Meinungsaustausch...
Als Lucius Malfoy mit dem Griff seines Gehstocks gegen die verfallene Tür des kleinen Hauses schlug übertrug sich diese winzige Vibration auf eine so vehemente Weise auf die Struktur des Eingangsbereiches, daß ein Teil des Schnees der über dem Türrahmen lag herab- und Malfoy vor die Füße fiel. Die zitternde, weil deutlich zu dünn bekleidete Frau hinter ihm betrachtete das Haus mit mehr Besorgnis als die morsche Struktur erklären konnte. Hermine Granger fragte sich nicht zum ersten Mal, wie sie in diese unfassbar demütigende Situation hatte geraten können, aber es änderte nun alles nichts mehr daran, daß sie in der Situation war und irgendwie lernen mußte, damit umzugehen.
Erst schien es, als sei niemand zu Hause, aber genau in dem Moment in dem Malfoy noch einmal gegen die Türe klopfen wollte, öffnete diese sich und der hochgewachsene, schwarz gekleidete Herr des bescheidenden Hauses blickte seinen „Gästen" ungehalten entgegen. Hermine wäre angesichts des Mannes beinahe ein Schreckenslaut über die Lippen gekommen, aber sie beherrschte sich.
„Was willst du hier?", war alles, was Severus Snape als Begrüßung zustandebrachte.
„Dir ein Geschäft anbieten.", erklärte Malfoy ohne auf den unfreundlichen Empfang einzugehen und machte Anstalten, mit seiner Begleitung einfach das Haus zu betreten.
Nach kurzem Zögern machte Snape dem Pärchen Platz und ließ sie herein.
Hermine hatte, wenn auch nur in einem Dienstbotenzimmer, in den letzten Tagen in dem unglaublichen Luxus gewohnt, in dem die Malfoys lebten, nachdem sie von Gringotts offiziell für den Zeitraum von einem Jahr in den Besitz von Malfoy übergegangen war, weil sie den Kredit nicht mehr pünktlich hatte zurückzahlen können, der über Malfoys Besitztümer gelaufen war. Eine Klausel im Vertrag, von der sie nie im Leben geglaubt hätte, daß sie zum Tragen kommen würde – aber wieder einmal hatte sie die Gesetzgebung der magischen Welt unterschätzt.
Selbst ohne den Luxus von dem sie seit kurzem umgeben war, hätte das Haus in dem Snape lebte ärmlich gewirkt. Nicht nur das Haus – auch er selbst.
Es gab nichts außer dem Kessel über dem Feuer, das nicht aussah, als habe es sein Verfalldatum längst überschritten. Das schloß auch seine Kleidung ein. Selbst bei den Weasleys sah es, im Vergleich zu dieser Umgebung hier, gutbürgerlich aus. Allerdings war alles, trotz des schlechten Zustandes, überaus reinlich.
Als sie alle drei in seinem Wohnzimmer angekommen waren, das zugleich auch Schlafzimmer war, legte Malfoy mit einer eleganten Bewegung seinen Mantel ab, suchte einen Moment nach einer Möglichkeit ihn irgdendwo hinzulegen, um ihn letztenendes Hermine in die Hand zu drücken, die ihn mit genervt verdrehten Augen entgegennahm.
„Also noch einmal, Lucius. Was willst du?" fragte Snape mit verschränkten Armen.
„Nun gut, reden wir nicht lange drumherum. Ich will, daß du sie ausbildest." Malfoy deutete auf Hermine, die angesichts dieser Eröffnung etwas vedutzt dreinschaute, aber sicherheitshalber den Mund hielt.
Snapes Augenbrauen hoben sich.
„Sie?", fragte er in zweifelndem Ton. „Das kann nicht dein Ernst sein."
„Oh doch", erklärte der Blonde „Ich würde es ja selber machen, aber sie ist eine besserwisserische Zicke, die mich in den Wahnsinn treibt und ich komme nicht einmal dazu die ersten Ansätze in die Tat umzusetzen. Ich will, daß du sie dazu bringst, daß sie den Mund nur noch dann aufmacht, wenn ich es will und nur noch zu dem, was ich will. Mach sie mir gefügig."
Hermines Augen wurden groß und sie starrte Malfoy fassungslos an. Dann ging ihr Blick ruckartig zu Snape. Würde er...
„Lucius, ich habe sechs Jahre lang nur bedingt erfolgreich versucht, sie zum Schweigen zu bringen..."
Hermine atmete erleichtert auf. Das hatte wie eine Absage geklungen.
Malfoy war ungehalten, daß ihm nicht sofort Zustimmung entgegengebracht wurde und seine Stimme wurde etwas lauter.
„Das hat doch hiermit überhaupt nichts zu tun! Du hast doch jetzt ganz andere Möglichkeiten, als in dieser verfluchten Schule. Und sag mir nicht, daß du nicht auch schonmal daran gedacht hast, wie es wäre, sie zum Schweigen zu bringen, indem du ihr das Maul stopfst, damit sie ihre Zunge besser gebrauchen kann, als nur um arrogantes Gerede von sich zu geben."
Es war so eindeutig, was er damit meinte, daß Hermine puterrot anlief und nach Luft schnappte.
