Kapitel 8

Die Rettung

„Mein Lord!", brüllte Fenrir ,„Mein Lord! Schnell!"

Mit Harry im Arm rannte er auf das Herrenhaus zu das den Todessern und dem dunklen Lord als Stützpunkt diente. Er musste über Umwege hierher apparieren um eventuelle Verfolger abzuschütteln. Endlich hatte er es geschafft. Trotzdem konnte er sich noch nicht entspannen. Der Junge war verhext und er wusste nicht was mit ihm geschehen war.

Schweren Schrittes rannte er durch den Wald, der sich rund um das Anwesen erstreckte. Er hatte das Tor noch nicht erreicht als schon die große Doppeltür des Hauses geöffnet wurde. Nur noch gut 60 Fuß musste er zurück legen. Da kam ihm seine Lordschaft schon entgegen.

Hoch erhobenen Zauberstabes, der alles im Umkreis von 10 Metern in helles Licht tauchte, kam Voldemort mit fließenden schritten die Treppen zum Hauptportal herunter.

Als er sah warum er so dringend gerufen wurde eilte er zu Fenrir ohne dabei an Eleganz zu verlieren.

Der Werwolf legt den schwer atmenden Jungen auf den feuchten Waldboden. Regelmäßig zuckte der Körper vom Schmerz geschüttelt zusammen. Voldemort kniete sich direkt daneben hin. Hastig riss er Harry die Maske vom Gesicht. Seine Augen verengte sich zu schmalen Schlitzen als er das ganze, getrocknete Blut auf Harrys Gesicht sah.

„Wie ist das passiert?", fauchte er Fenrir an.

„Ich weiß es nicht, My Lord.", war die knappe Antwort.

Ohne seinen Zauberstab befehligte er seiner Magie auch Harrys Oberkörper freizulegen. Gewiss hätte man es ihm nicht angesehen; wobei Fenrirs Nase da bestimmt keine Geheimnisse bewahrte, das er erschrocken darüber war wie Harry aussah.

Sein Körper war über und über mit großen, roten Flecken übersät, Brandblasen bildeten sich schier überall. An allen möglichen Stellen konnte Voldemort einen feinen gelben Staub sehen.

Da half nur eines. Er zog seinen Zauberstab und ließ einen Schwall aus Wasser über Harry laufen. Zum einen musste das Pulver abgewaschen werden zum anderen würde es seinen Brandverletzungen helfen. Zum Glück war fast alles nur oberflächlich. Aber die Nachwirkungen würden hart für Harry werden wenn er nicht sofort etwas unternehmen würde.. Ein Schwänker seines Zauberstabes genügte um einen brauen Tontopf mit Deckel herbei schweben zu lassen. Mit der Tinktur aus dem Topf wurde Harry großzügig eingerieben.

Viele der Blasen bildeten sich augenblicklich zurück oder ließen nur eine kleine Beule zurück. Auch seine Haut hellte sich zusehen wieder auf. Das sollte genügen, nicht das sich Harry bei dem Juckreiz, der gefolgt wäre, noch alles auf und blutig kratzte.

Voldemorts junger Patient entspannte sich merklich. Er öffnete sogar die Augen und sah sich verwirrt um. In der Dunkelheit um ihn herum und nur durch einen Zauberstab erhellt konnte er zuerst keine Gesichter erkennen. Langsam klarte seine Sicht soweit auf das er Fenrir und Voldemort erkennen konnte.

„Haben wir´s geschafft?", fragte er mit kratziger Stimme.

Nachdem das Wasser auch das Blut und den Schmutz von Harry abgewaschen hatte sah man nun die Abdrücke der Krakenarme an Harrys Hals.

Immer noch getrieben weiter zu gehen, trotz der Schmerzen die er gehabt hatte und das er eben noch bewusstlos war, rappelte er sich umständlich auf und begann von einem Baum zum nächsten zu schwanken.

