Die Dämonen die sie verfolgen
Warnung: Inzest, Vergewaltigung (betrifft Minderjährige) – Wenn ihr es nicht lesen wollt, lasst den kursiven Text aus, es erklärt sich nachher noch alles im Kontext.
Als sie sich zugedeckt hatte, spürte sie bereits, wie sich Kälte in ihr ausbreitete und Krämpfe durch ihren Körper fuhren. Ihr Körper schien zu zucken. Langsam vernebelte es ihren Verstand und sie wurde schläfrig.
Sie befand sich im Greengrass Manor. Es war dunkel, aber die Farben waren ungewöhnlich. Alles hatte einen Hauch von Neon. Sie wusste, dass sie nicht wirklich hier war und fühlte sich unglaublich klar im Kopf. Sie trat vor einen Spiegel, von dem sie nicht sicher war, dass er wirklich existierte. Vielleicht war es nur ein Bestandteil des Traumes. Sie sah sich darin genauer an, sie war vielleicht vierzehn. Eine Stimme in ihrem Kopf schien ihr zu sagen, dass es der Sommer vor ihrem vierten Schuljahr war, deshalb wusste sie, was sie gleich erwarten würde. Sie schauderte. Im Spiegel sah sie wie ihr ganzer Körper zitterte, aber wenn sie ihre Hände betrachtete, waren sie ganz ruhig.
„Daphne!", hörte sie die Stimme ihres Bruders Damon, er war damals etwa 15.
Sie spürte dasselbe unangenehme Gefühl in ihrem Bauch wie damals, vor 2 Jahren. Dennoch ging sie in sein Zimmer, er würde nur unerträglicher sein, wenn sie zu lange zögern würde.
Damon lag in seinem Bett, er war offenbar nackt. Er bedeckte seine Blöße lediglich mit einer viel zu dünnen Decke. Sie konnte dadurch gut sehen, wie erregt er war.
„Zieh dich aus!", befahl er.
Als sie zögerte wurde sein Ton schärfer. Sie zitterte am ganzen Leib.
„Du bist mir noch einen Gefallen schuldig. Du weißt doch, dass ich Vater und Mutter nicht von deiner kleinen Verfehlung in Hogwarts berichtet habe. Und jetzt zieh dich endlich aus, wenn ich den Zauberstab benutzen muss, macht es weit weniger Spaß. Und dann garantiere ich dir, dass es auch dir weniger Spaß machen wird.", er grinste teuflisch.
In dem fahlen Licht des Kaminfeuers lagen grauenhafte, dämonische Schatten um seine Augen.
Als sie sich langsam ihrer Kleidung entledigte, bemerkte sie seinen lüsternen Blick und hörte wie er immer wieder aufstöhnte. Es wäre nicht anders als die anderen Male. Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern, wann es begonnen hatte. Seit sie denken konnte, bemächtigte er sich immer wieder ihres Körpers, berührte sie auf Arten und Weisen, die nichts mehr mit geschwisterlicher Liebe und Zärtlichkeit zu tun hatten. Als sie in die Pubertät gekommen war, waren auch seine Forderungen massiver geworden. Seither berührte er sie so, dass sie dabei Lust empfand, wofür sie sich schämte. Immer wieder musste sie sich auf die Zunge beißen, bis sie ihr eigenes Blut schmeckte, und diese verbotenen Gefühle verschwanden. Er verlangte seither auch, dass sie ihn befriedigte.
Als sie ihrer Mutter unter Tränen davon berichtete, hatte sie nur gelacht und gesagt: „Darüber spricht eine Lady nicht!"
Mittlerweile stand sie nackt vor ihm. Sie hörte seinen schweren Atem.
„Nun komm zu mir ins Bett!", befahl er, und sie hatte keine andere Wahl als ihm zu gehorchen.
Damon hatte seinen Zauberstab auf sie gerichtet. Ihre Eltern hatten ihren bis zum Beginn des nächsten Schuljahres unter Verschluss. Das Haus war so abgeschirmt, dass das Ministerium nicht bemerken würde, wenn Minderjährige darin zaubern, aber nur Damon hatte das Privileg seinen Zauberstab auch während der Ferien benutzen zu dürfen.
