Und das nächste Kapitel!

Viel Spaß!

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Krankenbesuche

Cuddy atmete erleichtert aus, als das Taxi abfuhr. Sie fühlte sich schlecht, weil sie froh darüber war, dass House' Mutter endlich zurück ins Hotel gefahren war, wenn auch nur vorübergehend. Sie rieb sich erschöpft die Stirn und ging zurück in ihr Büro, wo sie sich auf ihren Schreibtischstuhl fallen ließ.

Blythe war die ganze Nacht bei ihm geblieben und jetzt völlig erschöpft gewesen, also hatte ihr Mann sie abgeholt. John House hatte es nach zehn Minuten bei seinem Sohn nicht mehr ausgehalten und ihn seither nicht mehr besucht. Ein Blick in seine Augen damals, als er bestürzt gegangen war, hatte Cuddy gereicht, um zu wissen, dass er es einfach nicht ertragen konnte, seinen Sohn in dieser Verfassung zu sehen. Sie konnte es ihm nicht verdenken, auch ihr machte es zu schaffen. Immer wieder musste sie sich daran erinnern, dass die Person vor ihr wirklich House war, und das war nicht leicht.

Es lag jetzt vier Tage zurück, dass House und Tabitha Myers aus den Trümmern gerettet worden waren – die letzten, die lebend geborgen worden waren. Wären sie nicht gemeinsam eingeschlossen worden und hätten sich nicht gegenseitig wärmen können, dann wären wohl auch sie nicht mehr am Leben gewesen, als man sie gefunden hatte.

House lag auf der Intensivstation und sein Zustand war noch immer kritisch. Er war noch nicht überm Berg. Er hatte nach wie vor hohes Fieber und war bisher noch nicht zu sich gekommen.

Sie würde den Moment nie vergessen, in dem die Sanitäter ihn zur Tür hereingebracht hatten. Sein Anblick hatte ihr eine wahre Gänsehaut über den Rücken gejagt. Und noch schlimmer war es dann geworden, als sie sich mit Chase und Wilson an die Erstversorgung gemacht hatte.

Seine Körpertemperatur war bei 37°C, doch das war trügerisch, da die Unterkühlung dem Fieber entgegenwirkte und sich beides im Körperkern ausglich. Seine Stirn war heiß, seine Finger und Füße jedoch eiskalt und weiß gefärbt. Sein Puls lag bei fast 120 und sein Blutdruck war kaum noch messbar mit 75/50. Sie hatten ihn sofort mit erwärmter Kochsalzlösung vollgepumpt, um seine Gliedmaßen nicht zu verlieren und um herauszufinden, wie hoch sein Fieber tatsächlich war. Und sie hatten ihm einen Katheter gelegt, um herauszufinden, ob seine Nieren von der Sepsis bereits betroffen waren. Die gerade mal 100ml, die dabei herausgekommen waren und die außerdem noch braun verfärbt waren, hatte leider ihre Befürchtung eines Nierenversagens bestätigt.

Die Behandlung war knifflig gewesen. Durch die Unterkühlungsauswirkungen und die Erfrierungen an seinem Bein konnten sie nicht sofort operieren, doch um der Sepsis entgegenzuwirken mussten sie die Ursache beseitigen. Schlussendlich hatten sie an dem Metallstab vorbei fast einen ganzen Tag lang permanent Spülungen angelegt, um möglichst viel Eiter, Wundsekret und Bakterien zu entfernen. Als sich seine Temperatur einigermaßen stabilisiert hatte, konnten sie operieren.

