Stille.

Stilles Erstaunen herrschte im Raum. Keiner der Anwesenden wagte es sich zu rühren.

Harry stand Stocksteif da. Er fühlte sich, als würde er von den Blicken, die sich auf ihn gerichtet hatten geradezu durchbohrt. Er fühlte sich Hundeelend. Sein Magen wollte schon einen Überschlag machen und seine Knie nachgeben, aber auf der anderen Seite passierte gar nichts, so schockiert war er. Vor Entsetzen über das was Tom da gerade getan hatte, verzog er keine Miene. Nichts an Ihm zuckte.

„Das ist mein Wort. Und es ist, als solches, unanfechtbar." stellte Voldemort klar.

Harry war allmählich, wirklich von der Situation überfordert.

Schon in der nächsten Sekunde, war es nichts äußerliches, was sich regte.

Wo sich eben noch verschiedene Gefühle in ihm stritten, machte sich jetzt Schmerz breit. Schmerz der alles andere überlagerte.

Diese Pein war aber nicht seine eigene. Sie kam von Tom.

Ein ziehen und stechen, konnte er spüren, die im Kopf, am Herzen und sogar an den Händen klar fühlbar war.

„Damit ist die Sitzung beendet." knurrte Voldemort seine Todesser an.

Doch anstatt das sie sich verbeugten, drehten die Todesser nr die Köpfe und sahen sich fragend an. Sie hatten angenommen, nach dieser Bekanntmachung noch Befehle zu bekommen. Da nun, anscheinend nichts kam, waren die meisten, von denen die nicht mehr perplex starrten, unschlüssig was sie tun auf zwei, die sofort reagierten und einen dritten mit sich zogen, blieben alle an ihren Plätzen stehen.

„VERSCHWINDET!" schrie Voldemort in die Halle.

Erst nachdem Voldemort laut geworden war, apparierten etliche sofort. Nur wenige,die dankbar waren, das er nur laut geworden war, nahmen sich etwas mehr Zeit um aus der Halle zu kommen. Ein lauter Voldemort war das geringste aller Probleme, gefährlich war es, wenn er leise wurde.

Nur seine eigene Schwäche hinderte Ihn daran einigen der Anwesenden Flüche auf den Hals zu jagen.

°AH! Verfluchte Scheiße, mein Kopf schmerzt. Und dieses verdammte ziehen in der Brust...°

Ruckartig drehte Harry sich zu Voldemort um. Mit Mühe hielt er sein Gesicht in Zaum um auch ja keine Mine zu verziehen.

°Was ist los?°

Er bekam keine Antwort; wurde nur an der Schulter gepackt und aus dem Saal gezerrt. Kaum hatte sich die Tür hinter den Beiden geschlossen viel Voldemort auf die Knie, griff sich an die Brust und atmete schwer. Sofort änderte er seine Gestalt. Sofort danach war seine Atmung wieder normal und er konnte aufstehen. „Scheiße...So stark war es noch nie."

„Was? Was war noch nie so stark?" fragte Harry besorgt. Über die Aufregung um Tom, hatte er erst einmal vergessen was da eben in der Versammlungshalle geschehen ist.

„Harry... Komm mit ich sage es Dir. ...Tschhhhhhhh... Aber nicht hier." Schwer schnaufend stand Voldemort wieder auf.

Tom ging mit Harry in seine Privaträume.

„Kannst du mir jetzt sagen was los ist?" platzte es aus Harry heraus.

„Ja. Hast du dein Medallion umhängen?"

„Schon, wieso?"

„Komm, setz´ dich hin." sagte Voldemort, und nahm auf einem der Sessel platz.

Gespannt vor Neugier setzte sich Harry und sah Tom an.

„Was ist jetzt mit dem Anhänger?"

Immer noch unter schmerzen begann Voldemort zu erzählen.

„Nun, darin ist ein Teil meiner Seele eingeschlossen. Es ist ein Horkrux. Ich hatte einen Fluch darauf gelegt und es versteckt. Für dich, habe ich es wieder geholt und tragbar gemacht. Es ist eines von 6 Artefakten, die ich zu Horkruxen gemacht habe. Mein Problem ist, dass meine dunkle Seite die Horkruxe braucht um stark zu sein. Wie du weist kämpfen im Prinzip zwei Seiten um mich. Daher die Schmerzen. Bisher waren es nur Schwächeanfälle und nur geringe Schmerzen. So stark wie eben, ist mir neu. Aus dem Buch wissen Wir, das ich wegen der Horkruxe etwas überprüfen musste. Ich kann zwar alle Teile meiner Seele wieder zusammenfügen, aber ich brauche einen Träger. Jemanden,der meine Seele verwahrt, bis ich sie wieder aufnehmen kann. Noch kann ich es nicht. Die Macht, die mich zu Voldemort macht ist noch zu würde alles bekämpfen und abstoßen ehe es zu einer Vereinigung kommen würde."