Sie lag nun regungslos neben ihm, er beugte sich über ihren Körper. Sie würde es nicht mehr spüren, sie empfand schon lange nicht mehr viel dabei. Es war eine unangenehme Gewohnheit, die sie einfach nur über sich ergehen lassen müsste, dann wäre es wieder für eine Weile vorbei. Solange bis Damon wieder Lust verspüren würde.
„Du bist jetzt alt genug. Wir können jetzt unbeirrt einen Schritt weiter gehen.", meinte er kalt und streichelte sie dann sanft.
Unter seinen sanften Berührungen zuckte sie wie immer zusammen. Er war immer zärtlich, nie grob, und gerade das schmerzte. Auch seine Stimme wurde sanfter, als er über ihre seidige Haut strich. Schließlich berührten seine Lippen ihre. Er küsste unglaublich zärtlich, er war wie immer vorsichtig. Aber er würde es nicht dulden, wenn sie seinen Kuss nicht erwiderte. Wie eine Maschine erwiderte ihr Körper seinen Kuss. Ihr Geist hatte keinerlei Macht über ihren Körper, egal wie sehr er in ihr schrie, egal wie sehr er aus ihr ausbrechen wollte.
„Du bist die wunderschönste Frau, die ich kenne.", flüsterte er in ihr Ohr, als er sich nun ganz auf sie legte.
Sie kniff die Augen zusammen, und versuchte die Tränen zu unterdrücken.
„Kein Mädchen mit dem ich das getan habe, kann dir das Wasser reichen. Sie sind alle nichts wert im Vergleich zu dir, Daphne.", flüsterte er mit unerträglich zärtlicher Stimme in ihr Ohr und streichelte dabei ihren Kopf. Seine andere Hand fuhr unterdessen ihren Hals entlang und rastete auf ihrem Oberkörper.
„Keine Sorge, Schwesterherz. Es wird dir nicht weh tun, ich würde nie zulassen, dass dir Schmerz widerfährt.", meinte er sanft und küsste sie ein weiteres Mal.
Als ob er wissen würde, was Schmerz für sie bedeutete. Sie wünschte sich nichts mehr, als dass er brutal und grausam wäre. Dass es ihr körperliche Schmerzen bereiten würde. Wenn ihr Körper diese Schmerzen spüren würde, dann würde es vielleicht nicht so sehr auf ihrer Seele lasten. So widersetzte sich ihr Körper ihrem Geist und empfand Lust. Ihr Körper sprach eine andere Sprache als sie selbst.
Tränen rollten über ihre Wangen und er küsste sie weg. Streichelte sanft ihre Wangen und sprach weiter zu ihr.
„Keine Frau hat es bisher geschafft mich so zu erregen wie du. Aber du bist noch ein kleines Mädchen. Aber nicht mehr lange, Daphne. Ich werde dich zu einer Frau machen.", stöhnte er in ihr Ohr.
Sie spürte seinen heißen Atem. Ekel kam in ihr hoch, und wieder betrog sie ihr Körper, während er sie am ganzen Körper streichelte.
„Nein, Damon!", schluchzte sie, aber ihr Schluchzen hörte sich nach einem Stöhnen an.
„Ich weiß doch, dass du es genauso willst wie ich. Wir haben doch schon viel zu lange darauf gewartet.", stöhnte er in ihr Ohr, „Jetzt ist es endlich so weit. Und ich verspreche dir, es wird dir gefallen. Du wirst keinen Schmerz spüren."
Sie biss die Zähne zusammen, als er seine Drohung wahr machte. Sie heulte nun, es tat weh. Damon strich die Tränen aus ihren Gesicht und küsste sie wieder sanft. Es dauerte an und dauerte an, und hörte einfach nicht auf. Der Schmerz war längst verflogen, und sie sehnte ihn so sehr herbei, denn jetzt betrog sie ihr Körper wieder.
Sie schrie und heulte, ihr Geist versuchte sich mitzuteilen. Dann flog die Tür auf. Sie sah im grellen Licht das Gesicht ihres Vaters. Auch Damon wandte sein Gesicht ihm zu, aber er hörte trotzdem nicht mit dem was er tat auf.
„Daddy!", heulte Daphne.
