Okay Leute auf in die Weihnachtsrunde mit viel, viel fluff und einer Überraschung - Viel Spaß dabei.
Weihnachtsferien
Harry lachte in sich hinein als er am Hauptportal ankam. Das erste mal seit er Hogwarts kannte, war er nun woanders zu Hause.
Hier.
Voller Spannung erwartet er die Weihnachtsferien. Nach diesem turbulenten ersten Halbjahr hatte er sich etwas Ruhe verdient. Und er freute sich darauf wieder bei Menschen zu sein, die er inzwischen als Familie ansah.
Severus verabschiedete sich von ihm als sie das Haus erreicht hatten. Zu Weihnachten würden sie sich wiedersehen.
Wie versprochen waren gerade kaum Leute im Haus und er konnte er ungehindert eintreten. Es war dunkel im Haus, doch kaum hatte er die Eingangshalle erreicht flackerten Lampen an den Wänden auf. Aber nicht alle. Nur manche von ihnen leuchteten. Genau diese leuchteten Harry den Weg. Ganz klar, seine Lordschaft wünscht ihn zu sehen. Er schulterte seine Tasche und macht sich auf den Weg hinauf, immer schön da lang wohin ihn das Leuchten der Lampen führte. Oben angekommen führten die Lichter ihn nicht wie sonst zum Büro des dunklen Lords, sondern ….zu seinen Privaträumen?
Ein wenig unsicher stand Harry vor der Tür an der das letzte Licht erleuchtet war.
Zaghaft hob er die Hand um anzuklopfen. So schnell er es sich getraute klopfte er drei Mal gegen die Tür. Und kaum dass seine Hand nicht mehr das Holz berührte öffnete sich die Tür.
Harry trat ein. Er hatte dieses Zimmer noch nie zuvor betreten, aber seine plötzliche Nervosität hielt ihn davon ab sich neugierig umzusehen. Voldemort saß in einem sehr bequem aussehenden Ohrensessel vor dem Kamin, in dem ein Feuer flackerte. Es war die einzige Lichtquelle im Raum. Wie immer schaffte er es sich sehr imposant zu erheben.
„Harry Potter, wieder zurück im Haus des Feindes.", sagte er leise.
Harry klopfte jetzt das Herz bis zum Hals. Was war mit Tom passiert? Hatte seine dunkle Seite wieder überhand genommen. Dabei hatte er doch seine schlangenartige Gestalt gar nicht an genommen. Voldemort kam auf ihn zu, bis er dicht vor Harry stand.
Mit einem Mal umfasste Tom den jungen Mann vor ihm, um ihn kräftig zu umarmen. Nach den ersten Sekunden des Schrecks erwiderte Harry die Umarmung inniglich.
„Willkommen zurück, Sohn!"
Bei diesen Worten schossen Harry die Tränen in die Augen.
Ja. So muss es sich anfühlen. Natürlich hatte er für eine kurze Zeit Sirius als vaterähnliche Person angesehen. Aber das war kaum zu vergleichen. Denn dieses Gefühl war so wie Harry es sich nie hatte vorstellen können; was ein Kind für einen Vater fühlt.
Im Esszimmer erwartete Harry eine weitere Umarmung. Die war aber ganz anders als die erste. Besonders weil sie viel, viel kräftiger war. Fenrir hatte den Jungen so fest gepackt das dem nicht nur die Luft wegblieb sondern das er auch noch das Gefühl hatte, mindestens zwei Rippen seinen gebrochen.
„Schön das du wieder da bist, Welpe", knurrte der Werwolf freundlich und verwuschelte Harry das schwarze Haar.
Die folgenden Tage verliefen für Harry unerwartet glücklich. Wenn man ihm das vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass er Weihnachten mit Todessern verbringen würde, hätte er denjenigen direkt ins einweisen lassen.
Für ihn besonders angenehm war dass auch über die Tage kaum jemand im Haus war. Und die, die da waren wussten davon, das er sich hier frei bewegen konnte.
