So ihr Lieben, danke für die Kommies, jetzt gehts weiterg
Ich werde von jetzt an auf jeden Fall jeden Freitag posten, immer wenn vorher schon mehr reviews als beim vorherigen Kapitel da sind, kriegt ihr schon früher was. Fairer Handel, würd ich sageng
Also seit schön fleißig, es ist nur zu eurem besten;-)
Wer Lust hat, kann ja auch mal meine eigenen Stories Das Monument des Lichts und Sonne und Mond lesen und vielleicht ein klitzekleines Review hinterlassendackelblick aufsetzt
So, persönliches Dankeschön an wickienchen, Gifty, spritofair und besonders an wonder.alive (die war schon besonders fleißigg)
So,jetzt gehts aber weiter.
Kapitel 3 – Geh nicht am Ausgang vorbei
Die Männer lockerten ihren Griff, erpicht darauf, den Kontakt zu unterbrechen. Draco fühle sich als könnte er zum ersten Mal seit einer sehr langen Zeit atmen. Harry würde ihm zuhören.
„Danke, Hermine," sagte Harry. „Du kannst gehen."
„Aber wie kann ich wissen, ob du den Schwur brichst?"
„Der Zauber wird es wissen."
Sie wollte bleiben. Offensichtlich war etwas großes im Begriff zu passieren. Aber Dracos Blick schleuderte ihr Blitze entgegen, und so blitzte sie zurück und verließ zum zweiten Mal an diesem Tag den Raum.
Eine Stunde später beobachtete Hermine Harry, wie er Malfoy aus seinem Büro führte. Das vielsagende Grinsen und der selbstsichere Schritt waren zurück; der andere Mann, den sie in Harrys Büro gesehen hatte, der Geist, war verschwunden.
Obwohl die Auroren vom Mittagessen zurückgekehrt waren, waren die meisten von ihnen in einer Versammlung und nur wenige konnten einen Blick auf Harry erhaschen ,der Malfoy durch das Büro führte, den Zauberstab auf seinen Rücken gerichtet.
Harry fing Hermines Blick ein und gab ihr zu verstehen, dass er wollte, dass sie ihnen folgte.
Sie kroch hinter ihrem Schreibtisch hervor und lief ihnen hastig nach auf den Flur, wo sie rennen musste, um sie einzuholen. Weder Harry noch Draco sagten ein Wort und sie bemerkte, dass Harry seinen Zauberstab weggesteckt hatte. Harry führte sie zum Lift, der sie in die unterste Etage brachte, sogar noch unter den Gerichtsräumen, in denen Harry einst angeklagt worden war. Als sie in den dunklen, feuchten Gang traten, waren sie allein.
„Hermion, Malfoy wird einige Zeit in Azkaban verbringen. Ich möchte, dass du ihn hinbringst und eingewiesen kriegst."
„Ich?" fragte sie, beunruhigt von der Idee, mit dem Todesser als Gesellschaft den langen Weg durch die vielen unterirdischen Gänge zu machen. Draco warf ihr ein böses Grinsen zu, von Herzen ihre Unbehaglichkeit genießend.
„Ja, Hermione. Ich muss mich mit Moody treffen und mich um einige Dinge kümmern. Es ist wichtig, dass dies so schnell und leise wie möglich abgehandelt wird."
„Okay," sagte sie nervös, erpicht darauf zu erfahren, was zwischen den zwei Feinden geschehen war.
Harry reichte ihr eine Stück Pergament. „Gib das den Wachen. Es enthält meine Anweisungen. Ich werde dich auch bitten, einige Male nach Azkaban zu gehen um Aussagen von ihm aufzunehmen. Mach dir keine Sorgen," fügte Harry hinzu, als er den Ausdruck auf Hermiones Gesicht sah. „Er kann dir nichts tun. Als Teil der Übereinkunft und weil ich so viele Sprüche wie mir eingefallen sind auf ihn gelegt habe um ihn davon abzuhalten dich zu berühren."
„Nicht das ich das wollte," murmelte Draco in sich hinein, aber laut genug, dass sie ihn hörte.
Hermione holte tief Luft um ihr rasendes Herz zu beruhigen. Sie konnte nur Nicken.
Harry nahm ihre Schulter in die Hände und sah ihr in die Augen. „Danke, Hermine, und das meine ich so. Ich weiß, dass das schwer ist. Es wird bald vorbei sein," sagte er, zu leise für Draco um es zu hören. Sie nickte wieder, einen entschlossenen Ausdruck aufsetzend. Harry ließ sie im Gang zurück.