„Lucius. Ihr fehlt die Grundveranlagung. Sie ist nicht devot. Ein wenig gefallsüchtig vielleicht, aber nicht devot."
„Ich WEISS!", fauchte Malfoy nun offen wütend „Dann brich sie, damit sie es wird! Ich will sie gefügig, willg und gehorsam, damit ich sicher gehen kann, daß sei mich nicht beißt, wenn sie mir einen bläst."
Hermine konnte nicht länger still sein.
„Ich würde Ihnen NIEMALS einenen... das würde ich nie..." sie stotterte um den Ausdruck drumherum und wußte nicht, wie sie ihn aussprechen sollte, also rettete sie sich in trockene Fakten, die ihrer Stimme sofort einen etwas sichereren Klang gaben.
„Das gehört nicht zu der Vertragsklausel dazu!!", sagte sie sehr bestimmt.
Snapes Augen wurden zu Schlitzen.
„Vertrag?"
Lucius seufzte genervt.
„Gringotts. Sie hat nicht bezahlt und gehört mir jetzt ein Jahr."
Snape grinste sarkastisch.
„Ah, das erklärt einiges. Sorry, Miss Granger, aber dann gehört es durchaus zum Vertrag. Ich hätte Sie für klüger gehalten, als sich auf so eine Klausel einzulassen nur weil dann die Zinsen niedriger sind. Er kann mit Ihnen machen, was er will – solange Sie körperlich im großen und ganzen unversehrt bleiben."
Hermine schrie jetzt.
„IM GROSSEN UND GANZEN???"
Malfoy schien zu gefallen, daß der Gedanke sie entsetzte und lächelte sie jetzt süffisant an.
„Du hättest anstelle des einen Jahres Leibeigenschaft ja auch die zwölf Jahre Askaban wählen können...und du weißt genau, daß ich die Strafe jederzeit umwandeln kann, wenn ich deiner überdrüssig werde. Und wenn du jetzt noch einen Piep von dir gibst, den ich nicht gutheiße, bist du morgen in Askaban." Sein Tonfall verriet, daß er es ernst meinte.
Hermine biß sich auf die Lippen. Ihr gingen die Möglichkeiten aus. Nur die Tatsache, daß zu ihrer Angst auch eine gehörige Portion Wut gehörte, verhinderte, daß sie weinte.
„Machst du es?", fragte Malfoy in die Stille, die sich ergeben hatte.
Snape sah Hermine zweifelnd von oben bis unten an.
„Ich weiß nicht. Das wird ein hartes Stück Arbeit."
Hermine konnte nicht fassen, daß er überhaupt darüber nachdachte! Sie konnte nicht fassen, daß sie sich das alles wortlos anhörte! Und sie konnte immer noch nicht fassen, daß sie sich in diese Situation hineinmanövriert hatte! Doch wie hieß es so schön? Sie war jung und sie hatte das Geld gebraucht... Die Strafen bei nicht Rückzahlung waren so unfassbar überzogen, wie es sich nur ein Kobold ausdenken konnte, der bei Gringotts arbeitete, aber sie hatte unterschrieben, in der Überzeugung, daß es kein Problem darstellen würde, pünktlich abzuzahlen. Leider hatte ihre Überzeugung sie getrogen... Und ihre Angst vor Askaban war so groß, daß sie bereit war, beinahe alles zu tun, um zu vermeiden, dorthin geschickt zu werden. Und wenn das hieß, daß sie mit Malfoy Sex haben sollte – worauf das hier ja hinauszulaufen schien... sie schluckte und holte einmal tief Luft, um die Übelkeit zu unterdrücken... dann würde sie auch das machen. Also schwieg sie.
Malfoy griff in seine Tasche, zog einen Beutel daraus hervor und warf ihn mit einem klirrenden Geräusch auf den Tisch.
Snape sah zu dem Beutel rüber und Hermine erkannte zu ihrem Entsetzen sein aufkeimendes Interesse, das man ihm, wenn man seine Umgebung und ihn selber sah wohl nicht einmal übel nehmen konnte.
Trotzdem gab Snape einen weiteren Einwand.
„Sie zu brechen würde sie nutzlos machen. Ich muß sie einweisen und es so tun, daß sie sich fügt. Gebrochen nützt sie dir nichts mehr. Dann hättest du nur eine weitere Jolene, eine weitere Ruby oder eine weitere Narcissa und ich denke, daß du hier bist, weil du genau das vermeiden möchtest."
Malfoy schien nicht zu passen, was Snape sagte, aber offenbar konnte er ihm nicht widersprechen.
Snape ging näher zu ihm, stellte sich direkt vor ihn hin und sah ihm auf eine Weise in die Augen, die Malfoy unsicher werden ließ, was Hermine fasziniert zur Kenntnis nahm.
„Du kannst es nicht, Lucius. Du machst sie alle nur kaputt. Du schneidest ihnen die Kehle durch und wunderst dich dann, daß sie nicht mehr singen...", seine Stimme war seltsam ruhig und irgendwie schwarz...
Malfoy hielt in seiner arroganten Weise das Kinn hoch, aber sein Blick zeigte auf beinahe beschämte Art, daß er wußte, daß das, was Snape sagte, der Wahrheit entsprach.
