Disclaimer: wie üblich, die personen gehören stephenie meyer, darauf hab ich keine rechte
danke für eure reviews :) ich hab mich sehr darüber gefreut
es hat jetzt ja ewig gedauert, bis ein neues kapitel kam, aber mir ist echt nichts eingefallen, bis mir gestern die grandiose idee kam :)
viel spaß beim lesen und schreibt doch reviews
Eure Elfe352
3.Kapitel: Hass auf den ersten Blick??
Bellas Sicht:
Nachdem ich zögernd aufgestanden war, mit zittrigen Knien, noch blässer als sonst, das erhaschte mein Blick in der verspiegelten Innenwand des Aufzuges, mit dem wir, Dr. Cullen und ich, in den 1.Stock im Ostflügel fuhren.
Dr. Cullen war sehr nett gewesen, aber irgendetwas irritierte mich an ihm.
Das blendende Aussehen? … Ich hatte deutlich gesehen, wie die Krankenschwestern und andere weibliche Personen, ihm unwillkürlich hinterher sahen.
Die unnatürliche Blässe? … Gut, als Arzt kam er wahrscheinlich selten nach draußen.
Diese unvorstellbare Geschmeidigkeit? … Bei näherem Nachdenken auch nicht verwunderlich, nicht jeder konnte so ungeschickt sein wie ich.
Doch im Moment musste mich darauf konzentrieren gleich meine Mom zu sehen, die auf der Intensivstation lag.
Wir gelangten zu einer Tür, die den dahinterliegenden vom Treppenhaus abschirmte. INTENSIVSTATION.
Dort stand es, das Wort von dem soviel Angst, Trauer und Schmerz ausging, in dicken, großen, schwarzen Buchstaben.
„Also, Isabella, dann wollen wir mal." Ich sah den Arzt nur stumm an.
Carlisle Sicht:
Ich ging durch die Tür in die Intensivstation, Isabella folgte mir zögerlich, mit Tränen in den Augen. Woher war sie geflogen gekommen?
„Von welchem Flughafen bist du denn hierher geflogen, Isabella? ... Oh, entschuldigen Sie, dass ich einfach „Du" zu Ihnen gesagt habe, meine Kinder sind im selben Alter und…"
Das Mädchen sah neugierig auf: „Sie haben Kinder, die um die 17 Jahre alt sind? Das hätte ich nicht erwartet, so alt sehen Sie noch gar nicht aus. … Tut mir leid", sie errötete, „ das hätte ich nicht sagen sollen! Aber Sie können ruhig „Du" und „Bella" zu mir sagen"
Ich lächelte: „Danke! Du hast nicht ganz unrecht, die Kinder, meine Frau Esme und ich haben sie nacheinander adoptiert!"
Sie nickte, als ob sie ernsthaft darüber nachdenken würde, welche Gründe dafür infrage kämen.
Ich betrachtete sie nachdenklich. Der Unfall ihrer Mutter erschien mir so rätselhaft, wie nie ein Unfall, dessen Opfer ich zu behandeln hatte, zuvor. Bella Swan hatte dunkle Haare, wunderschöne braune Augen und war leichenblass. Und sowohl ihre Mutter und besonders sie, Bella, hatte eine besondere Art zu denken, sich zu bewegen, Menschen anders zu sehen als der Rest.
„Ich bin aus Seattle gekommen, Dr. Cullen.", sagte Bella leise.
Seattle… der einzige große Flughafen… im Norden der Westküste…
Auf diesem Flughafen würden meine Familie und ich demnächst landen um in unserem Haus in einer Kleinstadt in Oregon eine Zeit lang zu leben.
„Nun, Bella, gehen wir zu deiner Mutter!", ich wies mit der Hand auf den langen weißen Krankenhausflur.
Vor ihrem Zimmer, mit der Nummer 13, auf der weißen Tür, blieben wir stehen. Ich sah wie Bella zusammenzuckte, war sie etwa abergläubisch?
Vorsichtig klopfte ich an die Tür. Ein schwaches „Herein!" ertönte, Isabella und ich traten ein. Ein Hauch von gesundem Rosa überzog Renees Gesicht, als sie ihre Tochter sah. „Bella, Schatz, schön, dass du hier bist! Mir geht es schon besser!"
Bellas Sicht:
Schließlich betraten wir das Zimmer meiner Mutter.
Alles war weiß, schneeweiß.
Und in weiße Decken eingewickelt, lad Renee in einem ebenso weißen Bett. Ihre dunklen Haare bildeten einen starken Kontrast.