Hermione beobachtete, wie er ging. Als sie das Summen des Aufzugs nicht mehr hören konnte, drehte sie sich um und machte sich auf den Weg, den langen Korridor nach Azkaban hinunter. „Los, Frettchen," sagte sie. Sie hörte ihn beginnen ihr zu folgen, aber langsam. „Bleib hinter mir, oder ich werde dich verhexen."
Sie liefen schweigend für 15 Minuten. Draco fing an, der Dunkelheit und des geschlossenen Raumes überdrüssig zu werden, als er Licht sah. Sie betraten einen kleinen Raum, kaum groß genug für sie beide. Sie sah ihn an und er grinste darüber, wie unwohl sie aussah.
„Sag kein Wort oder ich werde dich anfassen," drohte sie. Ein Teil von ihm wollte Lachen, aber sie sah so ärgerlich aus, dass er sich überlegte, dass sie wirklich dachte, dass würde ihm etwas ausmachen. Er rollte die Augen und sah sich um.
„Uh, hallo, Ms Granger, wohin des Wegs?" kam eine lachende Stimme aus dem Nichts. Dann hüpfte ein weißer Haarschopf durch ein Fenster hinter Dracos Kopf ins Blickfeld. Er gehörte zu einem Zauberer mit einem Blick in den Augen, der sagte, dass er ein wenig zu lange allein in der Dunkelheit zurückgelassen worden war. Er saß in etwas, das aussah wie der Kontrollraum, aber dort gab es nur einen großen grünen Knopf.
„Wohin denkst du?" schnappte sei, nicht für einen Moment den Humor hinter seiner Frage begreifend zumal es nur einen Platz gab, wo dieser Ein-Weg-Reisepunkt sie abladen würde.
„Ja, das wird dann Azkaban sein. Haltet Euch fest!" Er verfiel in ein verrücktes Grinsen und drückte schadenfroh den Knopf.
Nach der unangenehmen Empfindung, die Apparieren mit sich brachte, erreichten sie einen Raum ähnlich dem, den sie verlassen hatten. Hermione führte Draco in einen weiteren Gang. Sie liefen zwanzig Minuten lang in quälendem Schweigen, bevor sie am des Tunnels ankamen, der von Schienen gekreuzt wurde. Ein Wagen erschien vor ihnen und sie stiegen ein. Ein kleiner Zauberer mit weißen Augen saß im Fahrzeug. „Wohin?" fragte er.
Diese Leute haben einen verdrehten Sinn für Humor, dachte Hermine. Andererseits eskortierten sie die Ankommenden zu einem Platt des grenzenlosen Schreckens, also könnten man sich vorstellen, dass sie ein wenig verdreht im Kopf wurden. „In die Winkelgasse, wohin denkst du?" Der Zauberer lachte in sich hinein und schüttelte den Kopf. Der Karren begann sich zu bewegen, erst langsam, dann in einem irrwitzigen Tempo. Draco glaubte, ihm würde von dem dauernden Gewackel schlecht werden.
Als sie einen relativ gleichmäßigen Teil der Fahrt erreichten, sah Draco Hermine an, die überall hinsah, nur nicht zu ihm. „Fürchtest du dich vor mir, Granger?"
Sie wandte sich um um ihn von oben bis unten zu mustern. Er war sicherlich einschüchternd, mit dem hinterlistigen Ausdruck auf seinem Gesicht, der sein ständiger Begleiter war. Und dann die Art, wie er sich trug, die Macht und Überlegenheit ausstrahlte. Aber sie wusste es besser. „Nicht im geringsten," sagte sie abweisend und drehte sich weg um wieder die Mauer anzustarren.
„Warum nicht? Du solltest es wirklich," sagte er ruhig, sich gegen den Rand des Karrens lehnend, sie mit seinen Worten reizend.
„Weil ich dein kleines Schauspiel durchschaue, dass du schon so lange hochhältst wie ich dich kenne. Ich weiß, dass du tief unten bloß ein verängstigter kleiner Junge bist, dessen Vater ihm nie gesagt hat, das er dich liebt."
Dracos Maske der Unnahbarkeit fiel augenblicklich von ihm ab, abgelöst von reiner Wut. Er lehnte sich so nah es ohne sie wirklich zu berühren ging zu Hermine; Sie konnte seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren und sah das wütende Glimmen in seinen Augen. „Spreche niemals mit mir über meinen Vater, hörst du mich?" zischte er durch zusammengebissene Zähne. „Wenn es tust, werde ich zusehen, dass du nie wieder sprechen wirst. Du weißt nichts von dem was du sagst und wenn du weißt, was gut für dich ist, hältst du die Klappe."
