte gereicht um sie verstummen zu lassen doch zusätzlich presste die Intensität die ihre rotglühende Aura abstrahlte zu Boden. Ranma, ähm wie ist dein Familienname?" Ihm kam das ganze recht spanisch vor. „Saotome, Ma´am." Jackie wurde etwas durch die Bezeichnung verwirrt. „Ranma Saotome, Du hast mich besiegt infolge dessen muss ich dich nach den verdammten Gesetzen nun heiraten, möglicherweise ein , zwei Kinder Zeugen blablabla in guten wie in schlechten Zeiten bis der Tod dich scheidet was nicht von mir ausgeführt werden darf! Verstanden? Ach ja, ähm den Rest musst du mit Shampoo ausmachen." Wenn das überhaupt noch möglich ist wurde Akanes Hammer noch größer und Blitze schlängelten wie Schlangen um ihn herum. "Ranma du BAKA!" Langsam kroch er rückwärts so wie bei einem Raubtier man hastige Bewegungen vermeiden sollte. Ihr Hammer preschte hinab traf aber nie das gewollte Ziel stattdessen stand die neue Amazone schützend über ihm und hielt die gewaltige Kraft ihrer materialisierten Wut mit Leichtigkeit stand. „Herzchen, das kann ich leider nicht zulassen." Der Ki-Hammer begann rotschwarz zu glühen worauf die Wiedersacherin ihn aufgrund der flammenden Hitze loslassen musste. „Wenn ich ´ne Gesetzeslücke finde sag ich dir als erstes Bescheid" Sie hob ihren neuen Verlobten hoch wie ein Kind und mit lauten Protesten konnte sie innerhalb von 2 Stunden zurück beim Dorf sein. Es hätten auch 3 werden können wenn sie den Quälgeist nicht bei der Hälfte der Reise ausknockte. Wie einen Sack Reis trug sie ihn als sie vor dem vollen Ältestenrat aufkreuzte. "Cologne, wir müssen reden, SOFORT!" Die erneut sprachlose Matriarchin folgte Jackie in die kleine Hütte von vorhin.
