Hey Lulu:)
Danke für dein Review. Es freut mich, dass die Story doch nicht soooo grottenschlecht ist... Es tut mir übrigens leid, dass ich jetzt erst ein neues Kapitel reinstell', aber durch meinen Geburtstag und meinen neuen Laptop und meinen technisch nicht-vorhandenen intellektuellen Kenntnisse und Schulstress bin ich vorher leider nicht dazu gekommen.
Hoffenlich gefällt dir dafür das neue Kapitel auch:)
Liebe Grüße
ES
Huch, wer bist du denn?!
Zwei Tage später hetzte ich zu meiner neuen Highschool. Natürlich hatte ich verschlafen, so was konnte nur mir passieren. Aber glücklicherweise war ich noch nicht zu spät.
Als ich meinen Stundenplan und einen anderen Stapel mit wichtigen Papieren aus dem Sekretariat abholte, war ich geschockt: Die Schule war um einiges kleiner als meine alte Highschool, jedoch schien es unmöglich, in absehbarer Zeit den richtigen Raum zu finden.
Hochkonzentriert starrte ich auf den Schulplan, den die Sekretärin mir freundlicherweise gegeben hatte, bog um die nächste Ecke und stürzte. Ich war in irgendjemanden hinein gelaufen und meine kompletten Unterlagen flogen durch die Luft. Ich schaute nach oben und erstarrte. Ein blasser Junge stand vor mir und schaute mich entsetzt an. Er schien den Crash kaum bemerkt zu haben, wäre ich nicht gefallen. Er half mir hoch, bückte sich und hob meine Unterlagen sorgfältig auf und gab sie mir.
„Entschuldige...ich...ich...", stotterte ich. Weiter kam ich nicht, denn er unterbrach mich mit einer wunderschönen Stimme: „Du brauchst dich nicht entschuldigen. Das kann doch jedem mal passieren. Hoffentlich hast du dich nicht verletzt, an deinem ersten Tag. Du bist doch Isabella Swan, oder nicht?"
„Ja...äh nein...ähm....also nein, ich habe mich nicht verletzt und ja ich bin Isabella Swan. Aber bitte sag Bella zu mir, ich hasse den Namen Isabella.",murmelte ich und wurde rot.
Der Unbekannte lächelte mich amüsiert an.
„Undwerbistdu?", nuschelte ich, um die eingetretene Stille zu unterbrechen, jedoch bezweifelte ich, dass er mich verstanden hatte, so wie ich gesprochen hatte.
„Verzeih' meine Unhöflichkeit, Bella. Ich war noch nicht dazu gekommen, mich vorzustellen. Mein Name ist Edward Cullen. Und wie ich soeben gesehen habe, musst du jetzt auch zum Biologieunterricht. Komm' mit, ich zeig dir, wo wir hin müssen."
Er lächelte mich wieder an und entblößte dabei eine Reihe makellos, strahlend weiße Zähne. Ich war ganz verzückt und merkte, wie meine Beine nachgaben.
Beinahe wäre ich wieder umgekippt! Wie peinlich!
Edward jedoch fing mich mit unglaublichen Reflexen auf und stützte mich bis zu unserem Bioraum.
Dort angekommen, stellte ich mich dem Lehrer vor, während Edward seinen Platz einnahm und auf den Stuhl daneben seine Tasche hinlegte.
Als ich mich umdrehte und mich nach einem freien Platz umschaute, schaute ich enttäuscht zu Edward. Ich hätte ihn am liebsten gefragt, ob ich neben ihm sitzen könnte, aber ich traute mich nicht.
Stattdessen setzte ich mich eine Reihe hinter ihn, neben einen Jungen mit langen schwarzen Haaren.
Er stellte sich als Jacob vor und schien sehr sympathisch zu sein.
Ich war verwirrt. Gleich an meinem ersten Schultag lernte ich zwei Menschen kennen, die sofort freundlich zu mir waren.
Das war in Phoenix anders. Dort wurde ich oft ausgeschlossen und nach meinem Aussehen beurteilt. „Kalkleiste" und „Draculas Braut" hatten sie mir hinterher geschrien, nur weil ich eine ziemlich blasse Haut habe, obwohl Phoenix einem einzigen Hochsommer glich.
Irgendwie fühlte ich mich wohl. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich so freundlich empfangen wurde oder dass ich endlich aus der Hölle „Highschool Phoenix West" heraus war.
Der Lehrer begann mit seinem Unterricht. Mir fiel auf, dass ich die Themen, die sie hier behandelten, bereits an der HPW hatte. Das lag wahrscheinlich an dem städtischen Fortschritt.
Ich beschloss, nicht aufzupassen und beobachtete meine Mitschüler. Besonderes Augenmerk legte ich dabei auf Edward und Jacob.
Edward saß stocksteif auf seinem Stuhl und schien die Worte des Lehrers in sich aufzusaugen, jedoch konnte der Schein auch trügen, ich sah ja schließlich sein Gesicht nicht.
Jacob neben mir hingegen schien sich auch nicht wirklich für den Unterricht zu interessieren. Manchmal blickte er verstohlen zu mir herüber, die restliche Zeit zeichnete er irgendwas in seinen Block. Es interessierte mich, jedoch wollte ich nicht so dreist erscheinen und mich zu ihm hinüber beugen, also versuchte ich dem Unterricht zu folgen, beziehungsweise so zu wirken, wie Edward.
