Wieder einmal stand sie vor seiner Bürotür, und wieder einmal fühlten sich ihre Knie wie Pudding an. Diesmal hatte sie nicht ihre Schuluniform angezogen, schließlich ging sie nicht zu einer Strafarbeit und außerdem war Wochenende und somit unterrichtsfrei. Stattdessen hatte sie eine enge dunkelblaue Jeans gewählt, die hüftig geschnitten war und einen dunkelgrauen Kaschmirpullover mit V-Ausschnitt, der sich weich an ihren Körper schmiegte und ihre weiblichen Attribute zur Geltung kommen ließ. Er schloss genau mit dem Bund ihrer Hose ab und je nachdem wie sie sich bewegte, blitzte ein Streifen ihrer Haut hervor. Sie fand, dass sie gut aussah und nicht zu aufgedonnert. Da sie nicht genau wusste was sie erwartete, hatte sie auf ein aufreizendes Outfit verzichtet.
Sie klopfte an und schon erklang von innen das gewohnte „Herein". Leise schloss sie die Tür hinter sich und blieb dann einige Schritte von ihm entfernt stehen und sagte freundlich: „Guten Abend!", da sie nicht genau wusste, wie sie ihn unter diesen Umständen ansprechen sollte, ließ sie eine Anrede einfach weg.
Er saß hinter seinem Schreibtisch und war mit einigen Notizen beschäftigt, er schaute nicht einmal auf, als sie den Raum betrat und sie kühl begrüßte. „Setzen Sie sich!"
Hermine tat wie ihr geheißen und nahm auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch Platz. Sie hatte sehr wohl registriert, dass er sie gesiezt hatte und zog es vor still zu bleiben, bis er sie wieder ansprach. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis Snape seine Aufzeichnungen beendet hatte, die Papiere zusammen schob und in seinem Schreibtisch verstaute. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück, verschränkte die Hände in seinem Schoß und streckte die Beine aus. Er musterte sie von oben bis unten und verweilte dann mit seinem Blick in ihrem Gesicht.
„Miss Granger, was, glauben Sie, wird heute Abend hier geschehen?" Er schob den schwarzen Peter für sein Dilemma einfach weiter und stellte sich vor, dann entsprechend reagieren zu können, ohne sich die Blöße zu geben, dass es ihn geärgert hatte sie mit einem anderen Kerl gesehen zu haben. So war zumindest sein Plan den Abend einzuleiten, alles andere würde sich ergeben.
Hermine beschloss ihn zunächst eben so förmlich anzusprechen und zu versuchen eine Antwort auf seine Fangfrage zu umgehen. „Professor Snape, ich denke es liegt allein in Ihrem Ermessen, wie der weitere Abend aussehen wird."
Ihre Aussage besänftigte ihn etwas, auch wenn sie nicht so konkret war, wie seine Frage es verdient hatte beantwortet zu werden. Und er musste ihr zugestehen, dass sie sehr geschickt und diplomatisch vorgegangen war. Scheinbar erhoffte sie sich noch immer eine positive Entscheidung auf ihr Angebot, doch diese Ahnung reichte ihm noch nicht aus. „Da haben sie Recht, trotzdem haben sie meine Frage nicht zufriedenstellend beantwortet."
„Wenn Sie wissen wollen, ob ich weiterhin eine Antwort von Ihnen erwarte, auf dieses Arrangement, welches ich vorgeschlagen hatte, so kann ich Ihnen sagen, dass ich weiterhin dazu stehe, Sir." Sie glaubte ihm damit weit genug entgegengekommen zu sein, ohne das er sich bedrängt fühlte und sich dadurch ihre Hoffnungen in Luft auflösen konnten.
„Sie stehen also zu Ihrem Wort, - das ist sehr löblich von Ihnen. Allerdings frage ich mich, ob Ihre Ungeduld oder besondere Umstände Sie nicht veranlassen würden, es sich anders zu überlegen, und nur Ihr Ehrgefühl Sie zwingt sich an Ihr Wort zu halten." Er stand auf und ging langsam um seinen Schreibtisch herum, ohne sie aus den Augen zu lassen.
