My Lord 7
Hallo Leute, erst einmal vielen, vielen Dank an Alle die gelesen und Reviewt haben. Ihr seid echt die besten. Ich bin so begeistert von euch und ich freue mich riesig das euch diese Geschichte so gefällt, bewegt und mitreißt!
Kakao und „double- chocolate- chip"- cookies für alle!
Im Ministerium
Verdammt, verdammt, verdammt und nochmal verdammt!
Alles nur wegen Dumbledore- und warum? Das würde ich ja zu gerne mal wissen was der Alten eigentlich vorhat! Ich meine, was soll der ganze Mist, das er hingeht und irgendwelche jungen Eltern mit Kind umbringt nur weil er glaubt das sie ihm im Weg sind. Und was hat er sonnst noch vor? Warum bleibt er als Direktor in Hogwarts wenn er doch jederzeit Zaubereiminister werden könnte?
Ach, auch erst mal Egal. Ich leg mich jetzt noch ein bisschen hin, muss fit sein für heute Nacht. Wenn das heute gut läuft habe ich eine Sorge weniger.
All das waren die Dinge die Harry im Kopf umher gingen während er aus den tiefen der Kellergewölbe wieder nach oben stieg. Wieder zurück in seinem Zimmer beschloss er noch schnell zu duschen ehe er sich hinlegt.
Schnell zog er sich aus und warf seine Kleidung noch im Gehen auf den Boden. Er musste sich nachher eh wieder umziehen, also was soll´s?
Immer noch aufgewühlt von den Stunden, die er heute anderen Leuten zugehört hatte, ging er ins Bad. Unter der Dusche stehend drehte er das Wasser so heiß wie er es ertragen konnte.
Das tat gut.
Energisch seifte er sich ein, wusch seine Haare und genoss es dann nur noch das Wasser über seinen Körper laufen zu lassen. Jetzt merkte er auch wie verspannt er war. Kein Wunder nach den zwei Tagen die er hinter sich hatte - und natürlich auch von dem Training und Unterricht der letzten Woche.
Als Harry aus der Dusche stieg, merkte er das es ihm doch schon besser ging. Wenn er jetzt noch die Denkmaschiene in seinem Kopf ein wenig abschalten könnte, würde sein Schlaf bestimmt auch etwas erholsamer werden. Mit einem kuschelweichen Handtuch trocknete er sich ab. Die Haare, die ja sonnst auch immer vom Kopf ab standen, schafften es irgendwie, durch das verubbeln mit dem Handtuch noch zerwuschelter dazustehen als sonst. Wieder war auch so ein Moment gekommen, bei dem er seine Brille ganz bestimmt nicht vermisste. Nicht nur das er nicht mehr fast so blind war ein Maulwurf sondern das er nun auch nicht mehr im Nebel stand nur weil er mit viel Genuss geduscht hatte.
Das (superfluffige) Handtuch schlang er sich um die Hüften und öffnete die Badezimmertür um in seinen Raum zurück zu gehen. Dort im Türrahmen stehend musste er sich an eben dem selben festhalten als er beinah vor Schock rückwärts umgekippt wäre.
Auf dem Stuhl neben dem kleinen, runden Tisch, saß Tom. In aller Seelenruhe schaute er zu wie Harry um sein Gleichgewicht kämpfte.
„Tom!" keuchte Harry „Was machst du hier?"
Wieder einmal überging er die Nennung seines Namens, wobei ihm das, bei Harry ungewöhnlich leicht viel.
Als Harry wieder festen Stand erlangt hatte überprüfte er so beiläufig wie möglich das sein Handtuch auch fest genug saß. °Gut, das sitzt.° Wobei er einen fragenden, leicht entgeisterten Blick an den Mann vor ihm richtete.
Echt!, dachte Harry bei sich. Sitzt da als würde er zum Inventar gehören. Dabei hab ich weder gehört das er reingekommen ist noch darum gebeten...
„Ich bin zu dir gekommen um noch einmal nach dir zu sehen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit ehe deine Erste Mission beginnt und ich will sicherstellen das du in bester Verfassung bist." sagte er sachlich. Dann stand er auf und kam ein paar Schritte auf Harry zu der immer noch perplex da Tür stand. Er wage es nicht sich zu bewegen als seine Lordschaft sich so nah vor ihn stellte. Obwohl sein Bett so nah war erschien es jetzt viel weiter weg.
