Part 10
Eine Woche später war der Umzug von Tess und Nick ins neue Haus geplant. Alle waren verplant. Marie hatte die Organisation übernommen. Was nicht allen Recht war. Alex war ganz schön stinkig. Warum in Gottes Namen musste er im alten Haus eingeteilt sein. Super. Bis jetzt hatte er kaum Zeit mit Charly verbringen können. Immer war Joe da. Alles war vorbei. Jetzt war es Joe der mit Charly und Charlotte rumalberte. Joe hatte Charly im Arm.
Alex registrierte nun, dass es Charly gar nichts bedeutete. Er war rein zufällig da gewesen. Es hätte auch Nick sein können. Verärgert ging er zum Haus
„OK Was soll ich machen?" Marie lachte „Knurr hier nicht rum. Geh nach oben und hilf Charly. Sie packt die Kisten und du trägst sie runter" Marie sah wie sich Alex veränderte. Es war nicht zu übersehen, dass er plötzlich gute Laune hatte. „Jawoll Madam" Er salutierte.
„UND denke nie wieder, dass meine Planung falsch ist" knurrte Marie ihn an, musste dann aber doch lachen. Alex schaute sie verschmitzt an „Langsam fange ich an zu verstehen"
Schwungvoll lief er die Treppe hoch. Endlich mit Charly alleine. Oben angekommen hielt er inne. Langsam öffnete er die Tür und sah eine grummelnde Charly. Er schlich sich an und umarmte sie von hinten „ Marie hat gesagt wer grummelt wird in der Badewanne ertränkt" Er hob sie hoch und warf sich Charly über die Schulter „ALEX, lass mich sofort runter. Sag mal SPINNST DU" Charly war wütend. „Also wenn du ganz lieb zu mir bist, dann verpetze ich dich bei Marie nicht und …. Ertränke dich nicht! Aber dafür will ich einen KUSS!" Man hörte an Alex Stimme, dass er sich köstlich amüsierte. „Alex, du lässt mich sofort runter!" knurrte Charly „tztzzz so wird das nichts" Alex schüttelte bedauernd den Kopf „OK, lass mich runter, ich bin mit allen einverstanden" langsam lies Alex Charly an seinen Körper runter gleiten, als ihr Gesicht auf gleicher Höhe war, hielt er sie fest und hob eine Augenbraue. Charly wurde es ganz warm sie beugte sich leicht vor und küsste Alex sanft auf die Wange. Verschmitzt legte sie ihren Kopf zur Seite „OK, alle Bedingungen erfüllt."
„Wenn das ein Kuss war, dann musst du aber noch viel lernen" er lies sie runter gleiten, aber nur damit er seine Hände um ihren Kopf legen konnte und dann senkte er langsam seinen Kopf. Seine Augen hielten ihren Blick stand und dann trafen sich ihre Lippen, zuerst ganz sanft und dann legte Alex all seine Leidenschaft in den Kuss. Seine Hände wanderten an ihren Körper entlang und sein Kuss vertiefte sich noch. Charly nahm nichts mehr wahr. Sie spürte nur noch Alex. Es war als wären sie alleine auf der Welt.
„CHARLY- ALEX… wird das heute noch etwas? DIE KISTEN" Alex löste sich von Charly und fluchte leise. „Mist!" Charly schüttelte benommen den Kopf. Was war passiert. Unsicher schaute sie zu Alex hoch und gab sich einen Ruck „OK, jetzt weiß ich was du meinst, wenn du von einem Kuss sprichst" sie versuchte locker zu klingen. „Charly.." „Hier, die zwei Kisten können schon mal runter" Leise fluchend drehte er sich um und schnappte sich eine Kiste. Es hatte keinen Sinn und so wie es aussah, hatte er den ganzen Tag Zeit mit Charly zu sprechen. Also Junge lass ihr Zeit.
„Eine Kiste ist noch fertig gepackt. Die bringe ich auch sofort runter"
„OK, dann fahren wir schon los. In drei Stunden sind wir wieder da, bis dahin muss der Rest gepackt sein." EY EY MADAM" Alex grinste und hatte den Hinweis verstanden. Drei Stunden alleine mit Charly. Pfeifend ging er die Treppe hoch, schnappte sich die Kiste und trug sie runter. Marie betrachtete ihn verschmitzt. „Komisch wie schnell sich Stimmungen ändern können" und weg war sie.