Hermine runzelte Stirn, sie fragte sich worauf er sich bezog. „Ich weiß nicht worauf Sie hinaus wollen, Sir. Aber ich kann Ihnen versichern, sollte meine Sichtweise sich verändert haben, würde ich ohne zu zögern meine geänderte Meinung über das Angebot - eines speziellen Arrangements - stellen."
So wie es aussah, wollte sie ihn also doch noch. Die Wut, die er den ganzen Nachmittag über gespürt hatte verflog und er hielt hinter ihrem Stuhl an und fasste sanft in ihr Haar.
„Und was sagt mir, dass diese kleine lauschige Absprache zwischen dir und mir niemand erfährt, Hermine?" Ihren Vornamen besonders betonend, flüsterte er ihr leise ins Ohr.
Ein Schauer lief angenehm über ihren Rücken, als sie seine dunkle Stimme so nah bei sich hörte, und dass er sie jetzt wieder duzte sah sie als ein gutes Zeichen. „Du solltest mir Vertrauen."
„Ich vertraue niemandem." Er küsste ihren Hals und strich mit einer Hand über ihren Bauch, ein Finger auf ihrer nackten Haut zwischen Pullover und Hosenbund.
„Das ist schade." Hermine legte ihren Kopf leicht zur Seite, um ihm einen besseren Zugang zu ihrem Hals zu geben.
Er spürte den erhöhten Pulsschlag Hermines unter seinen Lippen pochen, griff nach ihrer Hand und zog sie von ihrem Stuhl zu ihm hoch. Sie standen sich beide gegenüber und sahen sich in die Augen, seine Hand glitt unter ihren Pullover und umfasste ihre Brust, strich mit dem Daumen über ihren harten Nippel.
Gleichzeitig bewegten sie sich aufeinander zu und begannen sich wild zu küssen, stolpernd und an ein Regal stoßend kamen sie irgendwie in seine Räume. Snape schloss die Tür mit einem Tritt und machte sich sofort daran störende Kleidungstücke zu entfernen. Hermine nestelte noch immer an den Knöpfen seines Hemdes, als sie selbst schon nackt vor ihm stand. „Hilf mir doch", hauchte sie schnell atmend.
„Oh nein, ich habe besseres zu tun", sagte er mit dunkler Stimme und ließ seine Finger durch ihre feuchte Spalte gleiten. Hermine zog scharf die Luft ein und riss kurzerhand sein Hemd auf und die Knöpfe flogen in alle Richtungen davon. Sie krallte sich in seine männliche Brust und leckte mit ihrer Zunge darüber, wobei sie einem seiner Nippel besondere Aufmerksamkeit zukommen ließ. Er hob sie hoch und sie umschlang mit ihren Beinen seine Hüften. Auf dem Weg zur Couch fasste er mit einer Hand in die Tasche seiner Robe, die kurz zuvor in einem hohen Bogen auf einer Stuhllehne gelandet war, nach seinem Zauberstab und befreite sich von seiner restlichen Bekleidung.
Hermine kam mit dem Rücken auf dem weichen Polster zu liegen. Snape hatte sich kniend zwischen ihre Schenkel gesetzt und arbeitete sich küssend und streichelnd von ihrem Knöchel zu ihrer Kniekehle vor. Zielsicher fand er immer wieder besonders empfindliche Stellen, die er mit kleinen Bissen neckte. Sie hob den Kopf, um zu sehen, was er tat und blickte direkt in seine dunklen, vor Verlangen schimmernden Augen. Ihr Blick schweifte über seinen Oberkörper und tiefer zu seiner steil aufgerichteten Männlichkeit auf der ein Tropfen verräterisch glänzte. Unwillkürlich leckte sie sich über sie Lippen, was Snape ein belustigtes Schnauben entlockte.
