klein aber oho, hoffe ich! hab nämlich aufgrund meines engen zeitplanes beschlossen, lieber kürzer zu schreiben und dafür öfter, als dass ihr ewig auf ein nächstes chap warten müsst – hier also der nächste appetizer. guten appetit! ach ja und danke an meine treuen reviewer, ich weiß dass meine geschichte nicht schlecht war, aber dass sie jeder von euch gleich 22 mal gelesen hat, finde ich wahnsinn! dickes fette grinsen

als dann, lg, vic


Mea Culpa!

Zum Vorschein kamen...

zwei Todesser aus dem innersten Kreis, Severus Snape und Lucius Malfoy. Severus grüßte die beiden Muggel freundlich. Lucius machte es ihm nach. Es entwickelte sich ein freundliches Gespräch, das jedoch nur von kurzer Dauer war. Die beiden Todesser musste wieder aufbrechen. Mrs. Granger verabschiedete sich mit einer innigen Umarmung von Severus Snape und Mr. Granger nahm ihm das Versprechen ab immer wieder mal Kontakt zu ihnen aufzunehmen.

Kurz darauf verließen die beiden Männer, natürlich wieder in voller Montur das Haus der Grangers und Severus Snape sprach einen Zauber über das Haus.

Warum? Weil er der Grangers zumindest das schuldig war, seine wirkliche Schuld ihnen gegenüber konnte er nicht begleichen, zumindest glaubte er das. Die Grangers waren damals für ihn in die Bresche gesprungen, als er weder ein noch aus wusste.

Oh ja, er hatte viel auf seine Schultern geladen, verdammt viel – im Moment glaubte er, er habe gerade mit Atlas den Platz getauscht, so schwer wog seine Bürde. Und doch in der Kutsche saß sein Hoffnungsschimmer, der Grund warum er das alles auf sich genommen hatte.

Doch hatte es sich gelohnt? Würde das Mädchen zu schätzen wissen, was er für sie getan hatte, oder würde sie ihn verstoßen. Er wusste es nicht. Er hoffte nur, dass sie mehr von dem Wesen ihrer Mutter geerbt haben mochte, von der Frau, die er über alles geliebt hatte und jeden Tag in den Augen des Mädchens sah. Seines Mädchens.

Seit sie Hogwarts betreten hatte, hatte er sich jeden Tag aufs Neue gefragt, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte. War es richtig gewesen, sein Ein und Alles einfach so aufzugeben? Diese Frage nagte an ihm. Immer wieder versuchte er sich zu beruhigen.

Was hätte er sonst tun sollen? Das Mädchen alleine, mitten im Krieg aufziehen, es zu einem gefühlskalten Monster zu machen, wie er selbst eines war? Nein, für seine Tochter wollte er immer schon ein besseres Leben haben, auch wenn das bedeutete, dass ihm dabei das Herz brach.

Er seufzte innerlich als er in die Kutsche stieg. Im Gegenüber saß seine, nun fast volljährige Tochter. Jeden Tag wurde sie ihrer Mutter ähnlicher, nicht nur dass sie eine Gryffindor war, sondern vor allem die Augen, die eine solche Güte ausstrahlten und das Lächeln, ihr wundervolles Lächeln erinnerten ihn schmerzlich an die Frau, die er vor beinahe 17 Jahren verloren hatte. Das würde ihm kein zweites Mal passieren, nicht wenn er es verhindern konnte.

Die Kutsche hatte sich in Bewegung gesetzt. Keiner sprach ein Wort, wie abgesprochen. Das Mädchen würde in Malfoy Manor in ein Zimmer gebracht werden und dann würde er mit ihr reden, oder es zumindest versuchen. Sein Magen zog sich zusammen. Er, Severus Snape, hatte Angst vor seiner Tochter und vor allem vor ihrer Reaktion. Warum gab es keinen leichteren Weg? Aber egal, was da kam, er musste jetzt durch, es blieb ihm keine andere Wahl. Wiederum riskierte er einen Blick auf das Mädchen und plötzlich befand er sich wieder...