Der Schluckauf (lat. singultus Schluchzen, Schlucken) ist eine reflektorische Einatmungsbewegung (Kontraktion) des Zwerchfells, wobei die Einatmung durch plötzlichen Stimmritzenverschluss unterbrochen wird. Dadurch entsteht ein hörbares Geräusch. Schluckauf Part 3

Draco stieß ein frustriertes Stöhnen zwischen seinen Zähnen hervor. „Also nicht besser", murmelte er. „Das habe ich mir schon fast gedacht."

Jetzt erst sah Harry ihn seit langer Zeit wieder an. Er hatte versucht den blonden Jungen nicht unbedingt beim Eisessen zu beobachten, der hätte es bestimmt nicht gewollt, wenn man ihm beim Essen zusah. „Ja und?", fragte er. „Was machen wir jetzt?"

Er stand auf. „Zuerst einmal verschwinden wir hier aus der Küche", sagte Draco und legte die Eisschalen in die Spüle. „Dann besorgen wir dir ein neues T-Shirt. Den Hauselfen mag es gefallen haben, aber McGonagall kriegt 'nen Anfall und quittiert ihren Job, wenn sie dich sieht", sagte er mit einem Schmunzeln. „Und das wollen wir doch nicht."

Langsam sah Harry an sich herunter. Tatsächlich! Er hatte kein T-Shirt an. Das war ihm gar nicht aufgefallen. Mit einem Mal fühlte er sich richtig nackt. Dieser verdammte Malfoy! Wieso schaffte er es immer wieder, ihn so bloßzustellen... und dieses Mal meinte er es wörtlich.

Harry hatte sich -mental- strickt dagegen geweigert, ihn „Draco" zu nennen. Nicht mal in seinen Gedanken. Er versuchte eine derartige Namens- und Charakteränderung erst gar nicht in Frage kommen zu lassen. Aber je öfter er über ihn als „Malfoy" nachdachte, um so öfter rutschte ihm „Draco" heraus. Entweder hatte er einfach nicht die Ausdauer es sich wieder abzugewöhnen, oder sein Inneres weigerte sich dagegen.

„Nein", sagte er schließlich und folgte Draco aus der Küche, nachdem sich dieser von Ally verabschiedet hatte. „Das wollen wir nicht."

„Siehst du", sagte Draco und klopfte ihm auf die Schulter, worauf ein weiterer Hickser folgte. Genervt stöhnte er auf. „Hier was wir also machen werden: Du gehst in deinen Schlafzimmer, holst dir ein T-Shirt, schreibst Granger und Weasley, dass du noch länger lernst, ich weiß nämlich genau, dass sie dich sonst suchen werden, das wäre typisch für diese zwei Nullen, Autsch! Potter! Wenn du mir noch einmal einen Rempler geben solltest, dann-"

„Hör auf –hicks- meine Freunde zu beleidigen!", sagte Harry und starrte ihn mit verschränkten Armen an. „Ich sage ja auch ni-hicks-nicht, dass Crabbe und Goyle, deine zwei -hicks- Gorillas, mit einer Erdnuss im Kopf gesegnet sind, obwohl es -hicks- durchaus der Wahrheit entspricht."

Draco unterdrückte ein Grinsen. „Du hast deinen Standpunkt klargemacht", sagte er und ging weiter in Richtung Große Halle. „Hol dir ein T-Shirt, schreib einen Zettel und komm dann einfach zur großen Treppe, die zum Astronomieturm hinaufführt."

Harry blieb stehen. „Warum?", fragte er geschockt. Der Astronomieturm hatte einen ziemlich schlechten Ruf, dass nur Liebespaare sich dort aufhielten. Dort konnten sie in Ruhe—

„Dort sind wir ungestört", sagte Draco verschwörerisch und wackelte vielsagend mit seinen Augenbrauen.

Das meinte Draco doch nicht etwa ernst... Harry lief ein Schaudern über den Rücken und er verzog sein Gesicht. Das konnte Draco gar nicht ernst meinen, oder?

„Wie meinst du das?", wollte Harry wissen. Er wollte lieber auf Nummer sicher gehen, denn von Draco Malfoy war ihm schon einiges zu Ohren gekommen. Nächtliche Orgien am See, Nacktschwimmen im Winter, Bungeejumping von Nordturm, Schlittschuhlaufen und diese Gerüchte, seine angeblichen Affären.