Dagobert Greengrass verzog sein Gesicht, er sah Damon an.
„Ach so. Dann ist ja alles in Ordnung. Macht nicht so einen Lärm dabei, eure Mutter macht sich dann immer unnötige Sorgen.", meinte er kalt.
„Aber Daddy!", schluchzte Daphne.
„Guter Junge. Ich dachte schon du wärst ein Spätzünder. Wenigstens weißt du wozu kleine Schwestern gut sind.", er schloss die Tür nachdem er Daphne keines Blickes gewürdigt hatte.
„Schhhh…", versuchte er sie zu beruhigen, „Du willst es doch auch. Lass dich gehen, Daphne."
Sie spürte ihren Körper erst in dem Moment wieder, als ihr Bruder den Höhepunkt erreichte. Danach verspürte sie eine Leere. Sie starrte gebannt zur Decke. Sie bemerkte kaum, dass ihr Bruder mittlerweile neben ihr lag und immer noch ihren Körper streichelte und liebkoste.
„Du bist jetzt eine Frau Daphne. Die wunderbarste Frau auf dieser Erde. Du wirst immer mir gehören.", flüsterte er in ihr Ohr.
Daphne spürte die heißen Tränen auf ihren Wangen. Aber da es ihre Vergangenheit war, erinnerte sie sich an das, was in diesem Moment noch Zukunft wäre. Tatsächlich würden ihre Eltern sie ab diesem Tag anders behandeln. Ihr Vater würde sie in die schwarze Magie einweisen. Sie würden sie ab diesem Moment an respektieren. Offenbar war diese Nacht der Preis den sie für diesen Respekt zu zahlen hatte. Danach begann sie auch damit, sich selbst zu verletzen.
Sie fühlte sich als würde sie durch einen Strudel fallen. Alles drehte sich um sie, ihr war schlecht und ihr ganzer Körper schmerzte. Sie stand an der Küste einer trostlosen Insel. Es war dunkel. Die Insel war felsig. Der Ozean war schwarz wie der bewölkte Himmel. Sie sah weder Sterne noch den Mond. Sie wusste, dass sie hier noch nie gewesen war.
Vor ihr stand Dumbledore.
„Daphne Dorette Desmonia Greengrass, Anhängerin Lord Voldemorts. Angeklagt des 13-fachen Mordes und des unzähligen Gebrauches der Unverzeihlichen Flüche wird hiermit zum Dementor-Kuss verurteilt.", sprach Dumbledore in einer ungewöhnlich kalten Stimme.
„Haben sie noch letzte Worte?", fragte er in gleichgültigen Tonfall.
„Ich würde es sofort wieder tun. Ich würde alles für den dunklen Lord tun.", hörte sie sich sagen.
„Dann kann ich nichts mehr für sie tun.", meinte Dumbledore.
Sie sah wie alles um sie herum noch dunkler wurde, und sich Kälte ausbreitete. Vor ihr erschien nun eine Gestalt. Sie fühlte sich elend, jegliches befriedigende und genugtuende Gefühl wich von ihr. Sie sah Gesichter vor sich, sie sah, wie sie andere quälte und zu Tode folterte. Sie verspürte ein grauenhaftes Gefühl, das in ihr wach wurde. Ja, das war offenbar das, was andere gerne als Mitleid oder Reue bezeichneten. Sie spürte wie viel Schmerz sie anderen zugefügt hatte, es nagte an ihrer Seele. Ihr wurde übel von diesen Gefühlen, die sie bisher nicht gekannt hatte. Dann sah sie wie die Gestalt vor ihr eine knochige Hand nach ihr ausstreckte. Das furchteinflössende Gesicht des Dementors kam ihren immer näher. Sie spürte wie sich ihr Mund langsam öffnete…
„DAPHNE!", hörte sie einen markdurchdringenden, grellen Schrei und spürte wie jemand sie am ganzen Körper schüttelte, ihr Kopf schmerzte.
Sie öffnete benommen die Augen und sah Millicent vor sich.
„WAS?", fuhr sie Millicent erbost an, sie hatte sie eben aus ihrem Traum geweckt.
„Du wirst noch das Frühstück versäumen, und Pansy, ich mache mir Sorgen. Sie zittert am ganzen Leib, sie ist ganz verstört.", schluchzte Millicent beinahe, was für sie sehr untypisch war.