Für die meisten Anhänger Voldemorts gab es nur die Information das sich Harry Potter in Gefangenschaft befand und benutzt wurde um Hogwarts zu infiltrieren. Die ganze Wahrheit wussten nur wenige. Nur ihm etwas tun durfte niemand. Befehl vom Chef.
Am Tag des Heiligen Abend hatten sich dann doch viele Todesser im Haus eingefunden. Es musste sich um eine außerordentliche Versammlung oder ähnliches handeln. Harry war es an diesem Tag nur erlaubt sich in einem bestimmten Teil des Hauses aufzuhalten. Zu seinem Training (und Tee trinken) mit Fenrir konnte er zwar gehen, doch auf seinem Rückweg wurde er aufgehalten. Die zwei Männer die sich vor ihm aufbauten erkannte Harry. Den einen hatte er schon in seinem dritten Schuljahr in Hogwarts gesehen. Es war McNair. Den anderen hatte er auf dem Friedhof bei Voldemorts Erweckung gesehen. Er wollte schon um sie herum gehen da versperrten sie ihm direkt den Weg.
„Na, wenn das mal nicht der kleine Harry Potter ist. Wie ist es denn so wenn man anstatt der Goldjunge von Dumbledore zu sein, Drecksarbeit für den dunklen Lord tun darf?", schnarrte der zweite .
„Ha Ha, Bestimmt macht er sich jedes mal in die Hose wenn er unseren Lord auch nur sieht. Ist zwar eine Schande das der Bengel in einem Stück bleiben soll, aber vielleicht lässt man uns ja gelegentlich mit ihm spielen.", gab McNair zurück. Er packte den Jungen an der Schulter und sagte: „Na komm schon Potter, wir lassen dich auch am Leben."
„Lass mich gefälligst Los. Mein Dienst ist für heute zu Ende und außerdem bin ich anderen unterstellt. Mit euch habe ich nichts zu schaffen.", erwiderte Harry und wollte sich unter dem Griff frei winden. Nur hatte McNair ihn so fest gepackt das ihm das nicht gelang. Er wollte schon seinen Zauberstab ziehen da hörte er hinter sich jemanden.
„Gibt es Probleme?", fragte Fenrir.
„Keine, Sir.", sagten die beiden Todesser, „Wir wollten den Potterjungen nur zu einer kleinen Übung mitnehmen."
„Der Junge hat seine Übung erst beendet. Geht."
„Komm schon Greyback. Lass uns auch ein bisschen Spaß haben.", maulte McNair.
Da faste Fenrir nach der Hand die noch auf Harrys Schulter lag und nahm sie ab. Gleichzeitig faste er selbst vorsichtig die andere Schulter und zog seinen Schützling zu sich.
„Geht. Oder habt ihr vergessen wer vor euch steht?", Fenrir knurrte nicht einmal als er das sagte. Es reichte schon das er sich etwas größer machte nachdem er Harry zu seiner Seite geholt hatte. Schon machten sich die zwei Todesser davon.
„Alles klar, Welpe?", fragte Fenrir.
„Ja, ich denke schon. Aber ich dachte es wurde allen gesagt, das ich nicht angerührt werden darf. Gerade weil Leute wie du für mich zuständig sind."
„Ich rede nochmal mit den anderen", versprach Fenrir und begleitet Harry zurück in seinen Raum.
Am nächsten Morgen wurde Harry von einem wunderbar warmen und süßen Duft geweckt. Es war der der Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages und schlagartig war er hellwach. Sein Zimmer, der ganze Raum war weihnachtlich geschmückt. Girlanden hingen an den Wänden, ein Kranz zierte seinen Tisch, eine Schnur war vom Fenster zur Tür gespannt und daran hingen etliche ungeöffnete Briefe. Auf dem Tisch neben dem Kranz stand ein Tablett mit duftender heißer Schokolade und einem Teller voller Kekse, Schokolade und anderen Leckereien.