Er legte ihr Bein auf seiner Schulter ab und begann mit seinen Fingerspitzen durch ihre glänzenden Falten zu streichen. Mit zwei Fingern drang er schließlich in sie ein, während sein Daumen ihren Kitzler massierte. Er beobachtete sie, wie sie dalag, mit geschlossenen Augen und leicht geöffnetem Mund. Eine Strähne ihrer wilden Lockenmähne fiel ihr ins Gesicht, wovon sie sich nicht weiter stören ließ, da sie sich allein dem erregenden Gefühl in ihrem Schoß zu widmen schien. Mit ihrer zarten Hand fuhr sie selbst über ihren Körper und umfasste schließlich eine ihrer Brüste. Sie ist wunderschön wie sie so erregt vor mir liegt, dachte Snape und lauschte ihrem immer schneller werdenden Atem. Jede Reaktion von ihr, jedes Keuchen, jedes Zucken ihres Beckens ließ Blitze durch seinen Körper fahren, die sich in seinen Lenden sammelten. Sein Penis zuckte bereits und kurzzeitig war er versucht sich selbst zu stimulieren, weil er das Gefühl hatte sonst zu explodieren.
In diesem Moment öffnete Hermine ihre Augen, nahm ihr Bein von seiner Schulter und setzte sich auf. „Ich muss dich spüren", flüsterte sie mit vibrierender Stimme. Sie fasste nach seiner Erektion und umschloss sie mit ihrer Hand, mit dem Daumen verstrich sie die Lusttropfen, die sich auf der Spitze gebildet hatten. Er half ihr sich auf ihn zu bringen, indem er sie an ihren Hüften hielt und als sein Schwanz an ihre Öffnung drückte, ließ sie ihn langsam in sich hinein gleiten. Hermine hatte die Luft angehalten und hörte wie ein knurrendes Geräusch seine Kehle verließ, es schien aus seinem tiefsten Innern zu kommen und sie hielt einen Moment inne. „Fühlt sich das gut an?", fragte sie ihn.
„Es fühlt sich verdammt gut an und das weißt du", antwortete er rau und knetete ihren Po.
Hermine lächelte ihn an, hielt aber noch immer still, stattdessen ließ sie jetzt ihre inneren Muskeln spielen, spannte sie an, ließ kurz wieder locker und spannte sie dann wieder an.
Snape zog scharf die Luft ein und konnte nicht verhindern, dass er von unten fest in sie stieß. "Du kleines Biest!"
Hermine musste durch seinen Vorstoß selbst tief Luft holen, antwortete aber schelmisch: „Gefällt es dir etwa nicht?" Sie legte eine Hand auf seine Wange und küsste ihn zart auf seinen Mund, dann begann sie sich langsam auf und ab zu bewegen.
„Nur Sex!", murmelte er gegen ihre Lippen und Hermine antwortete ihm ebenso: „Nur Sex, nichts weiter", dabei wurde beiden in diesem Augenblick klar, dass es weit mehr als nur das war.
Ihr Rhythmus wurde schneller, sie hielt seinen Nacken umschlugen und bog den Rücken durch. Ihre Körper glänzten vor Anstrengung und Snape leckte abwechselnd über die ihm entgegen gereckten aufgerichteten Brustwarzen. Sein heißer Atem hinterließ eine Gänsehaut auf Hermines feuchter Haut und sie stieß einen kurzen, spitzen Schrei aus, als er begann an ihren Nippeln zu saugen.
Nervenbahnen schienen direkt von dort zu ihrem Schoß zu führen und lösten dort die erste zuckende Kontraktion aus. Snape beschleunigte noch einmal, stieß tiefer und fester in sie und als er spürte wie ihre Muskeln ihn fest umklammerten, zog er sie fest an seinen Körper und vergrub sein Gesicht an ihrer Halsbeuge, presste sich tief in sie und wurde von ihrem Höhepunkt mit über die Klippe gerissen.
Sie blieben noch lange so in dieser Position sitzen, streichelten zärtlich den Körper des anderen und verteilten kleine Küsse auf Schulter und Hals. Hermine spürte, dass er noch immer in ihr war und es gab ihr ein gutes Gefühl. Auch wenn er jetzt nicht mehr vollständig erigiert war, oder gerade deswegen, es vermittelte ihr eine Spur von Verletzlichkeit, das Zulassen von Nähe und sie genoss es. Sie spannte noch einmal ihre Muskulatur an und entlockte ihm so ein wohlwollendes Brummen.