Unkenntlich nach außen aber mit einem deutlichen ziehen in der Brust antwortete Voldemort „Ja" Nach ein paar Sekunden fügte er hinzu: "Ja, ihr seid wieder zurück. Was tust du da?"

Doch antworten konnte Harry nicht. Die Aufregung vom Kampf mit der Krake, das suchen und finden der Akte und die Flucht waren zu viel für seinen Magen. Sein überanstrengtes Gehirn bemerkte jetzt auch das es ein Fehler war aufzustehen. Leider zu spät.

Seine zittrigen Hände hielten Harry an einem Baum gelehnt, halbwegs aufrecht während er sich herzhaft auskotzte.

Wieder einigermaßen beisammen, richtete Harry sich auf, rieb sich über sein Gesicht und wollte gerade einen Schritt auf die zwei Männer zumachen, die inzwischen neben ihm standen als er ohne Vorwarnung umfiel.

Fenrir schaute sich den Körper zu seinen Füssen genau an. Dann sagte er: „Er schläft nur."

Voldemort, neben ihm, hob langsam seine Hand zum Gesicht und bedeckte seine Augen, rieb sich dann die Nasenwurzel und atmete einmal tief durch die Nase ein und aus.

Für einen winzigen Moment huschte ein sowohl amüsierter als auch resignierter Ausdruck über sein Gesicht.

Er befahl Fenrir den Jungen in sein Zimmer zu bringen.

Dort sah er ihn sich nochmals genau an. Es waren kaum Spuren von den Kämpfen und der Aufregung der letzten Nacht zurück geblieben. Eine extra Regenerationszauber und ein Trank taten schon ihr nötigstes. Den Rest der Nacht sollte Harry schlafen und sich erholen.

Er wusste noch nicht so genau warum, aber er blieb nach der Versorgung seines Patienten länger als „nötig" am Bett sitzen.

Was machst du nur mit mir, Kind?

Diesen Tag hatte er ganz für sich allein. Ihm war heute sogar eine Ausgabe des Tagesprohpeten gebracht worden. Darin las er das die gesamte Zauberwelt immer noch auf der Suche nach dem Jungen - der – lebt war. Regelmäßig ginge das Ministerium neuen Hinweisen nach die zur Spur des Jungen führen könnten. Es hieß auch das Professor Dumbledore, der Schulleiter der Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei ebenfalls alles erdenkliche, das in seiner Macht stand tat, um Harry Potter zu finden.

Eben dieser konnte bei der Wortwahl nur trocken auflachen. Ha! Sollte der Alte doch suchen. Außerdem würden sie ihn noch früh genug „finden". Natürlich wird die Rettung mit einem riesigen Aufgebot an Auroren stattfinden. Was aber nicht im geringsten ein Problem darstellt. Denn, wer sollte ihn finden? Na kein anderer als Severus Snape!

Der Plan wie die Welt ihren Retter wiederbekommen sollte stand schon. Die Ministerumsmission hatte er erfolgreich wenn auch nicht ganz unbeschadet überstanden.

Dank der Heilkünste des dunklen Lords - was an und für sich schon ein Widerspruch ist – blieben nur ein paar „Knubbel" auf der Haut, die nicht größer waren aus Mückenstiche und auch nur ein wenig mehr juckten. In ein paar Tagen wären die dann wieder weg. Hier hatte Tom auch schon für Abhilfe gesorgt.

Da Harry wieder an „seinen" dunklen Lord dachte, konnte er nicht anders als schmunzeln. Im Morgengrauen war er kurz wach geworden und schaute sich verschlafen um. In dem von Dämmerlicht erhellten Zimmer saß seine Lordschaft auf einem Stuhl, Arme verschränkt, Beine überschlagen und tief schlafend neben Harrys Bett. Wenn er nicht noch so müde und erschöpft gewesen wäre, hätte Harry bestimmt gelacht. So lächelte er glücklich, drehte sich um und schlief weiter.