Oh Nein, durfte das denn wahr sein. Dass er das nicht gleich gesehen hatte: Da stand ein kleines Weihnachtsbäumchen bei seinem Bett. Wunderbar geschmückt und darunter lagen Geschenke. Das er hier Geschenke erhalten würde, daran hatte Harry keinen Gedanken verschwendet.
Sofort schwang er sich aus dem Bett um sich davon zu überzeugen dass das alles echt war. Er fühlte sich an das Weihnachtsfest vor 5 Jahren zurückversetzt. Das erste Weihnachten das er in Hogwarts feierte und bei dem er das erste Mal Geschenke bekam. Das hier allerdings war etwas mindestens genauso besonders wie das von damals.
Hier waren Geschenke von Hermine, Draco und Mr.+Mrs. Malfoy, ein Päckchen von Fred und George, eines von Fenrir und sogar ein paar Kleinigkeiten von anderen Mitschülern waren auch dabei.
Nachdem er alle ausgepackt, begutachtet und sich ausgiebig über all die großen und kleinen Dingen gefreut hatte, zog er sich an und ging ins Esszimmer um dort zu frühstücken. In den letzten Tagen war es seine tägliche Routine und es gab keinen Grund es heute anders zu machen.
Doch kaum das er die Tür öffnete wurde ihm die nächste Überraschung beschert.
Der Tisch war, wie sein eigener, festlich geschmückt und mit allerlei Essen versehen. Köstlichkeiten verschiedenster Art- aus Zauberer- und Muggelwelt. Hier war an nichts gespart worden. Doch das was Harry am meisten überraschte war, dass ein festlich gekleideter Tom alias Lord Voldemort am Tisch saß.
„Guten Morgen und fröhliche Weihnachten Harry", wünschte er.
Mit mühe brachte Harry ein „Guten Morgen" hervor, derart überwältigt war er von dem Anblick.
„Komm, setzt dich."
Nachdem er seine anfängliche Erstarrung überwunden hatte und wieder einigermaßen klar denken konnte, setzte er sich zu Tom an den Tisch. Mit gehörigem Appetit fing er an zu essen und versuchte dabei so viele verschiedene Dinge wie möglich zu kosten. Vergnügt sah Tom dabei zu. Er konnte sich nicht erinnern als Teenager so gegessen zu haben (selbst wenn mal etwas mehr da war...).
Nach dem Frühstück gingen Tom und Harry nach draußen. Es sollte ein Weihnachtsgeschenk für Harry sein das Tom den ganzen Tag mit ihm verbrachte. Ohne Arbeit, Training oder was sie sonst davon abhalten würde sie selbst zu sein. Der Mann, der hauptberuflich dunkler Lord und gefährlichster Zauberer seit Grindelwald war, begann mit seinem Zögling eine Schneeballschlacht. Danach liefen sie über das sich weit erstreckende Gelände und durch den Wald rund ums Haus und führten Gesprä genoss den Frieden den er dabei fühlte ebenso sehr wie die schöne Landschaft. Er hätte nicht gedacht, dass er sich in dieser Zweisamkeit derart gut fühlen würde. Und das beste war, dass er tatsächlich einmal Schule, Krieg und alles was ihn belastete für diese Zeit vergaß. Auf einer Anhöhe, von der aus man das Haus sehen konnte, blieb Tom stehen.
„Harry, ich habe noch ein zweites Geschenk für dich."
Verwundert sah ihn der Junge an. Wortlos reichte er ihm eine kleine Schatulle. Als Harry sie öffnete und er sah was darin war verschlug es ihm die Sprache. Auf dunkelgrünem Samt gebettet lag ein Medallion an einer Kette. Es sah sehr schlicht aus, bis auf die Schlange in der Mitte die sich wie der Buchstabe `S´ darauf abzeichnete.
