Disclaimer: Die Figuren gehören der wundervollen Stephenie Meyer (neidisch bin) , ich leihe sie mir nur aus. Nebenpersonen, wie in diesem Kapitel, der Leukämiejunge, die Assistentin Cindy und die Rezeptionschwester Carolina Montez, entstammen meiner eigenen Fantasie. )
2. Kapitel: Alles okay, Mom?
Bellas Sicht:
Vor mir in der Schlange stand eine Mutter mit drei Kindern, die laut herumquengelten. Soweit ich ihr Durcheinander verstand, wollten sie ihren Vater besuchen, der einen Herzinfarkt gehabt hatte. Links aus dem Aufzug kam gerade eine ältere Frau im Rollstuhl. Hektisch liefen Männer und Frauen in weißen Kitteln umher. Rechts hinten erkannte ich eine Tür auf der Notaufnahme stand, wie war Renee hier hergekommen? Durch diese Tür?
„Ja, bitte?", riss mich die Stimme der netten Schwester aus meinen Gedanken. „Oh hallo!", sagte ich, „ ich würde gerne meine Mutter Renee besuchen. Ich bin Isabella Swan!" Die Schwester blickte auf ihren Computerbildschirm. Dann lächelte sie: „ Dein Vater, Chief Charlie Swan, hat vor 3 Stunden angerufen und dich angekündigt! Ich werde unseren Spezialisten für Schädelverletzungen, komplizierte Brüche, Krebs und vieles anders, Dr. Carlisle Cullen, benachrichtigen, er geht mit dir zu deiner Mutter in die Intensivstation! Warte hier, bitte!", sie deutete auf eine Sitzgruppe neben der Rezeption.
Ich beschloss mir ihren Namen zu merken, da sie so freundlich war. „Miss Carolina Montez" stand auf ihrem Anstecker. Dann setzte ich mich hin und versuchte ruhig zu bleiben. „Schädelverletzungen und komplizierte Brüche", das hörte sich nicht wirklich gut an und ich wusste immer noch nicht, was eigentlich passiert war.
„Dr. Cullen, bitte zur Rezeption, Dr. Cullen, bitte!", ertönte eine Durchsage aus den zahlreich vorhandenen Lautsprechern.
Dr. Cullens (Carlisles) Sicht
„Dr. Cullen, bitte zur Rezeption, Dr. Cullen, bitte!"
Ich lächelte dem kleinen Jungen mit Leukämie, den ich gerade untersucht hatte noch einmal zu. Ein Lächeln, das er nur zu gerne erwiderte. Zu lange hatte er die Sorgenfalten im Gesicht seiner Eltern und Geschwister sehen müssen, doch langsam aber stetig neigte sich sein Leben dem Ende zu. Er wurde immer schwächer, doch lächeln konnte er noch, wie ein Junge, der Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben hat. Seine Eltern hatten ihn schon längst aufgegeben, besuchten ihn noch ein- bis zweimal die Woche, aber mehr auch nicht.
Ich verließ den Raum und trat auf den Flur. „Guten Morgen, Cindy!", begrüßte ich eine der Assistentinnen, worauf diese sofort rot anlief.
Dann machte ich auf den Weg zur Rezeption, schneller als ein normaler Mensch war ich dort. „Dr. Cullen? Da waren Sie aber schnell!", meinte auch Carolina, die Schwester an der Rezeption, „Isabella Swan ist eingetroffen, sie würde gern ihre Mutter besuchen, Renee Swan, der Notfall gestern Nachmittag? Erinnern Sie sich?"
Natürlich erinnerte ich mich, eine Frau mit dunklen Haaren um die 30 Jahre alt, und extrem aufmerksam. Aufmerksamer als andere, sie war von der Kälte meiner Haut zusammengezuckt, als ich ihren Knöchel eingerenkt hatte. Ihr Unfall erschien mir sehr merkwürdig, sie war auf vorgezogener Hochzeitsreise mit ihrem Verlobten Phil, und hier in Chicago, im Hotel aus einem Fenster gestürzt. Renee behauptete eisern, jemand hätte sie gepackt, sie hätte sich losgerissen und wäre durchs Fenster gefallen.
Und dieser Jemand soll schwarzrote Augen gehabt haben.
Mit mehreren Rippenbrüchen, einen Schnitt von der Stirn über den Hals zum Schlüsselbein und einem enormen Blutverlust aus einer Kopfwunde hatte sie noch sehr Glück gehabt, dieser Unfall war kein Zufall.
„Dr. Cullen, alles okay?", Carolina war mein abwesender Gesichtsausdruck aufgefallen, „ dort drüben sitzt sie", sie deutete auf ein dunkelhaariges, schmales und sehr blasses Mädchen. Fast so blass wie … wie WIR.
Ich ging auf das Mädchen, die Jugendliche zu. „Hallo, sind Sie Dr. Cullen? Ich bin Bella Swan, ich glaube Sie behandeln meine Mutter Renee?"
„Guten Tag, Bella. Ja, in der Tat, Renee ist meine Patientin!"
Merkwürdig, normalerweise merken Menschen instinktiv, dass wir gefährlich sind, und Bella schien sich in meiner Gegenwart wohl zufühlen und sie roch so gut. Der Unfall ihrer Mutter war sicher kein Zufall gewesen.
„Du weißt was passiert ist, Bella?" Sie schüttelte den Kopf, ich erzählte ihr, dass ihre Mutter gestolpert sei und welche Verletzungen sie hätte.
Dann gingen wir los in die Intensivstation. Hoffentlich konnten ich un meine Familie unentdeckt bleiben, Renee und ihre Tochter waren nett, aber sie waren so aufmerksam und hilflos.
Doch hier ging für Bella erst alles richtig los...
Das ist das zweite Kapitel.
und bedanken möchte ich mich bei Micaela und Vanessa, die mir Ideen geliefert haben, und mich tatkräftig unterstützt haben. )
hegdl
und danke an EUCH, dass ihr es gelesen habt )
ich warte und hoffe auf reviews, damit ich weiß was ich besser machen kann
Elfe352
