My Lord, my fiend - my healer, my friend 5
Nicht erst in den Tagen danach, sondern schon unmittelbar nachdem Voldemort seine magische Kraft befreit hatte, konnte Harry schon leichte Unterschiede feststellen. Sein Körper war ein Stück gewachsen. Wo man vorher fast jede Rippe zählen konnte spannten sich nun straffe Muskeln über seinen Torso. Und das für ihn ungewöhnlichste war: er brauchte seine Brille nicht mehr.
Schon seltsam so ohne. Aber immerhin muss ich sie nicht mehr ständig reparieren.
Fünf Tage waren vergangen seit Voldemort begonnen hatte ihn zu unterrichten. Sie machten an der Stelle weiter, wo sie unterbrochen wurden (um abermals Harrys Leben zu retten) und jetzt hatte Voldemort auch Harrys Tests ausgewertet. In den Bereichen weiße und schwarze Magie hatte er jeweils klar Grenzen - wobei beide Seiten gleich stark waren.
Nach der Lösung seiner Kräfte war allerdings klar das im Bereich graue Magie eine Überraschung lag. Hier hatte Harry - wie drückte er es aus? : Open End.
Zu Anfang gab es viel Theorie zu lernen, doch nach und nach kamen immer mehr praktische Übungen dazu. Was Harry auch nicht erwartet hatte und was auch sonst keine Glauben würde war die Art und Weise wie Voldemort ihn unterrichtete.
Er war der geborene Lehrer. Er konnte irgendwie alles so erklären das Harry es verstand. Alles ergab einen Sinn. Auch mit dem was er in der Schule gelernt hatte oder was er jetzt aus seinen neuen Büchern wusste. Es passte einfach und es machte Spaß all das zu lernen. Umso stärker wurde in ihm das Gefühl, dass die Zaubererwelt nicht nur das mit der schwarzen und weißen Magie nicht richtig sah, sondern dass noch ganz anderes nicht stimmte. Langsam zweifelte er sogar an den Kurs den Dumbledore mit seinem Tun (oder Lassen) einschlug.
Die Gespräche zwischen den beiden drehten sich auch immer seltener um den Unterricht. Teilweise wurden die Themen sogar sehr persönlich.
Irgendwie ist das seltsam. Voldemort hat meine Eltern ermordet. Mir aber jetzt erst das Leben gerettet. Und inzwischen... inzwischen fühle ich mich ...wohl.
Harry wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen als Voldemort (sein Lehrer) wieder seine Aufmerksamkeit forderte.
Die Nachmittage verbrachte Harry im Trainingsraum und wurde körperlich gestählt. Fenrir ließ ihn allerhand Kraftübungen machen. Aber nicht nur das. Fenrir war ein Meister im unbewaffneten Kampf uns fand in Harry ein durchaus sehr gelehrigen Schüler. So waren seine Trainigsstunden auch mit Meditations - und Selbestdiziplinsübungen gefüllt. Das beste allerdings, wie Harry fand, war das Hobby, welches Fenrir hatte.
Jeden Jeden Abend bevor Harry in sein Zimmer geschickt wurde hielten Lehrer und Schüler eine Japanische Teezeremonie ab. Zwar in kurzer Fassung, trotzdem jedes Mal aufs neue angenehm und beeindruckend zugleich.
Wer hätte das Gedacht? Da glaubt die Welt das Greyback ein Monster sei.
Harry konnte es nicht fassen, noch nie zuvor hatte er sich in einer Situation befunden bei dem er sich Gedanken machte, was ihm besser gefiele der Unterricht bei Fenrir oder bei Voldemort. Es war einfach beides gut.
Und dann erst der Vergleich mit Hogwarts...Hogwarts ist mein zu Hause... ABER.. Aber...aber...
Am Abend dieses Tages lag Harry in seinem Bett und starrte an die Decke. Sehr eigenartig. Vor nicht einmal zwei Wochen war er halbtot gewesen. Jetzt wurde er vom größten Schwarzen Zauberer dieses Jahrhunderts und einem seiner engsten Vertrauten und Handlangern unterrichtet und gestärkt. Ja ,es baute sich sogar Vertrauen auf. Obwohl so etwas natürlich unmöglich war. (Sarkasmus lässt grüßen)
Harry wusste es nicht genau ob es tatsächlich so war, doch sein Instinkt sagte ihm eines ganz klar: hier gab es eine Bindung und sie wurde stärker.
Vom (beinahe)Tod zum Leben, zum Lernen zu... Wer weiß wie es weiter geht?
An dem sechsten Tag wurde Harry in den Plan eingeweiht was er für Voldemort tun sollte.
Es klang irgendwie bescheuert.
„Ich soll also ins Ministerium einbrechen und WAS stehlen?", er schüttelte unwirsch den Kopf.