Mit wem Malfoy schon alles etwas gehabt haben sollte, für Harry waren diese Sachen einfach so irrwitzig, dass es ihm wirklich schwer viel auch nur eines davon zu glauben.

Mit Pansy Parkinson, die diese Gerüchte durch ihr Verhalten Malfoy gegenüber nicht unbedingt zum Schweigen brachte.

Mit Seamus Finnigan, den man zu keinem Geständnis bringen konnte, weder positiv, noch negativ. Er sagte einfach nichts.

Mit Charlie Weasley, dem diesjährigen Verteidigung gegen die dunklen Künste Lehrer. Ron dementierte es zwar, aber immer wenn Harry Draco erwischte, wie dieser gedankenverloren in Richtung Charlie sah, schlichen sich leise Zweifel in seine Gedanken.

Mit Krumm, der ihm in den letzten Weihnachtsferien einen Besuch abstattete und Ron beinahe zur Weißglut trieb, weil dieser auch versuchte mit Hermine anzubändeln.

Und nicht zuletzt die unglaubliche Geschichte, dass Malfoy etwas mit Vain dem Bassisten der Band „The Weird Sisters" hatte. Aber Harry konnte sich nicht vorstellen, dass Malfoy selbst dieses Gerücht glaubte. Es war einfach zu abgedreht.

„Harry? – Bodenkontrolle an Harry Potter. Erde an Harry", rief Draco und fuchtelte mit seiner Hand vor Harrys Nase herum. „Kannst du mich hören?"

Harry kehrte blinzelnd wieder in die Realität zurück. „Oh", sagte er langsam. „Entschuldige"

Draco sah ihn verwirrt an, nickte aber. „Du bist entschuldigt. Nur wenn du in Zukunft weggehen solltest, nimm doch bitte deinen Körper mit."

Das brachte Harry unfreiwillig zum Grinsen.

„Dann sehen wir uns nachher", verkündete Draco. Er warf noch einen letzten Blick auf den hicksenden Harry und verschwand um die Ecke. „Und sei pünktlich!", konnte man es noch in dem Gang hallen hören.

Nun, dachte Draco, als er die Türe zum Astronomieturm aufschloss, immerhin war er aufgetaucht, wenn auch ein bisschen später, als ausgemacht gewesen war. „Warum bist du eigentlich schon wieder zu spät gekommen?", wollte er wissen. „Und sag jetzt nicht wieder, dass du Schluckauf hast, das weiß ich nämlich und hat schon beim ersten Mal als Ausrede nicht gezogen"

Er schluckte das Hicksen hinunter und verschluckte sich dabei. „Ich hatte noch etwas aufzuräumen", versuchte er zu lügen, doch als Draco ihn mit einem ungläubigen Blick strafte, räusperte er sich hastig. „Fein, okay –hicks- der Brief an Ron und Hermine ist etwas länger –hicks- geworden, als ich gedacht hatte, –hicks- zufrieden?"

„Das nicht unbedingt", sagte Draco und machte die Tür hinter ihnen zu, nachdem Harry zögerlich über die Schwelle getreten ist. „Aber ich denke, dass ich gegen diese gegenseitige Abhängigkeit nicht wirklich etwas machen kann, oder?"

„Nein", stimmte Harry ihm mit einem verdutzten Gesichtsausdruck zu. „Nicht wirklich"

Er schmunzelte, als er die Türe abschloss. „Das dachte ich mir." Er verstaute den Schlüssel wieder in seiner Hosentasche und trat in den großen, kreisrunden Raum. Draco breitete seine Arme aus, wie ein Zirkusdirektor, der versucht einen Löwen dazu zu bewegen, durch den gefährlichen Feuerreifen zu springen. „Aber jetzt komm, komm, wir wollen anfangen."

Harry warf kurzen Blick aus den Augenwinkeln auf die abgeschlossene Türe, ehe er von Draco in die Mitte des Raumes und die Mitte des großen ornamentalen Mosaikkreises gezogen wurde. „Womit denn?"

Draco ließ kurz seine Hand los. „Mit dem Trinken", antwortete er und schob den Vorhang am Fenster vorbei, wo er drei Flaschen Feuerwhisky hervorholte. „Ich hoffe du hast heute schon etwas gegessen."