Alex ging wieder hoch und sah wie Charly emsig hin und her lief. „Charly bleib stehen, wie müssen Reden" Charly hörte ihm gar nicht zu „Charly!" Es half alles nichts, es gab wohl nur eine Methode um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Er umarmte sie von hinten. „Alex lass mich los, wir haben zu tun" Sie drehte sich um und das war ein Fehler. Sein Blick nahm sie gefangen, ihr Herz begann zu rasen. Was war nur los mit ihr. Es war Alex – weiter kam sie nicht, denn Alex küsste sie. Es war so richtig. Alex spürte wie Charly nachgab und seinen Kuss leidenschaftlich erwiderte. Seine Hände wanderten unter ihre Bluse. Er ging ein paar Schritte rückwärts und lies sich mit ihr aufs Bett fallen. Auch Charly wurde von der Leidenschaft erfasst. Sie knöpfte Alex Hemd auf. Langsam wanderten ihre Hände abwärts. Ihre Küsse wurden immer leidenschaftlicher und wilder. Alex Hände wanderten unter ihrem Rock. Keiner nahm mehr die Außenwelt war. Sie hörten nicht den abfahrenden LKW. Fieberhaft streiften sie sich die Kleidung ab. Das Herz schlug beiden bis zum Hals. Ihre Hände hatten nur eine Aufgabe, den anderen zu erregen. Langsam schob Alex ihre Beine auseinander und drang in sie ein. Seine Bewegungen waren erst langsam und er wollte nichts überstürzen. „Alex bitte…Ja…" Alex Selbstbeherrschung brach zusammen und er bewegte sich immer schneller und härter. Er spürte wie Charly sich unter ihm wand und immer mehr forderte. Er spürte ihre Zuckungen und wusste sie war kurz vorm Ziel. Nimm mich mit – Alex verlangsamte seinen Rhythmus – „Alex.. „ um ihn dann wieder zu beschleunigen. Jaaaah—Jaaaaah. Beide kamen gleichzeitig und ließen sich erschöpft zurückfallen. Man hörte nur ihren schweren Atem. Alex beugte sich über Charly. „Ich glaube, das ließe sich wiederholen" Charly schaute ihn verlegen an „Alex…. – nein – das war ein Fehler" Alex Miene verdüsterte sich. „Sag das nicht, was soll daran falsch gewesen sein?" Er beugte sich zu Charly runter und Küsste sie. Instinktiv erwiderte sie seinen Kuss voller Leidenschaft „Alex…… oh…. Nein „ Sie hielt seine Hände fest. „Bitte, dass…. Alex gib mir Zeit." Alex schaute sie lange an. Zeit! Er spürte wie weich sie unter ihm lag, sie erschauerte als sie spürte wie erregt er immer noch war. „Charly… nur noch einmal.. nur einen Kuss" langsam beugte er sich zu Charly und sie gab nach. Voller Leidenschaft kam sie ihm entgegen. Wenn Alex sie küsste vergaß sie alles. Dieses Mal ließ Alex sich noch mehr Zeit, er spürte Charlys Hände, die immer fordernder wurden. „langsam…" Aber Charly bestimmte nun das Tempo, sie ließ es nicht zu, dass er sie hinhielt. Alex gab nach und vergaß alles um sich herum. Langsam beruhigte sich ihr Atem wieder.
„Alex, lass uns weitermachen. Bitte!" Alex grinste sie an „Dann werden die Kisten nie Drovers erreichen" Charly schlug ihn auf die Schulter, musste aber auch grinsen „Alex bitte. Lass es für heute gut sein, Ich muss erst alles verarbeiten." Alex nickte „OK, dann auf mit dir" Alex lächelte sie zärtlich an. Jetzt hatte er Zeit. Es würde sich alles zum Guten wenden.
Alex und Charly zogen sich an, immer wieder küsste Alex Charly, er spürte wie sie auf ihn reagierte und hätte am liebsten alles um sich herum vergessen. Ein letzter Blick und sie fingen wieder an die Kisten zu packen. Es ging ihnen jetzt leicht von der Hand, Alex fand immer wieder eine Gelegenheit Charly zu berühren und spürte wie sie erschauerte. Er lächelte vor sich hin. Egal was passierte, nun wusste er, dass er Charly nicht gleichgültig war.