Hermione wich bei seinen harschen Worten zurück, aber sie weigerte sich, seinem Blick nachzugeben. Sie hielt ihm stand, bis er wegsah um seinen Teil des Mauer-Betrachtens abzuleisten. Dann schloss sie die Augen und holte tief Luft. Okay, dachte sie, vielleicht fürchtete sich ein kleiner Teil von ihr vor ihm.
Einige Minuten vergingen schweigend. Dann sprach Draco erneut, leicht, als sie der Ausbruch über seinen Vater nie geschehen.
„Ich wette, du fragst dich, worüber Potter und ich gesprochen haben."
„Hältst du das Schweigen nicht aus, Malfoy?" spöttelte sie.
Er zuckte mit den Schultern. „Wie auch immer."
Mehr Schweigen.
„Zu schade, dass Potter es dir nicht erzählen kann," knurrte er. „Natürlich, ich könnte es dir erzählen, weißt du. Alles, was du tun müsstest, wäre.."
„Verschone mich, Malfoy. Ich würde es wirklich lieber nicht wissen."
„Wie du willst," sagte er.
Hermione blickte die Mauer an, ihr Mund fest verschlossen, sich weigernd, sich reizen zu lassen. Sie legten den Rest des Weges schweigend zurück. Sie verbrachte die Zeit damit, über das nachzudenken, worum zu bitten er sie bringen wollte – über das, worüber er und Harry gesprochen hatten. Sie erinnerte sich deutlich daran, Malfoy gehört zu haben, dass er nicht die Absicht hatte, Zeit im Gefängnis zu verbringen, und trotzdem war er ihr, abtransportiert, freiwillig. Ihre Neugier war so groß, dass sie meinte, platzen zu müssen. Aber warte nur, Harry wird dir später Genaues sagen. Oder würde er nicht? Da war der Schwur, den er geleistet hatte, vielleicht würde er nicht in der Lage sein, ihr irgendwas zu erzählen. Malfoy war die einzige Verbindung zu der Information, die sie haben wollte. Aber ihr Stolz war stärker als ihre Neugier und Hermione fand sich damit ab, dass sie es vielleicht niemals wissen würde. Sie beruhigte sich mit dem Wissen, dass Harry die Situation unter Kontrolle hatte, was auch immer es war.
Als sie sich ihrem Bestimmungsort näherten, wurde die Fahrt angenehmer. Als sie aus dem Wagen stiegen, musste Draco zuerst sein Mittagessen beruhigen, bis er weitergehen konnte.
„Hätten wir nicht einfach Apparieren können?" fragte er missgelaunt.
„Tut mir Leid , das würde nicht wirklich Sinn machen, oder? Apparieren in ein Gefängnis zu erlauben. Wirklich Malfoy, sogar ich hätte gedacht, dass du intelligenter als das wärst."
Er warf ihr einen finsteren Blick zu, sagte aber nichts. Er hielt sich nicht damit auf, zu erklären, dass er natürlich wusste, dass man nicht in ein Gefängnis Apparieren konnte. Er hatte sich einfach nur über all den Aufwand beschwert, den man betreiben musste, um dort hinzukommen.
Hermione und Draco liefen einen weiteren Gang hinunter und erreichten schließlich einen kleinen quadratischen Raum, in dem zwei Wachen den Propheten lasen.
„Was ist das?" fragte Draco.
„Bewachung," erwiderte Hermione, während sie den Wachen die Papiere aushändigte, die Harry ihr mitgegeben hatte. Sie sah sich im Raum um und sah die Trennwand und war plötzlich recht glücklich, dass sie diejenige war, die ihn hierher brachte. Sie sah Draco mit einem merkwürdigen Ausdruck der Hochstimmung an, wie Draco sich ein Honigkuchenpferd vorstellte. Er zuckte zusammen. Dann sprach Hermine.
„Zieh dich aus." Malfoy wurde blass – nun, noch blasser – und seine Augen wurden groß. Sie warf ihm ein Grinsen zu, dass seinem eigenen Konkurrenz machte. „Hinter der dem Vorhang natürlich," sagte sie so unschuldig und tödlich süß wie sie es fertig brachte. Er blitzte sie an und verschwand hinter dem Vorhang. „Und zieh das an." Sie reichte ihm die typische Gefängniskluft – graue Hose und Oberteil. Er erschien nach ein paar Minuten.
„Meine Güte, wie der Hochwohlgeborene gesunken ist," spöttelte sie, lächelnd.
„Ich bin so froh, dass du es genießt," erwiderter er, während er ihr seine Klamotten und seinen Umhang gab.