Voldemort stand nun nur noch wenige Zentimeter von Harry entfernt. Ohne ein Wort zu sagen, oder gar seinen Zauberstab zu bemühen ließ Voldemort mit einem magischen Ruck das Handtuch um Harrys Hüften verschwinden.
Erschrocken von der plötzlichen Freilegung seiner Blöße, versuchte Harry sich schnell zu bedecken. Wie seine Hände ihr Ziel gefunden hatten war das aber schon gar nicht mehr nötig. Schon hatte er ein paar bequeme Hosen und ein dünnen, langärmligen Pullover an. Perfekte Kleidung zum kuscheln und schlafen!
Als Harry wieder aufschaute sah er dem Mann vor ihm direkt in die zinnoberroten Augen.
Den Gesichtsausdruck des anderen wusste Harry kaum zu deuten. Dann, legte Voldemort seine Hand auf Harrys Wange und sagte: "Ich bedaure was du erleiden musstest. Durch meine Hand aber besonders durch die Dumbedores."
Harry wusste nicht was er tun oder gar sagen sollte. Er empfand die Berührung als eigenartig aber doch irgendwie angenehm. Die Hand wurde wieder weg genommen, dafür legte sich nun die anderen Hand auf die Schulter Harrys und der sanfte Druck, der ausgeübt wurde, sagte ihm er solle sich in sein Bett legen.
„Leg dich hin. Schlaf. Ich sorge dafür das du pünktlich aufwachst."
Etwas anderes als dem zu gehorchen kam Harry nicht in den Sinn. Kaum das er im Bett lag und sich zugedeckt hatte setzte sich Voldemort noch an den Bettrand. Sanft und sehr vorsichtig strich er mit der flachen Hand über Harrys Oberkörper. Das leichte Leuchten das Tom´s Hand umgab und das sich langsam über ihn ausbreitet bekam Harry kaum noch mit. Eine wohlige Ruhe breitet sich in ihm aus und ehe er auch noch einen weiteren Gedanken fassen konnte, schlief er schon ein.
Ein kribbeln durchfuhr seien Körper, das zu einem Schauern wurde und schließlich darin endete, dass Harry aus dem Tiefen Schlaf in dem er sich befunden hatte aufwachte.
Er setzte sich auf, rieb sich über Gesicht und Haar und war nicht ganz sicher ob es schon früh ist - und er verschlafen hatte - oder schon spät. Aber ein Blick durch seine Vorhänge verriet ihm das es Nacht war.
Mit Schwung stand er aus dem Bett aus und zog sich um. Man hatte ihm auch Kleidung bereit gelegt, die für die Mission vorgesehen war. Alles war aus einem schwarz-grauen festen Material. Doch als Harry daran zog merkte er das die Kleidung sehr elastisch war. Fast alles was er anzog saß eng anliegend. Zusätzlich gab es einen Gürtel mit kleinen Taschen und eine Art Rucksack nur das der eher quadratisch und sehr flach war. Und, ebenfalls sehr praktisch, wie Harry es vom Trimagischen Turnier kannte, ein Zauberstabhalfter. Alles in allem war er damit, so gut wie perfekt vorbereitet.
Dann, hörte er ein durchdringendes Alarmsignal. Die Sirene tönte in kurzen Intervallen und dann kam die durchsage: „Achtung! Alle Todesser der Ministeriums - Mission haben sich in 30 Minuten in der Großen Halle einzufinden!" Nachdem abermals die Sirene erklang, war Harry dankbar das er schon vorher geweckt wurde.
So wie alle anderen war Harry schon bald in der großen Halle. Nach dem sichergestellt war das keiner fehlte, wurden noch einmal sämtliche Pläne und Abläufe durchgegangen. Dabei erhielt Harry auch einen fremden Zauberstab. Seinen eigenen konnte er ja nicht verwenden. Das ganze war eine Sache von kaum mehr als einer viertel Stunde und schon machten sich die Todesser auf den Weg. Harry wollte schon mit ihnen den Saal verlassen als ihn jemand an der Schulter packte. Es war Fenrir, als Leiter der Mission hätte er eigentlich voraus gehen sollen, doch er war zurück geblieben. Als er Voldemort neben ihm stehen sah, wunderte er sich umso mehr darüber.
„Dir fehlt noch etwas" begann Fenrir in seiner kurz angebundenen Art.