„Alex – Charly – seid ihr fertig?" „JA – Komm hoch Nick und hilf mir die Kisten nach unten zu bringen. Jetzt müsste alles gepackt sein." Kurz darauf stand Nick im Zimmer. „PUH, noch einmal zieh ich nicht um. Tess hat in der kurzen Zeit mehr Sachen angesammelt als ich im ganzen Leben" Nick musste sich ein grinsen verkneifen. Alex Hemd war falsch geknöpft. Auf dem Weg nach unten wies er Alex darauf hin. Im Beisein von Charly wollte er es nicht. Alex grinste – stellte die Kiste unten ab und knöpfte sich sein Hemd richtig zu. „Halt bloß deinen Mund." Nachdenklich schaute er seinen Bruder an „ich glaube trotz allem habe ich noch einen langen Weg vor mir." Nick nickte „Lasst euch Zeit. Von mir erfährt keiner etwas."
Charly lies sich aufs Bett fallen. Was habe ich nur gemacht. Mist. Wie komm ich aus der Geschichte wieder raus. Stirnrunzelnd starrte sie die Wand an. Sie bemerkte nicht, dass Alex wieder oben war. Nachdenklich sah er sie an. Ja es würde noch ein langer Weg sein. Er hatte Claire geliebt, aber das war nicht zu vergleichen. Claire war – es war anders, sie waren vertrauter gewesen. Mit Charly war es aufregender, Charly war fordernder. Es war eine neue Liebe und auch die Leidenschaft ließ sich nicht vergleichen. Er wollte einfach nur immer in Charly Nähe sein, dass hatte sie mit Claire gleich. Bei ihr fühlte er sich zu Hause, angekommen. Es war eine ähnliche Verbundenheit. Aber was war es bei ihr.
Was soll ich nur tun. Es war Alex, der Mann ihrer Schwester. Wenn er sie berührte vergaß sie alles. Es war so richtig. Diese Leidenschaft hatte sie noch nie empfunden. Nur ein Blick von ihm und sie bekam weiche Knie. Es musste aufhören. Was sollte ihre Familie denken. Charlotte wäre glücklich und auch Harry würde die Verbindung begrüßen. Was aber war mit Tess, Nick, Meg und Jodi? Und Stevie? Konnten sie es ertragen, dass sie den Platz ihrer Schwester einnahm? Charly schüttelte den Kopf. Schluss jetzt.
Sie spürte wie sich jemand neben sie setzten, sie musste nicht auf schauen, es war Alex. Er legte seinen Arm um sie „Charly, denk nicht zuviel nach. Einiges muss man einfach leben und die Zeit wird uns helfen damit umzugehen." Alex küsste sie sanft, leidenschaftlich erwiderte sie seinen Kuss. Bis sie ihn leicht von sich schob. „PUH, ich glaube, dass sollten wir in Zukunft lassen. Ich kann sonst nicht klar denken" Impulsiv kam der Satz von Charly, bevor sie es verhindern konnte „Hm und dabei macht gerade das Küssen so viel Spaß" Er umarmte sie. „Komm, jetzt geht es nach Drovers und da muss ich mich sowieso beherrschen oder?"
„Ja bitte. Ich möchte nicht, dass die Anderen etwas mitbekommen" Alex hatte es zwar gewusst, war aber doch etwas enttäuscht. Langsam erhob er sich und zog Charly mit sich, küsste sie sanft und sagte dann „Lächeln!"
Unten wartet schon Nick. „So es ist alles gepackt. es kann losgehen" Absichtlich schlug er einen neutralen Tonfall an, obwohl er zu gerne gesagt hätte. Zeigt es allen und lebt die Liebe.
Er hatte Tess auch schon einmal verloren und wusste wie sich sein Bruder fühlen musste. Aber Frauen sahen immer alles so kompliziert.
Schweigend saß Charly neben Alex im LKW. Er war ihr so nah. Ein Schauer lief über ihren Rücken. Sie lauschte dem Geplänkel von Alex und Nick und merkte dabei nicht, dass die Ryan Brüder sie immer wieder ansahen.
Auf Drovers angekommen, ging Charly direkt ins Haus, sie musste hier weg, fragt sich nur wie.
