Ungeduldig wartete ich auf eine Antwort von Taylor, aber die kam nicht.

"Tja, das ist wohl dein Problem und nicht meins. Taylor, dir kann doch echt egal sein was ich über dich denke.", gab ich meine Meinung kund und warf meine blonden Haare über meine Schulter. Mit runzelnder Stirn stand ich nun also auf, drehte mich um und verschwand auf die Toiletten um mich frisch zu machen, ehe er überhaupt was erwidern konnte. Ich war völlig verwirrt, wusste nichts mit dem Gesagten von Taylor anzufangen. Hätte er mich nicht weiter ignorieren können? Das wäre schließlich das Einfachste für alle Beteiligten gewesen. Klasse, jetzt dachte ich schon wieder über diesen Lackaffen nach. Grummelnd betrachtete ich mein Spiegelbild. Mein Gesicht wirkte etwas verärgert, also schloss ich für einen Moment die Augen um mich wieder zu beruhigen. Es hatte ziemlich lange gedauert bis ich überhaupt hierher gefunden hatte, weil mich sehr viele Leute aufgehalten hatten. Vorallem Ashton, der mit Demi Moore hier war. Als ich hörte wie die Tür aufging, setzte ich schnell ein kleines Lächelnd auf, welches auch gleich wieder verschwand als Taylor Swift die Toilette betrat. War ja irgendwie klar, oder? Gott lachte mich gerade total aus. Hoffentlich hast du Spaß da oben, du Spast! Da ich aber nicht unfreundlich wirken wollte, da Taylor in erster Hinsicht eh nichts für Taylor's Verhalten konnte, setzte ich erneut ein Lächeln auf und winkte ihr einmal freundlich zu. Man, kam ich mir blöd vor. Ich steh auf der Toilette und winke der Ex meines Schwarms zu. Peinlicher ging's nicht, echt. Sie stellte sich neben mich vor den Spiegel und begann ihre Haare zu richten. Sie hatte wirklich eine tolle Frisur, musste ich ja schon zugeben. Trotzdem fühlte ich mich irgendwie komisch, wie in so einem Teeniefilm, wo das beliebteste Mädchen der Schule das erste Mal richtig mit dem Nerd der gesamten Schule in Kontakt trat. Nun gut, wir sprachen nicht, aber im Prinzip war es doch das gleiche. Während ich sie nur blöd ansehen konnte, drehte sie ihren Kopf zu mir und grinste mich an.

"Ist was?", fragte Taylor mich und ich konnte nur stumm auf eine Strähne deuten, die etwas komisch auf ihrem Scheitel lag. Verwundert wandte sie den Blick von mir ab und schaute in den Spigel. Ein paar Mal versuchte sie ihre Haare wieder ordentlich zu machen, aber es klappte nie so richtig. Mir juckte es schon richtig in den Fingern. Räuspernd trat ich näher an sie ran.

"Darf ich?", fragte ich leise und ob schon meine Hände leicht. Sie nickte mir zu und ich began erstmal mit ihren Haaren herumzuwuchteln. Nach ein paar Minuten löste ich mich von ihr und betrachtete stolz mein Werk. Ich musste sagen, dass ich richtig gute Arbeit geleistet hatte. Taylor warf nochmal einen Blick in den Spiegel, ehe sie mich umarmte.

"Danke! Das war echt nett von dir!", sagte sie und ich zuckte mit meinen Schultern.

"Kein Ding, hab ich gerne gemacht. Wir Frauen müssen schließlich zusammenhalten.", meinte ich und wir mussten kichern. Sie war wirklich nett und ich fand sie sympatisch. Kein Wunder das Taylor Lautner sie so toll fand. Als ich an ihn dachte, konnte ich nicht verhindern, dass sich mein Gesicht verzog.

"Du bist doch Sapphire, oder? Ich hab deinen Film gesehen!", sagte Taylor und ich schaute verlegen auf den Boden. Wow, Stars hatten meinen Film gesehen? Ich war im Moment ziemlich sprachlos und wusste gar nicht wie ich reagieren sollte. Also lächelte ich einfach nur und spielte mit meinen Fingern.

"Ich fand ihn toll, du hast echt Talent. Und..ich hab deine Songs gehört..ich könnte mir gut vorstellen mit dir zusammen zu singen. WIe wär's?"

Etwas überrascht schaute ich sie an, wusste nicht so recht ob sie das jetzt ernst meinte. Klar, ich wollte schon immer mal mit einem Star zusammen singen, aber Taylor Swift? Sie war eine tolle Sängerin, ja keine Frage, aber Taylor Lautner stand doch auf sie. Das war echt eine doofe Situation. Nun gut, wenn ich es mir recht überlegte, ich könnte ihn somit eins auswischen. Pff..er würde schon noch sehen was er davon hatte.