„Wir könnten eine Dusche vertragen." Er strich einige Haarsträhnen aus ihrem verschwitzten Gesicht und fuhr dann mit seinem Daumen über ihre Lippen.
„Und etwas zu trinken", sagte sie bevor sie begann an seinem Finger zu saugen.
Er löste sich von ihr, hob sie von sich runter und stand auf. „Dann komm." Auf dem Weg ins Badezimmer griff er nach zwei Gläsern und einer Karaffe mit Wasser. „Wir sollten den Flüssigkeitsverlust ausgleichen."
Als Hermine das Bad betrat, staunte sie nicht schlecht, es war zwar nicht riesig, aber doch sehr geräumig. Es gab eine Dusche ein Waschbecken, eine halbhohe Wand teilte die Toilette vom restlichen Bereich ab und was das Beste war, es gab eine große, äußerst einladend aussehende Badewanne. Die Wände und der Boden bestanden aus poliertem Granit und glänzten so sehr, dass man sich fast darin spiegeln konnte. Verschiedene Grautöne dominierten den Stein, vereinzelt durchbrochen von glitzernden silbernen Einschlüssen. Mehrere Kerzenhalter waren an den Wänden angebracht und die Kerzen verströmten ein warmes, weiches Licht. „Könnten wir auch baden?", fragte sie mit einem sehnsüchtigen Blick auf die Badewanne.
Snape sah sie einen Moment an, nickte dann aber. Er ließ Wasser in die Wanne laufen und verließ mit den Worten: „Ich komme sofort wieder", den Raum.
Hermine schnupperte an einer Glasphiole, bevor sie den wohlduftenden Inhalt dem Wasser zufügte. Sie bemerkte gar nicht, dass der Tränkemeister wieder zurückgekommen war und erst mit dem Ploppen eines Weinkorkens drehte sie sich zu ihm um. Er füllte die Gläser und stellte sie zu den anderen mit Wasser gefüllten auf den quadratischen Holzhocker.
Sie beobachtete, wie er ohne zu zögern in das mittlerweile gefüllte Becken stieg und sie auffordernd ansah. „Kannst du ein Stück nach vorn rücken?", fragte sie ihn und schaute bittend zu ihm herunter. Er hob kurz fragend eine Augenbraue, was ihr ein weiteres Lächeln entlockte, tat aber dann worum er gebeten wurde. Sie setzte sich hinter ihm in die Wanne, umschlang seine Taille mit ihren Beinen und zog ihn an seinen Schultern zurück, dass er sich an sie anlehnen konnte. „Entspann dich!", sagte sie und malte mit ihren Fingern die Konturen seiner Brustmuskulatur nach. Er ließ tatsächlich locker und sein Kopf kam an ihrer Schulter zu liegen, wo er dann die Augen schloss.
Hermine strich ihm einzelne verirrte Strähnen seines dunklen Haares aus der Stirn und begann mit leichtem Druck seine Schläfen zu massieren. Als versuche sie den letzten Rest seiner Anspannung auszustreichen, glitten ihre Fingerspitzen immer wieder diesen Weg hinter seinen Ohren entlang, über seinen Nacken, zu seinen Schultern und begannen dann von vorn.
„Ich vertraue dir." Sie bezog sich damit auf seine Aussage in seinem Büro. „Als Lehrer habe ich dir immer vertraut und an dem Abend, als Lucius Malfoy plötzlich auftauchte, wurde mir klar, dass ich dir auch darüber hinaus vertrauen kann." Sie spürte, dass er sich aufrichten wollte und hielt ihn an seinen Schultern zurück. „Du musst nichts dazu sagen, ich wollte nur, dass du es weißt."