„Aber ich kann dich dafür bezahlen, daß du es für mich tust." Sagte er mit aller Arroganz, die er noch zustandebrachte.
Snape lächelte.
„Ja, das kannst du. Aber wenn ich dir aus dieser da ein Juwel schleifen soll, muß dir das mehr wert sein, als ein Almosen..."
Vom Klang, den der Beutel gemacht hatte als er auf den Tisch gefallen war, war klar, daß sich ein kleines Vermögen darin befand. Trotzdem zog Malfoy ohne mit der Wimper zu zucken eine kleine Mappe und einen Stift aus seiner Tasche hervor und begann, einen Gringotts-Scheck auszufüllen, den er Snape dann mit gönnerischer Geste überreichte.
„So besser?", fragte er und Snape warf einen Blick auf die Summe, die er eingetragen hatte.
Er hob erstaunt die Augenbrauen.
„Du willst sie wirklich..."
Hermine hätte, obwohl sie sich vorkam, als sei sie gerade verkauft worden, zu gerne gewußt, welche Summe Malfoy eingetragen hatte, daß diese Snape nach dem Geld im Beutel nun trotzdem noch Erstaunen entlockt hatte.
„Gut...", sagte Snape ruhig, während er den Scheck sehr langsam und überaus ordentlich zweimal faltete und in den Beutel mit dem Bargeld tat.
„Dann können wir beginnen."
Er wandte sich wieder Lucius zu.
„Halten wir noch einmal fest, nur damit hinterher keine Reklamationen kommen: Ich bringe ihr bei, dir zu geben, was du von ihr willst, was du brauchst... ist das richtig?"
„Ja, verdammt, ich denke, ich habe mich deutlich ausgedrückt."
Snape schmunzelte leicht.
„Ich wollte nur sichergehen..."
Er verschränkte die Arme und sah sich beide an.
Interessanterweise wirkte Malfoy ebenso nervös wie Hermine.
„Um das klarzustellen – was immer wir hier heute anfangen, wird heute nicht fertiggestellt werden. Was immer heute geschieht, wird nur der winzige Anfang eines lange andauernden Prozesses sein."
Malfoy verdrehte die Augen.
„Kannst du das nicht irgendwie beschleunigen?"
Snape sah ihn jetzt sehr ernst an.
„Warte die ersten Schritte ab und dann sage mir, ob du schneller vorgehen möchtest... und jetzt höre auf, deine Kommentare einzuwerfen, die ab jetzt nicht mehr gefragt sind."
Malfoys Gesichtsausdruck zeigte deutlich die Widerwehr, sich von Snape so behandeln zu lassen, aber er verstummte und warf sich mit verachtendem Blick in den einzigen Sessel der im Raum stand und der aufgrund der plötzlichen Belastung lautstark knarrte.
Der Blonde machte eine wischende Bewegung in Snapes Richtung, mit der man einem Kellner klarmachte, daß er den Tisch abräumen könne.
„Gut, gut... dann fang mal an."
Snape lachte laut auf. Ein noch nie gehörter Klang, der Hermine ausnehmend gut gefiel, wie sie erstaunt feststellte.
„Ich?"
Malfoy war sichtlich verwirrt.
„Natürlich du, wer sonst – ich etwa?"
„Ja, du! Du willst, daß sie im Zusammenspiel mit dir funktioniert. Wie soll das gehen, wenn ich dafür sorge, daß sie auf meine Bedürfnisse eingeht?"
Genervt erhob sich der Blonde.
„In Merlins Namen, dann sag mir, was ich tun soll."
Snape ging zu Hermine, stellte sich hinter sie, legte ihr die Hände auf die Schultern und sah über sie hinweg Lucius an.
„Zuerst solltest du einmal die Kleidung ablegen, die zuviel ist. Es reicht, wenn du deine Hose anhast."
„Das ist doch nun wirklich nicht..." wollte Malfoy protestieren, aber plötzlich durchschnitt Snapes Stimme auf eine Weise den Raum, die keinen Widerspruch duldete.
„TU was ich dir sage, Lucius, oder nimm dein Geld und verschwinde."
Malfoy war, genau wie Hermine, bei seinen Worten ein wenig zusammengezuckt. Und er begann, seine Kleidung abzulegen.
Hermine schluckte, als sie Malfoy so vor sich stehen sah, der mit der Situation ein wenig überfordert zu sein schien. Er war wirklich gut gebaut! Sie hätte dem reichen Schnösel nicht zugetraut, daß er ganz offensichtlich etwas für seinen Körper tat. Sie fühlte ein Ziehen in der Magengegend – oder war es tiefer? – bei dem Gedanken, daran, daß es ihretwegen war, daß er nun barfuß, nur noch mit der Hose bekleidet vor ihr stand. Er bemühte sich sehr, sich mit Hilfe seiner Arroganz aufrecht zu halten, aber man konnte ihm ansehen, daß seine Haltung und sein erhobenes Kinn Fassade waren.
Er trug nun weniger als Hermine, die mittlerweile ein wenig aufgewärmt schien. Malfoy hingegen war es, wenn man die Gänsehaut auf seinem Körper betrachtete, jetzt eindeutig zu kalt. Aber er beschwerte sich nicht, sondern verschränkte stattdessen nur die auf angenehme Weise muskulösen Arme.