Ohne ein Wort trat Voldemort vor ihn : "Schließe deine Augen.", forderte er. Der Junge tat es und wurde überrascht als sein Gesicht auf einmal von etwas kühlem berührt wurde. Er hob die Hände zum Gesicht und fühlte das man ihm eine Maske aufgesetzt hatte. Staunend nahm er sie ab und betrachtete sie. Es war eine weiße Todesser - Maske mit silbernen, verschnörkelten Verzierungen. So recht wusste Harry nicht was er dazu sagen sollte. Er murmelte ein leises „Danke".
Fenrir und Voldemort nickten ihm zu. Dann setzte er die Maske wieder auf und ging durch die Tür zu den anderen.
Das Eindringen in das Ministeruim verlief ganz wie geplant.
Harry kam an Fenrirs Seit durch einen der Kamine. Ein Hintermann hatte einige Zugänge so manipuliert das kein Alarm ausgelöst wurde. Die paar Todesser die Harry noch sah, verteilten sich schnell. Kurz darauf war er allein mit seinem Mentor. Zusammen passierten sie einige Gänge bis sie zu einer Kreuzung kamen. Diese Stelle erkannte Harry. Es war sein Ausgangspunkt an dem er im Training immer seinen Parkours begonnen hatte. Er schaute automatisch nach oben. Über ihm befand sich der Zugang zu einem Luftschacht, in den musste er hinein. Fenrir half ihm dabei. Er schob das Gitter beiseite, zog sich in das Loch hinein und schob das Gitter wieder zurück. Jetzt war er auf sich allein gestellt.
Er kroch in dem Tunnel entlang, bog an den richtigen Abzweigungen ab und fand seinen Weg, durch ein weiteres Gitter, wieder nach unten. Er landete in einem sehr,sehr langen Korridor der links und rechts Unmengen von Türen hatte. Es war wirklich wie im Training. Nur durfte er jetzt keine Fehler machen. Er musste die Richtige Tür finden. Sein Problem war, dass er so gut wie jede Tür ausprobieren musste. Der Trick sie zu öffnen war einfach, aber die Tür und der Inhalt dahinter wechselten von Mal zu Mal ihre Position. Man konnte sich also in ziemliche Schwierigkeiten bringen wenn man unbefugt die falsche Tür öffnete.
Die ersten paar Türen bereiteten ihm weder Schwierigkeiten noch sonderliche Überraschungen. Nur einmal wurde er, als er eine Tür öffnete, mit einen Schwall aus Glitzerstaub bedeckt. Das Glitzern und Funkeln störte hier allerdings kaum. Da der Korridor nur schwach beleuchtet war, konnte der Flitter auch nichts reflektieren und Harry verraten.
Nach einer Weile, und viele Türen später wurde Harry langsam ungeduldig.
Nichts, Nichts, und wieder nichts. Wenn wenigstens etwas spannenderes hinter den Türen wäre. Stattdessen nur Glitzerkram, alte Bücher, Statuen, Muggelartefakte und anderer Krempel. Nichts von Interesse und schon mal gar nicht das was ich suche. In seine Gedanken versunken machte er sich daran seine nächste Tür zu öffnen. Kaum das es im Schloss klickte wurde die Tür in seine Richtung aufgeschlagen und traf ihn frontal am Gesicht. Die Maske hatte nicht verhindern können das Harrys Nase etwas abbekam und er nicht nur den Schmerz sondern auch das Blut, das in seinen Mund floss ertragen musste. Ein Brüllen und tiefkehliges knurren erklang aus den dunklen Tiefen des Raumes.
Harry war noch viel zu benommen, von dem Schmerz als das er das Geräusch richtig hätte einordnen können. Darum wich er auch nicht aus als ein gigantischer Krakenarm auf ihn zuschoss. Mit einer schnellen Bewegung wurde Harry gepackt und von den Füssen gerissen. Ein zweiter Krakenarm kam jetzt auf ihn zu. Er zog nun den Zauberstab aus seinem Halfter, der erste Zauber verfehlte sein Ziel. Der Arm der sich um Harrys Knöchel geschlungen hatte hob ihn nun hoch und der zweite umwickelte seine Taille. Ein weiterer Krakenarm schlängelte sich schon durch die Tür und Harry ahnte das noch weiter dort auf ihn warteten. Mit erheblicher Mühe versuchte er sie abzuwehren.
Zu seinem Leid wollte ihm der fremde Zauberstab nicht so recht helfen. Die Hexereien die Harry versuchte um sich zu befreien gingen bei dem Krakenarm Gewimmel entweder ins Leere oder sie waren zu schwach.