Als meine Mom mich entdeckte, lächelte sie, verzog im selben Moment jedoch das Gesicht schmerzerfüllt.
Dr. Cullen erklärte, dass meine Mutter sich einige Rippen gebrochen hätte, und sich auch eine Kopfwunde zugezogen hatte.
„Mom, wie ist das denn passiert? Hat Phil denn nicht…." Ich schrie erschrocken auf, als ich die tiefen Kratzspuren sah, die Renee von der Stirn über den Hals bis zum Schlüsselbein gingen. Es sah aus, als ob eine riesige Katze oder eben ein Tier mit großen Krallen sie verletzt hätte.
Das Gesicht des Doktors war versteinert.
Ich lief um das Bett, und setzte mich auf die Bettkante. Vorsichtig fuhr ich mit der Hand über die Kratzer auf der Haut meiner Mutter.
Mir entfuhr ein erschrockener Laut, den die anderen beiden nicht bemerkten oder ignorierten, denn die Kratzer waren um einiges kälter als der Rest der Haut.
„Also, mein Liebes,", begann Renee, „ ich wollte auf die Stockwerkstoilette in dem Hotel, in dem wir übernachteten, hier in Chicago, und plötzlich auf dem Flur, da war ein Schatten und irgendetwas glühte rot, es sah fast aus wie Augen. Dieses Wesen griff nach mir, ich versuchte mich zu wehren und dann spürte ich einen Schmerz an meiner Stirn, über die Backe und dann kam auch schon das Blut aus dem Kratzer… an mehr erinnere ich mich nicht… außer dass ich unten im Garten des Hotels lag, ich bin wohl durchs Fenster gefallen, und dann war auch schon Phil da, ich blutete stark aus einer Kopfwunde und bin erst hier wieder aus der Ohnmacht erwacht. Vielleicht habe ich geschlafwandelt, ich kann es mir einfach nicht erklären… auf jeden Fall habe ich mir einige Rippen gebrochen und da dies gefährlich für meine Lungen werden könnte, wenn sie falsch zusammenwachsen, bin ich hier, auf der Intensivstation."
Der Doktor kontrollierte die Werte auf dem elektronischen Messgerät.
Meine Mom seufzte: „Bells, ich bin so froh, dass du hier bist! Ich hab mit deinem Vater telefoniert, dieses Schuljahr wirst du bei ihm wohnen, denn es dauert noch bis ich zurück nach Phoenix kann. Ist das in Ordnung, Liebes?"
Lächelnd sagte ich: „Ja, geht klar, Mom. Phil bleibt ja bei dir, dann bist du nicht alleine."
Ich strich die Bettdecke glatt und griff nach der Hand meiner Mutter, als die Tür schwungvoll aufging. Eine Junge, in meinem Alter, mit bronzefarbenen Haaren steckte den Kopf herein: „Hier bist du ja, Carlisle!"
In dem Moment kam ein Windzug durch das Fenster, das ich zuvor auf den Wunsch meiner Mutter geöffnet hatte.
Der Junge erstarrte, drehte sich in meine Richtung, und er war wie Dr. Cullen, totenblass.
Er nahm eine kauernde Haltung ein und ich hatte den Eindruck er würde leise knurren.
Ein zorniger Blick aus seinen tiefschwarzen Augen, die so gar nicht zu seiner Blässe und seinem Haar passten, traf mich, unwillkürlich erschauderte ich.
Inzwischen hatte sich auch Doktor Cullen umgedreht:
„ Edward!"
Der Junge zuckte zusammen.
„Edward! Geh doch bitte nach Hause zu Esme und hilf ihr beim Kochen!"
Carlisles Stimme war ernst, obwohl seine Mundwinkel bei dem Wort „Kochen" amüsiert nach oben zuckten.
Edward, so hieß der Schwarzäugige wohl, wandte sich zu seinem Vater um, er sah niedergeschlagen aus.
„Das ist bestimmt eine gute Idee, Vater!" Er presste jedoch die Kiefer aufeinander und versuchte nicht in meine Richtung zu schauen.
Inzwischen war ich bestimmt feuerrot angelaufen.
Edward verließ das Zimmer schnell, sehr schnell. Kaum, dass ich geblinzelt hatte, war er draußen und die Tür geschlossen.
Ich erinnerte mich an seinen Blick.
Er war voller Hass und Zorn gewesen, was bloß hatte ich gemacht, dass Carlisles Adoptivsohn mich hasste, obwohl er mich nicht kannte??
Vielleicht verhieß die Zimmernummer 13 wirklich nichts Gutes…