„Dann bring sie doch in den Krankenflügel.", schimpfte Daphne und griff sich auf den Kopf, er schmerzte unerträglich.
Sie wollte Millicent schnell loswerden, um einen ihrer Tränke zu nehmen, der das stechende Gefühl in ihrem Kopf vielleicht erträglicher machen würde. Sie erinnerte sich noch genau an ihre Träume und ihr schauderte. Sie hätte die letzte Erfahrung zu gerne durchlebt. Aber sie hatte noch genug Tantrum-Trank, sie könnte es wieder erleben.
Die beiden Erfahrungen, wovon die eine aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins zurückgekehrt war, ließen Ekel in ihr hochkommen. Der Dealer hatte wirklich nicht zuviel versprochen.
Heute hätte sie ohnehin keinen sonderlichen Appetit. Vorallem aber hatte sie kein besonderes Bedürfnis ihren Bruder Damon am Frühstückstisch zu sehen.
„Pansy will dort nicht hin. Sie befürchtet, dass sie Stress bekommt. Sie hat gestern irgendwelche Muggeldrogen genommen. Die kommen sicher dahinter!", war Millicent ganz aufgelöst.
Das war ja eine Überraschung. Also hatte Pansy gestern gleich einen ganzen Drogencocktail.
„Lass mich kurz alleine, ja. Ich komme dann zu euch. Wo ist denn Pansy?", fragte Daphne und sehnte sich nach ihren eigenen Drogen.
„Sie ist im Bad. Aber bitte beeil dich, du kennst doch eine Menge schmerzlindernder Zauber, ihr geht es gar nicht gut.", schluchzte Millicent weiter.
„Ja, doch.", murrte Daphne, „Aber jetzt geh zu ihr, du solltest sie in so einem Zustand nicht alleine lassen."
Millicent nickte. Endlich wurde sie sie los. Daphne öffnete ihren Tresor und sah sich um, sie musste noch ein paar fertig gemischte Zaubertränke haben, die sie vorsorglich in ihrem Elternhaus hergestellt hatte. Sie fand einen, der die Schmerzen unterdrücken und sie ein wenig gleichgültiger machen würde. Sie trank das ganze Fläschchen in einem Zug leer. Beinahe Verschwendung, dachte sie, da sie den Tantrum-Trank doch ganz auskosten wollte. Aber die Erinnerung an diese eine Nacht mit ihrem Bruder, die nicht die einzige geblieben war, wollte sie wirklich nicht in ihrem Bewusstsein behalten. Vielleicht würde der Trank es relativieren.
Und jetzt müsste sie auch noch Pansy helfen. Dazu hatte sie gar keine Lust, viel eher wollte sie zusehen, wie elend sie sich fühlte. Aber da Millicent schon bescheid wusste, würde sie wenigstens so tun müssen, als ob sie helfen wollte. Sie griff nach einem Trank der zumindest die Kopfschmerzen, die vermutlich auch Pansy haben würde, beseitigen würde. Vielleicht würde Pansy ausplaudern, was sie geträumt hatte, das wäre wenigstens eine angenehme Ablenkung von ihren eigenen Träumen.
Am Abend bereute es Daphne, dass sie nicht mit den anderen nach Hogsmeade gegangen war. Sie hatte immer noch keine Zigaretten, und jetzt müsste sie Damon darum bitten. Wie konnte sie darauf auch nur vergessen. Millicent war ihr die ganze Zeit in den Ohren gelegen und so war sie mit ihr und Pansy in Hogwarts geblieben.
Draco hatte ihr in der Zwischenzeit ein paar Zigaretten geschnorrt, aber sie darauf verwiesen, dass Damon gemeint hätte, dass er ihr welche mitgebracht hätte. Wie aufmerksam, er dachte doch tatsächlich an seine Schwester, verhöhnte sie ihn innerlich, denn er tat das natürlich nicht grundlos.