Es wurde immer schwieriger für ihn die Arme in Schach zu halten. Wenn er es gerade geschafft hatte das einer zurück wich oder ihn sogar losließ fand ein anderer schon wieder ein neues Ziel. Nach einigen Minuten des Kampfes verlor Harry den Überblick. Zu viele der Krakenarme hatten ihn schon im Griff und zogen an seinen einzelnen Beinen, an einem Arm, schier am gesamten Körper. Als sich einer der Krakenarme um Harrys Hals legte, geriet er in Panik. Er wollte sich aus dem Griff heraus winden, sich irgendwie befreien doch da wurde der Griff um so fester.
Zu Harrys großen Erstaunen wurde er mit einem Mal ganz ruhig. Binnen weniger Millisekunden war er entspannt und konnte ganz klar denken. Da fiel ihm ein das Professor Snape auf die Unterlagen, die er zu Beginn des Trainings bekommen hatte, ein Wort geschrieben hatte. Es war recht klein und hatte nur eine kurze Erklärung. „Gegen Feinde - im Notfall"
Bevor der Druck des Arms um seinen Hals zu groß war atmete er er noch ein mal ein. Er konzentrierte seine Energie, mit aller Kraft überwand er die Blockade des Zauberstabes und führte die Bewegung aus dem Handgelenk aus, das er gerade so bewegen konnte.
Sectumsempra!
Den Zauber sprechen konnte er nicht. Aber die Magie wurde durch den Willen gelenkt und jetzt war der Wille enorm.
Sämmtliche Krakenarme ,die ihn gepackt hatte, wurden durchtrennt. Mit einem klatschenden Geräusch fiel er zu Boden. Die Krakenarme zerfielen knisternd und rauschen zu Asche. Harry atmete tief ein. Der Adrenalin - Kick in seinem Blut ebbte ab und endlich konnte er sich wieder entspannen.
Einige Minuten lag Harry nun vor der noch offenen Tür. So ungern er es auch wollte aber musste wieder aufstehen. Seine Mission war noch nicht erfüllt.
Noch wackelig auf den Beinen rappelte er sich hoch. Alle seine Sinne traten wieder den Dienst an. Er stand still, lauschte und schaute nach allen Seiten. Gut, niemand war gekommen. Alles ist still.
Harry machte weiter.
Es dauerte auch gar nicht mehr lange, da hatte er endlich dir richtige Tür gefunden. Hinter ihr lag ein Raum in der auf schier endlosen Regalen unendlich Aktenordner angelegt waren. Aber auch Hängeregister, Schriftrollen, Bücher und Karteikarten.
Zum Glück musste er hier nur die richtige Reihe und Kennzeichnung finden, da diese Abteilung kaum gebraucht wurde, und man glaubte das der Türentrick ungewünschte Besucher abhalten würde.
Harry nutzte die Stille in dem Raum um nochmal in sich zu gehen und seine Kräfte zu sammeln. Das mit der Krake hatte ihn ganz schön ausgezehrt. Ohne weiter auf seine Umgebung zu achten lief er durch die Regalreihen und suchte die richtige Kennung.
Unwillkürlich fühlte er sich an das Desaster von vor ein paar Monaten erinnert. Er schob den Gedanken beiseite und entdeckte das Regal das er suchte beim nochmaligen umdrehen. Fast wäre er daran vorbei gelaufen.
P97/´80HP+TMR(LV)1,2
Genau hier war es. Er ging in die Regalreihe hinein. Im ersten drittel fand er nur Aktenordner. Danach kamen Hängeregister. Einen Aufrufungszauber später hatte Harry die richtige Akte in der Hand. Er hatte eine schmale Ledertasche auf dem Rücken. In die tat er die Akte und schnallte sie wieder richtig fest. Kaum war er fertig machte er sich auf dem Weg zum Ausgang.
Als er aus der Tür trat hörte er Stimmen.
Mist! Verdammter!. Ich habe die Tür nicht zugemacht. Fluchte er innerlich.
Er hatte keine Wahl. Damit man ihn hinter der Biegung, bei der Krakentür, nicht doch noch sieht, musste er in die andere Richtung laufen. Und ohne Hilfe konnte er nicht in die Luftschächte. Also folgte er dem Korridor. So leise wie möglich huschte er nah an den Wänden entlang. Immer wieder blieb er kurz stehen, drückt sich an die Wand und lauschte angestrengt. Wenn er sicher war das er gefahrlos weiter konnte, machte er sich weiter auf den Weg. Endlich kam er an eine Kreuzung er folgte dem linken Weg.