„Nochmal. Du sollst die Berichte beschaffen die über die Erfüllung, den Ablauf und Status von Prophezeiungen Auskunft geben. Da wir es ja auch dir zu verdanken haben das die Prophezeiung nicht mehr zu haben ist musste ich etwas anderes finden." erwiderte Voldemort gelassen.
„Und wie bitte schön soll ich das machen? Ich kenn´ mich doch da gar nicht aus. Schon beim letzten Mal war es pures Glück das ich die Halle der Prophezeiungen gefunden hatte. Wie soll ich es dieses Mal schaffen?"
„Da mach dir keine Gedanken drüber." mit einer einfachen Geste wurde das Thema abgewunken. „Fenrir und Severus werden dich auf´s genaueste Vorbereiten. Und Fenrir gehört zu den Leuten die dir Rückendeckung geben werden."
Als Harry besagten Werwolf ansah knurrte dieser und nickte kurz.
„Gut. Den Rest überlasse ich euch." damit verließ Voldemort den Raum.
„Komm!" bellte Fenrir Harry an, packte den verdutzten Jungen am Oberarm und zerrte ihn mit kamen in einen Versammlungsraum, der ovale Tisch im Zimmer bot nur für wenige Platz. Doch hier mussten regelmäßig Pläne geschmiedet werden.
Überall waren Tafeln mit Vorgehensbeschreibungen. An den Wänden hingen Karten von Großbritannien, London, ganz Europa die überall mit unterschiedlich farbigen Pins und Fähnchen gespickt waren. Auf dem Tisch lagen Blaupausen des Ministeriums. Severus Snape wartete schon an der Kopfseite des Tisches. Mit dem Schlenker seines Zauberstabes schloss er die Tür hinter den beiden Ankömmlingen.
Nach fast drei Stunden ermüdenden Pläne-schmieden, diskutieren, Ideen aufnehmen und wieder verwerfen hatten sie es geschafft. Ein grober Plan für das Eindringen ins Ministerium war gemacht. Nur der Feinschliff musste noch gemacht werden. Nachdem aber Harry zu gähnen begonnen hatte und auch Fenrir ungeduldig aus seinem Stuhl hin und her rutschte, zeigte sich Severus gnädig und beendete die Sitzung.
Harry wurde mit einem Bündel Papiere zum lesen, lernen und bearbeiten in sein Zimmer geschickt.
In den darauf folgenden Tagen wartete auf Harry ein Intensivtraining. Durch einen Zauber wurde das Ministerium für Harry nachgebildet. Er sollte sich in den Etagen, Gängen, und Korridoren auskennen. Besonderes Augenmerk aber lag auf den Winkeln, Ecken und Nischen die er nutzen sollte um ungesehen durch zu kommen. Dann sollte Harry sich alle Luftschächte, und Geheimgänge einprägen. Immer wieder und wieder ließ ihn Fenrir den Weg, den sie als den Sichersten ansahen, entlanggehen. Immer wieder die selben Bewegungen aber, sobald die eine Übung saß, musste Harry den Gefahren und Unwegsamkeiten trotzen die für ihn eingebaut wurden.
Auch von Voldemort wurde er gedrillt. Mit allen möglichen Zaubern und Hexereien wurde Harry konfrontiert. Das Mittel der Wahl waren Übungsduelle. Bei dieser Gelegenheit nahm Voldemort seine „Kampfgestalt" an. Im ersten Moment erschrak Harry kurz davor, denn dieses Gesicht kannte Harry von Voldemorts Auferstehung nur zu gut.
Dieser Vormittag war für Harry allerdings der bisher härteste. Voldemort sprach kaum ein Wort mit ihm, viele der Flüche kamen unerwartet und stumm .Umso seltsamer war es außerdem, dass Voldemort manchmal einfach nur still da stand und Löcher in die Luft starrte. Manchmal schüttelte er auffällig seinen Kopf und ein anderes Mal schaute er Harry mit völlig verklärtem Blick an. Genau dann nahm sich Harry ganz besonders in acht. Noch war nichts wirklich schlimmes passiert, aber gefallen tat ihm das ganz und gar nicht. Es war fast so wie damals auf dem Friedhof, da hatte Voldemort auch so geschaut. Harry war froh das sein Unterricht bald enden würde. Bei Fenrir musste er nicht befürchten ganz plötzlich verflucht zu werden.
Doch als die Zeit kam, dass Harry seine Pause bekommen sollte um danach zum Trainingsraum zu gehen, wollte Voldemort ihn nicht gehen lassen. Immer wieder und wieder schoss er die unterschiedlichsten Zauber und Flüche auf Harry ab. Dieser konnte sich kaum verteidigen. Meist suchte er hinter Möbeln Zuflucht. Voldemorts Attacken wurden aber immer stärker.