Harry überlegte. „Ja, warum?", fragte er leicht verwirrt.

„Wirklich." Draco blickte skeptisch zu ihm „Was denn?"

„Eine Scheibe –hicks- Weißbrot und etwas Erdbeereis."

Ein überdurchschnittlich großes Grinsen erschien auf Dracos Gesicht. „Dann ist ja gut", sagte er lächelnd. Er packte Harrys Hand und drückte ihn auf die Kissen, die am Fenster aufgebaut waren. Es ähnelte einer großen Liegewiese.

Harry ließ sich zurückfallen und atmete auf. Es war wirklich eigenartig und auf monströse Weise beunruhigend, was Draco alles machte, um den Schluckauf loszuwerden. Er selbst bemerkte das Hicksen schon beinahe nicht mehr.

Draco holte sich eine Flasche und zwei Gläser, in die er rasch den dunkelbraunen, etwas zähflüssigen Feuerwhiskey kippte und eines der Gläser Harry gab. „Hier. Trink das", ordnete er an. „Und stell um Himmels Willen keine Fragen."

Harry starrte das Glas an. „Warum?"

Es folgte ein langes und ausgiebiges Zähneknirschen von Draco. „Hörst du mir eigentlich zu, wenn ich etwas sage, oder geht das zum einen Ohr rein, dreht dort einen Looping und kommt beim anderen Ohr wieder raus?!"

Er kaute auf seiner Unterlippe herum, antwortete jedoch nichts.

Stumm schüttelte Draco seinen Kopf. Er erhob sein Glas, um Anzustoßen und wies Harry mit einem strengen Blick an das Gleiche zu tun. „Auf mich."

„Auf dich?"

„Ja, auf mich und meine Fähigkeiten den Schluckauf zu vernichten."

„Kurz und knackig", murmelte Harry. Sie stießen an und mit einem angewiderten Gesichtsausdruck sah er zuerst Draco zu, wie er sein Glas leerte, ehe er – nachdem Draco ihm erneut einen strengen Blick zuwarf – sein eigenes Glas austrank.

Wie Feuer brannte sich der Whiskey die Kehle hinunter und verteilte sich innerhalb weniger Sekunden in seinem ganzen Körper, er spürte es sogar noch in den Fingerspitzen.

„Whoa", brachte Harry gerade noch heraus, als ihn ein Husten überrollte.

Draco atmete tief durch. „Was für ein Feuer", sagte er tonlos. Dann schenkte er sich selbst und Harry wieder ein. „Hoffentlich geht es heute nicht aus."

„Ja", erwiderte Harry. „Hicks- Hoffentlich."

Selbst nach einer halben Stunde wollte das Feuer nicht ausgehen und langsam bekam Harry Probleme sich auf das Trinken zu konzentrieren. Er hatte ja schon seine Schwierigkeiten sich auf das Hicksen zu konzentrieren, dachte er sich und auf seiner Stirn erschienen Denkfalten. Wieso musste er sich auf den Schluckauf konzentrieren, wenn er doch versuchte ihn loszuwerden? Es schüttelte ihn. Er hatte schon eindeutig zu viel getrunken. Er versuchte sich aufzusetzen. Einen Schneidersitz bekam er nach dem zweiten Versuch nicht mehr ganz hin, deswegen rutschte er so weit an Draco hin, dass er sich an ihn anlehnen konnte, um nicht umzufallen.

„Das", fing Harry an und stöhnte. „Das hassu wirklich gut hinbekomm, Draco."

Draco kippte den Inhalt in seinen Mund und stellte das leere Glas neben die beinahe leere Feuerwhiskeyflasche. „Danke", sagte er „Dasiss echt lieb von dir." Er konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. „Echt"

„Lieb", wiederholte Harry und wollte seinen Ohren nicht trauen. „Der Schluchauf is imma noch nich weg." Ein Hicksen verdeutlichte seine Misere. „Was willssu jetzt machen?"

„Ich werde es weitaversuchen", sagte Draco energisch und schubste Harry um. Danach stand er auf und öffnete das Fenster. Ein paar Male atmete er tief durch und schloss es gleich wieder.

„Warum", fragte Harry sauer und schaffte es dieses Mal nicht mehr aus eigener Kraft sich aufzusetzen „Hassu das gemacht?"

