Zwei Kapitel pro Tag. Das verdient doch etwas Lob, oder ?
Das Kapitel hier ist jedenfalls NC 17.
Grissom konnte sich nicht erinnern jemals so stolz und so aufgeregt gewesen zu sein. Es war nicht seine erste Konferenz und er hatte schon so viele Vorträge gehalten und gehört. Aber zum ersten Mal erlebte er Sara als Hauptrednerin. Sie hatte sich selbst in die Reihe der besten CSI gearbeitet und er konnte mit gutem Gewissen behaupten, dass er ihre ersten Schritte begleitet hatte. Aber alles andere hatte sie selbst erreicht.
Nun stand er hier im Foyer und wartete auf sie. Wo blieb sie nur?
Catherine hatte Sara durch das Hotel laufen sehen. Unglücklich sah sie nicht gerade aus, dachte sie. Ohne weiter nachzudenken ging sie zu Sara hin und sprach sie an.
„Hallo, lange nicht gesehen. Wie geht es dir?"
Sara grüßte freundlich zurück. Grissom hatte ihr erzählt, dass Catherine von ihrem Besuch wusste und dass sie Sara nach wie vor skeptisch beurteilte.
„Danke, sehr gut."
„Hast du Grissom schon gesehen?"
Sara lächelte sie an.
„Ja, gestern. Zum Glück hatte er doch noch Zeit gehabt. Wir hatten einen tollen Abend. Ich würde Dir gern mehr erzählen, aber ich will Gil nicht so lange warten lassen. Bis später."
Das fühlt sich gut an, dachte Sara als sie Catherines überraschten Blick sah.
Sie lächelte als sie Grissom unruhig auf und ab gehen sah.
Sein Gesicht erstrahlte als er Sara kommen sah.
„Hey."
„Bekomme ich keinen Kuss?"
Sara sah ihn überrascht an.
„Hier vor allen Leute ?"
„Wir können auch hinter den Vorhang gehen, aber ich denke, dann bleibt es nicht beim Kuss. Wirst du etwa rot?"
„Überhaupt nicht. Komm her."
Die beiden küssten sich ohne auf die Blicke der anderen Wissenschaftler zu achten. Nach einer Weile trennten sie sich und Grissom nahm Saras Hand.
Gemeinsam betraten sie den Vortragssaal. Grissom brachte sie in die erste Reihe und setzte sich dann auf seinen Platz.
Als Sara aufgerufen wurde, war sie ganz ruhig. Sie stellte sich an das Pult und blickte sich um.
Das war ihr Tag und Grissom war bei ihr. Sie suchte seinen Blick und begann zu sprechen.
Grissom hatte das Gefühl, dass er während des ganzen Vortrags die Luft angehalten hatte. Als dann der Beifall aufbrandete, atmete endlich wieder durch.
Sara hatte eine sehr interessante Thematik behandelt und alle Zuhörer gefesselt. Auch die anschließenden Fragen beantwortete sie souverän.
Nach Saras Vortrag machte man eine Pause und Grissom konnte es nicht erwarten Sara zu gratulieren. Aber da war er nicht der einzige. Sie war von einer großen Gruppe umgeben und er hatte keine Möglichkeit zu ihr durchzudringen.
Sara suchte Grissom und sah ihn schließlich auf seinem Platz sitzen. Er lächelte ihr beruhigend zu und sie widmete sich wieder den Fragestellern.
Ohne das Grissom er bemerkt hatte, standen Catherine und Brass hinter ihm.
„Beeindruckend. Sie könnte dir den Titel streitig machen", sagte Brass.
„Welchen Titel?", fragte Grissom ohne den Blick von Sara zu nehmen.
„Welchen Titel ? Den du seit 3 Jahren gewinnst, Gil."
„Ach so, ja. Sie ist wirklich sehr gut. Was denkst du Catherine?"
„Ja, sie ist gut."
Brass sah die beiden an.
„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich was verpasst habe. Will mich jemand aufklären?"
„Nein."
Und auch Catherine schüttelte den Kopf.
„Ich bekomme es schon heraus. Und wie es scheint, schneller als ich dachte. Sie kommt direkt zu uns."
Brass drängte sich vor und hielt Sara die Hand hin.
„Hallo, mein Name ist Jim Brass. Ich fand Ihren Vortrag sehr interessant."
„Danke."
„Sara, du warst phantastisch."
„Oh, ihr kennt euch. Ich habe gerade zu Grissom gesagt, dass Sie ihm den Titel des besten CSI der Konferenz wegschnappen könnten. Merkwürdigerweise scheint ihn das nicht zu stören."
„Es gibt wichtigeres, Jim."
„Tatsächlich ? Seit wann ? Komm Catherine. Ich habe das Gefühl, dass du mehr weißt als ich."
Diese sah Grissom an und schüttelte den Kopf. Sie wollte sein Vertrauen nicht ganz verlieren.
Trotzdem folgte sie Brass und die beiden waren allein.
Vorsichtig strich Grissom über ihren Arm.
„Auch wenn ich dich nicht lieben würde, finde ich, dass dein Vortrag der bisher beste war."
„Danke. Ich wollte einfach so gut wie möglich sein."
„Das warst du. Ich bin stolz auf dich."
„Du machst mich ganz verlegen."