Außerdem hatten sie ihn an die Dialyse anschließen müssen wegen seinen Nieren und sie hatten ihn intubiert. Cameron hatte Abstriche von seinem Sputum und dem Wundsekret genommen und den Erreger isoliert: Streptococcus mutans. So hatten sie wenigstens zügig eine geeignete Antibiotika-Therapie einleiten können. Auch eine Infektion des Herzbeutels hatten sie zum Glück ausschließen können und House' Leber war ebenfalls nur wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Nichtsdestotrotz wurde sein Bein immer noch permanent durchspült, Antibiotika wurden in seinen Körper gepumpt, sein Blut mechanisch gereinigt und er wurde künstlich beatmet. Alle drei Stunden wurde ihm der Schleim, der sich durch die Lungenentzündung in seiner Lunge ansammelte, abgesaugt, eine überaus unangenehme Maßnahme. Obwohl er nicht bei Bewusstsein war, reagierte er darauf. Seine Herzfrequenz stieg an und er zuckte, als wolle er sich dem Ganzen entziehen.

Über einen Zentralen-Venenkatheter stellten sie sicher, dass sie seinen Körper jetzt nicht mit zuviel Volumen überstrapazierten und so ließen sich die Medikamente noch schneller in seinem Blutkreislauf verteilen. Und doch fochten die Bakterien einen erbitterten Kampf.

Wenn sich an seinem Zustand nicht bald etwas änderte, würden die Vitamininfusionen nicht mehr reichen und sie würden ihn über eine Magensonde ernähren müssen. Was die Wundheilung bei dieser bakterienverseuchten Wunde in seinem Bein anging, da konnten sie nur hoffen, dass sie es am Ende nicht abnehmen mussten.

Seine Vicodin-Sucht war ein weiteres Problem, da es stark die Nieren angreift, durften sie es ihm auf keinen Fall weiterhin verabreichen, dafür bekam er ein anderes Schmerzmittel, das weder kontraindiziert war, noch mit den anderen Medikamenten interagierte, zum einen wegen seinem chronischen Schmerz, aber auch wegen der durch die inzwischen blaurot verfärbten Erfrierungen. Doch es war kein Vicodin, was bedeutete, dass sie sich den körperlichen Entzugssymptomen auch noch stellen mussten.

Aber das Schlimmste daran waren für sie nicht die ganzen medizinischen Fakten, die allein schon erschütternd genug waren, sondern die Dinge, die ihn zu einem gewöhnlichen, bewusstlosen, bettlägerigen Patienten machten. Es tat ihr in der Seele weh, zuzusehen, wie die Schwestern seine spezielle, mit Luft gefüllte Matratze alle paar Stunden auf andere Druckverhältnisse umstellten, damit die bereits vorhandenen Rötungen sich nicht zu einem Dekubitus entwickelten, und wie sie ihn lagerten, damit sich keine Kontrakturen bildeten. Zuzusehen, wie sie ihn bewegten, wuschen, eincremten, ihm zu zweit die Zähne reinigten oder – das Schlimmste von allem – wie sie seinen Po säuberten, bevor sie ihm eine neue Windel anlegten.

Ja, sie konnte sehr gut verstehen, wieso sein Vater diesen Anblick nicht ertrug. Innerlich war sie erleichtert, dass sie Stacy nicht erreicht hatte. Von deren Chefin hatte sie erfahren, dass sie mit Mark in Europa Urlaub machte, aber ihre Chefin hatte keine Ahnung, wo genau, sie hatte nur gewusst, dass beide ihre Handys zuhause gelassen hatten, weil sie sich Zeit für sich und ihre Beziehung nehmen wollten.

Das ließ ihr noch anderthalb Wochen Zeit, ehe sie Stacy informieren konnte. Anderthalb Wochen, in denen sich House' Zustand hoffentlich zum Besseren wandte.

Eine Weile hielt sich Tabitha an ihrem Infusionsständer fest, ehe sie sich auf den Stuhl sinken ließ. Ihr braunes Haar fiel ihr offen über die Schultern und verteilte sich auf ihrem dunkelroten Morgenmantel. Zum ersten Mal seit Tagen war ihr einigermaßen warm und die Schmerzen, die eingetreten waren, als die oberflächlichen Erfrierungen an ihren Beinen wieder durchblutet worden waren, gingen langsam zurück und sie bekam wieder weniger starke Schmerzmittel. Sie hatte sogar endlich das Bett verlassen dürfen und den ganzen Vormittag ihre Kondition geübt, um jetzt hier zu sein.

