Entschuldigt die Verspätung, aber ich hatte eine andere Story zu Ende geschrieben und eine neue in deutsch und englisch gepostet. Irgendwie war ich etwas enttäuscht, dass so wenige Reviews kamen, aber jetzt habe ich mich wieder gefangen und mache weiter. Viel Spaß Kerstin
Nachdem der Wecker klingelte lag Sara minutenlang regungslos im Bett. In der Nacht hatte sie kaum geschlafen und dementsprechend müde war sie nun. Aber das war nicht der Grund für ihre Regungslosigkeit. Sie wusste einfach nicht was sie heute erwartete, wie sie Grissom begegnen sollte.
Nachdem Grissom am Abend angekommen war, hatte er seine Tasche einfach in die Ecke gestellt und war ins Bett gefallen.
Er hatte nichts geträumt und durchgeschlafen. Natürlich hatte er überhaupt nicht an Sara gedacht, jedenfalls redete er sich das ein. Also gab es keinen Grund nicht erholt zu sein.
Als er zur üblichen Zeit im Büro ankam, saß Sara noch nicht da. Merkwürdig. Sonst war sie immer vor ihm im Büro.
Grissom stellte seine Tasche ab und setzte sich an seinen Schreibtisch. Zu seiner Überraschung war der aufgeräumt.
Anscheinend hatte Sara die Sache in die Hand genommen, aber wo blieb sie nur?
War etwas passiert? Sollte er sie zu Hause anrufen? Aber vielleicht war das übertrieben, jeder konnte mal verschlafen und zu spät kommen.
Bevor Grissom eine Entscheidung über sein weiteres Vorgehen treffen konnte, klingelte das Telefon.
„Sara ?"
„Hi Grissom. Bist du gut angekommen? Wie war deine Woche? Ich habe deine Post vorsortiert. In wichtig, privat und unwichtig. Natürlich habe ich nichts geöffnet", fügte sie schnell hinzu.
"Stopp. Danke für die Arbeit. Aber wieso rufst du an ? Wo bist du ?"
„Entschuldige. Genau, dass wollte ich sagen, ich kann nicht ins Büro kommen."
„Bist du krank? Kann ich helfen?"
Saras zögernde Antwort lies ihn das schlimmste befürchten.
„Nein, es ist nicht. Wirklich. Ich würde nur gern zu Hause bleiben."
„Sara, du hast doch etwas."
„Nein, Grissom."
„Bitte, so kenne ich dich nicht. Ich komme vorbei. Keine Widerrede."
Bevor Sara etwas erwidern konnte, hatte er aufgelegt und sich auf den Weg zu Saras Wohnheim gemacht.
Fassungslos hielt Sara den Telefonhörer in der Hand. Er kam hierher? Verdammt, was sollte sie nur machen. Sie sah in den Spiegel und steckte sich selbst die Zunge raus. Tja Sara, da musst du nun durch. Leider gab ihr das Spiegelbild keine Antwort wie sie die Situation am besten meistern würde.
TBC
