Hi ihr
Nun mal eine Fanfic über Avatar von mir. Story wird aus vorrausichtlich 13 Kapiteln bestehen. Würde mich über negative als positive Reviews freuen! Und danke fürs Beta-Lesen Mijogeku^^

Lg Toruk-Makto

Disclaimer: Alle Figuren gehören James Cameron und ich verdiene kein Geld damit!

Kapitel: Uniltaron- die Traumjagd

Es war mitten in der Nacht am neuen Heimatbaum, als ein junger Jäger mit geschlossen Augen still da saß und besorgt in sich hinein horchte, um die Zweifel, die sich in ihm aufgebaut hatten, zu besänftigen Bitte Ewya, heilige Mutter, gib mir Kraft dachte er und wiederholte diese Worte einige Male. Es schien seinen gewünschten Effekt zu haben, denn allmählich beruhigte er sich wieder und als er plötzlich spürte, wie seine Mutter, Neytiri und einige andere junge Jäger ihn für die Unilataron- Traumjagd fertig bemalten und vorbereiteten, waren seine Zweifel ganz verschwunden. Dann sprach seine Mutter mit leiser Stimme zu ihm und ergriff seine Hände "Tsu'tom komm, du bist nun bereit."Wortlos folgte er der Bitte seiner Mutter, die ihn langsam zu einem engen Ring aus sitzenden Ältesten und Jägern führte, unter denen auch sein Vater saß. "Ewya wird dir deinen Weg schon weißen.", flüsterte sie ihm aufmunternd zu und trat einige Schritte zurück, damit Mo'at ungestört mit der Zeremonie fortfahren konnte. Sogleich trat diese auch schon an ihren Enkel heran und deutet diesem mit einer Handbewegung an sich hinzusetzten. Keinen Augenblick später fing sie damit an ihren Enkel mit einem Rauch aus verbrannten heiligen Kräuter zu säubern und Tsu'Tom konnte den verbrannten Geruch auf seine Zunge schmecken und in seinen Lungen fühlen, sein ganzer Körper fühlte sich vom Rauch betäubt, seine Haut, seine Glieder und sogar sein Verstand schien vernebelt zu sein. Vielleicht war es auch besser so, denn von seinem Vater wusste er wie schmerzhaft eine Uniltaron sein konnte.
Einer der Ältesten reichte Mo'at ein vermodertes Stück Holz vom Baum der Seelen. Vorsichtig hielt sie es zwischen ihren Fingern und zog einen darin kriechenden lila Wurm aus dem Holz.

Mo'at sprach:

Oh weiser Wurm, Fresser des heiligen Baums
segne diesen würdigen Jäger mit einer wahrhaftigen Version

Den zappelten Wurm legte sie auf Tsu'tom ausgestreckte Zunge. Dieser schloss seinen Mund und kaute. Im selben Augenblick stand Jake auf und ging auf die beiden zu, in seiner Hand hielt er einen pechschwarzen Arachnoiden, den er auf dem Nacken seinen Sohnes platzierte und feste zudrückte; aus Reflex versengte das empfindliche Insekt seinen mächtigen Stachel in dessen Haut. Nun traten Jake und Mo'at zurück und beobachtet Tsu'tom aufmerksam.

(Traum Frequenz)

Als er den schmerzhaften Einstich in seine Haut spürt gab er einen bestialischen Schrei von sich, seine Pupillen weiteten sich geschockt und wurden in ein tiefes schwarz gedrängt. Die Realität ging langsam, aber immer schneller verloren. Seine Umgebung verschwamm, vermischte sich zu einem bunt rotierenden Farbenwirbel, in dessen Mitte ein kleiner schmaler Weg zu sein schien, einen Farbe schien heller als die Anderen zu sein, strahlte in einem noch nie dagewesen Licht, einem Licht, das ihm wie Feuer in den Augen brannte.
Tsu'tom Herz fing immer schneller an zu schlagen, er hörte sein Blut bereits durch seine Ohrmuschel rauschen, mochte seine Augenlieder krampfhaft schließen, aber er schaffte es nicht, denn sein Körper gehorchte ihm schon lange nicht mehr. Am Ende des Weges wurde es bedrohlich dunkel, bis jede Farbe verschwand und nur noch schwarz zu sehen war...