Snape deutete mit einer Kopfbewegung auf den Kamin, in dem ein geradezu winziges Feuer brannte.
„Lege ein paar Scheite nach.", befahl er ihm ruhig.
Malfoy sah ein paar Sekunden den Kamin an und schien zu überlegen, ob es seiner würdig war, Feuerholz nachzulegen. Aber dann löste er mit einem Seufzen seine verschränkten Arme und ging zum Kamin.
Während Hermine fasziniert beobachtete, wie Malfoy sich von Snape herumschieben ließ, nahm sie weniger mit ihren Sinnen, als vielmehr mit ihrem ganzen Körper den Mann wahr, der hinter ihr stand und seine schlanken Hände noch immer auf ihren Schultern liegen hatte.
Daß ihr nicht mehr kalt war, lag zu einem nicht unerheblichen Teil daran, daß von seinen Händen eine unglaubliche Wärme ausging, die sich durch sie hindurchzog.
Er berührte sie wirklich nur an ihren Schultern und seine Hände taten nichts weiter, als locker auf ihrem Körper aufzuliegen. Weder bewegte er die Finger noch tat er etwas anderes damit. Aber Hermine stellte fest, daß seine Hände auf ihr, sich anfühlten, als hielte er ein Schild vor sie.
Sie hatte plötzlich keine Angst mehr, vor dem was kommen würde, obwohl sie nach wie vor nicht vorhersehen konnte, was das tatsächlich sein könnte. Doch die Art seiner irgendwie besitzergreifend und doch gleichzeitig respektvollen Berührung ließ sie auf eine erregende Weise neugierig werden. Und daß es Malfoy war, der als erster die Kleidung abgelegt hatte, verstärkte dieses Gefühl noch.
Ohne daß sie ihn sehen konnte, stellte sie mehrere Dinge gleichzeitig fest, die sie überraschten. Zum einen war da die Wärme seiner Hände, seiner Finger. Sie hätte ganz sicher vermutet, daß er kalte Hände haben würde – doch das Gegenteil war der Fall. Zum anderen war da die Art wie er roch. Malfoy benutzte ein aufdringliches, betont männliches Parfum, das ihr streckenweise den Atem raubte, wenn sie zu dicht bei ihm stand. Snape hingegen hatte sie erst überhaupt nicht gerochen, obwohl er so dicht bei ihr stand. Aber dann nahm sie ihn nach und nach doch auf diese Weise wahr und stellte fest, daß sie den Duft zwar nicht einordnen konnte, daß er ihr aber auf eine erstaunliche Weise die gleiche Ruhe und Sicherheit versprach wie die warme Berührung seiner Hände.
Malfoy hatte Holz aufgelegt und war zurückgekommen – stand nun wieder mit verschränkten Armen vor Hermine und Snape.
„Und nun?", fragte er und verlagerte dabei sein Gewicht auf eine unruhige Weise von einem Bein auf das andere.
„Und nun entkleidest du sie.", sagte Snape mit samtweicher Stimme.
Hermine erschauerte, mußte aber zugeben, daß es ein wohliges Erschauern war. Ihre gesamte Entrüstung, ihre gesamte Widerwehr war fort. Die Präsenz des Mannes, den sie im Moment nicht einmal sehen konnte, reichte aus, um zu wissen, daß sie sicher war, ganz egal was passieren würde. Sie wußte nicht, woher sie diese Gewissheit nahm. Es war ihr zu keinem Zeitpunkt versichert worden, daß man gut mit ihr umgehen würde. Es waren im Gegenteil Ausdrücke benutzt worden, die völlig anderes vermuten ließen – und doch...
„Kann sie das nicht auch selber machen?", fragte Malfoy spitz.
„Du kennst sie nicht einmal, Lucius. Aber es ist unerlässlich, daß du sie kennenlernst. Das ist eine gute Möglichkeit. Entkleide sie und lasse dir Zeit dafür."
Malfoy entschied, daß wohl nichts dabei sein konnte, Hermine auszuziehen und so trat er dicht an sie heran.
Als Hermine zusah, wie Malfoy die Hände erhob und damit begann die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen, wurde ihr bewußt, daß Snape, damit Malfoy ihr die Bluse ausziehen konnte, zwangsläufig seine Hände von ihr nehmen mußte und das machte sie ein wenig unsicher.
„Kann ich das nicht mit Magie machen, anstatt hier jeden Knopf einzeln aufzumachen?"
„Nein...", war die einzige Antwort. Keine Erklärung, kein Kommentar... und Malfoy knöpfte weiter.
Als er über ihren Brüsten angelangt war, wollte er seine Hände mit einem Lächeln kurz auf die festen Erhebungen legen, aber ein ruhiges „Nur die Knöpfe..." von Snape, ließ sein Lächeln verschwinden und ihn zu seiner eigentlichen Aufgabe zurückkehren.
Hermine wußte, daß Malfoy sie wollte, aber sie hatte sein Interesse nie richtig einordnen können, denn trotz seiner offensichtlich vorhandenen Wollust für sie, schien er sie selbst eigentlich kaum wahrgenommen zu haben. Jetzt hingegen klebte sein Blick geradezu an dem dünnen Spalt, der mit jedem Knopf den er öffnete, ein kleines Stück mehr ihrer weichen Haut freilegte. Wollte er gerade noch, daß alles schneller ging, wurde er in dem, was er jetzt tat plötzlich langsamer und langsamer.