„Ich fürchte zwar das es unter uns bleiben muss, dass du es nun besitzt, aber ich wüsste niemanden dem ich es geben würde. Es ist ein Erbstück und sollte eigentlich nur innerhalb der Familie weitergegeben werden. Aber ich denke, ich kann eine Ausnahme machen."
„Danke," stammelte Harry schwer hervor. „Vielen Dank. Ich werde gut darauf aufpassen." Mit diesen Worten,schwang er das erste mal, selbst die Arme um den Mann vor ihm. Dieses Geheimnis zu wahren würde ihm bestimmt nicht schwer fallen.
Später am Abend saßen Harry und Tom zusammen mit Fenrir, Severus und der Familie Malfoy in der Bibliothek um den Weihnachtstag gebührend ausklingen zu lassen. Harry spielte mit Draco Schach während sich die anderen mal mehr mal weniger aufgeregt unterhielten. Nur Tom, saß entspannt in seinem Stuhl und beobachtete alles, während Nagini sich um ihn herum schlängelte und leise zischelte.
Es war der letzte Abend bevor Harry aus den Winterferien zurückkehren sollte.
Unbedacht wanderte er durch die Gänge des Hauses auf dem Weg sich mit Fenrir und den anderen in der Bibliothek zu treffen. Er wollte sich von ihnen verabschieden, denn später am Abend und auch am nächsten Morgen würde er sie nicht mehr sehen können. Zum einen weil heute Abend eine Großversammlung stattfinden sollte und weil morgen keine Zeit mehr blieb.
Doch vorher hatte er gerade entschieden wollte er noch schnell in die Küche huschen und sich etwas zu essen holen - und den anderen auch etwas mitbringen.
Um schneller dahin zu kommen musste er durch einen Korridor den er sonnst nie nutzte. Aber hier lang ging es schneller.
„Potter!", spottete Bellatrix. Als er ihre Stimme hörte erstarrte er unwillkürlich. Ein Schauer lief seien Rücken hinunter.
„Na seit wann erlaubt dir unser Lord dich frei zu bewegen? Was drückst du dich überhaupt hier rum?! Ein Haustier hat brav an seinem Platz zu bleiben. Da ich dich erwischt habe übernehme ich deine Bestrafung selbst. Crucio!"
Bellatrix´s gackerndes Lachen wurde jäh unterbrochen. „Was erlaubst du dir? Wie kannst du es wagen Hand an ihn zu legen?", Voldemorts Stimme war leise und gefährlich. Harry war nicht nur dankbar für sein Erscheinen, sondern auch dafür dass er nicht Ziel von Voldemorts Ärger war.
Ohne einen weiteren Gedanken an Harry zu verschwenden, schmiss sich Bellatrix auf den Boden um vor Ihrem Lord nieder zu knien.
„Mein Lord, ich wollte euch nur den Ärger ersparen das Potterbalg für seinen Ungehorsam zu bestrafen!"
„Seit wann entscheidest du darüber wen ich wie bestrafe? Außerdem hast du mich damit mehr verärgert als er es hätte tun können. Was glaubst du soll ich nun mit dir machen?", fragte er kalt.
„Bitte mein Lord,", wimmerte Bellatrix, „Ich wollte euch nur gefällig sein."
Voldemort holte einmal tief Luft: „Gut, Bellatrix, dann sei mir gefällig. Steh auf."
Begierig rappelte sich die Hexe auf und war jetzt kaum einen Schritt von ihrem Meister entfernt. Fast liebevoll streckte er seine Hand nach ihr aus und griff nach ihrem Kinn, so das er ihr gerade in die Augen sehen konnte. „Melde dich , er wird deine Bestrafung übernehmen. Du bist es mir nicht wert das ich mir an dir die Hände schmutzig mache.", zischte er.
Bei diesen Worten riss sie die Augen auf. Ganz deutlich konnte man die Angst in ihren Augen sehen. Sie wusste was es mit Dolohovs Künsten auf sich hatte. Oft genug hatte sie schon dabei zugesehen und ihn angefeuert die Opfer noch mehr leiden zu lassen. Nun sollte sie also selbst in diesen „Genuss" kommen.
