Ich weiß nicht genau wann ich wieder posten kann. Bitte seit nicht böse, aber ich habe wahrscheinlich für eine Weile keinen Internet-Anschluß.


Die Studentin und ihr Boss

Kapitel 19

Sara wachte auf und wusste im ersten Moment nicht wo sie war. Dann hörte sie ein leichtes Schnarchen und plötzlich war die Erinnerung wieder da. Sie war in Las Vegas. Bei Grissom.

Sie stupste ihn leicht an, aber er bewegte sich nicht. Sara musste lächeln. Er hatte den Schlaf wohl nötig.

Vorsichtig stand sie auf und verlies das Schlafzimmer. Sie war neugierig wie Grissom in Las Vegas lebte.

Langsam ging sie durch die Räume. Sie war nicht überrascht, alles war klar und hell. Ihr gefiel es.


"Nun, gefällt dir was du siehst?", hörte sie eine Stimme aus dem Hintergrund.

Sie lächelte und drehte sich um.

„Ja, was ich sehe gefällt mir – sehr."

Grissom ging zu ihr und zog sie an sich.

„Gut. Soll ich uns etwas zu essen machen. Ich habe noch ein paar Stunden Zeit bevor ich ins Labor muss."

„Kann ich mitkommen?"

„Auf keinen Fall."

Sara verzog ihr Gesicht. Sie wusste das schon vorher, aber Fragen kostet ja nichts.

„Wie geht es Catherine?"

„Gut, soll ich sie zum Essen einladen."

„Untersteh dich. Ich gehe duschen."


Als sie unter der Dusche stand, summte Sara vor sich hin.

Sie war spontan nach Las Vegas gefahren und bisher hatte es sich gelohnt. Die Beziehung zu Grissom war das Beste was ihr je passiert war und wie es schien war es noch nicht vorbei.

Grissom hatte das Essen so hergerichtet wie es Sara mochte. Er wusste wirklich nicht was noch passieren würde, aber im Moment war sie bei ihm und die Zeit wollte er genießen.


Als sie sich gegenüber saßen sprachen sie über die vergangenen Monate.

„Ich muss dir ein Geständnis machen. Ich habe an der Uni aufgehört und arbeitete jetzt beim CSI."

Grissom hatte so etwas schon erwartet. Kurz nachdem er wieder in Las Vegas angekommen war, hatte man ihn gefragt, ob er eine Sara Sidle kenne und für sie bürgen könnte.

„Du bist gar nicht überrascht?"

Er schüttelte den Kopf.

„Nicht wirklich. Und gefällt es dir?"

„Es ist phantastisch. Jeden Tag passiert etwas Neues. Man muss immer aufmerksam sein."

„Das ist wohl ein ja. Und bist du gut?"

Sara sah ihn triumphierend an.

„Meine Rate ist die beste."

„Dann kann ich dir nichts mehr beibringen?"

„Was, nein. Ich stehe doch erst am Anfang. Ich habe noch soviel zu lernen. Gibst du mir einen Job?"

Als sie sein Gesicht sah, hätte sie die Frage am liebsten sofort zurückgenommen.

Er sah vollkommen erschrocken aus.

War sie nur deshalb gekommen?

„Ist das der Grund deines Kommens? Das hättest du dir sparen können."

Sara sprang auf und lief zu ihm hinüber.

„Nein, bitte vergiss es. Ich wollte dich sehen. Nur deshalb bin ich hier."

„Tatsächlich ? Und dann fragst du mich das nachdem wir miteinander geschlafen hast."

„Das kannst du doch nicht wirklich denken. Grissom."

Sie sah ihn an und konnte die Zweifel in seinem Gesicht erkennen.

„So etwas würde ich nicht machen. Bitte, dass kannst du doch nicht wirklich denken."

Er sah sie an und wollte ihr glauben. Verdammt er glaubte ihr.

„Entschuldige. Natürlich glaube ich dir."

„Wirklich ? Du siehst nicht so aus. Vielleicht sollte ich gehen."

Sie stand auf und suchte nach ihrer Tasche.


Grissom war ihr gefolgt, beobachtete sie, aber er hielt sie nicht auf.

„Ich muss sowieso gleich zur Arbeit."

Sara nickte.

„Du weißt ja wo du mich findest. Und übrigens – ich würde nie soweit gehen um einen Job zu bekommen. Das bin ich nicht. Es ist schade, dass du so etwas annimmst. Ich dachte, dass du mich gut genug kennst."

„Sara, bitte. Lass uns nicht so im Streit auseinander gehen. Wir hatten so eine tolle Zeit. Verzeih mir."

An seiner Stimme erkannte Sara, dass er es wirklich ernst meinte.

„Ich verzeihe dir, aber du musst lernen mir zu vertrauen. Sonst brauchen wir gar nicht weitermachen. Denk darüber nach."

Sie gab Grissom ein Kuss und verlies sein Haus.