Der Weg zur Intensivstation war weit gewesen, aber sie hatte es geschafft. Dr. Wilson hatte sie zwar die letzten Tage immer wieder besucht und ihr Bericht erstattet, doch es war etwas völlig anderes, jetzt neben Greg am Bett zu sitzen. Es erschreckte sie. Irgendwie gab ihr sein Anblick das Gefühl, dass es ihm jetzt noch viel schlimmer ging, als vor vier Tagen unter dem Schuttberg.

Sie lauschte dem monotonen Piepsen seines Herzschlages, während sie ihn eingehend betrachtete. Sein Gesicht war gerötet und schweißbedeckt vom Fieber und seine Wangen wirkten eingefallen. Die Halterung des Tubus verdeckte seine untere Gesichtshälfte fast völlig, doch sie konnte erkennen, dass man ihn rasiert hatte. Er lag auf dem Rücken auf einer Spezialmatratze und sein Brustkorb bewegte sich synchron zu dem mechanischen Geräusch des Beatmungsgerätes. Zwei verschiedene Infusionsbeutel endeten in einem Schlauch, der knapp unter dem Schlüsselbein in seinen Körper eindrang. Sie konnte eines der Klebepads auf seiner Brust erkennen, das seinen Herzschlag kontrollierte. Eine Blutdruckmanschette lag um seinen linken Oberarm, die immer wieder automatisch nachmaß, und das kleine graue Pulsoxy klemmte an seinem linken Zeigefinger, der wieder normal gefärbt war. Weitere Schläuche schlängelten sich unter seiner Decke heraus, ihr Inhalt war rot und lief in einen großen Apparat, die Dialysemaschine, wie sie erkannte. Der Urinbeutel, der am Bett hing, war halb gefüllt, was wohl ein gutes Zeichen war, auch wenn der Urin darin noch trüb war. Und dann war da noch sein Bein, es war ein bisschen erhöht in einer Schiene gelagert und ein Schlauch führte in den Wundkanal, wo er befestigt war, auch auf der anderen Seite hatte man einen angebracht. Ein großer Beutel mit Spülflüssigkeit hing an einem Infusionsständer und dessen klare Flüssigkeit rann durch die Schläuche, durch sein Bein und kam auf der anderen Seite mit leichtem Gelb- und Rotstich wieder heraus, um ihn einen weiteren Sammelbeutel zu fließen.

Er sah so verloren aus zwischen all den Geräten, so erschöpft und kraftlos. Es tat ihr weh, ihn so zu sehen. Sie griff nach seiner Hand und war im ersten Moment erstaunt, wie warm sie sich anfühlte und wie schwitzig. Irritiert musterte sie ihn genauer, er schwitzte wirklich extrem. Sie sah sich im Raum um und bemerkte ein Waschbecken und daneben hingen Handtücher und Waschlappen. Vorsichtig und bedacht ging sie darauf zu und tränkte einen Waschlappen mit kaltem Wasser, ehe sie zurückkam.

Eine Hand verschränkte sie mit seiner, mit der anderen wischte sie ihm den Schweiß von Stirn und Wangen und auch von Hals und Brust. Seine Hand zitterte leicht in ihrer. Kam das vom Fieber?

„Hey, Greg! Ich bin's, der Teletubby." Sie grinste leicht, auch wenn ihr nicht zum Grinsen zumute war. „Du weißt doch hoffentlich, dass du wieder gesund werden musst, oder? Es gibt da noch ein Rätsel für dich, das du noch nicht gelöst hast!"

Da erklang hinter ihr ein dumpfer Laut, als die Türe zum Zimmer zugeschoben wurde. Ein bisschen erschrocken drehte sie sich um und erkannte Wilson, der mit entschuldigendem Lächeln auf sie zukam.

