Danke für die Reviews und die Bemerkungen.Tja, ich habe keine Ahnung wie die Geschichte ausgeht. Ihr müßt also abwarten :)

Und ich höre auch nicht einfach auf um jemanden zu ärgern. Meist passt es gerade oder ich weiß, dass ich in den nächsten Tagen keine Zeit habe oder oder . Ist nicht bös gemeint.

Das nächste Kapitel kommt sicher erst in der nächsten Woche, weil ich am Wochenende eine Konferenz habe :(

Da kann ich mich am Abend sicher nicht konzentrieren. Aber Ihr könnt die Zeit nutzen und meine Videos bei Youtube schauen. Ich poste unter dem Namen germancsifan GSR-Clips aus den deutschen Folgen.


Teil 7

Nach der Ankunft im Büro ging Grissom seine Post durch und fand einen Brief vom Dekan. Er lud zur Eröffnung einer Ausstellung ein. Seine Frau hatte eine künstlerische Ader in sich entdeckt und nun beglückte sie die Welt damit.

Selbst Grissom wusste, dass ein Fernbleiben keinen guten Eindruck machen würde. Er sah auf die Uhr und beschloss die verbleibende Zeit mit Saras Arbeit zu nutzen.

Schon nach einer Stunde war ihm klar, dass er kaum Fehler in der Arbeit finden würde. Sara hatte alles systematisch abgehandelt, alle Eventualitäten abgeklärt und somit keinen Spielraum für Grissom übriggelassen.

So ganz nebenbei war er beeindruckt von ihrer Brillanz und Intelligenz. Sie war fast schon zu perfekt. Aber das war seine persönlich Meinung, die eines Mannes, der anscheinend Feuer für eine Studentin gefangen hatte.

Grissom nahm Saras Bewerbungsunterlagen zur Hand und sah auf das Geburtsdatum. Er war fast 15 Jahre älter als sie. Im Moment schien das nicht so schlimm, aber langfristig?

Wieso dachte er eigentlich darüber nach, fragte sich Grissom. Es war ja keine Option, dass er etwas mit Sara anfangen würde.


Sara sah sie die Bilder der Ausstellung an. Warum hatte sie sich nur zu diesem Event überreden lassen?

„Steve, wie lange müssen wir hier bleiben?", fragte sie ihren Begleiter.

„Sara, wir sind doch gerade erst gekommen. Sei doch mal ein bisschen locker."

Steve reichte ihr ein Glas Wein.

„Hier, der ist wirklich gut."

Sara nahm einen Schluck und schlenderte dann langsam durch den Raum.

So bemerkte sie auch die Ankunft von Grissom nicht gleich war. Aber sie spürte sofort, dass sich die Atmosphäre geändert hatte. Das passierte immer wenn Grissom in der Nähe war.

Langsam drehte sie sich um und schaute direkt in seine blauen Augen.

„Hallo Sara, dich habe ich hier nicht erwartet."

Bevor Sara etwas erwidern konnte, tauchte Steve mit einem Katalog auf.

„Sieh dir die Preise an. Das ist doch verrückt."

„Steve, darf ich dir Dr.Grissom vorstellen."

Sara versuchte ihre Verlegenheit zu überspielen.

„Der berühmte Grissom. Ich freue mich Sie kennenzulernen."

Grissom nahm Steves Hand.

„Dr. Grissom, bitte."

Sara war erstaunt, angeblich legte er doch keinen Wert auf seinen Titel.

„Sara, kann ich dich kurz sprechen. Allein.", fügte er mit einem Blick auf Steve hinzu.

Der verstand den Wink und ging ans Bufett.

„Was willst du, Grissom?"

„Ist das dein „Freund"?

„Wer Steve ? Wie kommst du darauf?"

„Sara, man antwortet nicht mit einer Frage auf eine Frage. Also ?"

„Nein, er ist nicht mein Freund. Und ich weiß nicht warum du danach fragst. Und außerdem hast du mir nicht gesagt was du willst."

Grissom tat so als wenn er sich dem Bild näherte, dabei streifte er Sara ganz leicht und flüsterte ihr etwas ins Ohr.

„Ich will nur dich."

Sara sah ihn schockiert an. Was war das für ein Spiel?