„Ein.. Teil... deiner... Seele?" stammelte Harry. Ungläubig sah er Tom an. „Du schenkst mir einen Teil deiner Seele...und... und hinterher erklärst du mich zu deinem Erben?...Ich fass´ es nicht." Um seine angespannten Nerven zu beruhigen strich Harry mit den Händen immer zu über Arme, Haare und Gesicht und auf dem Stuhl, auf dem er saß, ruckelte er hin-und-her.

So langsam sackten all die Dinge und Informationen die er erhalten hatte. All das, war ganz schön viel für Harry. Er war überwältigt. Nicht in dieser schockschweren Art wie eben bei der Versammlung. Irgendwie...besser – Trotzdem schwerverdaulich.

„Dass.. geht.. alles so schnell." Harry nahm den Kopf in die Hände. Er atmete tief durch und versuchte bei all dem Wirrwarr in seinem Kopf, wieder einen klaren Gedanken zu fassen. „

Als er sich wieder einigermaßen gefasst hatte fragte er: „Aber heißt das jetzt, das du die Horkruxe zerstören willst und deine Seelenstücke alle in das Medaillon sollen - und ich soll sie dann tragen?" sagte Harry durch seine Hände.

Tom schwieg für einen Moment. Er konnte es noch nicht laut aussprechen, das er Voldemort aufgeben wollte. Voldemort war viel zu lange das wichtigste in seinem Leben gewesen und er hatte ihn stark gemacht. Nun sah er den jungen Mann, vor sich sitzen, den er so lange und so oft töten wollte, der aber nun nicht mehr sein Feind war.

Dieser Junge, war jetzt wichtiger geworden als Voldemort.

„Mir...mir ist erst, als ich entschieden hatte, dir das Medaillon zu geben, klar geworden, das nur Du...auf meine Seele acht geben kannst. Darum brauche ich dich Harry."

Die beiden wurden aus ihrem Gespräch gerissen, als es plötzlich an der Tür klopfte.

Ohne eine Antwort abzuwarten schwang die Tür auf und Snape trat ein gefolgt von Fenrir der noch immer Lucius am Kragen hatte und ihn hinter sich her zerrte.

„Lass mich jetzt endlich los, du Flohbeutel."* rief Malfoy Sr. entrüstet aus.

Knurrend ließ Fenrir von ihm ab.

„Verzeiht, Mein Lord." sagte Severus in seiner üblichen, respektvollen Weise; sah dabei aber die zwei neben ihm, mit scharfem Blick an.

„Was ist passiert? War es wieder ein Anfall?"

„AHRRRGGG! Severus! Musst du das immer machen?!" Fauchte Voldemort den Tränkemeister an und fuhr aus seinem Sessel. Kaum war er aufgestanden hielt er sich den Kopf und verzog das Gesicht vor Schmerz. „Das erinnert mich jedes Mal daran, warum ich dich nicht zu meiner rechten Hand mache. Du weißt einfach zu viel." presste er hervor.

„Aber... Aber.. wenn Du so sehr leidest bleibt Dir doch nichts anderes übrig als die Horkruxe zu zerstören." gab Harry aufgeregt hinzu. Er war auch von seinem Sessel aufgesprungen und hatte sich direkt neben Voldemort gestellt.

„Mein Lord, was meint er damit?" fragte Lucius verwirrt.

„Er meint damit, mein werter Lucius, ich mich entscheiden muss." stellte Voldemort, ganz ruhig, fest.

Lucius musste sich im Zaum halten um nicht wütend zu schnauben. Er wusste zwar davon das sein Meister Horkruxe kreiert hatte, was an sich ein großes magisches Werk darstellte, aber warum mussten sie zerstört werden?

Jetzt mischte sich auch Fenrir ein. „Mein Lord, ich würde auf den Jungen hören. Er hat Recht."

°Komm schon. Ich helfe Dir. Ich werde die Teile deiner Seele tragen.°

°Also gut.° Voldemort sah resigniert in Harrys Augen. °So sei es.° Er nickte ihm zu.