Benommen öffneten sich seine müden Lieder wieder und er versuchte die Orientierung neu zu erlangen. Er bemerkte sofort, dass er nicht allein war. Eine fremdartig aussehende, aber auf einer Seite doch vertraut wirkende Kreatur in einem weißen Kittel starrte ihn an. Sie war definitiv keine Na'vi oder gehörte einer anderen Spezies an, die ihm je bei seinen Streifzügen durch die wunderschönen, tiefen Wäldern von Pandora unter die Augen gekommen waren. "Tsu'Tom", rief diese mit einer eindeutig weiblichen klingenden Stimme ihm freudig entgegen. Er hatte den Drang aufzustehen, als er etwas seltsames bemerkte und geistesabwesend auf seine Hände starrte, seine Hautfarbe hatte sich verändert, sie waren nicht mehr blau sondern waren einen hellen braun Ton gewichen, die gleiche Farbe, wie sie die Kreatur vor ihm hatte. Nun trafen sich ihre Blick zum ersten Mal und er versank regelecht in den großen, tiefen stahlgrauen Augen seines Gegenübers, noch nie hatte er solch schöne Opale bewundern dürfen. Die Person schloss ihre Augen und kam seinem Gesicht immer näher, ihre Lippen berührten sich fast...
Als er plötzlich inmitten des verzweigten Dschungel von Pandora stand. Vor seiner alten Gestalt hat sich ein mächtiger anmutender Palulukan (Thantor) aufgebaut um, nur Sekunden später sein Haupt zu senken, um ihm seine Tsahaylu Andock- Stelle anzubieten....

Ruckartig sprang er auf, die Realität vor Augen habend, sein ganzer Körper war mit einem feinen Schweißfilm bedeckt. Seinen Blick ließ er durch die angespannt Menge schweifen. Alle Augen waren erwartungsvoll auf ihn gerichtet. Von der Seite kam sein Vater sichtlich erleichtert auf ihn zu und legt stolz seine Hand auf seine Brust "Tsu'tom, mein Sohn, ist nun ein vollwertiger Jäger der Omaticaya. Der zukünftiger Olo'eyktan. Nun bist du ein Teil des Volkes." Ein lautes Grölen ging durch die Menge und bald standen alle Mitglieder des Stammes im Kreis um ihren neuen Jäger, um diesen zu berühren.

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Nicht weit von diesem freudigen Ereignis hatten die Menschen unter der Führung der RDA sich wieder unbemerkt auf ihren alten Stützpunk Hell Gate ausgebreitet und damit angefangen ihn zu modernisieren. Mit einem zufriedenen und selbstsicheren Grinsen auf den Lippen lief Parker durch die kalten und sterilen Korridore der Basis auf direktem Weg zum Kontrollraum. Er öffnete die Tür schwungvoll und trat ein, um sich an das Kopfende des gefüllten Tisches nieder zulassen. Ja, in diesem Augenblick schwor er sich, das diese blauen Affen für alles bezahlen würden...

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Nachdenklich saß Tsu'tom am Baum der Stimmen und lauschte den Stimmen seiner Ahnen, als er plötzlich von hinten umarmt wurde. Nur ein flüchtiger Blick nach hinten genügte seinen scharfen Augen um Hyant zu erkenne. Sie war eine der wunderschönsten Jägerin seines Stammes, behauptete zumindest sein bester Freund Noam. Seine Mutter und Großmutter hatten sie dafür auserwählt die nächste Tsahik und seine zukünftige Partnerin zu werden. "Ich sehe dich Tsu'tom", sprach diese mit einem freundlichen Lächeln. "Ich sehe dich Hyant", antwortet er nur knapp. Er wusste, sie hatte ihn aufgesucht, um seine Partnerin zu werden. Vor ein paar Stunden wäre er diese Verbindung zum Wohle seines Volkes auch eingegangen, aber jetzt? Ewya hatte ihm eine Version geschenkt, die ihn daran zweifeln lies. Hynat riss ihn aus seinen Gedanken "Sohn des Toruk Makto, du bist nun bereit eine Frau zu wählen" langsam streichelt sie seine muskulöse Brust und Tsu'tom packte ihre Handgelenk fest "Ich kann dich nicht wählen. Ewya hat einen anderen Weg für mich"