„Hast du schon das Bild in anderen Raum gesehen? Komm ich zeige es dir."

Grissom fasste Sara am Arm und führte sie aus dem Raum heraus. Zu seinem Erstaunen stellte Sara keine Fragen. Denn was ihn dazu bewog, konnte er auch nicht erklären. Aber als er Sara dort mit dem jungen Mann stehen sah, da wusste er plötzlich was er wollte.


Natürlich ging Grissom nicht in den Nebenraum, sondern nach draußen. Nicht das es Sara überraschte.

Nun standen sie vor dem Gebäude und Studenten und Professoren gingen an ihnen vorbei. Es war unmöglich ungestört zu reden.

„Gehen wir in mein Büro?", fragte Grissom. Nachdem Sara zustimmend nickte, machten sie sich auf den Weg. Keiner sprach ein Wort. Sara weil sie den Bann nicht brechen wollte, Grissom weil er darüber nachdachte, ob er mit den Konsequenzen seiner Handlungen leben konnte.

Im Büro angekommen, machte Grissom Licht und lies dann Sara den Vortritt. Nach ein paar Schritten blieb sie stehen und sah ihn fragend an.

Grissom ging auf sie zu, zog sie zu sich heran und küsste sie leicht.

Als er keine Abwehr spürte, vertiefte er den Kuss.

Obwohl Sara geahnt hatte, dass er sie küssen würde, war sie doch überrascht. Es lag eine Sicherheit in seinen Handlungen, die nicht zu seiner früheren ablehnenden Haltung passte.

Nach ein paar Sekunden löste sie sich von ihm.

„Magst du es nicht wenn ich dich küsse?", fragte Grissom leise.

„Doch es gefällt mir."

„Aber du bist nicht mit dem ganzen Herzen dabei. War es nicht das was du wolltest? Was geht in deinem Kopf vor?"

Sie ging zu dem kleinen Sofa, schob die darauf verteilten Unterlagen zur Seite und setzte sich.

„Ja, das wollte ich. Und es fühlt sich wunderbar an. Aber du hast mir deutlich zu verstehen gegeben, dass du nicht an mir interessiert bist."

Grissom setzte sich zu ihr.

„Du hast das falsch verstanden. Ich bin an dir interessiert. Mit jeden Tag mehr. Aber ich wollte keine Beziehung beginnen."

„Was hat sich geändert?"

Grissom hatte diese Frage erwartet, wusste aber nicht was er darauf antworten sollte.

Er zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht. Wahrscheinlich nichts. Wir können keine Beziehung haben."

„Ok, wir sitzen hier und du sagst mir, dass wir keine Beziehung haben können. Und das nachdem du mich geküsst hast und mir gesagt hast, dass du mich willst. Interessant. Was soll ich davon halten?"

Grissom sah sie an.

„Soll ich deine Gedanken lesen, Grissom? Gut, ich kann es versuchen. Du willst mich. In sexueller Hinsicht ? Ohne das jemand etwas merkt?"

Ein Blick auf Grissom zeigte, dass sie anscheinend richtig geraten hatte.

„Und du denkst, dass es klappt?"

„Ich weiß, dass ich eigentlich nicht so denken dürfte. Sicher verdienst du keine geheime Beziehung, aber mir fällt nicht anderes ein."

„Und wie lange ? Bis das Semester zu Ende ist?"

Je länger Sara darüber redete, desto schlechter fühlte sich er sich. Sara verdiente so eine Behandlung nicht.

„Du hast recht. Es war ein dummer Gedanke. Tut mir leid."

Panik machte sich in Sara breit. keinesfalls wollte sie, dass Grissom sein Angebot zurückzog. Sie wollte nur sicher sein, dass sie ihn richtig verstand.

Sie lehnte sich zu ihm herüber und küsste ihn.

„Darauf willst du verzichten?"

Noch ein Kuss.

„Oder darauf?"

Sie nahm seine Hand und legte sie auf ihre Brust. Er stöhnte auf.

„Bist du sicher?"

Sie rückte nah an ihn heran.

„Ich bin sicher. Wollen wir es nicht einfach probieren?"

Statt einer Antwort zog er Sara zu sich herüber und presste sie an sich.

Sara lachte auf als er ihren Hals küsste. Das war die Antwort, die sie hören wollte.


TBC