„Wir werden gehen. Jetzt gleich. Wir machen uns auf, einen der Horkruxe zu zerstören." verkündete Voldemort wieder laut.

„Wieso nur eines? „ fragte Harry erstaunt.

„Weil es nicht anders geht." bekam er als Antwort. „Kommt. Du und Fenrir, ihr kommt mit Mir. Severus, du kümmerst dich um Dumbledore. Da Harry morgen wieder in die Schule kommen soll muss er entschuldigt werden." Mit einem *wisch* seines Zauberstabes erschien ein Stück Pergament und eine Feder die in der Luft, eilig etwas auf den Zettel kritzelte.

„Lucius, du wirst dich um die Todesser kümmern. Alle die noch nicht erfahren haben was ich heute verkündet habe, sollen umgehen informiert werden. Und Wir müssen einen neuen Großeinsatz vorbereiten. Jeder der keine Dringende Aufgabe hat, wird sich freiwillig melden. Ich hoffe, das mir keine Unannehmlichkeiten zu Ohren kommen."

Als Harry mit Voldemort und Fenrir die Räume verließ, konnte er wahrnehmen, das Voldemorts Gedanken rasend schnell waren. Er hatte einen Plan. Ein Gefühl von Unsicherheit konnte er auch spüren; das war es wohl, was ihn daran hinderte mehr als einen Horkrux zu zerstören.

Die zurückgebliebenen, Snape und Malfoy, musterten sich kurz gegenseitig. „Severus," sprach Lucius den Lehrer an „ Was geht hier vor sich?"

Ohne sein blondes Gegenüber weiter anzusehen sagte er „Ich bin nicht sicher. Aber ich denke, unser Lord ist auf dem Weg den Krieg zu beenden. Vor allem für Sich. Fragt sich nur wie viel Zeit er sich dafür lässt."

„Langsam reicht es mir. Muss hier wirklich jeder in Räzeln sprechen?! Ich habe wirklich noch anderes zu tun als mich um Dinge zu kümmern die wirklich nichts mit meinen eigentlichen Aufgaben zu tun hat." fauchte Lucius. „So, hättest du jetzt die Güte, mir zu sagen was da vor sich geht."

„Weist du Lucius, eigentlich habe ich nicht die Güte..." sagte Severus und drehte sich von dem Blonden weg.

Während er das Pergament, das Voldemort ihm gegeben hatte las sagte er:"..Aber ich werde dir einen groben Abriss geben. Seine Lordschaft leidet schwer unter einem Zustand, der Ihn seit seiner Auferstehung befallen hat. Um dem Abhilfe zu verschaffen muss er seine Horkruxe zerstören. Darum braucht er die Hilfe von Potter und Greyback. Problematisch ist die ganze Sache deshalb, weil er sich dadurch dafür entscheiden muss wie lange er noch der Dunkle Lord sein kann. Wenn du mich jetzt entschuldigen wirst. Du musst noch einer wichtigen Aufgabe nachgehen." Damit drehte sich Snape dem Kamin zu, warf eine Hand Flohpulver ins extra entzündete Feuer, rief „Spinners End" und verschwand in den grünen Flammen.

`Das darf doch nicht wahr sein. Er macht es auch so...das ist etwas was mich, auch an seiner Lordschaft nervt.´ dachte Lucius verärgert und verließ seinerseits den Raum.

Harry folgte Fenrir und Voldemort aus dem Haus. Es war kalrt ud frischer Schnee lag auf jedem Zentimeter Fläche, außerhalb des Hauses.

Als sie die letzte Barriere überschritten hatten, führte Voldemort seine Begleiter einen alten Weg hinauf. Über diesen kaum mehr benutzten Pfad gingen sie in das Dorf. Hier, ungeschützt von den Bäumen, die das Haus zu fast 3 Seiten umgaben, schnitt eiskalter Wind Harry ins Gesicht. Er hatte das Gefühl das er der einzige war der zu frieren schien. Dass, obwohl er daran gedacht hatte seine Winterklamotten anzuziehen.

Schweigend liefen sie den Weg entlang. Nach einer Weile sah Harry sah das sie wohl am Rand des Dorfes angekommen waren. Es fiel ihm schwer etwas zu erkennen, hier war es zu dunkel. Was er aber erkennen konnte war eine kleines, wohl schon ziemlich heruntergekommenes Haus, auf das Fenrir und Voldemort schon zuliefen. Schnell machte sich Harry hinterher. Ein paar Schritte vor der Eingangstür hielten sie an wobei Harry beinah in Fenrir hineinlief. Voldemort schaute zum Haus auf und wirkte auf einmal abwesend.

