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13

Schweigend lagen beide nebeneinander.

Sara durchbrach die Stille als erster.

„Griss, was machen wir jetzt?"

Er küsste sie sanft.

„Ich gehe zurück nach Las Vegas und Du machst Deinen Abschluss und bekommst irgendwann den Nobelpreis für Physik."

„Wirklich ? Bist du unter die Hellseher gegangen ?"

„Nein, aber ich weiß, dass du alles erreichst was du dir vornimmst."

Grissom wusste nicht wie recht er damit hatte. Sie hatte es wirklich nur so weit gebracht, weil sie einen starken Willen hatte. Und auch deshalb lag sie nun in Grissoms Armen.

„Und wenn ich CSI werden will ?"

„Du wärst bestimmt ein guter, nein ein sehr guter CSI. Aber du solltest es nicht meinetwegen werden. Sara, ich meine es ernst. Mache so wichtige Entscheidungen nicht von mir abhängig. Versprich es mir."

„Grissom, ich mach nur was für mich wichtig ist. Und vielleicht ist das CSI richtig für mich", erwiderte Sara.

Mehr gab es dazu nicht zu sagen. Wenn er wegging, dann würde Sara ihr Leben weiterführen. Ohne ihn.

„Wir sollten aufstehen. Ich habe keine Vorlesungen und könnte dir beim Packen helfen."

Grissom sah sie bedauernd an.

„Catherine wird auch da sein."

„Ja, das dachte ich mir schon. Trotzdem. Ich ziehe mich im Wohnheim um und komme dann. Soll ich Frühstück mitbringen ?"

„Das ist eine gute Idee."

Sara stand auf, gab Grissom einen Kuß und verschwand im Bad. Nach wenigen Augenblicken tauchte sie angezogen wieder auf und verlies leise das Büro.

Grissom sah ihr hinterher und hatte das Gefühl, dass dies der letzte intime Moment für lange Zeit gewesen war.

Später am Morgen

Kaum hatte Grissom die Wohnungstür aufgeschlossen, da kam ihm Catherine entgegen.

„Und bist du sie losgeworden ? Das Mädchen, diese Sara."

„Sie ist kein Mädchen und sie kommt zum Frühstück.

Catherine stöhnte auf.

„Ich dachte wir wollen so schnell wie möglich zurück nach Las Vegas."

„Cath, ich habe dich nicht gebeten zu kommen. Sara frühstückt mit uns, wir packen und dann fahren wir ab."

Er sah sie an.

„Ich gehe kurz duschen. Bitte zieh dich an. Sara bekommt sonst einen falschen Eindruck."

Catherine sah an sich herunter. Jeder andere Mann hätte sie mit den Augen verschlungen. Aber nicht Grissom. Wenn sie es nicht besser gewusst hätte dann, aber Grissom interessierte sich eindeutig für Frauen. Und sehr für diese Sara. Nur gut, dass sie heute nach Las Vegas zurückfuhren.

Sie würde später trotzdem noch einmal auf Sara zurückkommen.

Als Sara die Wohnungstür aufschloss, hörte sie laute Geräusche und Stimmen. Sara versuchte sich bemerkbar zu machen, aber erfolglos.

So hörte sie Teile des Gespräches mit.

„Gil, was willst du nun wegen dieses Mädchens machen?", fragte Catherine neugierig.

„Ich will nicht mit dir über sie reden."

„Mag sein. Aber die Frage ist doch, willst du die Beziehung mit ihr weiterführen."

Grissom sah Catherine an. Genau das war die Frage. Dabei hatte er sie eigentlich schon beantwortet und das machte es so schwer.

Auch Catherine sah seinen traurigen Blick: Sie ging zu ihm herüber und nahm seinen Kopf in ihre Hände.

„Ich kann dir helfen sie loszuwerden."

Als Sara das hörte war sie wie vor den Kopf geschlagen. Loswerden ?

Was meinte diese Frau damit? Sie sollte sich langsam bemerkbar machen, aber die Neugier war einfach zu groß.

So hörte sie was Catherine Grissom vorschlug.

„Du kannst ihr doch erzählen, dass ich deine Freundin bin. So wie du mir Sara geschildert hast, wird sie das bestimmt nicht tolerieren. Und du musst nicht einmal lügen."

Grissom wusste genau was Catherine damit sagen wollte. Sie waren Freunde, aber kein Paar. Aber so wie Catherine in Saras Anwesenheit aufgetreten war, konnte Sara auch etwas anderes vermuten. Und Catherines Zweideutigkeit machte es nur noch schlimmer.

Sara war überrascht als sie das hörte. Sie hatte Grissom gefragt, ob er eine Freundin in Las Vegas hatte und er hatte das verneint. Was stimmt nun? Was sollte sie davon halten. Aber bevor sie weiter zweifelte, hörte sie Grissoms Antwort.

„Catherine, hör auf damit. Ich will Sara nicht loswerden - wie du es so unpassend beschreibst. Wir haben gemeinsam entschieden, dass es eine Beziehung auf Zeit ist. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es mir so schwer fallen würde, sie zu verlassen."

tbc