Entschuldigt, aber ich konnte letzte Nacht nicht einschlafen bevor ich das ganze aufgeschrieben hatte. So, nun ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Lesen !

Und danke für die Reviews. Ihr könnt euch nicht vorstellen was sie mir bedeuten.


Teil 8

„So. Was nun", frage Grissom nach einer Weile.

„Ist die Bürotür abgeschlossen?"

„Sara." Grissom schien wirklich schockiert.

„Babe, wenn man eine geheime Affäre hat, dann muss man jede Gelegenheit nutzen?

Grissom fragte sich woher Sara, dass wissen wollte. Und was war das mit Babe? Irgendwie begann es in Grissoms Ohren zu rauschen. Vielleicht war das Ganze doch nicht so klug.

Allerdings rückte der Gedanke sofort in den Hintergrund als Sara aufstand, die Tür zu schloss und das Licht ausmachte. Dann ging sie zum Schreibtisch und knipste das kleine Licht an.

Anschließend setzte sie sich wieder aufs Sofa und sah Grissom an. Ohne ihren Blick zu senken, begann sie ihre Bluse aufzuknöpfen.

Endlich erwachte Grissom aus seinem Schockzustand.

Er ergriff Saras Hand und schüttelte den Kopf.

„Nein, nicht so."

„Aber warum?"

„Vertraust du mir? Dann zieh dich wieder an und komm."

Sara knöpfte die Bluse zu, stand auf und folgte Grissom aus dem Büro.

„Wo gehen wir hin?"

„Zu mir", war die kurze Antwort von Grissom.

Ein Lächeln breitete sich auf Saras Gesicht aus. Damit hatte sie wirklich nicht gerechnet.

Grissoms Wohnung, vielleicht würde sie den Mann hinter den Büchern kennen lernen.


Grissoms Mietwohnung befand sich außerhalb des Campus. Er hatte ein 2-Raum-Apartement gemietet und niemand kümmerte sich um ihn.

Vor dem Haus blieb Grissom stehen.
"Du kannst immer noch nein sagen. Ich bringe dich nach Hause und wir reden nie wieder darüber."

„Grissom, bitte behandle mich wie eine erwachsene Frau. Das bin ich nämlich. Ich weiß was ich tue."

„Ok, ich will nur, dass du weißt worauf du dich einlässt. Es geht um eine Affäre. Nicht mehr."

Als Sara Grissoms Wohnung betrat wurde sie enttäuscht. Umzugskartons bestimmten das Bild. Dazu kamen ein Tisch, 2 Stühle und ein Sofa. Und natürlich ein großer Schreibtisch und ein Bücherregal.

Als er Saras Erstaunen sah, zuckte Grissom mit den Schultern.

„In den vergangenen Jahren hatte ich Hilfe beim Einrichten. In diesem Jahr – ich weiß auch nicht. Aber der Kühlschrank ist voll. Kann ich dir etwas anbieten?"

„Nein danke."

„Ich habe mir überlegt, ob wir nicht ein paar Grundregeln für die nächsten Wochen einführen sollten?"

„Woran hast du gedacht?"

„Zum Beispiel wäre es sicher besser, wenn du mich immer Grissom nennen würdest. Damit vermeiden wir Probleme in der Öffentlichkeit. Außerdem würde ich dir gern einen Schlüssel für die Wohnung geben. Du kannst dann jederzeit kommen. Aber alles was mit der Uni zu tun hat, ist tabu für dich."

„Das ist doch selbstverständlich. Willst du mir wirklich einen Schlüssel anvertrauen?"

„Ja, das macht es einfacher. Aber interpretiere da nichts herein. Erwarte nicht mehr von mir als ich bereit bin zu geben. Willst du trotzdem bleiben?"

inzwischen standen sie sich direkt gegenüber.

„Ich will."

Grissom musste lachen.

„Gut. Aber was ich dir noch sagen wollte. Es ist wirklich schade, dass du deine Haare abgeschnitten hast. Ich hätte es dir nicht erlaubt."

„Erlaubt? Tatsächlich ? Wenn ich das gewusst hätte. Kann es sein, dass du …"

Sara suchte nach den richtigen Worten.

„Dass ich gern bestimme. Der Boss bin? Ja, dass kann sein."

Durch den kleinen Wortwechsel hatte sich die Situation sichtbar entspannt.

Sara gab Grissom einen leichten Kuss.

„So, nun zeig mir doch den Rest der Wohnung."

„Aber gern. Da gibt es eigentlich nur noch einen Ort, der dich besonders interessieren dürfte. Folge mir."

Er nahm Saras Hand und zog sie in Richtung Schlafzimmer.

„Ein schönes Zimmer."

Saras Reaktion klang überrascht, denn dieses Zimmer war wirklich fertig eingerichtet.

„Und so praktische Möbel."

Sie setzten sich aufs Bett.

„Eine komische Situation. Ich habe so etwas noch nie gemacht."

„Was Sex mit einer Frau ?"

„Nein, Sex mit einer Studentin."

„Nun, wenn du nur so herumsitzt, dann wird es auch nicht dazu kommen."

Provozierend sah sie Grissom.

Und er lies sich kein zweites Mal bitten.