Zu selben Zeit wartete ein immer ungeduldig werdender Fenrir im Trainingsraum auf Harry. Er war schon fast eine halbe Stunde zu spät. Wo Bleibt der Junge nur? Er war noch nie zu spät – in dem Fall ist er dafür viel zu gewissenhaft...
Im Unterrichtssaal duckte sich Harry vor der Explosion die inzwischen viel zu nah neben ihm und viel zu gefährlich für eine Übung losging. Allmählich gingen ihm die Verstecke aus. Voldemort hatte seit einer gefühlten Ewigkeit nichts mehr gesagt und nur diesen irren Blick in den Augen gehabt. Harry wusste das etwas ganz und gar nicht richtig war. Jetzt war Voldemort wirklich wie auf dem Friedhof und so wie im Ministerium.
Scheiße, wenn dass so weiter geht bringt der mich doch noch um. Ich verstehe nur nicht was mit ihm los ist. Was soll das alles.
Im Trainingsraum fasste Fenrir einen Entschluss.
Verflucht. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Dachte Harry als er hart auf dem Boden aufschlug. Sein Zauberstabarm war ausgekugelt und hing reglos an seinem Körper herab. Er blutete aus Wunden an Kopf, Armen und Bauch. Gestürzt war er weil ihn ein Fluch am Bein erwischt hatte und sein Fuß jetzt in einem unappetitlichen Winkel abstand.
Wie ein Raubtier das sich seiner Beute nähert kam Voldemort nun auf den liegenden Harry zu. Er grinste böse und zeigte dabei nur seine Zähne, was seinem Gesicht mehr als zuvor Ähnlichkeit mit einem Totenschädel verlieh.
„Endlich. Crucio!" Höhnisch kicherte Voldemort als sich Harry unter den Schmerzen, die der Fluch verursachte wand. „Leide, Potter, leide...und stirb."
Fenrir öffnete die Tür zum Unterrichtsraum und ...reagierte.
Mit einem Blick erfasste er die Lage und sprang in den Raum. Dank seiner enormen Kraft die er auch in menschlicher Gestalt hatte, gelang es ihm Voldemort nieder zu reißen. Der war viel zu überrascht über das erscheinen eines seiner Diener, so dass er gar nichts tun konnte. Außerdem ließ er bei der Wucht, mit der er von den Füßen gerissen wurde, seinen Zauberstab fallen. Zuerst versuchte er sich noch auf dem Boden liegend von Fenrirs Griff zu befreien doch der Todesser drückte ihn schon mit seinem Eigengewicht in die Defensive.
„Meister! Meister beruhigt euch. Lasst es gut sein. Harry ist nicht euer Feind." Das tiefe grollen in Fenrirs Stimme musste einen uralten Schalter in Voldemorts Gehirn umgelegt haben. Einen der einst dafür sorgte das Primaten sich vor dem Knurren eines Wolfes fürchteten.
Der trübe Blick schwand aus Voldemorts Augen. Fenrir stand auf und auch Voldemort erhob sich. Der Werwolf drehte sich sofort zu Harry der immer noch schockiert und und mit Schmerzen auf dem Boden lag.
Fenrir legte beruhigend eine seiner riesigen Pranken auf eine Schulter des Jungen.
„Alles klar." sagte er einfach. Es war sowohl Frage als auch Feststellung. Mal von seinen Verletzungen abgesehen konnte Harry schon sagen das alles wieder klar war. Er nickte kurz mit dem Kopf. Endlich war der Kampf vorbei.
Voldemort kam nun auch hatte wieder sein anderes Äußeres angenommen. Harry wusste sofort das er wieder er selbst war. Ohne ein weiteres Wort heilte Voldemort alle Verletzungen von Harry. Die kleineren Wunden kribbelten nur ein bisschen und für den Fuß brauchte es eine etwas längere Beschwörung, aber auch er heilte ohne große Probleme. Nur den ausgekugelte Arm, so beschloss der Heiler, müsse manuell wieder an seinen Platz kommen.
Harry setzte sich aufrecht hin, so wie es von ihm verlangt wurde. „Hol tief Luft...auf drei"
Er atmete einmal kräftig ein. „ Eins, zwei...drei."
AHHhhh... Meine Fresse tut das weh." maulte Harry als seine Schulter gerichtet wurde.
Noch im selben Moment stand Voldemort wieder auf, zischte Fenrir, „Kümmere dich um ihn.", zu und verschwand.
„Was war das eben?" frage Harry und lies sich von Fenrir beim Aufstehen helfen. Eine Hand hielt den noch immer schmerzenden Arm.
„Komm mit. Wir reden woanders."