Mit einem Schlenker seines Zauberstabs erschien ein kleines Stück Pergament und er drückte es ihr mit einem Lächeln in die Hand.
„Geh. Und sei versichert das ich mich erkundigen werde wie gut du mir gedient hast."
Bellatrix´s Kehle entwich ein leichtes Wimmern, dann sagte sie „Ja...mein Lord", verbeugte sich und eilte so schnell sie konnte davon.
Mit wütend funkelnden Augen fuhr Voldemort zu Harry herum. Seine Stimme war geladen und die Luft um ihn schien sich um ihn herum mit Zorn zu füllen.
„Jetzt reicht es mir! Ich habe genug davon das meine Anhänger meine Entscheidungen in Frage stellen oder sich auf indirekte Weise widersetzen. Komm mit, ich werde das ein für alle Mal aus der Welt schaffen."
Harry bekam es schon mit der Angst zu tun. Er hatte doch nichts Falsches gemacht. Was ist nur los - und was hat das mit den Todessern zu tun?
Trotzdem fasste er seinen Mut zusammen und fragte: „Was? Wohin.?"
„Zur Großversammlung. Ich will keine Widerrede von dir hören.", Voldemort antwortete mit fester Stimme. Nun konnte Harry aber spüren das der Ärger des dunklen Lords bestimmt nicht ihm galt.
„Ja. Gut.", stammelte er, „Aber ich sollte mich doch bisher immer fern halten."
„Von nun an nicht mehr!"
Voldemort packte Harry am Handgelenk und zerrte Harry in die entgegengesetzte Richtung in die er ursprünglich wollte mit sich. Über seine Schulter hob er seinen Zauberstab und eine eisblau leuchtende Kugel verschwand in die Richtung aus der sie gerade kamen.
Harry staunte als er das sah. „War das ein Patronus?"
Voldemort lächelte. Seine Stimmung hatte sich, für diesen einen Moment, schlagartig geändert. „Ja, erstaunlich nicht war? Er ist noch nicht ausgereift, aber schon sehr nützlich."
Einige Zeit später rauschte Voldemort mit seinem Schlangengesicht in die Versammlungshalle. Mit langen, majestätischen Schritten ging er auf seinen Thron zu und setzte sich. Hinter ihm lief eine etwas kleinere, ganz in schwarze Roben gekleidete Gestalt mit Maske. Sie blieb direkt neben dem Thron stehen und verharrte zur Linken Voldemorts. Die Leute aus dem inneren Zirkel standen nah genug dabei um ein leises Zischeln von unter der Maske hören zu können.
*Mir werden die Knie weich... ich weiß nicht ob ich das aushalte ,ich bin bloß froh das ich die Maske auf hab.*
*Bleib einfach locker stehen. Sie werden dir nichts tun. Und nach diesem Treffen sowieso nicht mehr, dafür sorge ich. *
*Schön, aber ich würde gerne wissen warum ich überhaupt dabei sein muss?!*
*Wirst du noch erfahren. Und nun sei still, vorlautes Gör.*
Harry grinste unter seiner Maske über den letzten Kommentar.
Von denen, die im inneren Kreis direkt vor dem Thron Aufstellung bezogen, stand auch Professor Snape ganz nah dabei. Severus, der als einer von wenigen wusste das Harry ebenso Parsel sprach wie der dunkle Lord, erkannte sofort wer die maskierte Person war. Er wunderte sich warum der Junge zur Versammlung mitgebracht wurde. Was ging da vor sich?
Als die Versammlung begann wollte jeder der Anwesenden gerne wissen wer die Person neben dem Thron ihres Herrn war. Aber keiner wagte es diese Frage zu stellen. Das einzige was ihnen auffiel, war das es sich wohl um einen Fremden handeln musste. Denn alle waren an ihren Plätzen. Natürlich gab es Ausnahmen, doch war keine dabei von der man nicht wusste.