"Ja, das wäre cool..", murmelte ich und grinste Taylor an. Sie nickte einmal und wir standen noch einige Minuten schweigend gegenüber. Die Begegnung mit Taylor Swift hatte ich mir echt anders vorgestellt. Irgendwann meinte ich dann aber, dass ich wieder los musste und verschwand dann wieder zurück zu meinem Platz.

Taylor war nicht, ein Glück. Ich hatte überhaupt keine Lust jetzt wieder mit ihm zu reden. Seufzend fuhr ich mir einmal leicht durch's Haar, als ich plötzlich von hinten auf die Schultern getippt wurde. Ich drehte mich um und schaute in das Gesicht von Steven Strait. Ich wusste ja gar nicht, dass er auch hier war.

"Hey! Was machst du denn hier?", fragte ich freudig und schaute ihn einmal von oben bis unten an, jedoch nicht zu auffälig. Er sah gut aus in seinem karierten Hemd und seinen schwarzen Jeans. Er hatte sich rasiert und seine weißen Zähne blitzten mir entgegen. Ich war förmlich am Dahinschmelzen. Die erste Begegnung mit ihm fand ich ja schon toll, die zweite hier jetzt, war tausendmal besser. Ich war ihm so nah..

"Ich sitz schon die ganze Zeit hinter dir, aber immer wenn ich dich ansprechen wollte, hast du mit Taylor geredet und dann bist du auf's Klo gegangen.", meinte er und zuckte mit den Schultern. He? Die ganze Zeit also. Lügner. Ich hatte nur in der Pause mit Taylor geredet.

"Ah. Sorry, hab dich überhaupt nicht bemerkt.", sagte ich nur und schaute ihn gelangweilt an. Er schien überrascht zu sein über meinen plötzlichen Stimmungswechsel. Ja, was hatte er denn gedacht? Dass ich ihm freudig um den Hals fiel? Gerade als Steven noch was sagen wollte, kam Taylor wieder und schaute uns komisch an. Genauso komisch schaute ich zurück. Was hatte er denn jetzt auf einmal? Als ich wieder zu Steven sah, redete er gerade mit einer Frau. Sie schienen ziemlich vertraut miteinander zu sein. War das seine Ehefrau? Oh man, schade, dass der schon geheiratet hatte. Aber er war ja eh viel zu alt für mich. Kopfschüttelnd drehte ich mich wieder um, denn die Pause war vorbei. Während der Show, rückte Taylor plötzlich näher an mich heran und schaute mich an. Stur sah ich weiter auf die Bühne. Der sollte mich in Ruhe lassen! Ich spürte nach einem Moment seine Hand auf meinem Oberschenkel und wenig später seinen Arm um meinen Schultern. Mir wurde total heiß und am Liebsten wäre ich jetzt weggelaufen. Was hatte Taylor nur vor?

"Hey..es tut mir Leid. Wirklich, ich find dich toll..", flüsterte er mir leise zu, ich vermutete mal weil er die anderen Gäste nicht stören wollte. Mir war die ganze irgendwie unangenehm, wenn uns doch jetzt jemand sehen würde. Unauffällig sah ich mich einmal um. Gut, niemand der uns komisch anstarrte, alle konzentrierten sich auf die Show. Aufgeregt versuchte ich Taylor von mir wegzuschieben, aber er war einfach viel stärker als ich. Er kam mir immer näher und näher und ich war völlig überfordert. Bekamen die hinter uns denn nichts mit? Anscheinend nicht, denn niemand sagte etwas und Steven war bestimmt zu sehr mit seiner Frau beschäftigt. Argh, warum dachte ich denn an Steven? Also echt. Schnell riss mich Taylor aus meinen Gedanken, denn er drückte mir einen Kuss auf die Wange. Dann noch einen und noch einen, immer weiter runter bis er schließlich an meinem Hals angekommen war.

"Was zum-..?", flüsterte ich geschockt und wollte ihn ansehen, aber plötzlich wurde er von mir runtergezogen. Froh und doch etwas enttäuscht, ja ich weiß ich weiß nicht was ich will, schaute ich an ihm vorbei und sah in das Gesicht von..

Bäm..Cliffhanger, zwar ein langweiliger, aber naja..xD

Hat ziemlich lange gedauert mit dem Schreiben, aber ich steckte mal wieder in einem Krea-Tief ._. Zudem habe ich Logan Lerman gegen Steven Strait getauscht, weil der einfach viel cooler und männlicher ist als Logan. Also ..ja..xD Und, falls du das noch liest, das Kapitel ist für Boom :)

Franzii :*