Aus Pansy war nicht viel herauszubekommen, sie saß nur blass und wimmernd im Zimmer und Millicent und Daphne leisteten ihr Gesellschaft. Daphne hatte es richtig genossen, das Mittagessen für die beiden und sich zu holen, weil sie so ein wenig Ruhe hatte. Irgendwann gegen Nachmittag hatte Pansy heulend festgestellt, dass sie davon geträumt hätte, dass Draco seine Drohung ihr das Leben zur Hölle zu machen, im Traum wahr gemacht hätte und es mit widerlichen und schmerzhaften, sexuellen Handlungen verbunden gewesen wäre. Während Pansy ihr Herz ausschüttete, dachte Daphne an Tollkirschen. Sie sollte sich einfach irgendeinen Trank mit Tollkirschen zubereiten, oder sich irgendwie anders dicht machen, dann wäre sie in ihren Sphären und müsste Pansy nicht zuhören. Es war zwar durchaus befriedigend, wie elend es ihr ging, aber es war weit nicht so unterhaltsam, wie Daphne es sich ausgemalt hatte. Sie vermutete, dass es daran lag, dass sie selbst mit ihren Gedanken bei ihren eigenen Albträumen war. Sie war dadurch vollkommen durch den Wind. Das nächste Mal würde sie Pansy nur dann den Trank einflössen, wenn sie selbst nüchtern blieb, so entging ihr schließlich der ganze Spaß.
Als Pansy endlich eingeschlafen war und Millicent zu Greg und Vin gegangen war, suchte Daphne Damon auf. Eine andere Möglichkeit hätte sie wohl nicht. Gerade nach so einer Nacht gefiel ihr das gar nicht.
Als hätte er es geplant, war Damon alleine in seinem Zimmer. Er grinste sie schon listig an, als sie die Tür hinter sich schloss.
„Meine herzallerliebste Schwester beehrt mich mit ihrer Anwesenheit. Was verschafft mir diesen Genuss?", fragte er und leckte sich die Unterlippe.
Sie hasste das, sie hatte die gleiche Angewohnheit, und es bei ihm zu sehen, machte sie rasend. Wie konnte sie nur so dumm sein und nicht an die Zigaretten denken, sie hätte irgendjemand anderen darum bitten können, ihr welche mitzunehmen. Aber der Trank den sie am Morgen genommen hatte, hatte nicht nur alles etwas relativiert, sondern sie auch vergesslich gemacht.
„Draco meinte, du wärst so lieb gewesen und hättest mir Zigaretten mitgebracht.", meinte sie mit einer lieblichen Stimme.
Damon grinste erfreut.
„Natürlich, ich denke doch immer an meine kleine Schwester.", meinte er listig und hielt drei Packungen in die Höhe.
„Danke.", meinte sie und kam auf ihn zu um sie zu nehmen.
Er streckte seine Hand in die andere Richtung, außerhalb ihrer Reichweite.
„Nicht so einfach. Du willst mir doch ganz gewiss zeigen, wie dankbar du mir bist.", meinte er mit einem grausamen Grinsen.
„Ich sagte doch schon danke.", meinte sie etwas bockig.
„Du weißt doch wie das läuft, ich tue dir einen Gefallen, und du tust mir einen Gefallen.", meinte Damon und packte sie an der Taille.
Warnung: Inzest, sexuelle Nötigung – Wer es nicht lesen will: Einfach nächsten Absatz überspringen.
„Also, zieh dich aus.", meinte Damon, „Wenn ich es mit dem Zauberstab machen muss, ist es bei weitem nicht so befriedigend."
Er sah ihr zu, wie sie sich langsam ihrer Kleidung entledigte. Und das alles nur für drei Packungen Zigaretten, dachte sie sich. Aber der Geheimgang und der Eberkopf waren verloren.
„Du bist die schönste Frau die ich kenne, Daphne.", meinte er, während er sich nun selbst entkleidete.
Er betrachtete sie, wie sie nackt vor ihm stand und zog sie schließlich fest an sich um ihre Haut auf seiner zu spüren. Er zog seinen Kopf näher zu sich und küsste sie sanft.
Schließlich dirigierte er sie auf sein Bett und zog die Vorhänge zu. Er verhängte einen Schallschutz-Zauber über das Bett. Daphne spürte nicht viel von dem was weiter geschah, sie war noch zu benommen von all den Drogen. Das grausame war, dass sie das alles nun mit der Erinnerung von der sie geträumt hatte in Verbindung brachte. Damon war zärtlich wie immer, er war immer zärtlich. Nie grob. Er ließ keine Schmerzen zu, wollte ihr nicht wehtun. Vielleicht glaubte er tatsächlich er würde auch ihr etwas Gutes damit tun.
