Danke für eure Reviews! Jetzt ist wieder ein neues Kapitel da (nach langer Zeit, es tut mir so leid, ich hatte einfach keine ideen) und ich hoffe es gefällt euch.

Wär echt lieb wenn ihr weiterhin fleißig Reviews schreibt *mit dem Zaunpfahl wink*


Familie Cullen…Normal???

Esmes Sicht:

Ich nahm des Telefon vom Tisch und drückte auf den kleinen grünen Hörer: „Ja? Rose?....Edward! Wo bist du? … Und Rose und Jasper sind bei dir? … Und die ANDEREN? (A/N: Esme betont das Wort auffällig, sie meint die fremden Vampire) … Gut, beeilt euch. Bis gleich! …Und Edward? Wir haben Besuch?"

Rosalie und Jasper hatten ihn gefunden, den ersten meiner Söhne. Bella hatte eine seltsame Auswirkung auf Edward. Er war doch Menschengeruch gewöhnt.

Neeeeeeeeein! Der Gedanke durchzuckte mich wie ein Blitzschlag, das konnte nicht sein! In der Zeit meines Vampir-Daseins hatte ich es noch nie erlebt. La tua cantate!

Die Legende…sie war wahr, und sie traf auf Edward und Bella zu. Doch er hatte richtig gehandelt, war in den Wald gerannt und hatte gejagt, mit ein bisschen Glück hatte Bella nichts gemerkt.

Ich betrachtete sie noch mal aus dem Augenwinkel und sah Carlisle mit fragendem Blick an.

Er schüttelte leicht den Kopf, wir hatten das Glück nicht, sie hatte Edwards seltsames Verhalten bemerkt.

Zum Glück würden wir bald Chicago verlassen und in eine kleine Stadt im Norden Seattles ziehen. Dort wäre Bella Swan weit genug entfernt. Hoffentlich. Ich wollte nicht, dass Edward der Versuchung nicht widerstehen könnte und damit sich und unser ganzes Leben zerstören würde.

Bellas Sicht:

Nun war ich also mit Dr. Cullen zu seinem Haus gefahren. Zu seiner Familie. In einem silbernen Mercedes mit getönten Scheiben. Ein Auto, das nur Stars oder sehr reiche Leute fuhren. Ich war nervös, was würde mich dort erwarten? Fast bereute ich es, mitgefahren zu sein. Doch ich hatte niemanden in Chicago und allein durch die Stadt irren wollte ich auch nicht. Würde sein Sohn, Edward hieß er, mich wieder mit diesem hasserfüllten Blick anstarren? Was hatte ich ihm getan?

Ich grübelte und grübelte.

Der Wagen stoppte, wir waren da. Bei dem Haus, besser gesagt bei der Villa. Sie lag außerhalb von Chicago, im Wald, eine lange Auffahrt führte auf einen Kasten von Haus zu. Es war riesig, im Süden eine komplette Glasfront, die teilweise von Rollläden bedeckt waren, damit es im Inneren nicht so gleißend hell war, wenn Sonne schien. Doch es schien keine Sonne, graue Wolken waren am Himmel und es nieselte. Ähnliches Wetter wie in Forks, dachte ich, und musste bei dem Gedanken schmunzeln, Forks mit Chicago vergleichen, wie konnte ich darauf nur kommen? Die Kleinstadt und die Metropole.

Dr. Cullen stieg aus und bevor ich mich rühren konnte, öffnete er meine Tür und ich stolperte heraus.

Er brachte mich ins Haus. Dort wurden war von seiner Frau und den Kinder erwartet, das hatte er schon im Auto gesagt. Er schob mich, nachdem wir eingetreten waren ins Wohnzimmer, wo auf dem großen Esstisch noch ein Gedeck stand.

Ein Stein fiel mir vom Herzen, der Junge war nicht da.

Im Raum stand eine Frau, die mich herzlich begrüßte, sie stellte sich als Esme vor. Das war also die Frau vom Doktor?

Hinter ihr standen zwei Jugendliche, ein großer Junge, der mich an einen Bären erinnerte, und ein kleines elfenhaftes Mädchen mit struppigem kurzem Haare.

Mit klarer Stimme sagte das Mädchen: „Hi! Ich bin Alice und das hier ist mein Bruder Emmett!"

Sie war sofort sympathisch. Es stellte sich heraus, dass das Gedeck für mich war. Ich war echt verlegen, nun gut ich war schon immer schüchtern gewesen, aber in einem Raum mit lauter wunderschönen Menschen zu sein, die auch kein bisschen ungeschickt zu sein scheinen, da wurde ich echt nervös. Wahrscheinlich hatte ich auch schon einen ganz roten Kopf.

Esme erzählte mir, dass es 5 Adoptivkinder wären, wobei es untereinander teilweise echte Geschwister wären. Eine interessante Patchwork - Familie, also. Durch Esme war auch nicht mehr so angespannt, sie plauderte ganz nett mit mir, als wären wir die besten Freunde.

Plötzlich klingelte das Telefon, ich zuckte zusammen. Als ich mich in die Richtung drehte, aus der das Klingeln gekommen war, sah ich gerade noch wie alle Cullens Alice fragend anstarrten worauf, diese leicht in meine Richtung nickte.

Konnten sie sich verständigen ohne, dass ich davon etwas mitbekam?

„Riiiiing…Driiiing!"

Die Mutter riss den Blick von Alice und nahm das silberne Handy in die Hand.

Was hatte dieser Blick der ganzen Familie zu ihrer Tochter bloß bedeutet?


Ich hoffe es hat euch gefallen!

Bitte reviewt :)