Schon kam er zu einem Fahrstuhl, in den er gleich einstieg. Er musste das Stockwerk verlassen und versuchen in die Haupthalle zu den Kaminen zu gelangen.
Ganz klar, an so etwas hatten sie im Training nicht gedacht.
Der Ort an dem der Aufzug zum Halten kam war auch nicht der den er sich erhofft hatte.
Da blieb nichts anderes übrig als weiter zu suchen. Also stieg Harry aus. Er spähte in den Gang hinein und sah sich um, rannte dann los um in den nächsten Seitengang zu gelangen. Gerade aus konnte er eine Glastür erkennen und ein Schild darüber mit einem Treppensymbol. Innerhalb weniger Sekunden war Harry bei der Tür, riss sie auf und verschwand die Treppe hinunter. Er war gerade an der dritten Zugangstür vorbei gerannt als er hinter sich ein knarrendes Geräusch hörte. Harry erstarrte. Es kam von der letzten Tür und jetzt konnte er auch hören wie Leute, die da hindurch gingen mit einander sprachen.
„Ich verstehe nicht warum bisher noch nichts und niemand gefunden wurde. Zuerst geht der Alarm im Türenkorridor los, dann der Krach in der Postverwaltung und wie ein Irrwicht in die Damentoilette gekommen ist verstehe ich eh nicht!"
„Ja, seltsam ist das schon! Aber seit Harry verschwunden ist passieren lauter eigenartige Dinge. Wir wissen, dass es Todesser waren aber die handeln ganz anders als sonst...
"Ich glaub..."
„Sei mal still. Ich rieche was!"
OH Mist, dachte Harry. Das ist er kommt immer näher. Wenn ich renne hören sie mich. Wenn ich stehen bleibe schnappen sie mich bestimmt. Bleibt nur das kleinere Übel!
Harry rannte los, seine Schritte waren nicht zu überhören. Die beiden Männer, von denen Harry einen als Remus Lupin erkannt hatte, folgten ihm. So schnell er konnte hechtete er die restlichen Treppenstufen herunter zur nächsten Zugangstür. Er hörte noch wie seine Verfolger ihm etwas nach riefen doch da war die Tür hinter ihm schon zu gefallen. Instinktiv rannte er nach rechts. Er rannte weiter gerade aus, seine Verfolger immer noch hinter ihm. Jetzt kam er in eine lange Kurve, dahinter mündete der Weg in einen weiteren Korridor, da war er sich sicher. Grob wurde er am Arm gezogen als er gerade an der Kurve vorbei war.
„Wo warst du so lange?" knurrte in Fenrir an.
„Keine Zeit.", antwortete Harry atemlos.
„Verfolger hinter mir."
„Dann komm."
Genauso schmerzhaft wie er eben zur Seite gerissen wurde zerrte Fenrir nun auch an seinem Arm damit er noch schneller lief.
„Fast alle unserer Leute sind schon raus. Beeil dich!"
Endlich kamen sie in die große Eingangshalle. Sie mussten nur noch den richtigen Kamin erreichen dann hätten sie es geschafft. Doch da traten ihr Verfolger auf den Plan. Zuerst Lupin und der Mann der mit ihm unterwegs war und schließlich kamen aus allen Ecken noch andere gesprungen die ebenfalls versuchten sie zu fangen.
Harry nahm die letzten Minuten im Ministerium nur noch verschwommen war. Seine Kräfte waren am Ende, er war ausgezehrt und seine Sinne schwanden.
Um ihn herum hörte er nur Schreie und lautes Rufen, über all zuckten Blitze von Zaubern, die ihr Ziel verfehlt hatten. Es krachte und donnerte um Harry herum bis ihn plötzlich etwas traf und er vom Rennen und durch den Fluch in Bewegung gehalten über den Boden schlitterte. Er wusste nicht was ihm passiert war er wusste nur das seine Haut brannte und sein Kopf juckte furchtbar. Seine Knie taten ihm weh und er konnte kaum aufstehen.
Das musste er dann aber auch nicht mehr. Fenrir schnappte sich seinen Schützling und trug ihn, über die Schulter geworfen, zu dem nur wenige Schritte entfernten Kamin.
war das Ministeriumskapitel und ich hoffe es hat euch gefallen.
Meine Sommerpause ist noch nicht ganz vorbei aber sobald ich soweit bin schreibe ich weiter. Ich dachte mir aber, Sommerpause hin oder her, Ihr habt es verdient doch schon das neue Kapitel zu lesen.
Danke euch. Bis zum nächsten Mal, bleibt mir gewogen,
Euer Phil