„Nott ist ein Dummkopf, Daphne, er weiß nicht was er an dir hat. Er sollte sich glücklich schätzen, dass du ihn bald heiraten wirst.", flüsterte Damon in ihr Ohr.
Auch dieses Mal betrog sie ihr Körper, während ihr Geist darum flehte aus dieser Situation zu entfliehen. Seine Zärtlichkeiten und seine Liebkosungen waren grausamer als jeder körperliche Schmerz. Aber Damon bemerkte genau, wie ihr Körper sie betrog.
„Siehst du Schätzchen, du willst es genauso sehr wie ich.", stöhnte er und küsste sie erneut.
Nachdem es endlich vorbei war blieb sie wie immer neben ihm liegen und ertrug seine Liebkosungen.
„Du hast den schönsten Körper den ich je gesehen habe.", flüsterte er in ihr Ohr, und gab ihr eine Zigarette.
Sie blieb bei ihm, bis sie diese Zigarette geraucht hatte. Danach gab er ihr die drei Packungen, sie zog sich an und eilte aus dem Zimmer. Nachdem sie die Packungen in ihrem Tresor eingeschlossen hatte, beschloss sie in das Badezimmer für Vertrauensschüler und Vertrauensschülerinnen zu gehen.
Nachdem sie sich über dem Klo übergeben hatte, war sie dazu übergegangen sich mit der Rasierklinge zu schneiden. Sie heulte, weil sie den seelischen Schmerz nicht mehr ertrug, die körperlichen Schmerzen bereiteten ihr Genugtuung. Es war ein befreiendes Gefühl, das Blut, dass ihre Hände hinunterlief wusch sie rein.
Sie machte sich diesmal nicht die Mühe ihre Wunden zu heilen, sondern legte sich in die Badewanne, sah zu, wie sich das Blut langsam im Badewasser ausbreitete. Sie tauchte gänzlich in das Wasser ein und spielte eine Weile mit dem Gedanken nie wieder aufzutauchen.
Als sie ihren Kopf aus dem Wasser streckte und nach Luft rang, sah sie Draco, der neben der Badewanne saß.
„Ich dachte schon du tauchst gar nicht mehr auf.", schüttelte Draco den Kopf.
„Einmal im Monat war der Deal, also was willst du schon wieder hier?", fragte sie genervt, ohne auf seine Bemerkung einzugehen.
„Deswegen bin ich auch nicht hier.", meinte er kühl, „Ich habe übrigens die Unordnung beseitigt. Ziemlich unschön. Da macht wesen sich schon Gedanken."
„Das geht dich nichts an.", fuhr sie ihn an und stieg aus der Badewanne.
Sie wickelte sich ein Handtuch um, das sie nur spärlich bekleidete und setzte sich zu ihm.
„Also was willst du?", fragte sie bockig.
„Gib mir deine Hände.", befahl er und sie widersetzte sich nicht.
Mit ein paar Flüchen beseitigte er die Wunden.
„Ich nehme an, Damon hat dir die Zigaretten nicht aus reiner Gefälligkeit mitgebracht.", stellte er fest.
Daphne gab ihm keine Antwort, aber offenbar hatte er auch keine erwartet.
„Weißt du Daphne, nach allem was wir beide miteinander gemacht haben, ist es mir wirklich ein Rätsel was er dir grausames antun könnte, das dir tatsächlich weh tut. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass es so schmerzhaft und widerlich sein muss, dass ich es gar nicht wissen will.", meinte er und hielt dabei weiterhin ihre Hand.
„Bist du fertig.", fuhr sie ihn an, weil er ihre Hand immer noch hielt.
Als er nickte zog sie sie eilig weg.
„Tu nicht so als hättest du Mitleid. Das würde mich sehr von dir enttäuschen. Es gibt wohl nichts Widerlicheres.", zischte sie giftig.
„Offenbar kannst du von Schmerzen dennoch nicht genug bekommen.", meinte er fast beleidigt mit einem Blick auf die Rasierklinge.
