Willkommen in Hogwarts
Heaven stand fertig mit ihren Nerven ihm Wohnzimmer des Reihenhauses. Es war Samstag kurz vor 14:00 Uhr, jeden Moment musste Professor McGonagall sie abholen. Adam und Paul saßen jeder auf einem Sessel und schwiegen behaglich. Dann erhob sich Adam. „Kleine, du musst uns unbedingt schreiben." „Sicher doch Adam", antwortete sie angespannt. „Ach Süße, wie werden dich so vermissen", sagte Paul. „Ich euch auch", war ihr knappe Antwort. „Hey Hev, du packst das schon. Komm her", meinte Adam. Heaven sah ihn kurz an und warf sich dann in seine Arme. „Ich hab solche Angst Adam, wie konnte ich nur auf die blöde Idee kommen und die Stelle annehmen", schluchzte sie in seinen Armen. Paul trat von hinten an sie heran und strich ihr durchs Haar. „Du brauchst keine Angst haben, wovor auch. Du bist die stärkste junge Frau die ich je kennen gelernt habe und ich habe doch gesehen mit was für einer Hingabe du dich auf deinen neuen Job vorbereitest hast. Die ganzen Bücher die du gelesen hast, die ganzen letzten Tagen die du damit verbracht hast dein Wissen über die Geschenisse in deiner Abwesenheit geopfert hast. Soll das alles umsonst gewesen sein. Adam und ich sind so stolz auf dich und das kannst du auch sein und wenn du mal an dir zweifeln solltest oder wegen irgendeinem Grund nicht glücklich bist, denk immer daran: Schokolade ist die Lösung aller Probleme." Beim letzten Satz musste Heaven schmunzeln, ja Adam und Paul wussten immer wie man sie aufmuntern konnte, na ja meistens. „So und jetzt lass dich noch mal drücken, wie sehen dich ja wahrscheinlich erst in einem Jahr wieder."
Die Drei lagen sich in den Armen als die Klingel aus dem Flur schrillte. Heaven strich sich mit ihrer Hand noch mal durchs Gesicht um wirklich alle Spuren ihres Ausbruchs verschwinden zu lassen und ging dann in den Flur. Als sie die Tür öffnete stand wie erwartet Professor McGonagall davor. „Guten Tag Professor McGonagall." „Den wünsche ich ihnen auch Professor McAdam. Sind sie soweit?" „Ich hole nur eben mein Gepäck und dann können wir los. Kommen sie so lange doch rein." Professor McGonagall trat durch die Tür und folgte Heaven ins Wohnzimmer. Heaven nahm eine Handtasche vom Tisch und sah zu den Jungs. „Passt auf euch auf, ja." „Versprochen, hoch und heilig", antworteten die beiden. „Und das ihr mir ja nicht anstellet." „Ja, Professor McAdam", antworteten die beiden mit einem breiten Grinsen. Heaven lachte kurz auf und auch die Mundwinkel von Professor McGonagall verzogen sich nach oben. Kurz entschlossen trat Heaven noch einmal auf Adam und Paul zu und gab jeden einen Kuss auf die Wange. „Ich werde euch vermissen." „Wir dich auch und jetzt mach schon das du los kommst." Kurzer Hand schoben die beiden, gefolgt von Professor McGonagall, Heaven in den Flur und dann zur Tür raus. Dann reichten sie Professor McGonagall die Hand. „Passen sie auf unsere Kleine gut auf", meinte Paul als er ihr die Hand schüttelte. „Sie wird in Hogwarts in den besten Händen sein", versicherte ihm Professor McGonagall. „Viel Spaß Heaven", sagte Adam. „Und quäl deine Schüler nicht so sehr", meinte Paul scherzhaft. „Bis bald, ihr Chaoten."
Gemeinsam mit McGonagall ging sie ein paar Schritte ehe sie sich noch einmal umdrehte um Adam und Paul zu winken. Als sie sich wieder umdrehte deutet Professor McGonagall auf eine verlassen wirkende Seitenstrasse. Heaven folgte ihr als sie genau diese Strasse betrat. „Wir werden jetzt gemeinsam apparieren, legen sie bitte ihre Hand auf meinen Arm und nimm sie erst wieder weg wenn ich es ihnen sage. Bereit?" Mit einem leicht mulmigen Gefühl im Magen legte Heaven ihre Hand auf Professor McGonagalls Arm und nickte. Sofort nahm sie das Gefühl war, das einen beim apparieren immer begleitet, das Gefühl durch einen Schlauch gequetscht zu werden und auch die gewohnte Übelkeit blieb nicht aus.
