Kapitel 2
Es war wahrscheinlich Koukol der mich verfolgt und niedergeschlagen hatte ... er kannte den Wald auch wie sein Westentasche.
Aber egal. Ich musste hier raus wenn ich nicht so enden wollte wie Sarah und Alfred.
Ich brauchte rund 5 Minuten um meine Augen an das Dämmerlicht zu gewöhnen, das in dem Keller herrschte, in dem ich mich befand.
Es stank bestialisch nach nassem Hund und im nächsten Augenblick wusste ich auch warum:
An der Kellerdecke hingen Fledermäuse!
Ich musste mich zusammenreißen, damit ich nicht auf der Stelle mit Untersuchungen an den Fledermäusen anfing aber ich wollte jetzt erst einmal über meine Flucht nachdenken.
Ich bemerkte ein Fenster.
Als ich hindurch schaute, sah ich die Sonne.
Ich muss zugeben, dass mir bei diesem Anblick das Herz aufging.
Nach ihrem Stand zu urteilen, war es zwischen 5 und 6 Uhr morgens.
Das bedeutete, dass ich für meine Flucht noch mindestens 16 Stunden Zeit hatte.
Ich sah mich weiter um und entdeckte einen Stuhl, ein Tisch und ein Bett.
Alles aus dunklem, massivem Holz.
Erwartete der Graf ernsthaft, dass ich es mir hier gemütlich machte?
Nein, nicht ich!