„Oh, das tue ich. Sehr," sagte sei. Sie gab die Klamotten an die Wache weiter, aber behielt den Umhang in der Hand.
„Wow, das ist ein wirklich netter Umhang, Malfoy. Er sieht so weich, und aus so feinem Stoff gemacht." Sie machte eine Show daraus ihn anzufassen und seine Qualität zu untersuchen. „Ich denke, ich werde ihn behalten. Meine Katze braucht einen neuen Kratzbaum."
Sie lächelte als er sie wütend anstarrte. „Dieser Umhang ist mehr Geld wert, als du jemals gesehen hast."
Sie sah aus, als würde sie angestrengt darüber nachdenken. „Hmm...dann werde ich ihn vielleicht für mich selbst behalten. Dir macht es nichts aus, oder? Das ein Schlammblut ihn berührt? Du kannst ihn natürlich zurückhaben, sobald du rauskommst. Aber, wenn ich so darüber nachdenke, ich weiß nicht, ob du ihn sauber genug kriegen wirst."
Er sandte weiter Blitze zu ihr. „Erinnere dich nur daran, Granger, ich werde nicht lange hier drin sein, und ich werde dich sehr, sehr bald wiedersehen." Er grinste, als ihr Lächeln ein wenig dünner wurde.
„Das ist wahr," sagte sie, bemüht, unbewegt zu klingen. „Wir werden uns sehr bald wiedersehen, aber ich werde auf der einen Seite des Glases sein und du auf der anderen." Sie warf ihm einen selbstgefälligen Blick zu, dann wandte sie sich um um mit den Wachen zu sprechen. Die leitende Wache unterzeichnete die Aufnahmepapiere und gab sie Hermione zurück.
„Wir übernehmen ihn von hier," sagte er, ihr höflich zunickend.
„Danke. Fühlen Sie sich frei ihn ein wenig herumzuschubsen," erwiderte sie fröhlich und machte sich auf zur Tür um zum Ministerium zurückzukehren.
Der Wachmann runzelte die Stirn. „Tut mir Lied, Miss Granger, aber wir haben strikte Anweisung erhalten, uns zu versichern, dass er unverletzt bleibt. Zumindest körperlich."
Draco erwiderte den selbstgefälligen Blick und winkte. „Bis später, Granger."
Die Wachen führten Draco Malfoy, meistgesuchtester Mann der Zaubererwelt, nach Azkaban.
Sobald die Tür sich hinter ihnen schloss, gaben Hermiones Knie nach und sie sank zitternd zu Boden. Sie nahm mehrere tiefe Atemzüge, bis sie sich sicher fühlte, wieder aufzustehen, und nahm noch ein paar, nur um sicher zu gehen. Als sie sich bereit fühlte, wieder aufzustehen, tat sie es, während sie die Pergamente einsammelte, die Harry Malfoy mitgeschickt hatte. Dann machte sie sich auf den Weg zurück zum Ministerium, die ganze Reise über in Gedanken versunken.
Ihre Gedanken wirbelten in ihrem Kopf von der Tatsache, nach so vielen Jahren Malfoy zu sehen. Das letzte Mal, dass sie sein Gesicht gesehen hatte, war in der Nacht gewesen, als Dumbledore getötet worden war. Nun, in Wahrheit hatte sie es zahllose Male auf Fahndungsplakaten gesehen, aber das waren Bilder dieses 16-jährigen Jungen. Heute hatte sie den Mann gesehen, der er geworden war, und sie konnte überraschend wenige Veränderungen feststellen. Sie verfluchte ihn für die guten Gene, die ihm eine makellose Haut und perfektes Haar bescherten. Aber sie hatte einige Veränderungen bemerkt, vor allem in den Linien auf seinem Gesicht. Sie waren härter und tiefer, mit mehr Schärfe in ihnen. Sie wünschte sich, sie hätte in seine Augen geblickt und untersucht, was sie dort finden würde, aber sie hätte ihn absichtlich anstarren müssen während er ihr erlaubte, es zu tun, und sie bezweifelte stark, dass er dem begierig gefolgt wäre.
Mit gerunzelter Stirn ging Hermine die Ereignisse des Tages durch als sie den Weg zurück zum Ministerium zurücklegte. Nichts machte Sinn für sie, und sie war emotional so aufgewühlt, dass sie entschied ihre Gedanken für den Rest des Weges treiben zu lassen.
Nach 39 Minuten fand sie sich im letzten Tunnel wieder, der zum Ministerium führte. Sie rief den Lift und fuhr in die zweite Etage, wo sie direkt zu Harrys Büro ging und sich in einen Stuhl fallen ließ.