„Wir sind da, sie können jetzt ihre Hand von meinem Arm nehmen." Heaven nahm ihre Hand vom Arm der Schulleiterin und sah sich interessiert um. Sie waren vor einem großen Tor gelandet um sie herum war nur Wald. „Kommen sie", forderte Professor McGonagall ihre neue Kollegin auf. Diese setzte sich auf diese Anweisung hin in Bewegung. Nach dem sich das Tor hinter ihnen wieder geschlossen hatte liefen die beiden Frauen eine Weile stumm nebeneinander her, bis sie schließlich um eine Kurve bogen und das Schloss in voller Pracht vor ihnen lag. „Es ist wunderschön hier", stellte Heaven schliesslich fest. „Warten sie bis sie das Schloss von innen gesehen haben." „Lily und James haben mir so viele Geschichten über Hogwarts erzählt, manchmal hatte ich das Gefühl ich wäre selber dort gewesen." „Ich kann mich noch erinnern als wäre es erst gestern gewesen wo die beiden nach Hogwarts gekommen sind." „Ich vermisse Lily sehr", sagte Heaven und ihre Augen nahmen einen Leidenden Ausdruck an. „Ich habe mich über ihre Zusage sehr gefreut besonders wegen dem verlust von Lily. Mit ihnen haben wir eine hervorragende Professorin in Verteidigung gefunden, sondern auch noch einen hervorragend Ersatz für Severus. Ich hoffe es geht ihm bald besser und er wird Zaubertränke wieder übernehmen können, dann haben sie auch nicht mehr so viel zu tun Professor McAdam." „Sagen Sie doch bitte Heaven zu mir, Professor." „Nur wenn Sie auch Minerva sagen, Heaven." „Was ist eigentlich mit ihm passiert?" „So ganz genau wissen nur Miss Granger, Mister Potter und Mister Weasley Bescheid, aber soweit ich weiss wurde er vor Voldermords Schlage Nagini gebissen und dürfte jetzt eigentlich nicht mehr Leben. Es ist ein Wunder das er es trotzdem noch lebtt." „Und Ende des Jahres wird er wieder unterrichten können?" „Die Ärzte im Sankt Mungo's haben es mir so gesagt." „Und dann wird er die Stelle wieder übernehmen?" „Ja." „Besteht die Möglichkeit, dass ich ihn mal Besuche?" „Ich denke er würde es nicht unbedingt Begrüßen, aber wir können ja mal sehen." Mittlerweile hatten sie das große Eingangsportal erreicht welches sich auf einen Wink von Minerva's Zauberstab öffnete.
Heaven zum ersten Mal in ihrem Leben Hogwarts. Mit vor erstaunen geweiteten Augen sah sich Heaven in der Eingangshalle um, betrachtete die Lehren Stundengläser und die große Treppe. „Es ist ganz anders als in Beauxbatons, zwar nicht so groß aber umso schöner." „Es freut mich, dass es ihnen gefällt, ich möchte Sie bitten mir in mein Büro zu folgen, Heaven." Auf dem Weg zum Schulleiterbüro sah Heaven sich aufmerksam um und schallte sich im Stillen, dass sie sich gegen Hogwarts und für Beauxbatons entschieden hatte. Schließlich kamen die beiden Frau vor dem Wasserspeier stehen der Weg zum Büro versperrte. „Kräutertee", nannte Minerva das Passwort und der Wasserspeier machte den Weg zur Treppe frei. Zusammen stiegen Heaven und Minerva die Treppe rauf und standen kurz darauf in einem Raum mit großem Schreibtisch. Minerva nahm auf dem Stuhl dahinter Platz und bot Heaven ebenfalls an sich zu setzten. Die junge Frau setzte sich der Schulleiterin gegenüber auf einen Stuhl und sah sich interessiert um. Schliesslich kehrte ihr Blick zu Minerva zurück. „Es ist atemberaubend." „Das kann ich ihnen glauben werte Kollegin, auch ich finde es immer noch atemberaubend. Dann kommen wir jetzt zu den wichtigen Punkten. Bevor sie unterrichten können müssen sie noch einem Haus zugeteilt werden.
Ich möchte sie bitten diesen Hut aufzusetzen, er wird sie ihrem Charakter entsprechend einem Haus zuteilen."
Heaven nahm den Hut und setzt ihn sich auf den Kopf. Sofort hörte sie eine Stimme. „Was haben wir denn hier, eine erwachsene Frau. Lehrerin wollen Sie werde, das ist eine gute Entscheidung. Sie werden eine hervorragende Lehrerin sein und jetzt soll ich Sie zu einem Haus zuteilen Miss McAdam. Wissen sie; sie sind die erste Lehrerin an dieser Schule die vorher nicht hier unterrichtet wurde, aber ich schweife schon wieder ab. Nun, was sehe ich da, ja in Ihrer Intelligenz stehen sie ihrer Schwester sehr nach ebenso in ihrem Wissensdurst, ausserdem sehe auch eine ganze Menge Mut. Das ist schwer. Sie passen zu jedem Haus, was mach ich bloss, was mach ich bloss? Wie wäre es mit Hufflepuff, nein, oder Slytherin, nein, das passt nicht. Irgendetwas haben Sie an sich etwas Besonderes, ich kann nicht genau erkenne was es ist, aber das macht es so schwer. Sie haben sehr unter dem Tod ihrer Schwester gelitten, aber das hat Sie zu einer starken jungen Frau gemacht. Ich weiss zu welchem Haus sie gehören. Sie gehören zum Haus der Mutigen, sie gehören nach GRYFFINDOR!"
Heaven nahm den Hut wieder vom Kopf und sah vorschichtig zur Schulleiterin, doch diese lächelte ihr erfreut entgegen. „Es freut mich sie in meinem Haus begrüssen zu dürfen, Heaven. Ich bin Leiterin des Hauses Gryffindors." Immer noch leicht verwirrt schaute Heaven Minerva an. „Es ist alles gut meine Liebe. Wollen sie sich dann ihre Räume einräumen, Heaven?" „Ja, ich… Gerne." „Dann folgen sie mir bitte. Ihr Räume liegen in der Nähe der Unterrichtsräume für Verteidigung: ich hoffe das ist in Ordnung für sie." „Ja, das ist okay."
