(Disclaimer etc. siehe Kapitel 1. )

teddy rette mich! Allandra ist gemein zu mir, wäääh... -rennt weg und kuschelt mit plot bunny-

Coco: Danke für die (harmlose) review, ich weiß es zu schätzen... -g-

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Kapitel 2 - Hoffnung und Zweifel

"Und ich sage, es muss sein!" Der sprechende Hut war außer sich. "Es ist eine Tradition, die von den Gründern begonnen wurde. Und du bist nicht befugt, sie einfach so zu unterbrechen!"

Dumbledore sah ihn verärgert an. "Schön und gut, ein Quereinsteiger muss neu sortiert werden, selbst wenn er zuvor schon einmal in der Schule war. Er könnte sich in der Zwischenzeit so sehr verändert haben, dass er nicht mehr in sein altes Haus passt. Ich sehe das ja auch alles ein. Aber in Harrys Fall kann man doch kaum sagen, dass er sich viel verändert hat - immerhin hat er keinerlei Erinnerung an die letzten vier Jahre! Soviel er weiß, ist er noch genau derselbe Junge wie in seinem letzten Schuljahr. Ich will nicht, dass er sich zu viele Gedanken über diese vier Jahre macht."

Der Hut schnaubte verächtlich, seine Krempe flatterte. "Ich finde es ohnehin empörend, dass du dem Jungen einfach so das Gedächtnis gelöscht hast. Nach allem, was du erzählt hast, hat er scheinbar die alte Kraft Merlins wiederentdeckt. Zauberstablose, wilde Magie! Sie gehorchte ihm! Und ihr habt das einfach so zerstört, nur weil ihr glaubt, Voldemort hatte ihn unter seiner Kontrolle?"

Ein Mensch hätte jetzt vermutlich ungläubig den Kopf geschüttelt. Der magische Hut dagegen wackelte scharf mit seiner Hutspitze, sodass er beinahe von dem Regalbrett fiel, auf dem er den Großteil jedes Schuljahres verbrachte.

Dumbledore setzte zu einer Erwiderung an, als es an der Türe klopfte.

"Komm herein", rief der Schulleiter müde.

Die Türe des Büros öffnete sich und herein trat Mad-eye Moody.

"Guten Abend, Albus. Wie ich sehe, bist du mit Vorbereitungen für das neue Schuljahr beschäftigt?" Er warf einen belustigten Blick auf den Stapel Pergamente, der den Schreibtisch des Schulleiters bedeckte.

"Ach, wenn das alles wäre", seufzte Dumbledore. "Setz dich doch, Alastor. Tee?"

Der Minister für Zauberei lehnte höflich ab. Dumbledore beschwor für sich selbst ein Tässchen Earl Grey und ließ sich dann in seinem Sessel nieder.

"Nein, die Schularbeit ist derzeit meine geringste Sorge. Ich versuche noch immer erfolglos, Voldemorts Versteck zu orten." Er deutete auf die verstreuten Pergamente auf der Tischplatte zwischen ihnen. "Das sind alles Karten von Großbritannien. Und Ortungssprüche. Ich habe einen Großteil der letzten Monate damit verbracht, zusammen mit Mme Pince die Bibliothek nach Sprüchen, Tränken und schwarzen Flüchen zu durchforsten und einen nach dem anderen auszuprobieren. Ohne Erfolg. Wo auch immer Voldemort sich versteckt hält, es ist besser gesichert als Hogwarts selbst! Ich war sogar verzweifelt genug, Sibyll Trelawney um Rat zu fragen... Doch alles, was ich bekam, war eine kryptische Prophezeiung, dass ich nur finden würde, wenn ich wüsste, was ich suche. Hilfreich wie immer", schloss er mit einem für ihn untypischen Sarkasmus.

Es war unübersehbar, dass die fruchtlose Suche ihn allmählich auslaugte.

Moody runzelte die Stirn. "Wenn wir Potter nicht obliviated hätten, könnte er uns vielleicht sagen, wo wir suchen müssen. Immerhin war er ja eine Woche in Schloss Slytherin gefangen- vorher wussten wir nicht einmal, dass es ein solches Schloss gibt! Snape hat uns auch nie davon erzählt..."

Dumbledore unterbrach ihn. "Severus trifft keine Schuld. Ein Geheimniszauber machte es ihm unmöglich, diese Informationen mit uns zu teilen. Er muss sehr gelitten haben in den letzten vier Jahren, denn ich gehe davon aus, dass er auch von Harrys Entführung wusste und uns nichts davon sagen konnte. Leider hat sein Schweigen dazu geführt, dass der Orden in seiner Gesamtheit- mich ausgenommen- ihm nicht mehr vertraut und er bis auf weiteres von sämtlichen Treffen ausgeschlossen ist." Er seufzte wieder.

Moody musterte den alten Zauberer scharf. Dumbledore sah nicht gut aus. Die vier Jahre seit Potters Verschwinden hatten ihn vor seiner Zeit altern lassen, sodass er jetzt gebeugt ging und Falten hatte wie irgendein Muggel seines Alters.

"Alastor, ich hoffe, ich habe das Richtige getan. Harry würde mir nicht verzeihen, wenn er davon erführe. Ich habe ihm vier Jahre seines Lebens geraubt, plus das Wissen um die Kraft, die es ihm endlich ermöglicht hätte, Voldemort zu besiegen. Doch es war notwendig!"

Er sah Moody an, als bitte er ihn um eine Absolution.

"Wir konnten keinen Confundus, Imperius oder anderen Kontrollzauber entdecken", stimmte der Minister widerwillig zu. "Wie auch immer Voldemort den Jungen verwirrt haben mag, wir konnten nichts dagegen tun. Da es in jedem der vier Jahre seit Potters Verschwinden geschehen sein könnte, hatten wir keine andere Wahl, als die ganzen vier Jahre für ihn ungeschehen zu machen. Und wir konnten ihn nicht zuvor über Voldemorts Schloss oder seine Pläne befragen, da wir ihn aufgrund seiner Stärke nur im bewusstlosen Zustand mit irgendeinem Spruch erreichen konnten. Also sei beruhigt, Albus", meinte er spöttisch, "du hast nichts falsch gemacht."

Dumbledore verzog das Gesicht. Er fühlte sich ertappt. Wann nur war er so unsicher geworden, dass er wie ein kleines Kind die Zustimmung eines anderen Zauberers suchte - eines jüngeren Zauberers, noch dazu? Er fühlte jedes seiner einhundertdreiundzwanzig Jahre schwer auf seinen Schultern lasten. Vielleicht wurde es bald Zeit, die Schulleitung und den Vorstand des Ordens jemand anderem zu übertragen. Er hielt das nicht mehr lange durch.

Fawkes schien zu bemerken, dass Dumbledore sich quälte, denn er trillerte sanft und flog herbei, um sich auf der Schulter seines Zauberers nieder zu lassen und seinen Kopf sanft an der Wange des Alten zu reiben.

"Vielleicht wird ja alles besser, wenn Voldemort erst besiegt ist?"

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So, das nächste Kapitel kommt aber erst wieder nächstes Wochenende, egal wie sehr ihr mir droht. Ich habe mit Bitterschokolade gekauft und bin bereit, den Kampf aufzunehmen! -funkel-