Hey Leute:)
Das ist meine allererste Fanfiction... Ich würde mich freue wenn ihr ein paar Reviews mit Verbesserungsvorschlägen etc. da lassen würdet;) Bekannterweise verdien' ich mit dieser Story auch nichts, denn die Charaktere gehören leider nicht mir...
Jetzt geht's los:P
Liebe Grüße,
Edwards Schwan
Rosentänzer
1. Kapitel: Bist du verrückt geworden?!
"Du hast waaaaas?", schrie ich entsetzt und trat mit voller Wucht auf die Bremse meines neuen, roten Transporters. „Das kannst du mir nicht antun! Ich wohne doch erst seit einer Woche hier! Und du weißt ganz genau, dass ich das Ungeschick in Person bin!"
Mein Vater schaute mich entschuldigend an. Von seiner anfänglichen Begeisterung war nichts übrig geblieben, nachdem ich mit meiner Vollbremsung meine Meinung kund getan hatte.
„Mensch, Bella. Ich habe es doch nur gut gemeint. Ich dachte, so lernst du auf dem schnellsten Weg vernünftige Leute kennen. Ich möchte so gern, dass du dich hier wohl fühlst und schnell Anschluss findest."
Na super. Jetzt machte sich Charlie schon solche Sorgen, ich könnte an die falschen Leute geraten... gerade ich, die schüchterne Bella Swan. Das ist eindeutig dieses Polizei-Syndrom. Schüchterne Mädchen vor bösen Menschen bewahren. Das ging ja klasse los.
Wieso hatte ich mich bloß dazu entschlossen, nach Forks zu ziehen? An den wahrscheinlich einzigen Ort der Welt, an dem es ununterbrochen regnet.
Achja, ich erinnere mich. Damit meine Mutter Renée mit ihrem neuen Mann Phil glücklich wird. Man, bin ich sozial.
Ich atmete tief durch und ließ die letzten zwei Minuten Revue passieren.
Flashback
„Bella! Bevor ich es vergesse dir zu sagen!"
Mein Vater und ich waren gerade auf einer der wenigen Straßen Forks' unterwegs und testeten mein neues Auto. Es war ein Geschenk von Charlie zum Einzug gewesen. Ich hatte mich so gefreut und liebte diesen alten Transporter vom ersten Moment an.
„Ich habe dich bei Colin angemeldet. Für das ganze Jahr. Damit du nächstes Jahr fit bist."
Charlie schien sich zu freuen. Als er jedoch meinen fragenden Blick sah, fuhr er fort: „Na du weißt schon! Colin, mein ehemaliger Arbeitskollege! Er macht sogar einen Sonderpreis, weil ich den Vertrag für ein Jahr sofort unterschrieben habe!"
Allmählich wurde ich ungeduldig und fragte leicht gereizt: „Sag schon, Dad. Wofür hast du mich angemeldet? Ich kenne Colin nämlich nicht..."
Charlie schien zu verstehen. Stolz erzählte er: „ Colin hat sich selbstständig gemacht, vor ein paar Monaten. Stell' dir vor, er hat eine Tanzschule eröffnet! Und ich wollte ihm einen Gefallen tun und ihm den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern. Also habe ich dich für ein Jahr in der Tanzschule angemeldet!"
Flashback Ende
„Na toll", murmelte ich. „Dann will mich doch erst recht niemand kennen lernen, wenn dich denen alle die Füße blau trampele... Das kann doch nur eine riesige Blamage werden!"
Mir stiegen die Tränen in die Augen, als ich den Wagen drehte und in Richtung „neues Zuhause" fuhr. Die Lust am Fahren war mir vergangen. Das würde ja echt heiter werden. In zwei Tagen würde die Schule beginnen, dort würde ich mich schon auf irgendeine Weise blamieren und dann in der Woche danach, Woche für Woche im Tanzkurs.
Charlie schaute betreten aus dem Fenster. „Versuch' es doch bitte wenigstens", bat er leise, „und wenn es dann nicht klappt, finden wir schon eine andere Lösung."
Ich seufzte und nickte bloß. Was blieb mir auch anderes übrig? Sollte ich etwa herum toben und heulen wie ein bockiges Kleinkind? Nein. Das war dann doch nicht auf meinem Niveau. Ich würde den Kurs schon überleben.