Die erste Stunde verlief für Harry herzlich langweilig. Alles mögliche wurde besprochen, Ergebnisse von zuletzt gelaufenen Aktionen, neue Plänen und deren Durchführung, politische Arbeit und so weiter, und so weiter...
Harry ließ alles mal mehr, mal weniger interessiert über sich ergehen. Letztlich hatte er aber das Gefühl sich die Beine in den Bauch zu stehen. Und dann knurrte sein Magen.
°Was soll den dass?!°, fragte eine ihm sehr vertraute stimme in seinem Kopf.
°Ich kann nichts dafür. Ich habe Hunger. Als mich Bellatrix vorhin im Gang erwischt hat, war ich auf dem Weg in die Küche°
Voldemort unterdrückte das Bedürfnis seine Augen zu rollen. Schließlich war er der dunkle Lord und hatte sich, gerade bei einer Großversammlung, gebührend zu verhalten.
°Meine Güte, haben Teenager eigentlich immer Hunger? Halte durch, du kannst nachher Essen.°
Gerade in diesem Augenblick begann sich ein geschwätziger Tumult zu alles soweit besprochen wurde fingen einige von den Todessern aus den hinteren Rängen an zu tuscheln und zu diskutieren. Weiter vorne ging das Gerede weiter. Einige mischten sich mit ein, andere forderten durchgängig Ruhe, bis sich der Lärm bis zum Thron voran trug.
„SCHWEIGT!", Lord Voldemort hatte sich erhoben. Wo eben noch Geschwätzigkeit herrschte, war es nun totenstill. Keiner wagte es mehr etwas zu sagen, geschweige denn sich zu bewegen oder gar zu atmen.
„Meine Todesser.", sprach er nun wieder im ruhigen Ton, „Ich musste in letzter Zeit vermehrt feststellen das einige von euch meine Befehle nicht befolgen oder mutwillig Fehler dabei machen. Das kann ich nicht dulden. Wie ihr alle wisst ist Harry Potter bei uns in Gefangenschaft. Kaum einem war es gestattet sich ihm zu nähern, keiner hatte Hand an ihn zu legen. Aber immer wieder musste ich feststellen das sich einige unter euch nicht daran halten konnten. Keiner meiner Gefangenen hatte derartige Privilegien wie dieser Junge und keiner wird es je haben. Sagt euch das nichts?!"
Es war still, geradezu beunruhigend Geräuschlos als Voldemort aufhört zu sprechen.
„Anscheinend muss ich deutlicher machen, dass das was mein ist, nicht", er stoppte kurz, holte Luft und sprach flüstern weiter: "... beschmutzt werden darf."
Harry stockte der Atem als er das hörte. Er wagte es nicht, ein Wort zu sagen.
°Tom, was tust du da?°
Voldemort stand auf und stellte sich hinter Harry und legte ihm die Hände auf die Schultern.
„Um eine Exempel zu statuieren, werde ich diese Person ganz offiziell zu meinem Sohn und Erben Erklären."
°Tom,Nein! Lass das sein!°
„Ihn habt Ihr den gleichen Respekt zu erweisen wir mir. Ich werde keine Ungenauigkeiten dulden!", seine Stimme begann zu zischeln. Ein ganz klarer Warnhinweis für jeden. Keiner wollte das der Dunkle Lord so mit einem sprach.
°Das kann doch nicht dein Ernst sein, TOM!°
Mit einem eleganten Wink seiner linken Hand ließ Voldemort die Maske verschwinden.
Also Leute , wie soll es denn von hier an weiter gehen? Könnte Ihr mir helfen? Für Ideen und Ratschläge bin ich stets dankbar.
Ich hoffe das euch diese Kapitel gefallen hat.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, gehabt euch Wohl und bleibt mir gewogen,
Euer Phil