Als er dabei war, den letzten Knopf zu öffnen, erklärte Snape den nächsten Schritt und tat dies wieder in dieser leisen, ruhigen Art, die Hermine wie eine warme Welle durch den ganzen Körper ging.
„Wenn du ihr die Bluse nun von den Schultern streifst, wirst du dies mit dem Respekt tun, den du der Kostbarkeit entgegenbringen mußt, die alles Weibliche darstellt. Du mußt verstehen lernen, daß du einen Tempel betrittst, wenn du eine Frau in Besitz nimmst. Du mußt lernen, was es ist, was du haben willst, Lucius, denn sonst wird es für dich keinen Wert haben und du zerstörst es nur wieder."
Malfoys Blick hatte sich für Snapes Worte erhoben und er sah Snape auf eine sehr seltsame Weise an, als habe er beim Öffnen von Hermines Bluse gerade eine Entdeckung gemacht, die ihn auf eine ehrfürchtige Weise erstaunt hatte. Und so ging sein Blick auch sofort wieder zurück zu dem schmalen Streifen Haut, den er nicht einmal hatte berühren dürfen.
Snapes Hände glitten von ihren Schultern herab und legten sich, nach einer weichen Kurve über ihren Rücken auf ihre Hüften, wo sie in der gleichen unaufdringlichen Weise liegen blieben.
Malfoy zog Hermine die Bluse langsam und damit auf eine unerwartet sinnliche Weise von den Schultern und entblößte damit ihren Oberkörper.
Sie trug noch den BH, aber trotzdem war Malfoys Blick Faszination pur. Er war so intensiv, daß er Hermine eine Gänsehaut bescherte, die der Blonde sofort zur Kenntnis nahm.
Er sah ihr in die Augen und fragte still: „Ist dir kalt?"
Die Luft im Raum schien sich aufgrund dieser Frage zu verändern und dieser Eindruck erhöhte sich noch, als Hermine auf ihren Hüften fühlte, daß Snapes Hände sie für einen Sekundenbruchteil fester hielt, als wolle er sie darauf aufmerksam machen, daß etwas außergewöhliches geschehen war. Aber das Hatte Hermine auch alleine festgestellt.
Sie schüttelte den Kopf und lächelte Malfoy sanft an.
Was nun im Gegenzug für ihn eine ganz erstaunliche Änderung zu bewirken schien.
Hermine konnte es kaum fassen, aber auf seinen Wangen zeigte sich ein Hauch von Rot...
Sie wußte nicht, wie es zustande kam, aber sie hörte sich selbst plötzlich mit einer so seidigen Stimme, daß sie sie kaum erkannte, sagen: „Und nun zieh meinen Rock aus, Lucius."
Snapes Hände legten sich wieder auf ihre Schultern und Malfoy sah Hermine beinahe atemlos an – schien fast vergessen zu haben, daß Snape hinter ihr stand..
Als seine Hände die Schleife ihres Wickelrockes öffneten und den Stoff dann Millimeter für Millimeter auseinanderzog, wollte er erneut ihre Haut berühren, aber diesmal war es Hermine selbst, die ihm mit sanfter Stimme Einhalt gebot.
„Noch nicht, Lucius. Erst entkleide mich."
Er wußte nicht wie ihm geschah – das konnte man sehen, aber er tat, was sie ihm sagte und löste die gewickelte Stoffbahn ganz von ihr.
Hermine spürte, wie die Tatsache, daß er ihren Worten gefolgt war, ihr durch und durch ging. Alles in ihr wollte wissen, wie weit sie gehen konnte. Aber als sei ein natürlicher Instinkt in ihr erwacht, wußte sie, daß sie nichts überstürzen dürfte, weil der Zauber der Situation dann vorbei wäre.
Nun trug sie nur noch den BH, ihr Höschen und ihre Schuhe. Auf Strümpfe hatte sie, trotz der Kälte verzichten müssen.
Lucius hatte den Rock zur Seite gelegt und sah sie nun wieder an, ohne die Augen von ihr abwenden zu können. Wie hypnotisiert betrachtete er ihren wunderschönen Körper und erlaubte seinen Augen, was seinen Händen untersagt war. Tastete sie mit Blicken regelrecht ab.
Es war keine halbe Stunde her, daß sie mit lautstarkem Schreien darauf reagiert hätte, daß Malfoys Hose sich auf eine Weise ausbeulte, die keinen Zweifel über seinen Erregungszustand ließ.
Jetzt entlockte es ihr ein beinahe zufriedenes Lächeln.
Sie erkannte, daß Malfoy sie im Moment nicht anfassen würde, wenn sie es ihm nicht sagte. Sie oder Snape...
Sie wollte etwas ausprobieren.
„Severus", hauchte sie, ohne die Verbindung ihrer Augen zu Malfoy zu unterbrechen „wärst du so freundlich und würdest mir den BH ausziehen?"