„Hallo Tess, na kommt ihr klar?" Tess schaute Charly an. Sie sah erschöpft aus.
„Klar, wir sind unten fast fertig."
„Wie kann ich noch helfen?" Tess war etwas unsicher, es war noch einiges zu tun, aber Charly sah aus, als wolle sie weglaufen.
„Oh, du hast schon so viel geholfen, wenn es für dich OK ist, dann wäre es nett, wenn du das Abendbrot machst. Hier sind alle eingeteilt und ich komm nicht dazu etwas zu machen."
„Klar mach ich, ich bereite alle im Haus vor. Kommt dann einfach rüber" Charly wäre am liebsten vor Freude in die Luft gesprungen. „Bis später" Sie ging über die Veranda zum Haupthaus. So konnte sie sicher sein, dass sie Alex und Marie nicht begegnete.
Charly liebte es zu kochen, dabei konnte man so schön abschalten und genau das brauchte sie.
Ruhe und weg von Alex.
„Hey Tess, was soll ich wohin tragen" Alex schaute sich suchend um, Charly war doch in diese Richtung gegangen. „Nimm die Kisten von da drüben und trage sie hoch. Stell sie einfach ins erste Zimmer" Tess schaute Alex fragend an „Suchst du etwas?
„ähm, nein….. warum?" Alex schnappte sich eine Kiste und ging nach oben. Dann musste Charly oben sein. Er lauschte den Gesprächen, aber von Charly hörte man nichts.
„Hey Marie hast du auch genügend Hilfe?" Alex grinste Marie an. „Nicht ganz" Marie wusste, wen Alex suchte „Charly drückt sich vor der Arbeit, sie kocht unser Abendessen" Marie musste sich beherrschen um nicht zu lachen. Alex Mine verdunkelte sich und seine Augen verloren ihr Strahlen. Ja was hatte er denn gedacht, dass er hier weiter mit Charly turteln konnte. Er war enttäuscht. Sie ging ihm aus dem Weg. Klar sie wollten den Anderen noch nichts sagen, aber deswegen musste sie ihm doch nicht aus dem Weg gehen.
Langsam ging Alex wieder runter und machte sich an die Arbeit. Es dauerte noch über drei Stunden bis das Gröbste erledigt war. Alle machten sich müde auf dem Weg zum Haupthaus.
Schon vom weiten hörte man das Lachen von Charly, Charlotte und Harry. Marie schaute zu Alex, seine Laune verschlechterte sich Zusehens. Es würde nicht einfach werden, Charly war zu stur und auch zu loyal. Als alle in der Nähe der Veranda waren, konnte sie verstehen, warum die Drei so lachten. Harry spielte für Charlotte den Clown. „Hey Harry, das war mal mein Job" lachend sah Terry seinen Freund an
Lachend drehten sich die Drei um. „Kommt her, es steht schon alles bereit" kichernd lief Charlotte auf Alex zu. Marie verfolgte alles aufmerksam. Wie Charlotte sich in Alex Arme warf und Alex, der sie hochhub und an sich drückte. Ihr entging auch nicht der Blick von Charly. Marie lächelte.
„Kommt ich habe in der Küche ein Büfett aufgebaut und eine Suppe steht auf dem Herd"
Alle holten sich etwas zu essen und nahmen dann wieder auf der Veranda platz. Es war eine entspannte Atmosphäre. Man merkte, dass Marie hier war. Es wurde geplaudert, gescherzt und auch kleine Streitgespräche geführt. Meistens waren es Joe, Stevie Charly und Marie und die Anderen amüsierten sich über die Vier. Auch Harry und Terry mischten oft mit. Alex fühlte sich ausgeschlossen. So hatte er sich das nicht vorgestellt – oder doch, aber das war vor heute Nachmittag gewesen. Hatte es ihr nichts bedeutet. Am liebsten würde er aufstehen und sie schütteln. Alex beherrschte sich mühsam. „ALEX" Alex zuckte zusammen, er hatte nicht bemerkt, dass Marie mit ihm gesprochen hat. „Sorry ich war in Gedanken." Marie schaute ihn ernst an „Harry hat sich entschieden heute Nacht hier zu schlafen, bleibst du auch?" Alles in Alex schrie NEIN –„Ja kein Problem, wie soll der alte Herr denn sonst Morgen nach Hause kommen" Alex Gedanken überschlugen sich, ob das die Gelegenheit war noch einmal mit Charly zu sprechen. Er sah wie sie aufstand und in die Küche ging. Alles in ihm sagte, geh ihr nach – nimm sie in den Arm und sorge dafür, dass es alle mitbekommen. Aber er blieb sitzen. Wenn er es jetzt überstürzte, dann verspielte er jede Chance soviel hatte er schon begriffen. Auch wenn es wehtat.