Er begab sich wieder in ihre Hände und sie begann seine Haare zu waschen. Hinter seiner Stirn aber arbeitete es. Er lachte über sich selbst, Hermine wollte ihn, um Erfahrungen zu sammeln und was tat sie? Sie zeigte ihm wie es sein konnte wirkliche Erfüllung zu finden, indem sie ihn zwang Nähe zu zulassen. Keine Machtspielchen, kein Unterwerfen des Sexpartners, kein Bezwingen und über Grenzen gehen, um damit Dominanz auszudrücken, nur um diese Maske aus Unnahbarkeit und Kälte aufrecht zu erhalten. Es war völlig neu für ihn und wie er sich eingestand, fühlte es sich sehr viel befriedigender und besser an, als alles andere was er bisher auf diesem Gebiet erlebt hatte.
Er fragte sich, ob sich so wirkliche Zuneigung anfühlte. Wenn er die Wahl gehabt hätte, würde er sie nie wieder gehen lassen, um es heraus zu finden, aber diese Möglichkeit hatte er nicht. Sie hatten eine Vereinbarung und an die würde er sich halten. Er konnte und wollte nicht ihr Leben zerstören, ihre Träume und ihre Zukunft. Sie befand sich noch ganz am Anfang und alle Türen standen ihr offen.
Snape tauchte kurz unter, um den Schaum aus seinen Haaren zu entfernen, dann griff er nach dem Wein, reichte ihr ein Glas, drehte sich dann und setzte sich ihr gegenüber. Schweigend nippten sie an ihrem Getränk und sahen sich an. Hermine versuchte in seinem Gesicht zu lesen, was ihn beschäftigte. Er wirkte zwar entspannt und offen, wie sie ihn nie zuvor gesehen hatte, doch trotzdem konnte sie in diesem Moment nicht ergründen was in ihm vorging. Sie fühlte sich so wohl hier bei ihm und hoffte inständig, dass seine gelöste Stimmung nicht umschlagen würde.
Snape nahm das Glas aus ihrer Hand und stellte es zusammen mit seinem wieder auf dem Hocker ab. „Komm her!", er bedeutete ihr mit einer Handbewegung zu ihm zu kommen und sie bewegte sich raubkatzengleich auf ihn zu. Doch bevor sie ihn erreichen konnte hatte er sie gepackt und untergetaucht. Hermine prustete, als sie wieder an die Oberfläche kam und Snape lachte. „Jetzt bist du dran", und er begann jetzt im Gegenzug ihre Haare zu waschen.
Hermine genoss seine Zuwendung und nachdem sie sich selbst den Schaum heraus gespült hatte schmiegte sie sich an ihn und er umschloss sie mit seinen Armen.
Nachdem sie eine Zeit lang so dagelegen hatten sagte Snape bestimmt: „Wir sollten so langsam raus aus dem Wasser, sonst löst sich unsere Haut noch vollständig auf", und schob sie von sich, was Hermine mit einem Murren quittierte, ihm dann aber folgte und ebenfalls aus der Wanne stieg. Er hüllte sie in seinen schwarzen Bademantel, der ihr viel zu groß war und umschlang seine Hüften mit einem Handtuch.
Genießerisch drückte sie ihre Nase tief in den weichen Stoff und atmete seinen Geruch, nach Kräutern und ätherischen Ölen, ein. Er lachte amüsiert, nahm sie schwungvoll auf seine Arme und trug sie in sein Schlafzimmer, wo er sie auf sein großes Bett fallen ließ.
Überrascht über die weiche Unterlage in der sie versank, schaute sie auf die Matratze, die wellenartig langsam zur Ruhe kam. „Was ist das?"
Er schmunzelte darüber, wie sie so schaukelnd auf seinem Bett saß und ihre Neugier ihr offen ins Gesicht geschrieben stand. „Du musst aber auch alles genau wissen, nicht wahr?", sagte Snape belustigt, ging ins Wohnzimmer kam aber sofort zurück, in der Hand seinen Zauberstab. Er legte sich hinter Hermine auf das Bett und murmelte: „Translucere batlinea!", wobei er mit der Spitze seines Stabes auf das Laken zeigte.