„Es wäre mir eine Ehre, Mylady.", antwortete er tiefschwarz und Hermine mußte sich zusammenreißen, um nicht die Augen zu schließen und sich gegen ihn sinken zu lassen. Aber es gelang ihr und sie sah mit schneller werdendem Atem, wie Malfoys Augen vor weiter steigender Erregung blitzten, als habe er völlig vergessen, warum er hier war. Er sah zu, wie Hermine sich mit einem leisen, genießenden Seufzen von Snape den BH ausziehen ließ und sein Mund stand leicht offen, als er ihre perfekten Brüste betrachtete.
Snape hatte sich sofort wieder aus dem Spiel herausgenommen, wenn man davon absah, daß seine Hände wieder auf ihren Schultern lagen.
„Möchtest du sie berühren?", fragte Hermine plötzlich und Malfoy hob sofort die Hände. Doch noch bevor er ihre Brüste berührt hatte, sagte sie in einem leise tadelnden Ton: „Ich habe dir nicht gesagt, daß du es darfst, ich habe dich gefragt, ob du es möchtest."
Verwirrt hielt Malfoy in der Bewegung inne und sah sie an.
„Möchtest du sie berühren?", fragte Hermine erneut und er nickte.
Jetzt lächelte sie und sah ihn mit derartiger Milde an, daß er schluckte.
„Dann berühre sie..." hauchte Hermine und ein Schauer durchlief Malfoy bei ihren Worten.
Federleicht legte er die Fingerspitzen auf ihre Brüste, deren Warzen sich sofort in heißer Erregung verhärteten und Malfoy stöhnte leise auf, als er sanft ihre Brüste ganz umfasste, die wie für seine Hände gemacht zu sein schienen.
„Es scheint dich zu erregen, was du siehst und fühlst. Möchtest du mehr sehen?", fragte sie lächelnd und er nickte.
Sie sah kurz auf seine Hände, die noch auf ihren Brüsten lagen und machte ihm mit diesem einen Blick klar, daß er sie von dort wegnehmen sollte.
Er ließ sie los.
„Severus...", sprach sie den Zaubertrankmeister erneut an „wärst du mir bitte noch einmal behilflich und würdest mir den Slip ausziehen?"
„Wie ihr wünscht, Mylady." Antwortete er wieder in diesem hinverdrehend samtigen Ton, der ihr erneut die Knie weich werden ließ.
Ihr war durchaus bewußt, daß die Situation sie inzwischen dermaßen erregt hatte, daß ihr Slip im Schritt durchnässt sein mußte, aber Snape verlor darüber kein Wort, sondern strich mit seinen unvergleichlichen Händen wortlos an ihrer Hüfte entlang und zog dabei ihren Slip einfach mit.
Sie spreizte die Beinen gerade so weit, daß der Slip herabgezogen werden konnte und einen Moment später stieg sie erst aus der einen, dann aus der anderen Beinöffnung des Höschens – und trug nun nur noch ihre Schuhe.
Snape stand wenige Atemzüge später wieder wie ihr Fels in der Brandung hinter ihr und versicherte sie seiner Gegenwart durch seine Hände mit denen er nun sanft und unaufdringlich ihre Taille umfasst hielt.
Malfoy wartete mit beinahe fiebrigem Glanz in den Augen darauf, daß er erfuhr, wie es weiterging.
„Zieh dich aus, Lucius.", forderte Hermine und er schien nicht einmal mehr darüber nachzudenken, sondern entledigte sich nur mit wenigen Bewegungen des Restes seiner Kleidung.
Er war sehr groß gebaut und seine Erregung war weithin deutlich sichtbar. Er schien so hart zu sein, daß es beinahe schmerzhaft sein mußte.
„Meine Schuhe...", sagte Hermine nur, als habe sie seinen Zustand gar nicht bemerkt, und deutete auf den Boden vor sich.
Nun zögerte er doch für einen kurzen Moment, denn es gab nur einen Weg, wie er ihr auch die Schuhe ausziehen konnte. Aber seine Erregung siegte über seinen unwilligen Verstand und er ging vor Hermine auf die Knie.
Er berührte ihre Füße jeweils einen Hauch zu lang, als daß nicht erkennbar gewesen wäre, daß selbst das ihn weiter aufheizte.
Als er sich gerade wieder erheben wollte, spreizte sie mit den Worten „bleib, wo du bist", ihre Beine etwas mehr, so daß er schluckend auf den Knien vor ihr blieb.
Er atmete schwer – aber ihr Atem hatte sich nicht minder verändert und sie öffnete die Schenkel noch ein wenig weiter.
Als Lucius sah, wie ein winziger Tropfen Feuchtigkeit sich aus ihrer Mitte löste und wie in Zeitlupe an der Innenseite ihres Schenkels entlanglief, stöhnte er auf.
„Was wirst du freiwillig erdulden, damit du sie berühren darfst, bis sie sich schreiend unter dir windet, Lucius?", fragte Snape plötzlich.
Snape ging um Hermine herum, und ohne daß der Kontakt mindestens einer seiner Hände je von ihr gelöst wurde, ging er vor dem knienden Lucius in die Hocke und sah ihm direkt in die glänzenden Augen.