Es wurde noch ein langer Abend keiner wollte gehen, es war so schön wie schon lange nicht mehr. Eine ungezwungene Stimmung, jeder fühlte sich wohl und es schien, als würde auch Charly und Tess sich näher kommen.
„Tess steh auf, wenn wir jetzt nicht gehen, dann schläfst du mir hier im Sessel ein" Tess gähnte „Ja du hast Recht – Nacht zusammen" Tess erhob sich und mit ihr auch die Anderen. „Ja es wird Zeit" ertönte es nun von Allen. Langsam löste sich die Gruppe auf und alle gingen Heim.
Es blieben nur noch Alex, Harry, Marie, Joe und Charly übrig. „Ab mit euch ins Bett, ich mach das hier schon alleine" Charly erhob sich „Ich habe heute nicht so viel geleistet wie ihr"
Marie lachte „Ja, wenn es ums Arbeiten geht, dann konntest du dich schon immer gut verdrücken" Alle lachten. Mühsam rappelten sich alle auf und gingen ins Haus. Alex beobachte alles. Jeder umarmte den Anderen, es herrschte eine große Herzlichkeit in der Familie. Er blieb mit Absicht zurück. Sowohl Harry als auch Marie nahmen es wahr, schwiegen aber.
„Alex, du musst mir nicht helfen. Ab mit dir, ich komm schon zurecht" Charly lächelte ihn unsicher an „Wird es jetzt immer so sein Charly? Gehst du mir nun aus dem Weg" langsam ging Alex auf Charly zu. Er sah wie Charly abwehrend die Hände hob. „Alex lass es gut sein. …" Sie kam nicht weiter, da lag sich schon in Alex Armen. „Charly ich komm mit vielem klar, aber ich muss wissen, dass es auch solche Momente für uns gibt" eindringlich schaute er sie an. „Alex bitte, ich kann nicht. Es ist falsch. Lass uns alles vergessen" sie schob Alex von sich. „Keine Chance" langsam zog er Charly wieder zu sich, sein Blick hielt ihren gefangen. Ihre Lippen trafen sich und Charly vergaß was sie sagen wollte. Es war gefährlich, wenn Alex in ihrer Nähe war. Die Leidenschaft ergriff beide und sie vergaßen alles um sich herum. Langsam löste sich Alex von Charly – schwer atmend lehnte er seine Stirn an ihre Stirn. „Charly, du kannst nicht leugnen, dass etwas zwischen uns ist…" „Alex lass es, Leidenschaft sollte nicht…." CHARLY – „Es tut mir leid" „Leugne es nicht. Ich muss dich berühren, entweder du spielst mit oder ich muss mir nehmen was ich brauche" entsetzt schaute Charly zu Alex „Wie meinst du das? Du würdest.." „Nein das würde ich nicht, aber ich würde dich einfach umarmen und du weißt wohin das führt. Es ist mir dann egal, wer in der Nähe ist" Langsam, aber sicher wurde Charly wütend „Du kannst es nicht akzeptieren oder? Ja, ich finde dich körperlich anziehend, aber das war es schon!! Lass es gut sein! Oder ich sorge dafür, dass du es bereust." Nun war Charly wütend, Alex sah es an ihren Augen und ihrer Mimik, er war zu weit gegangen. „Charly ich will doch nur…" „JA DU WILLST – mir reicht es. LASS mich los" Alex lies sie los. Er hatte einen großen Fehler gemacht. Charly konnte Drovers verlassen. Was ist, wenn er sie so stark bedrängte und sie sich deswegen entschloss zu gehen.
„Charly…" „Nein jetzt hörst du mir zu! Es wird keine solchen Attacken mehr geben! Lass es oder ich ziehe die Konsequenzen!" Alex hatte Charly schon seit langen nicht mehr so wütend gesehen. „Es tut mir leid" Alex sah Charly traurig an. „Es wird nicht mehr vorkommen, ich habe es verstanden" langsam ging er ins Haus.