Es sah aus als wäre dort in der durchsichtigen Hülle eine Galaxie von explodierenden Sternen, tausende von kleinen gelben Lichtblitzen zuckten in einer grünen unregelmäßigen Masse, die sich unablässig verformte, dehnte und auseinander riss, wie ein Flechtwerk aus winzigkleinen Punkten und Fäden.
„Das ist eine Unterart der Trichoplax, eines gewebelosen Vielzellers, beziehungsweise die magische Variante davon, die hier im Großen See vorkommt. Sie verbinden sich, indem sie durch diese Blitze ihre nähere Umgebung abtasten. Ein Nebeneffekt ist Wärme und die habe ich mir hier zunutze gemacht. Und bevor du fragst, die Kleinen fühlen sich hier äußerst wohl, und nein die Hülle ist nicht durchlässig." Seine Stimme klang in bester Lehrermanie, aber seine Hand hatte sich während er redete unter ihren Bademantel geschoben und streichelte über ihren Po.
„Das ist genial!", sagte sie, drehte sich zu ihm um und sah in sein, von unten mit gelbgrünem Licht beschienenes Gesicht, über das Schatten tanzten und von einigen nassen, schwarzen Haarsträhnen teilweise verdeckt wurde. „Du siehst gefährlich aus", schnurrte sie ihm entgegen und spielte mit einem Zipfel seines Handtuchs, dass er noch um die Hüften geschlungen hatte.
„Ich bin gefährlich", knurrte er zurück, „und das werde ich dir sofort zeigen."
Mit einem Wink seines Zauberstabs fesselte er sie mit Händen und Füßen so ans Bett, dass ihre Gliedmaßen gestreckt waren und sie sich kaum noch bewegen konnte, eine Augenbinde nahm ihr die Sicht.
Hermine erschrak, als sie sich in einer ähnlichen Situation wieder fand, wie vor einigen Tagen auf seinem Tisch und versteifte sich. Sie fühlte wie er den Bademantel vorne öffnete und ihn soweit zu den Seiten schob, dass sie vollkommen entblößt vor ihm lag. Er strich mit seinen Fingerspitzen an der Innenseite ihrer Oberschenkel entlang und ihr wurde bewusst, dass er ihre Scham bis ins kleinste Detail mustern konnte und sie versuchte ihre Beine zusammen zu bringen.
„Hermine, Hermine, sagtest du nicht, du vertraust mir?" Einige Tropfen Wasser aus seinem Haar fielen auf ihren Bauch und sie zuckte erschrocken zusammen. „So ängstlich? Es war nur Wasser, es hätte auch etwas weitaus Schlimmeres sein können, geschmolzenes Metall oder eine ätzende Säure", flüsterte er mit seiner samtigen Stimme, die so gar nicht zu dem passte, was er ihr suggerierte.
Hermine wusste nicht wie ihr geschah, sie fragte sich, was so plötzlich in ihn gefahren war. Sie war sich nicht sicher, ob sie wirklich Angst haben sollte, oder ob es sich um ein Spiel handelte, bei dem für sie keine Gefahr bestand. Sie blieb ruhig.
Plötzlich spürte sie einen Fremdkörper auf ihrem Hals, der ihr den Atem nahm und seine Hände neben ihrem Hals, die etwas festhielten. Sie konnte nur noch äußerst flach Luft holen und zerrte an ihren Fesseln.
„Wie ist das, Hermine?", sprach er wieder schmeichelnd zu ihr. „Soll ich dich jetzt stimulieren und dich auf einen Höhepunkt zu treiben, während dein Körper nach Sauerstoff verlangt, der ihm aber nicht in ausreichendem Maße gewährt wird? Was glaubst du wird zuerst geschehen, erreichst du den Gipfel, oder schwinden deine Sinne und du fällst in eine tiefe Ohnmacht?"
Sie keuchte und er nahm den Lederriemen von ihrem Hals und ließ ihn über ihren Körper streichen. „Oder ziehst du es vor mir deine Rückseite darzubieten, damit ich dich für deine Unverschämtheiten bestrafen kann?" Es klatschte laut und ein brennender Schmerz breitete sich auf ihrem Oberschenkel aus.