Harry wurde zum Trainingsraum geführt. Fenrir drückte einen Hebel neben der Tür herunter und ein Licht flackerte kurz hinter der Tür auf. Jedes mal wenn der Raum für etwas anderes genutzt werden sollte mussten sie das Zimmer nur verlassen und den Hebel betätigen. Für gewöhnlich hatte der Raum zwei Funktionsmuster. Training und Entspannung. Fenrir öffnete die Tür und sie betraten den mit großen Tatamimatten ausgelegten Raum. Harry wusste schon was das bedeutete und freute sich darauf. Vor dem erhöhten Fußboden gab es einen kleinen Flur , der mit der Tür ebenerdig lag. Dort zog Harry seine Schuhe aus und zog die bereitstehenden Pantoffeln an. Dann betrat er die Matten und ging in den Teil der zum umziehen extra abgeteilt war. Er hatte Mühe seinen Yukata anzuziehen. Umso mehr überraschte es ihn das Fenrir zu ihm kam und ihm dabei half sich anzuziehen.
Ein wenig Peinlich war das schon. Aber andererseits zeigte es ihm, auch ohne Worte, das er Fenrir nicht gleichgültig war.
Die Zeremonie selbst verlief so still wie immer. Trotzdem war Harry angespannt. Er wollte Antworten. Was war los mit Voldemort? Bisher hatte er sich nicht mehr so bösartig benommen.
„Deine Gedanken verraten dich:" sagte Fenrir.
„Was – wie?" fragte Harry als seine Gedanken in die Wirklichkeit zurückkehrten.
„Du bist angespannt und deine Hände zittern. Außerdem ändert sich der Geruch eines jeden der unter Stress steht. Was ist los?"
„Ich...weiß nicht genau. Ich frage mich was mit Voldemort passiert ist. Warum hat er plötzlich versucht mich zu töten? Nachdem er mir zweimal das Leben gerettete hat und es mit dem Unterricht so gut lief war er plötzlich wie früher.", endete er nachdenklich.
Fenrir schloss die Augen und gab eine leises Brummen von sich. Als er den Jungen vor sich wieder ansah sagte er: "Ich erzähle es dir. Seit er auferstanden ist hat er sich verändert. Früher, noch bevor er nur noch der dunkle Lord wurde kannte ich ihn schon. Er hatte einen unglaublichen Geruch. Machtvoll und berauschend zu gleich. Nach Wald, Leder, Herbstluft und, ja, und Regen." Nun schwärmte Fenrir regelrecht, ganz seiner Werwolf Natur entsprechend.
„Eines der Gründe warum wir Werwölfe ihm folgen. Er ist allein durch seine Ausstrahlung unser Alpha. Das sogar obwohl er kein Wolf ist. Er wurde in die größten Rudel in Britannien aufgenommen.
Harry sah verwirrt an, meinte dann aber. „Werwölfe hören nur auf andere Werwölfe und unter euch wird vieles durch Geruch und Körperhaltung,Stärke und so etwas geregelt - richtig?"
„Richtig. Wir alle hoffen darauf das er uns eine gerechtere Zukunft gibt. Inzwischen sogar noch mehr als beim ersten Krieg." Fenrir legte eine kurze Pause ein um einen Schluck Tee zu trinken.
Er schüttelte sich °Bäh, kalt°, dann redete er weiter.
„Mit der Zeit hatte sich sein Geruch, genau wie sein Verhalten verändert. Er wurde der dunkle Lord, den auch du kennst und von dem alle reden. Doch seit er auferstanden ist hat er zwei Gesichter. Und genau das ist vorhin passiert. Sein zweites Gesicht, das falsche, veränderte, hat die Kontrolle übernommen. Darum war er so anders. Die Schlange in ihm macht Ärger, und es verärgert die Wölfe. Mit seinem Schlangengesicht stinkt er..."
Harry musste sein Kichern schwer unterdrücken. „ ..aber in menschliche Form riecht er fast wie zuvor. Aber auch nur fast." Das fesselte Harry, er beugte sich neugierig vor um auch ja nichts zu verpassen. „ Jetzt gibt es eine neue Note an seinem Geruch. Eine die langsam immer intensiver wird. Und ich bin sicher dass diese Duftmischung alle Werwölfe auf unsere Seite ziehen wird."
„Und wonach riecht er?"
„Nach Dir. Es weiß außer mir nur noch keiner. Und ich habe noch nicht entschieden meinem Pack davon zu erzählen."
Diese Neuigkeit erschütterte Harry.
Warum immer ich?
Nach dem Ende der Teezeremonie fühlte sich Harry zwar besser als noch zuvor aber seine Gedanken kreisten um die Werwölfe. Fenrir hatte erklärt das Harrys Duftnote Hoffnung, Fürsorge und Rückhalt vermittelte. Etwas wonach sich die Werwölfe in Großbritannien schon ewig sehnen. Darum würden sie Voldemort anerkennen und folgen, egal wie ungewiss die Zukunft auch war.