„Tut mir Leid, ich wollte sie nicht erschrecken. Es geht ihnen also besser." stellte er unnötigerweise fest. Er war schon länger in der Tür gestanden und hatte ihr zugesehen, was wohl auch der Grund war, wieso er jetzt dieses Lächeln im Gesicht trug, und das trotz der Sorge um seinen Freund. Ihm war schleierhaft, was zwischen den beiden unter den Trümmern vorgefallen war, aber ein Blick auf Tabitha's Verhalten oder ihren Blick, wenn sie Greg ansah, und er wusste, dass diese Frau ihn zumindest gern hatte, vielleicht sogar mehr.

Tabitha nickte. „Ja, man hat mir erlaubt, aufzustehen. Deshalb bin ich hergekommen, ich wollte ihn sehen. Es geht ihm schlecht, nicht wahr?" fragte sie leise und er konnte die ehrliche Sorge in ihrer Stimme hören.

Jetzt verflog sein Lächeln auch wieder. „Ja, es müsste ihm eigentlich schon besser gehen, aber die Infektion hatte sich schon weit ausgebreitet und in seiner Lunge festgesetzt. Solange er nicht aufwacht, ist es zu gefährlich ihn vom Beatmungsgerät zu nehmen, aber je länger er daran angeschlossen bleibt, desto schwieriger wird es, seine Lungenentzündung zu bekämpfen. Er macht es uns nicht leicht." Er setzte sich an die andere Seite seines Bettes und griff nach Gregs anderer Hand, die ebenfalls zitterte. Er biss sich auf die Lippen deswegen.

„Wieso zittert er? Ist ihm immer noch kalt oder ist das Schüttelfrost vom Fieber?"

„Weder noch." meinte Wilson leise. Er zögerte, konnte er ihr das sagen? Andererseits verdankte House ihr vermutlich sein Leben. Er seufzte. „Das Zittern und das Schwitzen, das sind Entzugserscheinungen." sagte er leise.

Tabitha war sich nicht sicher, ob sie richtig gehört hatte. Entzugserscheinungen? War er ein Junkie? Das konnte nicht sein, sie war zwei Tage mit ihm eingeschlossen, da hätte sie doch was davon merken müs… da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen.

„Die Tabletten, nicht wahr?"

Wilson nickte.

„Und können sie ihm dieses Vicodin nicht weiter verabreichen, bis sich sein Zustand wenigstens etwas gebessert hat?" fragte sie besorgt.

„Vicodin greift die Nieren an, das wäre im Moment das Falscheste, was wir tun könnten."

Tabitha nickte. Eine Weile saßen sie stumm nebeneinander und hielten House' Hände. Jeder hing seinen Gedanken nach, bis Tabitha das Schweigen brach.

„Vielleicht würde es ihm helfen, etwas Vertrautes zu hören. Etwas, das ihn entspannt. Mag er Musik?"

Völlig überrascht und ein bisschen neidisch, weil ihm diese Idee nicht selbst gekommen war, wandte sich Wilson ihr zu. „Das ist eine gute Idee, ich werde mich drum kümmern. Wie… wie sind sie darauf gekommen?"

Tabitha drückte Gregs Hand und sah Wilson in die Augen. „Ich hab meinen Vater gepflegt, die letzten drei Jahre, bevor er starb. Alzheimer und später erkrankte er dann an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er wurde immer desorientierter und schließlich aggressiv, aber wenn ich ihm seine heißgeliebte Countrymusik vorgespielt hab, ist er ruhiger geworden und umgänglicher."

„Sorry Leute, ich hab mich in der Uni verquatscht, aber Raymond hat da gerade so eine geniale Idee aufgebracht, dass man, wenn man ein Quant…"

„Schon gut, Jeff." unterbrach Vic den aufgeregten Physiker. Er verstand von solchen Dingen rein gar nichts, doch sein Lächeln zeigte ihm, dass er es nicht böse meinte.

„Jaja, bin ja schon still." meinte er etwas trotzig und schob sich seine Brille zurecht.