„Versuch es gar nicht zu verstehen, das kannst du nicht, und es geht dich nichts an.", blieb sie kalt.
„Es würde mir trotzdem nicht sonderlich gefallen, wenn du dich umbringst. Nicht, dass es mir etwas Bedeuten würde, aber es wäre irgendwie schade, um eine so grausame Person wie dich. Verschwendetes Potential.", meinte er kopfschüttelnd.
Daphne sah durch ihn hindurch.
„War das alles, oder bist du aus einem anderen Grund gekommen. Weil wenn du nur deshalb gekommen bist ist es am besten du verschwindest gleich wieder.", fauchte sie.
Dracos Miene wurde finsterer und er seufzte schwer.
„Nein, ich bin gekommen, weil ich deine Hilfe brauche. Pansy betreffend.", meinte er nun.
„Wenn du willst, dass ich ihr Drogen verabreiche, kann ich dich beruhigen, das tut sie auch selbst.", meinte Daphne tonlos.
„Nein, ich will etwas viel Erniedrigenderes. Du weißt doch wie sie Granger hasst. Und irgendwie hat mir ein Vögelchen geflüstert, dass du neuerdings mit ihr gemeinsam lernst. Ich nehme an du wirst deine Gründe oder eigene grausame Pläne mit ihr haben, aber ich hätte da etwas, das dich interessieren wird.", erklärte er seinen Plan.
„Wenn ich mit Granger fertig bin ist sie die größte Schlampe in Hogwarts, das kannst du mir glauben.", hielt sich Daphne an einen ihrer boshaften Pläne aufrecht.
„Gut, dann passen unsere Vorstellungen gut zueinander. Ich will Pansy nämlich ein kleines Geschäft vorschlagen. Sie soll es mit Granger treiben, und ich werde dabei zusehen und nette Bilder machen. Das dürfte sie entsetzlich demütigen. Dafür mache ich ihr den Rest ihres Lebens nicht zur Hölle.", erklärte Draco.
„Das kann aber dauern, Granger ist ziemlich prüde.", stellte Daphne fest.
„Du bist ausgezeichnet in Zaubertränke. Was vermutlich mit deiner Drogensucht zusammenhängt, da dachte ich, du könntest Granger doch einen Liebestrank verabreichen, das kannst du doch?", fragte Draco.
Daphne hatte das Gefühl, dass er ihr damit auch eine kleine Falle stellen wollte.
„Dazu müsste ich mich erst einmal in die Thematik einlesen. Soviel ich weiß kann es Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis jemand in der Lage ist einen wirklich effektiven Liebestrank ohne die Nebenwirkungen die du erfahren musstest, zu brauen.", erklärte Daphne.
„Nach all den Tränken die du in deinem Leben schon gebraut hast, kann es doch nicht so schwer sein.", meinte Draco unbeeindruckt.
„Mindestens ein Monat, wie ich schon sagte, und natürlich müssen wir den Trank zuerst ausprobieren. An irgendwelchen belanglosen anderen Schülern und Schülerinnen.", stellte sie beharrlich fest.
„Dann werde ich mich wohl gedulden müssen.", seufzte Draco.
„Und was springt für mich dabei raus?", fragte Daphne.
„Ich garantiere dir, dass du nie wieder in die Bedrängnis kommen wirst, keine Zigaretten zu haben. Außerdem habe ich gehört, dass im Eberkopf das Drogengeschäft stagniert und ich hätte da einen guten Kontakt für dich.", erklärte Draco.
Daphne brauchte nicht lange darüber nachzudenken, sie schüttelte Draco die Hand.
„Und du hast heute bestimmt keine Lust auf ein wenig Spaß. Du siehst aus als könntest du das vertragen.", meinte Draco mit einem lüsternen Blick.
Daphne schüttelte den Kopf.
„Schade.", er zuckte mit den Schultern und verabschiedete sich.
Mit dem Liebestrank müsste sie sich also erst in einem Monat beschäftigen, schließlich war sie in der Lage ihn innerhalb kürzester Zeit zu brauen. Aber vielleicht gäbe es ja noch andere, attraktivere Möglichkeiten, um Granger willig zu machen.
