Vielen Dank fürs Lesen und die Reviews. Hoffentlich hasst Ihr mich nicht nach diesem Kapitel. Aber bitte sagt mir ruhig die Meinung.
Ich poste hier nur einen Teil der Geschichte, der andere sehr direkte steht in meinem Livejournal. Oft funktionieren die Links nicht, deshalb schreibe ich es mal aus
madonna19 dann einen punkt danach livejournal punkt com. wenn es nicht geht, PM.
Nochmal eine Warnung. Es wird nicht nett und jugendfrei. Sind auch alle über 18? Ich hoffe.
Teil 3
Auf dem Weg zu Saras Wohnheim, hatte sich Grissom überlegt was er sagen würde. Sagen musste.
Die letzten Wochen waren sehr schnell vergangen. Arbeitsmäßig waren sie perfekt. Mit Saras Hilfe konnte er zwei Artikel fertig stellen und veröffentlichen.
Aber in der gemeinsamen Zeit hatte er sie immer besser kennen gelernt. Er konnte sehen wie engagiert sie in ihrem Studium war und wie sehr sie sich für seine Arbeit interessierte.
Und da war da noch die Frau, Sara Sidle. Ihr Lächeln, die braunen Locken und die langen Beine, die sie unter den Jeans versteckte.
Mit jeden Tag wurde der Wunsch stärker, dass Sara und er mehr als Studentin und Professor zu sein.
Und jeden Tag stand er mit dem Gedanken auf, dass es verboten war.
Deshalb saß er nun hier. Es musste mir ihr reden.
„Ich finde wir beide haben ein wenig Ferien verdient.", fing er vorsichtig an.
„Allerdings werde ich wohl Ferien und Arbeit miteinander verbinden. Ich habe eine Einladung für eine wissenschaftliche Konferenz bekommen."
„Oh, das ist toll. Wann fahren wir los? Hast du eine Liste für mich?"
Er sah sie an.
„Ich werde allein fahren."
„Aber ich bin deine Assistentin. Du brauchst mich."
„Ich brauche dich nicht." Verdammt, dass wollte er eigentlich nicht sagen.
„Sara, so meine ich das nicht. Ich muss einfach etwas Abstand gewinnen. Verdammt. Mach es mir doch nicht so schwer."
Sie stand auf und nahm ihm die Kaffeetasse aus der Hand.
„Schwer ? So sieht das nicht für mich aus. Du hättest mir einfach nur sagen müssen, dass ich dir auf die Nerven gehe. Kein Problem, ich …"
Grissom war ihr gefolgt. Wollte sie ihn provozieren oder verstand sie ihn wirklich nicht?
„Verdammt, Sara. Das habe ich nicht gesagt. Aber ich verbringe mit dir soviel Zeit, mehr als mit allen Studenten zuvor."
Sie drehte sich nicht um.
„Ich dachte, ich wäre mehr für dich."
Er wollte sie so gern in die Arme nehmen und ihr sagen, dass sie selbstverständlich viel mehr war. Das sie all seine Gedanken bestimmte. Dann würde er sie küssen. Und sie würden sich in die Augen sehen und wissen, dass es Liebe war, die sie verband.
Aber Grissom wusste, dass er es nicht so weit kommen lassen konnte.
„Du bist meine Studentin. Eine sehr gute Studentin."
„Ich könnte mit dem Studium aufhören, dann könnten wir zusammen sein", flüsterte sie.
„Was ?"
Grissom griff nach ihrem Arm und drehte sie um.
„Das ist verrückt. Sara, du kannst deine Zukunft nicht einfach so opfern."
„Es wäre kein Opfer für mich." Vorsichtig legte sie ihre Arme um seinen Hals.
„Grissom, sieh mich an. Du kannst mich haben."
„Sara. Nein. Das kann ich nicht annehmen. Und ich will es nicht." Langsam schob er sie von sich.
Kälte breitete sich in ihr aus. Noch nie hatte sie sich einem Mann so geöffnet. Sie hatte allen Mut zusammengenommen und war ins kalte Wasser gesprungen. Und nun kämpfte sie ums Überleben.
„Schade. Bist du sicher? Du weißt nicht was dir entgeht. Ich bin wirklich nicht schlecht im Bett."
„Hör auf so zu reden."
„Hey, es war einen Versuch wert. Du fährst also morgen los. Wann soll ich mich wieder melden?"
„In einer Woche. Vielleicht hast du Zeit und kannst du Fotos katalogisieren?"
„Sicher."
Sie ging zur Tür und hielt sie für Grissom offen.
„Bis dann, Professor."
Bevor er noch etwas sagen konnte, hatte sie die Tür hinter ihm geschlossen.
Irgendwo in Kalifornien
Grissom saß vor seinem zweiten Bier.
Die Konferenz hatte heute begonnen und er hatte sich ein paar Vorträge angehört. Sie waren so gut, dass er Sara fast vergessen konnte. Aber als er dann im Hotel ankam, fühlte er sich so allein, dass er sie am liebsten sofort angerufen hätte.
Stattdessen hatte er das Hotel verlassen und war in eine Kneipe gegangen.
Dort konnte er in Ruhe etwas trinken und Baseball im Fernsehen sehen.
„Wollen Sie noch ein Bier?"
Grissom sah auf. Die Kellnerin schien sich ganz besonders um ihn zu kümmern. Sie kam relativ häufig an seinen Tisch und wechselte immer ein paar Worte.
„Ja warum nicht. Wie ist ihr Name? fragte er.
„Cynthia. Übrigens ich habe in einer Stunde Feierabend. Bleiben Sie solange?"
Grissom nickte.
„Toll. Ich muss mich um meine anderen Gäste kümmern. Wir sehen uns dann."
Grissom wusste genau, was sie damit meinte.