Charly lies sich in den Sessel fallen, dass war knapp. Es ging nicht. Er ist der Mann ihrer Schwester. Ja sie war Tod, aber das spielte keine Rolle. Jeder würde Alex eine neue Liebe gönnen, aber durfte das auch sie sein. Sie merkte nicht, dass Alex sie beobachte. Er hatte sich noch einmal umgedreht. Was er sah, konnte er nicht einordnen. Da saß Charly und starrte in die Dunkelheit. Ihr Gesicht drückte Entschlossenheit aus und doch, warum – Alex schüttelte den Kopf – mach dir nichts vor, sie hat einen Schlussstrich gezogen. Wie gebannt sah er sie an. Warum wirkte sie so verletzlich. Langsam erhob sich Charly und räumte weiter auf. Nach einiger Zeit wollte Alex schon hoch gehen, als er sah wie Charly sich eine Träne wegwischte.
Er ging langsam zu Charly und berührte ihre Schulter „Charly?" Sie rührte sich nicht. „Charly bitte dreh dich um" langsam drehte sich Charly um „Charly es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen…" er kam nicht weiter, er spürte Charly Finger auf seinen Lippen. „Sag nichts, es ist auch meine Schuld. Es hätte nie soweit kommen dürfen" Das wollte Alex nicht hören, es war ein wundervoller Nachmittag gewesen, wenn er an die Leidenschaft dachte, die sie empfunden hatten, dann wollte er sie am liebsten sofort wieder in die Arme nehmen und alles wiederholen. Er spürte immer noch ihre Finger, langsam strich sie über seine Wange
„Charly, du solltest aufhören…" weiter kam er nicht, schon spürte er ihre Lippen „Nur noch einmal Alex" Das ließ Alex nicht zweimal sagen, sofort hob er sie hoch und trug sie zur Bank. Sie konnten nicht aufhören sich zu küssen, ihre Hände glitten in sein Hemd und nach und nach öffnete sie Knopf für Knopf. Seine Hände wanderten zu ihren Beinen, sie hatte einen langen Rock an. Rittlings setzte sie sich auf seinen Schoß. Er wusste, wenn er sie jetzt unterbricht, dann war die Chance vorbei. Charly war wie im Rausch. Nur noch einmal, ihre Ungeduld ließ es nicht zu, dass er langsam vorging. Ihre Hände wanderten zu seiner Hose, er spürte ihre Hände und konnte sich nicht mehr beherrschen. Jede Vorsicht war vergessen, dass man sie hier sehen konnte. Er schob ihren Rock hoch und löste ihren Body, er drang in sie ein. Es war wie ein Rausch. Alex spürte, dass Charly immer wilder wurde und wurde langsamer „Nein – Alex.." Alex ließ sich nicht erweichen und hielt sich zurück, er wollte mehr. Er hielt Charly fest und schaute ihr in die Augen. Langsam senkte er den Kopf „Nein lass deine Augen auf" Er nahm seinen Rhythmus wieder auf. Langsam bewegte er sich. Charly konnte ihren Blick von ihm nicht lösen. Sie war verloren. Langsam wanderten ihre Hände über seinen Körper. Ihre Lippen trafen sich. Sie spürte wie Alex wieder schneller wurde und schloß die Augen. „Nein – Sieh mich an" Alex verlangsamte seinen Rhythmus. Widerwillig öffnete Charly die Augen. Sein Blick hielt sie gefangen. Sie hatte Angst, er könne ihre Liebe sehen. Alex wurde wieder schneller, seine Hände hielten sie fest. „Sieh mich an – ich will, dass du mich ansiehst. Sieh was mit uns geschieht" Alex spürte wie sie erschauerte und er wusste sie brauchte nun mehr. Härter und schneller – Beide sanken erschöpft gegeneinander. „Alex.." „Charly sag jetzt nichts. Bitte lass uns noch diese Nacht" Sie hob den Blick „Noch eine Nacht?" Alex erhob sich und zog sie mit sich. „Wenn das alles ist, was ich bekomme, dann Ja – Nur noch eine Nacht" langsam gingen sie eng umschlungen hoch, oben angekommen sah Alex sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Charly öffnete ihre Tür und zog ihm mit rein……
Fortsetzung folgt…….