„Leg dich hin."

Aus den Augenwinkeln starrte er Draco überrascht an. „Was?"

Draco kniete sich zu ihm hin. „Hab ich nich gesagt, du solls keine Fragen stellen?"

Harry nickte.

„Dann leg dich hin", befahl Draco noch einmal. „Und zwar Pronto." Er schubste Harry um und bewegte dessen Arme und Beine so, dass er ausgestreckt auf dem Rücken lag. Für den Bruchteil einer Sekunde wunderte er sich, warum Harry sich nicht wehrte, aber als er Draco mit einem beinahe schon glückseligen Lächeln ansah, war ihm der Grund schlagartig wieder bewusst geworden.

„Du hass schöne Augen", nuschelte Harry und starrte Draco unverhohlen in die Augen „So komisch –hicks- plaugrau... wie Rauch... –hicks- oder noch besser, wie Nebell." Er seufzte. „Wirklich schön."

Draco unterdrückte ein Stöhnen. „Wenn du dich morgen an alles erinnern kannst, was du heute von dir gibst, wirst du sowohl mich, als auch dich hassen", sagte er und hob eine Augenbraue.

Entsetzt schüttelte Harry seinen Kopf. „Das könnte ich nie", lallte er.

„Mich hassen?"

Er nickte. „Ich hab dich –hicks- nur nicht gern"

„Das beruhigt mich ungemein", sagte Draco tonlos. „Versuch jetzt mal gleichmäßig zu atmen."

Harry lachte.

„Versuch es wenigstens."

Er zog eine Grimasse und glotzte mit großen Augen an die Decke.

Doch das Hicksen ließ nicht nach. Es wurde einfach nicht weniger. Im Gegenteil. Dracos kam es schon fast so vor, als ob es in geringeren Abständen kommen würde. Er stöhnte. „Okay", sagte er mit einem Hauch Resignation in der Stimme. „Einen Versuch war es wert."

Harrys Augenlider wurden immer schwerer.

„Nicht einschlafen", forderte Draco ihn auf, nachdem er sich über Harry gebeugt hatte und seine Backen gezwickt hatte.

Widerwillig öffnete Harry seine Augen „Warum?"

„Hab ich nicht gesagt, keine Fragen?"

„Ups", sagte er. „'Tschuldigung"

„Schon gut", erwiderte Draco. Dann kam ihm auf einmal eine Idee. „Zieh deine Beine an", sagte er und hielt seine Hand mahnend hoch. „Mach es einfach."

Harry zog seine Beine an.

Langsam krabbelte Draco vorbei an den flauschigen Kissen und kniete sich an Harrys Fußende hin, also was früher einmal sein Fußende gewesen und derzeitig sein Hintern war. Er beugte sich ein wenig nach vorne und drückte mit aller Kraft Harrys Beine auf seine Brust.

Verwirrt und ziemlich atemlos versuchte Harry seine etwas konfusen Gedanken zu ordnen. Warum half ihm Draco? Wenn Ron und Hermine ihn so sehen würden, sie würden ohnmächtig werden. Wieso war es so eigenartig, dass Draco beinahe auf ihm drauf lag? Und warum fühlte es sich nicht schlecht, sondern auf eine abstruse Weise gut an? Mit einem Mal wurde es immer schwerer das Hicksen aus seinen Gedanken und die Spannung in seinem Körper zu halten. Er hatte keine Kraft mehr die Beine zusammenzuhalten.

Plötzlich, mit einem lauten „Uff" landete Draco zwischen Harrys Beinen, auf seinem Körper und – Harry hatte es kaum für möglich gehalten – es wurde noch schwerer zu atmen. Wenn er ehrlich war, traute er es sich auch gar nicht mehr.

Zum ersten Mal in seinem Leben wusste Draco nicht, was er sagen sollte. Merlin, das war ihm noch nie passiert, sonst hatte er immer genau die passenden Wort in seinem Sinn, aber in diesem Moment waren anscheinend alle Sinne beschäftigt, sich zu fragen, wie es sich wohl anfühlen würde, Harry zu küssen. Könnte er den Schluckauf spüren? Oder schmecken?

„Was machst du?", flüsterte Harry, als Draco mit seinem Gesicht immer näher kam.