Jetzt aber, wo er wieder allein war konnte er ganz bequem auf seinem Bett liegen, lesen und essen so lange und so viel er wollte. Der Tag würde noch früh genug und wieder Aufregend enden. Obwohl das einzige was er machen müsste wäre eine, vielleicht zwei Stunden zu warten.

Am Nachmittag dieses Tages würde man ihn zu einem anderen Ort bringen, aus dem er „gerettet" werden sollte. Das könnte, mal von der Warterei abgesehen, lustig werden. Er würde mit Überdeckungszaubern belegt werden und zu Sicherheit noch auf gute, altmodische Muggelweise geschminkt werden damit er so verwahrlost wie möglich aussah. Aber mit Snape als Vorhut und ein paar Eingeweihten, darunter zwei Auroren und ein Heiler dürfte diese Scharade mehr als glaubhaft werden.

Somit wäre es dann auch kein Problem mehr, dass Harry nach Hogwarts zurückkehren könnte. Soweit Harry wusste wartete dort schon seine nächste Aufgabe, doch die sollte er erst erfahren wenn er sich wieder „eingelebt" hat. Es freute ihn zwar nicht sonderlich aber wenigstens sollte er etwas Zeit bekommen.

Wo wir gerade bei der Zeit sind. Langsam, so fand er, konnte er ja doch einmal aufstehen. Sich anziehen und ein wenig den Garten erkunden. Er hatte heute offiziell die Erlaubnis im Haus und auf dem Gelände herumgeistern zu dürfen. Es waren zum Glück keine Personen im Haus die ihn daran hindern könnten. Bis auf Voldemort, Fenrir und zwei – drei von den Schweigenden (Todesser die schützen und nicht schwatzen sollten) war niemand mehr da.

Aber vorher musste er aufräumen. Das Bett sah aus wie ein Schlachtfeld und so begann er die Essensreste zusammenzusammeln und auch die Zeitungsteile ungeordnet aufeinander zu türmen. Als Harry gerade die Zeitung zusammenfalten und weglegen wollte wurde er auf eine winzige Randbemerkung aufmerksam. Neugierig las er die wenigen, sehr kurzen Zeilen.

In der letzten Nacht wurde ein Muggel, der offenbar in der Gewalt von Du - weist - schon - wem war, in einem kleinen Dorf, in Middle - Sussex entdeckt. Er war orientierungslos und stand unter dem Einfluss mehrerer Zauber. Bei einer Befragung konnten keine Ergebnisse Erzielt werden da eine drastische, permanente und nicht reversible Gedächtnissmodifizierung stattgefunden hat. Er wurde in ein nahegelegenes Muggelkrankenhaus gebracht und die Familie, deren Adresse auf den Papieren stand, die er mit sich führte, informiert. Man geht davon aus das er keine weiteren, bleibenden Schäden davon getragen hat.

Blinzelnd las Harry den Artikel, dann noch einmal und noch einmal. Reglos saß er auf seinem Bett und starrte auf das Papier vor ihm. Langsam, ganz langsam sickerte die Botschaft durch die er da gerade gelesen hatte. Es war vorbei. Der fette Schinder den er jahrelang „Onkel" nennen musste war ein für alle mal aus seinem Leben verbannt worden. Harry wünschte niemanden den Tod, das war einfach nicht seine Art. Aber dieses Lösung war perfekt und Tom hatte ihm diesen Wunsch erfüllt. Harry hatte, wenn er darüber nachdachte, angenommen das Voldemort das Walross tötet. Aber anstatt ihm die Last eines weiteren toten „Familienmitgliedes"(so lächerlich es auch ist)aufzubinden, hatte sein Heiler ihn befreit.

Seine Tante und sein Cousin würden nicht über ihn reden und sein Onkel erinnerte sich an nichts. Endlich war er frei.

Die Gesichtszüge des Jungen entspannten sich, dann verzogen sie sich zu einem breiten Grinsen und gleich danach lachte er. Er lachte laut und herzlich. Sein Lachen durchdrang alles in dem Haus, es war von purer Magie erfüllt.