Während er sie küsste, begann er damit ihren Körper zu erkunden. Als er an ihrem Po ankam, hob er Sara etwas hoch und beide legten sich aufs Bett.

„Es ist schön, dass du hier bist. Hoffentlich bereust du es nicht."

„Niemals. Ich weiß worauf ich mich einlasse, Grissom."

Sie zog ihn zu sich herunter und küsste ihn. Nach einer Weile waren Küsse nicht mehr genug. Saras Bluse musste daran glauben, ebenso wie Grissoms Hemd.

„In meiner Phantasie habe ich mir immer vorgestellt, dass ich dich so berühren kann. Das du so unter mir liegst. Hast du auch von mir geträumt?"

Er fuhr mit seiner Hand zwischen ihre Schenkel und Sara stöhnte vor Leidenschaft auf.

„Nun Liebling, wie lautet deine Antwort?"

„Grissom, wie kannst du nur? Bitte, du machst mich ganz verrückt mit deinen Berührungen und deiner Stimme. Ich – oh, mein Gott."

Grissom hatte sich zwischen ihre Beine gelegt. Es kostete ihn Überwindung, sie nicht sofort zu seiner Geliebten zu machen. Aber er wollte jeden Moment auskosten und er wollte, dass Sara soviel Lust empfand wie er.

„Sara, Honey. Lass dich gehen. Komm für mich. Du willst es doch auch. Denk nicht nach. Fühl es einfach."

Die Leidenschaft die Grissom in ihr auslöste war mehr als sie aushalten konnte. Aber sie wollte die Kontrolle über ihren Körper und ihre Gefühle nicht aufgeben.

Unruhig lag sie unter Grissom und schüttelte fanatisch den Kopf.

„Nein, das habe ich noch nie gekonnt. Bitte Grissom. Ich brauche dich jetzt. Keine Spielchen."

Sie griff nach seinen harten Penis.

„Du willst es doch auch."

Er stöhnte auf.

„Sara."

„Bitte Grissom. Tu es. Beim nächsten Mal haben wir mehr Zeit, aber nun will ich dich in mir spüren."

Sie drängte sich ihm entgegen und er hatte keine andere Wahl als in sie einzudringen.

„Oh Sara. Du fühlst dich so gut an."

Mit jeder Bewegung, sagte er leise ihren Namen.

Sie war es die diese Gefühle auslöste. Und nur ihr wollte er die Freunde und Lust, die sie in ihm auslöste zurückgeben.

„Oh mein Gott Grissom. Was machst du nur mit mir Ich habe noch nie so etwas gefühlt."

Ihre Worte lösten eine unendliche Welle des Glückes in ihm aus.

„Mache ich dich glücklich?"

„Oh, ja. Nur du. Mach weiter. Es wird immer besser."

Und wurde besser. Sara hatte vollkommen Recht.

Sie erreichten fast zur selben Zeit den Höhepunkt und auch danach konnten sie sich nicht voneinander lösen.

„Hast du gewusst, dass es so seien würde", fragte Sara kurz bevor sie einschlief.

„Ich habe es gehofft."

Aber das hörte Sara schon nicht mehr. Grissom zog sie ganz fest an sich und schlief dann ebenfalls ein.


Sara wachte sehr früh am Morgen auf. Was sagten Grissoms Regeln über den Morgen danach aus? Vorsichtig wollte sie sich von ihm lösen, aber er hielt sie so fest im Arm, dass sie ihn wohl wecken musste um aufzustehen.

„Grissom. Bitte wach auf. Ich muss gehen."

Keine Reaktion.

Na toll, dachte Sara. Ein Mann mit einem sehr gesunden Schlaf. Wer hätte das gedacht.

Aber dadurch gewann sie etwas Zeit und hatte die Gelegenheit Grissom genauer anzusehen. Er hatte eine tolle Figur und sein Hintern- 1A. Ob sie ihn damit wecken konnte. Langsam fuhr sie mir der Hand eine Pobacke.

„Mmmm. Mach weiter."

„Grissom. Du bist wach."

„Nein, ich bin im Himmel und du darfst mich verwöhnen."

Diesmal schlug sie spielerisch auf seinen Po.

„Und wie findest du das?"

„Noch viel besser. Aber Sara du solltest nichts anfangen was du nicht beenden willst."

Als er sich umdrehte, verstand Sara was er meinte.

„Oh, entschuldige. Das wollte ich nicht."

Grissom nahm ihre Hand und legte sie auf seinen Bauch. Und dann fuhr er langsam mit ihrer und seiner Hand nach unten.

„Und nur du kannst etwas dagegen tun. Bitte."

„Sex am Morgen. Warum nicht?"

Wie versprochen liebten sie sich diesmal ganz langsam und intensiv.

Danach stand Sara auf, duschte sich und machte Kaffee. Sie nahm eine Tasse und ging damit zu Grissom.

„Hey, aufstehen. Die Arbeit ruft."

„Nein, nicht heute. Ich nehme mir frei."

„Gut, ich stelle dir den Kaffee auf den Nachttisch. Ruf mich an, wenn du wach bist."

„Ja Honey."

„Und Grissom - ich liebe es, wenn du mich so nennst. Niemand wird sich etwas dabei denken."

Sie musste über seinen erstaunten Gesichtsausdruck lachen.

„Bis dann, Schatz."


TBC