„Hey," fragte er freundlich, „Wie ist es gelaufen? Hat er dir irgendwelchen Ärger gemacht?"
„Nicht wirklich, nur das übliche besser-als-du Gehabe. Nichts, mit dem ich nicht umgehen könnte. Ich habs ihm auch zurückgegeben, im Sicherheitsraum, und ich habe seinen Umhang behalten." Sie hob ihn hoch damit Harry ihn sehen konnte.
„Sieht gut aus," meinte er.
„Jep. Keine Ahnung, was ich damit machen werde, ich habs nur gemacht, um ihn auf die Palme zu bringen."
„Hat es geklappt?"
„Ja," sagte sie und grinste müde.
„Gut."
Dann gab Hermione Harry Dracos Papierkram. „Alles in Ordnung, Harry. Obwohl ich nicht verstehe, warum du den Wachen verboten hast, mit ihm ins Gericht zu gehen. Das scheint mir völlig angemessen zu sein."
Harry lachte in sich hinein. „Alles was ich sagen kann, ist, dass ich ihn in bester Verfassung brauche."
Hermione lehnte sich auf Harrys Schreibtisch. „Harry, was kannst du mir darüber sagen, was heute passiert ist?"
Harry sah seine Freundin an. „Nicht viel. Wir haben eine Übereinkunft getroffen, nach den Ministeriumsvorschriften, mit Bedingungen und allem was dazu gehört. Moody hat es unterschrieben. Den Rest müssen wir so passieren lassen, wie Malfoy es will."
„Warum sollte er mir irgendwas erzählen wollen? Was könnte er gesagt haben, dass mich in irgendeiner Weise berührt?"
Harry zuckte die Schultern, während er sie aus dem Augenwinkel heraus betrachtete. „Er wird es dir erzählen, wenn er es will, obwohl ich nicht denke, dass er in diesem Punkt besonders eifrig sein wird. Er wird einige Gelegenheiten haben dir zu erzählen, was während des Schwures gesagt wurde, in Anbetracht, dass du ihn ab und zu besuchen wirst."
Sie stöhnte auf. „Oh, muss ich, Harry? Kann nicht jemand anders gehen?"
„Nein, tut mir Leid. Das ist unmöglich. Ich schätze das wirklich, Hermione, und ich schulde dir was großes, ok? Sag irgendwas, und ich werde es für dich tun."
Sie beäugte ihn skeptisch, dann lächelte sie. „Okay, Harry, aber ich werde diesen Gefallen eintreiben."
„Jeder Zeit," sagte er warm. Dann seufzte er. „Ich bin kaputt. Es war – ein unglaublicher Tag. Wenn mir jemand erzählt hätte, Draco Malfoy würde in mein Büro spazieren, hätte ich ihn zur einer Kopfuntersuchung ins St. Mungos geschickt."
„Ich weiß. Hat überhaupt irgendjemand darüber geredet?"
„Na ja, ein paar sind gekommen und haben gefragt, was los ist, aber ich ihnen so wenig wie möglich erzählt mit der Versicherung, dass alles in Ordnung sei und normale Ministeriumsgeschäfte."
„Wann muss ich zurück?" fragte sie.
„Wie wärs mit Morgen?" sagte er, während er sich etwas duckte um was auch immer sie ihm entgegenwerfen würde auszuweichen.
„Morgen? Aber ich habe so viele Arbeit mit meinen anderen Aufgaben, Harry. Wie kann ich es da unterbringen?"
„Sieh es von nun an als deine wichtigste Aufgabe an. Wenn du an etwas anderes arbeiten musst, sage ich es dir. Für erste ist Malfoy das beste, was wir haben."
Sie nickte. „Okay, Harry. Da du sagst, dass ich muss..."
„Danke, wirklich. Jetzt geh nach Hause und mach dir einen schönen Abend."
„Du auch; bis morgen, Harry."
Sie winkte ihr nach, als sie sein Büro verließ, dann setzte er sich hin und zog die Auslieferungsübereinkunfts-Formulare hervor, die er mit Malfoy aufgesetzt hatte. Er las sie ein weiteres Mal durch, um sich selber davon zu überzeugen, dass sie real waren, dann verzauberte er sie, sodass sie nur von ihm allein gelesen werden konnten und steckte sie in einen weißen Umschlag, den er versiegelte, sodass nur er und in höchster Not Hermine in der Lage wären, ihn zu öffnen. Er wusste, dass sie in der Lage sein würde, den Zauber zu brechen, mit dem Wissen, dass er der einzige erlaubte Leser war. Dann steckte er den Umschlag in seine Roben und machte sich auf den Weg nach Hause.
