Da nun bald die neuen Seasons von CSI in Deutschland und den USA beginnen, würde ich meine GSR-Homepage gern zu der Fanseite in Deutschland machen. Ich bin auch schon dabei neue Sachen zu laden, aber Promotion ist immer wichtig. Außerdem bräuchte ich natürlich auch Zuarbeit oder Material für die Fanfiction-Seite. Wer also etwas hat oder gepostet haben möchte (man kann es auch selbst machen), der kann mich gern ansprechen. Oder auch Ideen und Vorschläge machen. Ich mache es wirklich nicht für mich, sondern für die fans und CSI ist wirklich so toll. Ich versuche alles in meinem Profil zu posten oder seht auf die Seite Fanfiction-Junkies.

Kerstin


Teil 9

Es war ihre dritte gemeinsame Nacht. Grissom fragte sich wann er aufhören würde zu zählen. Für Sara war es klar, dass sie jede Nacht zählen würde. Allein schon deshalb weil sie keine vergessen konnte.

Wie in den Nächten zuvor wollte Sara aufstehen und zurück ins Wohnheim fahren. Niemand sollte sie sehen und so früh am Morgen war kaum jemand auf den Straßen.

Meist schlief Grissom noch und sie sahen sie dann tagsüber an der Uni. Aber heute schien Grissom nicht loslassen zu wollen. So musste sie ihn wohl oder übel wecken.

„Griss, ich muss los."

„Warum?", hörte sie seine verschlafene Stimme.

„Es ist morgens und ich will ins Wohnheim."

„Das meine ich nicht. Warum gehst du immer mitten in der Nacht? Du könntest doch zum Frühstück bleiben."

Überrascht lies sich Sara zurück ins Bett fallen. Er wollte, dass sie blieb. Eine wirkliche Sensation für jemanden, der eigentlich noch nie – wirklich nie eine ganze Nacht bei einem Mann verbracht hatte.

„Ich dachte, dass mich niemand sehen soll."

„Wenn das der Grund ist, dann kannst du heute und morgen bleiben. Es ist Wochenende. Bitte leg dich wieder hin."

„Ok." Was so leicht erschien und über ihre Lippen kam, war in Wahrheit eine große Sache für sie.

In den nächsten Minuten lag sie reglos im Bett und versuchte ganz normal zu atmen. Oder überhaupt zu atmen.

Nach einer Weile drehte sich Grissom zu ihr herum und sah sie ernst an.

„Honey ? Geht es dir gut? Atme tief durch."

Er hatte gehört, dass sich ihr Atem verändert hatte und er konnte sich denken warum.

Seine Bitte doch zu bleiben, war das Ergebnis langen Nachdenkens gewesen. Er wollte nicht dass sie sich davon schlich. Er wollte sehen wie es war mit ihr aufzuwachen, zu frühstücken und sich mit ihr die Zeitung zu teilen. Das war nicht Teil der Abmachung. Aber das Wochenende war eine gute Ausrede um sie darum zu bitten.

Er hatte gedacht, dass Sara das Angebot sofort annehmen würde, aber sie hatte ihn schon wieder überrascht. Sie war ganz anders als andere Frauen.

„Sara, du brauchst natürlich nicht hierzubleiben. Ich wollte dich nicht unter Druck setzen."

Sara sah den vorsichtigen Blick, den Grissom ihr zuwarf. Er wirkte fast enttäuscht.

„Hey, du setzt mich nicht unter Druck. Ich bin nur überrascht. Und noch nie bin ich von jemanden aufgefordert worden bis zum Morgen zu bleiben. Ich weiß gar nicht wie das geht."

Grissom konnte das kaum glauben. Sie war so eine tolle Frau.

Er zog sie zu sich heran.

„Dann bin ich der Erste?"

Sie sahen sich an.

„Ja."

„Danke, dass ich der Erste seien darf."

Sara konnte einfach nicht anders. Sie musste ihn einfach küssen. Und noch einmal und noch einfach und dann hörte sie auf zu zählen.


Als sie am Morgen aufwachte, war sie allein im Bett. Auf dem Kopfkissen lag ein Zettel: „Ich bin einkaufen."

Sara stand auf und zog sich Grissoms Bademantel an und ging in die Wohnküche. Sie hatte bisher nicht viel Zeit verbracht und deshalb nutzte sie die Gelegenheit sich umzusehen.

Nach einer Weile öffnete sie eine Kiste die den Schriftzug „Geschirr" enthielt und begann sie auszupacken. Sicher hatte grissom nichts dagegen und sie brauchten ja auch etwas zum Essen.

Nach einer Weile hatte sie die Kiste ausgepackt, das meiste im Schrank verstaut oder abgewaschen.

Als sie den Tisch decken wollte, kam Grissom zurück.

Er stellte die Einkäufe ab, kam zu ihr herüber und gab ihr einen Kuss.

„Guten Morgen. Warum liegst du nicht im Bett?"

„Ich wollte ein wenig beim Frühstück helfen."

„Kommt überhaupt nicht in Frage. Zurück ins Bett. Ich serviere es dir dort. Das habe ich nämlich noch nie getan. Mit einer Frau im Bett gefrühstückt."

Er gab Sara einen Klaps auf den Hintern und sie verschwand lachend im Schlafzimmer.

Grissom konnte sich nicht erinnern wann er jemals so eine tolle Zeit gehabt hatte.

Sara machte es sich im Bett gemütlich. Wer hatte gedacht, dass sie mit Grissom eine so schöne Zeit haben würde.

Bevor Grissom das Tablett ins Schlafzimmer bringen konnte, klingelte das Telefon.

In der kleinen Wohnung konnte Sara nicht anders als zu zuhören.

„Grissom. Hallo Catherine."

So, Grissom kannte noch andere Frauen. Logisch, Sara.

„Wirklich, das ist toll. Herzlichen Glückwunsch."

Klang seine Stimme irgendwie anders? War es seine Freundin?

„Catherine, dass ist wirklich toll. Aber mein Kaffee wird kalt."

Keine Lüge. Trotzdem er will das Gespräch wohl so schnell wie möglich beenden.

„Ja, ich melde mich bei dir. Versprochen. Bye."

Sara hatte gerade noch Zeit sich wieder hinzulegen, da kam er schon mit dem vollen Tablett herein.

„Tut mir leid, aber eine Bekannte aus Las Vegas. So, ich hoffe du wirst satt. Ich habe alle mitgebracht was ich passend fand."

Sara bekam schon von hinsehen Hunger. Aber sie war auch neugierig.

„Eine Kollegin?"

Fragend sah sie Grissom an.

„Catherine ? Ja. Sie hatte gerade ihre letzte Prüfung gemacht und ist nun CSI 1."

Für Sara waren das nicht genug Informationen, aber Grissom hielt das Thema für beendet und goss beiden Kaffee ein.

Vorsichtig lehnte er sich in das Kissen und griff zur Sonntagszeitung.

„Welchen Teil willst du?", fragte er Sara.

„Die Wissenschaft."

„Was sonst."

In der nächsten Stunde genossen beiden das Frühstück und lasen die Zeitung. Und versuchten sich nicht anmerken zu lassen wie sehr sie die gemeinsame Zeit genossen und wie selbstverständlich es erschien.


TBC