„Halt einfach still", flüsterte Draco zurück und küsste Harry. Es war, als ob alle Sinne auf einmal in Flammen aufgehen würden. Er konnte Harry riechen, fühlen, schmecken. Selbst den Schluckauf meinte er schmecken zu können, einen leicht bittersüßen Geschmack, der sich auf seiner Zunge explosionsartig ausgebreitet hat.

Harrys Hände verirrten sich in Dracos samtweichen Haaren und nach einer gefühlten Ewigkeiten, hörte Draco auf ihn zu küssen und sah ihn atemlos an. „Was ist?", fragte Harry leise. „Was hast du?"

„Nichts", murmelte Draco. „Gar nichts."

Auf einmal begann sich etwas in Harrys Hose zu regen. Verunsichert starrte er an sich hinunter. Seine Hose vibrierte.

Ein unglaublich breites Grinsen breitete sich auf Dracos Gesicht auf „Freut sich da jemand?", fragte er amüsiert.

„Das ist mein Zauberstab."

„Da bin ich mir fast sicher."

Harry versuchte sich aufzusetzen. Er schob Draco so weit von sich herunter, dass dieser zwar immer noch zwischen seinen Beinen saß, aber nicht mehr auf Harry. „Ich hab ihn vorher so verzaubert, dass er sich rührt, wenn jemand in unsere Nähe – warte mal", sagte Harry und horchte in sich hinein. „Der Schluckauf." Er wartete einige Sekunden. „Er ist weg", sagte er.

Überrascht glotzte Draco Harrys Brust an. Es gab kein Hicksen.

Harry lächelte ihn glücklich an. „Wie kann ich dir das nur danken?"

Keck sah er Harry an. „Och", sagte er. „Ich wüsste da schon." Er stockte.

„Draco", fragte Harry beunruhigt. „Was hast du?"

„Bitte nicht", murmelte Draco fassungslos.

Und hickste.

„Na–hicks-hein!", rief er und verzog angewidert sein Gesicht.

„Anscheinend ist der Schluckauf auf dich übergegangen", sagte Harry lachend.

„Das finde ich nicht wi–hicks-tzig!"

Harry lachte. Er bekam schon fast keine Luft mehr, weil er so heftig lachte.

„Gar nicht wi–hicks-tzig!"

Dracos Gesicht brachte Harry nur noch mehr zum Lachen. Tränen liefen ihm herunter.

Er zog einen Schmollmund. „Nicht wi–hicks-tzig", murmelte Draco beleidigt, als Harry vor Lachen nach hinten überkippte und sich kugelte.

Ende!

Winnie schmollt: Das fand ich gar nicht lustig, ihr beiden grummelt Mich da einfach so alleine im Schrank unter der Treppe zu lassen!

Draco grinst: Da hattest du wenigstens mal Zeit für dich…

Harry wirft Draco einen eindeutig zweideutigen Blick zu und zwinkert.

Winnie zutiefst geschockt: Ich würde so etwas nie machen!

Harry nickt wissend: Davon kann man blind werden.

Draco linke Augenbraue hebt: Deswegen trägst du auch eine Brille, nicht wahr Harry?

Harry weiß wieder einmal nicht, worum es geht, stimmt ihm einfach zu

Winnie schüttelt resignierend ihren Kopf: Was würde ich nur ohne euch zwei machen?

Draco überlegt: Ein zufriedenes, glückliches Leben mit deinem Freund führen, wenn du einen hättest?

Winnie stöhnt: Womit habe ich das nur verdient?!
Harry: Jeder bekommt genau das, was er verdient.

Draco: Weise Worte von jemandem, der es nicht besser wissen kann...

Winnie grummelt: Ihr werdet euch wundern, was ich euch noch alles antun kann... Transvestiten, Gelage, Trinksprüche, Zungenküsse murmelt wirres Zeug Sexorgien, Stringtangas, Nippelpiercing, Bungee-jumping...

Draco sieht Harry an und beide schauen verunsichert zu Winnie, die immer noch vor sich hin brabbelt: Winnie?

Mit einem irren Kichern schließt sich Winnie in ihr Zimmer ein und wenige Sekunden später hört man bereits wie der Computer hochfährt.

Harry ängstlich: Winnie?

Draco: Winifred? Was machst du da? Winnie!? WINIFRED!!!

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