„Wirklich ? Heute Nacht war es ungekehrt."
„Griss, hör auf. Wir sind nicht allein."
„Leider."
Zum Glück ertönte die Glocke und die Pause war zu Ende. Sara ging zurück zu ihrem Platz und verfolgte die restlichen Vorträge des Tages aufmerksam.
Grissom schaute in den dunklen Raum und die Figur, dort in seinem Bett. Da lag sie im Mondlicht, nackt und wunderschön.
Er fuhr mit seiner Hand an ihrem Hals entlang und lächelte als sie leicht aufstöhnte. Nicht zum ersten Mal fragte er sich wieso diese Frau bei ihm war. Hatte er sie wirklich verdient?
Sara räkelte sich, aber sie wachte nicht auf. Irgendwie konnte er sich nicht beherrschen. Sie war so sexy.
Vorsichtig fuhr er mit seinem Daumen an ihren Lippen entlang. Sie öffnete den Mund leicht und ihrer Zunge berührte seine Finger.
Grissom zog seine Hand zurück und biss sich auf seine Lippen. Mein Gott, hatte er denn jede Zurückhaltung verloren?
Nach ein paar Minuten hatte er sich wieder unter Kontrolle, aber der Drang sie auch weiter zu berühren war zu stark.
Er fuhr an ihrer Brust entlang, spielte ein wenig mit ihren Nippeln.
Diesmal stöhnte Sara laut auf.
„Gil."
„Ja Liebling ?"
„Mach weiter."
„Bist du sicher?"
„Bitte."
Grissoms Hand fuhr über ihren Bauch. Er beugte sich herunter und küsste ihren Bauchnabel.
Seine Hand fuhr weiter nach unten.
„Oh Gott, berühr mich. Bitte."
Nur zu gern kam er ihrer Bitte nach. Sie war so feucht. Er verstärkte den Druck. Er küsste Sara und zur selben Zeit steckte er zwei Finger in sie.
Saras Atem ging immer schneller. Sie drängte sich Grissom entgegen und flehte ihn an weiterzumachen.
Als wenn er aufhören konnte. Sie sah so sexy aus und er konnte nicht genug bekommen.
Vorsichtig zog er seine Finger heraus.
Sara öffnete ihre Augen und sah ihn an.
Langsam schlang sie ihre Beine um ihn und zog ihn zu sich herunter.
„Kein Kondom, bitte. Ich will dich spüren."
Sie sah ihn so liebevoll an, dass ihr Grissom nicht widerstehen konnte. Er schloss seine Augen und drang vorsichtig in sie ein. Er hatte nicht vergessen wie gut sich das anfühlte, aber es schien, dass es immer besser wurde. Sie war so eng, er fühlte jede ihrer Bewegungen.
Er begann sich schneller zu bewegen.
Plötzlich schrie sie auf und Grissom stoppte erschrocken.
„Oh Gott, habe ich dir wehgetan ? Sara, Liebling."
„Nein, ich liebe es. Mach weiter. Ich will mehr."
Sie lächelte ihn an und Grissom machte weiter. Nach einer Weile fühlte er seinen Orgasmus kommen.
Wieder berührte er mit seinem Daumen ihre Lippen. Sara öffnete ihren Mund und begann ihn zu lecken.
Bitte hör auf, dachte er.
Mach weiter, der Rest ist mir egal, sagte eine andere Stimme.
Er hatte noch nie so etwas Erregendes erlebt. Seine Bewegungen wurden langsamer als er die Erregung durch Saras Körper laufen sah.
Er beugte sich zu ihr herunter und küsste sie immer wieder.
Saras Blick als sie kam, brachte auch ihn zum Höhepunkt.
Er lies sich fallen, behielt aber Sara immer in seinen Armen.
Nach ein paar Minuten schob Sara ihr Bein über seine Hüfte.
„Bist du müde?", fragte sie lächelnd.
„Ja, ein wenig."
„Schade. Aber vielleicht kann ich da was machen."
„Ich denke nicht, es ist zu früh."
„Wirklich, ich denke nicht."
Er stöhnte auf als Saras Hände durch seine Locken glitten und sie ihn leicht biss.
„Sara."
Sie lächelte ihn an.
„Soll ich weitermachen?"
Sein Blick beantwortete ihre Frage. Er hörte auf zu denken und genoss Saras Berührungen. Diesmal sah er seinen Orgasmus nicht kommen. Das war ihm noch nie passiert. Sonst konnte er sich immer noch kontrollieren. Aber nicht diesmal. Er klammerte sich an Sara.
Als er seine Augen wieder öffnete, lächelte sie ihn an.
Sie küsste ihn.
„Da bist du ja wieder."
„Wo war ich denn?"
Sara lachte.
„Sag du es mir."
Sie strich mit ihren Händen über seinen Körper.
Grissom zog sie näher heran.
„Du weißt, dass ich liebe dich, aber …"
„Ich weiß. Tut mir Leid, aber ich nicht genug von dir bekommen. Das ist ganz allein deine Schuld."
„Gut zu wissen, dass du nur meinen Körper willst."
„Immer und überall, Liebling."
Lachend zog Grissom die Bettdecke über sie beide.
Nach einer Weile schliefen sie aneinandergeschmiegt ein.
tbc