Kayla lachte. „Oh, ihr zwei! Das ist echt schlimm mit euch. Wir können dich und Tabby nachher ja ein bisschen allein lassen, dann könnt ihr über diese Idee theoretisieren."

Jeff schüttelte nur hilflos den Kopf. „Banausen!"

„Los, lasst uns zu Tabby gehen." schlug Vic vor und schob die anderen beiden zum Treppenhaus.

Sie waren seit Tabithas Rettung jeden Tag bei ihr gewesen, mindestens einer von ihnen, aber heute hatten sie es alle drei geschafft, sich den Nachmittag frei zu nehmen, denn sie wollten ihre Freundin überraschen.

Zielsicher stapften sie über den Flur auf das Zimmer zu. Die Vorhänge waren halb zugezogen, dennoch konnte man erkennen, dass das Bett leer war und auch sonst schien sich niemand im Zimmer aufzuhalten.

„Äh…" stammelte Kayla und verlangsamte ihren Schritt, genauso wie die zwei Männer.

„Sie ist vermutlich nur auf der Toilette." meinte Jeff schließlich und betrat den Raum. Etwas zaghaft klopfte er gegen die Tür zu dem kleinen angeschlossenen Badezimmer. „Tabby? Bist du da drin?" Doch es erfolgte keine Antwort.

„Da ist sie dann ja wohl nicht drin. Aber wo ist sie dann hin? Hat sie noch irgendeine Untersuchung?" mutmaßte Vic.

„Nein." Jeff schüttelte den Kopf. „Sie hat mir gestern gesagt, dass abgesehen von der Visite demnächst nichts mehr anstehen würde. Vielleicht geht sie ein bisschen spazieren, wir sollten die Schwester mal fragen."

„Ich glaub, ich weiß, wo sie ist." murmelte Kayla mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht. „Kommt mit!"

Wenige Minuten und ein Stockwerk später standen sie vor der Tür der Intensivstation. Sogar von hier aus konnte man den auffälligen, dunkelroten Morgenrock in einem der Zimmer erkennen. Ein zufriedenes, vielsagendes Lächeln erhellte Kaylas Gesicht und ließ ihre Augen funkeln. „Hab ich's doch geahnt!"

„Ist das dieser Greg? Der, mit dem sie eingesperrt war?" fragte Jeff mit hochgezogener Augenbraue.

Vic erkannte den Arzt, der neben dem Bett saß, es war Dr. Wilson, also vermutete er, dass der Patient Gregory House war. Er nickte. Blitzschnell ließ er seine letzten beiden Besuche bei seiner Freundin Revue passieren und wenn er genauer drüber nachdachte, hätte ihm das schon früher auffallen müssen. Fassungslos, aber grinsend schüttelte er den Kopf. „Ich glaub's nicht! Das ist typisch Tabby!"

„Was meinst du?" fragte Jeff irritiert, was die anderen beiden nur noch breiter lachen ließ. Sie wussten schließlich, dass Jeff ein brillanter Kopf war, ein genialer Physiker, aber zwischenmenschlich nicht gerade eine Leuchte.

Victor klopfte ihm feixend auf die Schulter. „Unsere liebe Tabby da drüben, hatte, als sie in der Kälte unter Tonnen von Beton begraben war, nichts Besseres zu tun, als sich zu verlieben, du Blindfisch!"

„Ich hoffe, er kommt durch." sagte Kayla schließlich wieder ernst und dachte dabei nicht nur an den Mann, sondern vor allem an ihre Freundin.

Diesmal war es an Jeff, breit zu grinsen. Er klopfte Vic auf dieselbe Art auf die Schulter. „Und ich hoffe, Vic, dass er nicht so ne Lusche is wie du und vor ihr davonläuft, sobald sie schwierig wird."

Verdattert starrte Vic den Physiker an, während Kayla sich hinter ihm fast vor Lachen am Boden kugelte und Jeff nur unschuldig dreinschaute.

„Kommt Jungs," gluckste Kayla, „gehen wir ne Weile in die Cafeteria bis sie da wieder rauskommt."

TBC