„In diesem Haus lebte meine Mutter. Zusammen mit meinem Onkel und Großvater. Hier habe ich meinen zweiten Horkrux versteckt."

Harry schaute auf das baufällige Gebäude vor ihm.

´ Es fehlt nicht mehr viel dass dieser Kasten kaum mehr ist als eine Ruine´ dachte er.

`Ich kann mir nicht vorstellen, das Tom´s Mutter hier eine besonders schöne Kindheit erlebt hat. Selbst als das Haus früher mal bessere Tage gesehen hat. Obwohl, hat es das jemals? ´

„Harry.."

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er gerufen wurde.

„ Harry, jetzt kommt es auf dich an. Ich muss einen Zauber auf dem Medallion platzieren, der dafür sorgt, das meine Seele aus dem Horkrux ihren Weg direkt hier hin findet."

Harry hatte inzwischen das Medallion aus seinem Mantel gezogen und abgenommen. Gespannt hielt er es Voldemort hin.

„Ich brauche nicht nur das Medallion. Damit der Zauber funktioniert brauche ich dein Blut. Da dieses Medallion ein Familienerbstück ist, genauso wie der Horkrux in dem Haus da, muss es dich als Verwanden anerkennen. Gib mir deine Hand..." sagte Voldemort nahm Harrys Hand, in dem er das Medallion hielt, und hielt seinen Zauberstab direkt an den Daumen des Jungen. Harry spürte einen stechenden Schmerz am Daumen und gleich danach quoll ein hellroter Tropfen Blut aus seinem Daumen. Sofort danach machte Voldemort das gleiche an seinem Daumen. Den drückte er gleich auf die Mitte des Medallions und Harry deutete er an es ihm gleich zu tun. Kaum war das getan, nahm Voldemort Harry das Medallion ab und hängte es Harry wieder um.

„Das war Teil eins. Teil zwei kommt jetzt." Wieder nahm Voldemort Harrys Hand hoch und „pickste" in seine Finger. Auch bei sich selbst tat er das gleiche und legte nun die Blutenden Finger auf einander, so dass sich das Blut mischen konnte.

Harry konnte ein warmes Gefühl spüren, dass sich von seiner Hand in den Rest seines Körpers ausbreitete.

Trotzdem sah er Tom fragend an. „Keine Sorge. Es stimmt zwar das dein Blut in mir ist, aber meines ist nicht in Dir. Mit diesem Zauber habe ich dich zu einem direkten Blutsverwandten gemacht."

Die liebevolle Art mit der Tom jetzt zu Harry gesprochen hat und sein Gesichtsausdruck so viel Zuneigung zeigte, entzündete ein unglaublich behagliches Gefühl in Harrys Bauch ,was sich mit der Wärme mischte die sich von seiner Hand her ausgebreitet hatte.

Plötzlich fing das Medallion an zu leuchten und für einen Moment erschienen grüne und rote Funken an dem Medallion.

„Vollbracht." sagte Tom.

Jetzt wandte er sich an Fenrir, der einen Anstandsabstand gehalten hatte.

„Fenrir, wir zwei müssen in das Haus."

„Und was mache ich?" fragte Harry dazwischen.

„Du, bleibst hier. Da drin ist es zu gefährlich für dich." - Klipp und Klar!

Ohne weiter Worte winkte Voldemort den Werwolf an seine Seite und beide betraten das Haus.

Zuerst blieb es Still und Harry stand im Dunkeln und wartete. Die kleine Lichtkugel die Fenrir ihm zurückgelassen hatte, genügte kaum um mehr als einen halben Meter um ihn zu beleuchten.

Harry dachte schon er würde hier dumm rumstehen bis die zwei wieder herauskämen … da wurde er von einem gewaltigen Energieschub von den Füßen gerissen.

Überwältigt von der schieren Kraft die in dem einen Seelenstück steckte, verlor Harry die Besinnung.

Ein lautes donnern folgte und eine grauschwarze Rauchwolke schoss aus der Vordertür heraus. Ein lautstark hustender Fenrir stürmte aus dem Haus heraus und hielt sich den Arm vor den Mund. Mit erhabenen Schritten kam Voldemort hinter ihm her. Doch kaum das er Harry am Boden liegen sah, fiel seine noble Haltung von ihm ab.