„Sieh sie dir an, Lucius. Sie schwimmt vor Hitze in ihrer eigenen Nässe, weil du dich ihr auf diese Weise schenkst. Sie will dich, mein Freund, weil du bereit bist, dafür zu geben. Nicht Geld – sondern dich. Dein Gehorsam ist ihre Lust. Doch sie muß wissen, wie weit du gehen wirst, um sie zu verdienen." Er streichelte dem blonden Zauberer, der fassungslos und verstehend zugleich seinen Worten lauschte, in einer zärtlichen Geste über die Wange.
„Sieh sie dir an!", befahl er Lucius und dieser hob aus seiner knienden Position den Kopf und sah an Hermine hoch. Die Erregung stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben und die Faszination die die Sicht auf den vor ihr knienden, in höchstem Maße erregten Zauberer auslöste ebenso und Lucius begriff, daß es das war, was er wollte. Er wollte, daß sie ihn so ansah – er würde alles tun, um diesen zufriedenen Blick voller Lust von ihr zu erlangen. Und obwohl alles in ihm danach schrie, sie ganz in Besitzt zu nehmen und sich in sie zu schieben, wurde ihm plötzlich klar, daß er sogar bereit war, darauf zu verzichten, wenn sie nur nicht aufhören würde, ihn so anzusehen.
„Was wirst du ihr schenken – wie wirst du dich ihr schenken – damit ihr den nächsten Schritt gehen könnte, Lucius?", fragte Snape ihn flüsternd ganz dicht an seinem Ohr.
„So wie sie es will...", war die stockende Antwort des blonden Zauberers, die nun Hermine ein leises Keuchen entlockte.
Snape lächelte und erhob sich wieder.
„Falte deine Hände hinter deinem Rücken, Lucius und dann erdulde das, was kommt – für sie. Und nun seht euch an und löst eure Blicke erst wieder, wenn ich es euch sage."
Sie folgten ihm beide aufs Wort.
Er zog Hermine einen halben Schritt von Lucius weg, was sie verwundert zur Kenntnis nahmen.
„Beug dich nach vorne und stütze dich auf seinen Schultern ab.", befahl er ihr ohne weitere Erklärung und sie tat es.
Malfoy bekam einen hervorragenden Blick auf ihre Brüste, die sich nun direkt vor seinem Gesicht befanden und sein Inneres rief ihm zu, daß er die samtweichen Halbkugeln berühren solle, aber er gehorchte und ließ seine Hände auf seinem Rücken verschränkt.
Snape schob mit einem Fuß ihre Beine weiter auseinander und drückte ihren Rücken dann noch etwas tiefer.
„Küß ihn, Hermine. Zeig ihm, was deine Zunge mit seinem Mund anstellen kann und laß ihn wissen, was du damit an anderen Stellen anrichten könntest."
Damit hatte er nur ausgesprochen, was Hermine von dem Moment an gewollt hatte, als sie dem vor Erregung erhitzten Gesicht Malfoys so nah gekommen war und während sie Snape mit durchgedrücktem Rücke und gespreizten Schenkeln ihre Kehrseite entgegenstreckte, preßten Lucius und sie ihre Lippen zu einem innigen, feuchten, heißen Kuß aufeinander. Ihre Zungen hatten sich gerade unter lautem Stöhnen beider zum Spiel vereint, als ein Ruck durch beide hindurchging, als Hermine sich aufbäumen wollte, aber den Kuß nicht unterbracht, als Snape von hinten mit einer geschmeidigen, tiefen Bewegung in ihre glänzende Nässe eingetaucht war. Hermine stöhnte die Empfindungen, die der Zauberer in ihr auslöste tief in den Mund von Lucius hinein, der ihre Laute wie eine sündige Köstlichkeit entgegennahm und durch seine eigenen Geräusche verstärkte.
Snapes Hände lagen unverändert auf Hermines hüften, nur daß er sie jetzt fester hielt und sie mit jedem Stoß geradezu auf sich heraufschob. Er stieß sie so intensiv, daß sich jede Bewegung auf den Kuß der beiden übertrug. Hermine keuchte und stöhnte, daß der ganze Raum erfüllt war von diesen Geräuschen. Und plötzlich änderten sich die Töne, die Malfoy von sich gab. Er schien, ohne daß sein Geschlecht berührt worden war, einem Höhepunkt nahe zu sein und Snape hielt in seinem Tun inne, obwohl auch sein Atem inzwischen schneller ging und es ihn große Beherrschung kostete, in seinen Stößen innezuhalten.
„Laß ihn los.", befahl er Hermine, die ähnlich wie Malfoy, jetzt wohl alles getan hätte, um ihre Erregung ausleben zu können.
Sie ließ sich von Snape hochhelfen, der für den Moment aus ihr herausgeglitten war.
Er sah Malfoy über Hermines Schulter hinweg an.
„Du bleibst auf dem Boden aber lehne dich nach hinten. Stütze dich mit deinen Armen ab."
Malfoy tat ohne zu zögern wie ihm befohlen und stützte sich mit durchgedrückten Armen schräg nach hinten ab, so daß sein pulsierender Schaft hoch vor ihm aufragte.
„Und du, meine Liebe, wirst ihm nun die Belohnung zukommen lassen, die der brave Lucius sich verdient hat."