Hermine hielt erschrocken die Luft an. In ihrem Kopf arbeitete es, sie wusste nicht woher sie die Gewissheit nahm, aber sie war sich sicher, dass er ihr nicht wirklich schaden würde. Ihr Körper schien der gleichen Meinung zu sein, denn ihr Schoß pochte vor Verlangen und sie konnte sich vorstellen, welchen Anblick sie bot mit den gespreizten Beinen und vor Feuchtigkeit glänzender Spalte.
Vollkommen unerwartet stieß er mit seinen Fingern in sie und Hermine keuchte laut auf, sie drängte ihm ihr Becken entgegen und er hielt sie mit einer Hand an der Hüfte fest, bevor er auch seine Zunge zum Einsatz brachte.
Er war nicht zärtlich, sondern drängend, fast schon grob peitschten seine Bewegungen sie Richtung Gipfel.
Hermines Stöhnen wurde immer lauter und sie wand sich in Ekstase unter seinen Händen und seiner rauen Zunge die unablässig ihren Kitzler leckte. Sie dachte sie müsse jeden Moment explodieren und schrie ihn an: „Fick mich! Fick mich endlich!"
Seine Stimme vibrierte und war dunkel wie die Nacht. „Wie soll ich dich ficken, Hermine?"
Er hatte von ihr abgelassen und sie konnte ihn nicht mehr an ihrem Körper spüren.
„Fest! Und hart! Du sollst mich hart ficken! Bitte!", wimmerte sie jetzt und zerrte wieder an ihren Fesseln.
Mit einem mal waren diese verschwunden, ebenso wie die Augenbinde und er befahl: „Dreh dich um und knie dich hin." Mit einer fließenden Bewegung hatte er ihr den Bademantel abgestreift, fasste sie fest an ihren Hüften und brachte sich kraftvoll in sie. Um Halt zu finden und um seinen harten Stößen noch etwas entgegen zu setzen, hielt sie sich am Kopfteil des Bettes fest. Wie ein Trommelfeuer hämmerte er in sie, legte zwei Finger auf ihre Klitoris und übte dort etwas Druck aus.
Unaufhaltsam kam diese große Welle auf sie zu, erfasste sie und riss sie gewaltig mit. Laut schrie sie die Anspannung heraus, die sich in ihrem Körper angestaut hatte, als sie von ihrem Orgasmus überrollt wurde. Snape fasste um ihre Brust und zog sie so mit ihrem Rücken an seinen Oberkörper, dass sie auf seinen Oberschenkeln zu sitzen kam. Stöhnend lehnte er seine Stirn an ihren Rücken und drang noch einmal tief in sie, um dort verharrend seinen heißen Samen in sie zu spritzen.
Noch immer schwer atmend ließ er sich mit ihr zur Seite aufs Bett fallen. Hermine drehte sich um und schmiegte sich an ihn, den Kopf auf seine Brust gelegt.
„Ich habe nicht geglaubt, dass du mir wirklich weh tun würdest", sagte sie leise und verschränkte die Finger mit den seinen.
„Du kannst dir aber sicher sein, dass ich dazu in der Lage wäre." Bedauern klang in seinen Worten mit, die ihr eigentlich bedeuten sollten, sich nicht zu sicher zu sein, aber durch ihren Tonfall vermittelten, dass es nicht sein Wille wäre.
„Du würdest es nicht genießen. Du ziehst deine Lust nicht aus dem Leiden Anderer, so viel habe ich mittlerweile begriffen. Und glaube mir, ich vertraue dir immer noch, nach dem eben Geschehenen vielleicht sogar noch mehr", sagte sie bestimmt.
Er zog sie näher an sich und küsste sie auf den Scheitel. „Das solltest du nicht tun", murmelte er kaum hörbar in ihr Haar, aber sie hatte es gehört, blieb jedoch stumm. Nach einer Weile erfasste sie eine bleierne Müdigkeit und sie schliefen eng umschlungen ein.
TBC