Harry lachte bis er nicht mehr konnte. Er musste sogar noch Mal anfangen mit Lachen als ihm die Ironie auffiel das der Dickwanst, der eigentlich sein Leben beenden wollte, dafür gesorgt hat das sein Leben nicht nur besser war als vorher sondern auch noch eine ganz andere Richtung einschlug.

Einen Lachkrampf und leichte Atemnot später endete das Lachen. Doch Harry fühlte sich gut. Jetzt konnte er wirklich sagen dass der Tag gut angefangen hat.

Etwa eine Stunde bevor Harry weggebracht werden sollte saß er in „der Maske" Er wurde geschminkt, verzaubert und aufs Beste vorbereitet. Harry war gerade fertig und wartete auf Fenrir, der ihn abholen sollte als seine Lordschaft das Zimmer betrat.

Mit Prüfendem Blick sah er Harry an. Von oben bis unten und von vorne bis hinten. Er stellte sich in regelrechte „Denkerpose", mit der Hand über Kinn und Lippen gelegt und schaute abschätzig. Nach eine gefühlten Ewigkeit ließ er die Hand sinken und zog seine Mundwinkel leicht nach oben. Dann nickte er: "Ja, ich denke so kann man dich gehen lassen."

„Bin ich ausgehfein?", fragte Harry ein wenig spöttisch.

„Du brauchst gar nicht zu lästern. So oft wie ich dich schon zusammengeflickt habe darfst du dankbar sein das du unter dem ganze Zaubern und kosmetischen Mitteln noch heil bist. Außerdem ist es meinen genauen Instruktionen zu verdanken das es so echt aussieht. Ohne meine Planung würde die ganze Aktion zu keinem brauchbaren Ergebnis kommen."

Das wollte Harry gerne glauben. Voldemort schaffte es tatsächlich für fast alles, was seine Todesser taten, die Verantwortung zu tragen. Irgendwie schafft er es auch, seine Leute dabei so sehr zu motivieren, dass sie, ohne es zu merken, das taten was er wollte. Harry sah sich gerade nochmal fasziniert im Spiegel an, wie er gerade so darüber nachdachte. Schon ging sein (manchmal) loses Mundwerk mit ihm durch.

„Gibt es eigentlich irgendetwas das du nicht kannst?" fragte er. „Ups.", sagte er in die eintretende Stille hinein. Doch das, was dann kam, war ganz anders als das, was er erwartet hatte. Keine Standpauke folgte, sondern nur das sich Tom auf einen Stuhl setzte, zur Decke schaute und tief einatmete.

Dann antwortete er: „Eigentlich nicht. Außer vielleicht kochen. Mehr als leicht verbrannte Eier mit Speck bringe ich nicht zu Stande. Aber meinen Tee kann man Trinken."

Harry starrte perplex aus seiner unansehnlichen Verkleidung. Eine solche Antwort hatte er wirklich nicht erwartet. Schon gar nicht das Tom...Lord Voldemort auch noch scherzte.

„Wenn es um Magie geht,", jetzt war zu spüren das Tom ernst wurde. „..gibt es fast nichts das ich nicht kann." Er lächelte: „Ich kann ganz gut zaubern weist du?! Eines will ich dir aber verraten. Das bleibt unter uns - Verstanden!"

Harry nickte nur.

„Ich kann keinen Patronus."

Kaum eine Stunde später fand sich Harry in einem kleinen muffigen Kellerloch wieder in dem es nach Fäulnis, abgestandenem Wasser und anderen Dingen roch den Harry nicht recht einordnen konnte. Und er wollte es auch nicht. Igitt.

Wofür er auch dankbar war, war die Tatsache das er hier so gut wie nichts sehen konnte.

Angekettet an „schweren" und sehr massiv wirkenden Ketten wartete er Geduldig, wenn auch schon leicht gelangweilt darauf „gerettet" zu werden.