Hermine hatte einen Ahnung, was er meinte, aber erst als er sagte: „Auf die Knie" und sie sehr bestimmt nach unten drückte, war sie sicher, daß sie Recht hatte. Sie kniete sich auf alle Viere vor Lucius und zögerte einen kurzen Moment.
„Sieh, wie willig dein Gehorsam sie gemacht hat, mein Freund. Du hast dich ihr ganz und gar geschenkt, und nun erhältst du, obwohl das überhaupt nicht selbstverständlich ist, ein Gegengeschenk. Aber du wirst sie dabei nicht berühren."
Er kniete sich hinter Hermine und drückte ihre Schultern weiter nach unten, so daß ihr Kopf unmittelbar über Lucius' Schoß gebracht war.
„Leck ihn, Hermine. Saug ihn aus...", sagte er mit rauchiger Stimme, während er sich gleichzeitig wieder von hinten in sie brachte und damit den Rhythmus für das vorgab, was Hermine in Lucius' Schoß tat.
Als ihre Lippen sich um Malfoys Schwanz legten und sich genüßlich feucht fast bis zum Anschlag darüberschoben, keuchte Lucius laut auf und gab einen leisen Lustschrei von sich. Es war gut, daß er sich stabil abstützte, denn sein ganzer Körper wandte sich unter ihrem plötzlich sehr begeisterten Lecken und Saugen, als habe er keine Knochen darin. Alles Denken versagte und er war nur noch Empfindung. Genoß die Frau in seinem Schoß, deren Rhythmus von dem Mann bestimmt wurde, der sie vor seinen Augen tiefer und tiefer in ihre zuckende Mitte stieß, die sie ihm so willig entgegenreckte.
Und als er sah, wie Severus Körper sich in seinem Höhepunkt durchbog und er mit offenem Mund, geschlossenen Augen und letzten, harten Stößen heftig in sie ergoß, war es um ihn geschehen. Auch seine Erregung erreichte ihren unabwendbaren Höhepunkt und alles in ihm zog sich auf eine Weise zusammen, daß ihm schwarz vor Augen wurde und er kleine silberne Sterne sah, als er seine Lust Schub für Schub in Hermines Mund ergoß, die, ohne offenbar darüber nachzudenken, die Flüssigkeiten beider Männer in sich aufnahm und nicht zu vergießen gedachte, während sie selbst einen Moment später, noch immer beide Männer tief in sich haltend, von einem Höhepunkt gepackt wurde, der sie zuckend und bebend tatsächlich von den Knien holte.
Nur die Tatsache, daß Snape sie sofort fest an der Hüfte packte und festhielt und Lucius gleichzeitig, trotz seines kaum abgeebbten Höhepunktes aus seiner zurückgelehnten Position hochschnellte, um sie bei den Schultern halten zu können, bewahrte sie davor, umzufallen.
Die Männer machten es sich in einer bequemeren Position dicht nebeneinander auf dem Boden gemütlich und zogen sie so über sich, daß sie mit dem Kopf in Malfoys Schoß lag, während ihre Hüfte in der Rundung lag, die Severus Schoß für sie bildete.
Beide Zauberer streichelten sie überall zugleich und rieben damit die Wellen des erstaunlichen Orgasmus in jeden Winkel ihres Körpers, was sie einige regelrecht schnurrende Geräusche machen ließ.
Snape schmunzelte, was Hermine nicht sah, da sie sich mit geschlossenen Augen weich in Lucius Schoß kuschelte.
„Willig gebend, was du brauchst. Hattest du dir das so vorgestellt?"
Lucius versuchte Snape böse anzusehen, aber es gelang nicht.
„Nein, so hatte ich es mir nicht vorgestellt, und das weißt du auch. Aber..." er wußte nicht genau, wie er es formulieren sollte.
„Aber das Ergebnis war zufriedenstellend?"
Malfoy grinste schief und nickte.
„Es wäre wohl albern, wenn ich das leugnen würde, nicht wahr?"
Sie sahen beide Hermine an, die dieses Gerede nicht weiter zu interessieren schien und die ein merkwürdiges Lächeln im Gesicht trug, das den Männern beinahe wieder in die Lenden fuhr.
„Kann ich das jetzt auch zu Hause mit ihr machen?"
Snape hob die Augenbrauen und schüttelte den Kopf.
„Nein. Das braucht Zeit. Und auch wenn du jetzt erste Schritte gegangen bist, hast du, speziell was dich selbst betrifft, noch keinen blassen Schimmer, wo dich die Reise hinführen wird."
Malfoy sah etwas enttäuscht aus.
Aber Snape lächelte ihn ermunternd an, während er seine Hand über Hermine Hüften streichen ließ.
„Aber, solange dir das Geld nicht ausgeht, kannst du jederzeit weitere Unterrichtsstunden nehmen. Wozu bin ich schließlich Lehrer?!"
„Und was genau bringst du mir bei?", fragte Malfoy mit einem amüsierten Unterton.
„Meinungsaustausch, mein Freund. Du kommst mit deiner Meinung zu gewissen Themen zu mir und gehst mit meiner Meinung zu dem Thema wieder nach Hause. Ich predige das nun schon seit Jahren allen meinen Schülern. Warum lange diskutieren, wenn es so einfach und so angenehm sein kann, wenn man einfach nur tut, was ich sage...!?"
ENDE