Eilig ging er auf den Jungen zu und ließ sofort seinen Zauberstab über ihn gleiten und ihn zu untersuchen.

´Was ein Glück. Alles in Ordnung! Er ist nur Ohnmächtig.´ Tom schaute auf uns sah sich nach Fenrir um. „Fenrir, wie steht es um Dich?"

„Nur ein bisschen verraucht. Sonnst nichts." sagte Fenrir nach zwei herzhaften Hustern.

„Was ist mit dem Welpen?"

„Harry geht es gut. Wahrscheinlich war es einfach zu viel für ihn, als dieser Teil meiner Seele in sein Medallion geschlüpft ist."

Ein paar Minuten später erwachte Harry von ganz allein.

„Was.. ist passiert? Ist es geschafft?" fragte Harry kaum das er die Augen aufgeschlagen hatte. „Ja," antwortete Voldemort sanft. „Es ist geschafft,dieser Horkrux ist zerstört."

Gerade wollte sich Harry aufrappeln, da stoppte er mitten in Bewegung als ein lautes Tösen zu hören war. Mit einem gewaltigen krachen begann erst ein langsames bröckeln, dann stürzte, Stück für Stück das Haus in sich zusammen. Nichts von dem Haus blieb an seinem Platz, geschweige denn, heil. Nur Trümmer waren zurückgeblieben.

Mit staunen betrachteten die drei die Reste des Hauses.

Das war es also, damit war das Haus der Gaunts Geschichte.

Voldemort starrte noch kurz darauf, während der Staub sich langsam legte. Dann nahm er den Arm von Harry, der wieder neben ihm stand, hoch. In die freie Hand, die er jetzt auf Brusthöhe gehoben hatte, legte er den Ring und schloss Harry Finger darum.

„Damit mache ich es offiziell. Du wirst niemals ein Dunkles Mal erhalten. Dieser Ring wird dich jedem gegenüber als meinen Sohn ausweisen. Das Medallion ist eine private Sache, nur zwischen uns. Aber der Ring wird ein Sichtbares Zeichen sein."

Bei diesen Worten sah ihn Harry mit Tellergroßen Augen.

„Ich..Ich.. äh.. ich glaube mich wirft´s gleich wieder um..."

°Schon gut. Du brauchst nichts zu sagen. Ich weiß Bescheid.° hörte Harry die angenehm - ruhige Stimme in seinem Kopf.

„Am besten, Wir gehen jetzt nach Hause." sagte Voldemort laut.

Noch ehe sie losliefen fragte Harry „Und...wann machen wir uns auf den Weg um die anderen Horkruxe zu zerstören?"

„Nicht allzu bald. Ich kann es mir nicht leisten die Horkruxe auf einmal zu zerstören."

Harry sah Tom wütend an. Er konnte nicht verstehen warum er nicht auch noch die anderen Horkruxe auf der Stelle zerstörte.

„Was soll das denn? Wenn Wir es jetzt hinter uns bringen, dann ist es geschafft!"

„Es geht aber nicht. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt. Ich kann es noch nicht."

„Dann sag mir verdammt noch mal, warum nicht!"

„Das ist meine Angelegenheit. Darin hast du dich nicht einzumischen. Außerdem rate ich Dir nicht mehr in diesem Ton mit mir zu reden." gab Voldemort ärgerlich zurück.

„Ach, habe ich nicht?! Was?" schnauzte Harry, drehte sich um und ging mit langen, schnellen Schritten davon. Über die Schulter hinweg rief er noch:" Nur gut das die Schule wieder angefangen hat. Dann kannst du dich um deine Sachen kümmern. Auf meine Hilfe kannst du da ja getrost verzichten." Wutschnaubend verschwand Harry in der Dunkelheit.

* Hier musste ich Lucius und vorher auch Voldie ein bisschen mehr OOC machen, sonnst hätte es nicht funktioniert. Eigentlich haben gerade die zwei(und auch Sev) ja nicht diese Ausdrucksweise*gg*

Sodele, das Kapitel ist auch geschafft. Ich hoffe ihr hattet wieder euren Spaß.Ich bin gespannt was ihr zu dem Kapitel zu sagen habt. Mal sehen was als nächstes passiert.

Also dann, bis zum nächsten Mal,bleibt mir gewogen;

LG Euer Phil