Nur kurze Zeit später hörte Harry die ersten Geräusche die ich ahnen ließen das seine Retter nun bald kommen würden. Durch die Tür die, ebenfalls alles andere als massiv war konnte er sehr genau hören, was dahinter vor sich ging. Es wurde gekämpft, Schreie waren zu hören. Zum einen, ganz klar, von Zaubern und Flüchen die gesprochen ( besser gesagt geschrien) wurden. Zum anderen die Schreie derer die, die Flüche abbekamen. Dann konnte er sehr deutlich Schritte und Stimmen hören. Was ihn ein wenig besorgte war, das er die schnarrende Stimme von Severus noch nicht gehört hatte. Worte konnte er eh nicht genau ausmachen.

Endlich waren sie nah genug dass Harry sie verstehen konnte.

„Ist mir egal ob Snape sich duelliert. Wir sind hier um den Jungen raus zu holen."

„Aber er hat doch.."

„Kein Aber! Wo hatte er gesagt würden wir ihn finden? Hier?! Gut. Dann geh zu Seite"

Als Harry das hörte dachte er : "Scheiße, Snape ist nicht da. Wenn mich der Falsche findet gibt das nur Probleme!"

Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen als er ein lautes Donnern und Knallen an der Tür hörte.

„Gehen sie schon zur Seite." auch wenn er es nie gedacht hätte, in diesem Moment war es eine Wohltat für Harry, die Stimme von Severus Snape zu hören.

„Mit roher Gewalt kommen sie nicht weiter. Hier braucht es Fingerspitzengefühl. Schließlich ist hier kein X- beliebiger Gefangener eingeschlossen."

Von da an war nur leises Gemurmel zu hören als der Professor mit einer Reihe von Zaubersprüchen die Tür öffnete.

Was dann folgte, lief für Harry alles sehr schnell ab. Das Licht, was plötzlich von draußen hereinfiel, blendete ihn. In wenigen Augenblicken war nicht nur Severus bei ihm sondern es schwärmten auch Unmengen andere Leute in die eigentlich viel zu kleine Zelle. Noch ehe er wusste wie ihm geschah, zogen die Leute an ihn, sprachen zu ihm. Und pfriemelten im Allgemeinen und im Besonderen an ihm herum. Am liebsten hätte er sich lauthals beschwert und verlangt das sie ihn mal bitte schön alle gefälligst in Ruhe lassen. Leider hätte das den ganzen Plan zu Nichte gemacht und das wollte er dann doch nicht.

Darum blieb Harry nichts anderes übrig als die Prozedur über sich ergehen zu lassen. Auf dem Weg ins St. Mungos, blieb Severus bei ihm und beglückwünschte ihn für seine gute schauspielerische Leistung. Das entschädigte dann doch für den Ärger.

Es sollte noch einige Male, in den darauf folgenden zwei Wochen dazu kommen das Harry die Gespräche mit Severus dringend brauchte. Ständig kamen Heiler zu ihm um sich nach seinem Befinden zu erkundigen, Auroren um ihn über seine Gefangenschaft zu befragen und natürlich versuchten Reporter alle Nase lang ein Interview mit ihm zu bekommen. Zum Glück hatte Voldemort ihn gründlich darauf vorberietet, und da er von sich aus, den ganzen Trubel nicht leiden konnte, machte er nur das Nötigste mit. Alles in allem nervte ihn aber der Aufenthalt im Krankenhaus. Als ob er nicht schon in Hogwarts bisher immer zu viel Zeit auf der Krankenstation verbracht hatte.

Na wenigstens bekam er nun auch Post von seine Freunden. Zu ihm gelassen, so hatten sie ihm geschrieben, wurden sie nicht. Trotz allem was passiert war, hatte er sie doch sehr vermisst. Wenn er doch nur endlich wüsste ob und wann er wieder gehen konnte

Es gab noch zwei Dinge die Harrys Stimmung hoben. Einmal war das die Aussicht das er zum Schulbeginn wieder nach Hogwarts durfte und ein Brief von Tom.