Kapitel 25

Der Saal lehrte sich. Der offizielle Teil der Konferenz war zu Ende und was nun folgte war einfach „Viva Las Vegas"

Ein paar Wissenschaftler flogen nach Hause, vielleicht hatten sie eine Familie und sie freuten sich auf ein gemeinsames Wochenende.

Aber der Großteil hatte das Geld für weitere Hotelnächte investiert. Man kam schließlich nicht alle Tage nach Las Vegas.

Sara hatte darauf gewartet, dass Grissom seine Unterlagen einpackte. Nun gingen sie Seite und Seite durch das Hotel.

„Tut mir leid, dass ich zu spät war", entschuldigte sich Sara.

„Kein Problem. Aber ich war froh, dass du noch gekommen bist."

Er lächelte sie an.

„Was machen wir nun?"

„Ich würde mich gern umziehen und dann können wir gern etwas unternehmen."

Er fasste sich ein Herz.

„Für wielange hast du dein Zimmer. Ich meine, wenn du willst, kannst du zu mir ziehen. Du sparst das Geld. Natürlich nur wenn du willst. Aber vielleicht brauchst du auch deine Ruhe, deine Privatsphäre. Oder du fliegst zurück."

Grissom verhaspelte sich immer mehr. Schrecklich. Zum Glück sah Sara das nicht so. Sie fand ihn irgendwie süß.

„Komm."

Sie nahm Grissom an die Hand und zog ihn zum Fahrstuhl.

„Du kannst mir helfen."

„Wobei?"

„Beim Packen."

Sie lächelte ihn an. Als der Fahrstuhl kam, stiegen sie ein. Grissom lies Saras Hand los und nahm sie in den Arm.

„Danke."

„Gern geschehen. Übrigens wir sind allein."

„Tatsächlich. Was machen wir denn da?"

Sara fragte sich, ob Grissom wirklich nicht verstand. Aber genau in diesem Moment begann er sie zu küssen.


„Also Catherine. Rede. Ich habe langsam genug von deinem Schweigen."

„Wenn ich mit dir rede, dann wird mir Grissom das nie verzeihen."

Brass sah sie an. Das war mal was Neues. Grissom verzieh Catherine alles. Und immer.

Wenn sie daran zweifelte, dann musste er wirklich eine große Sache sein.

„Du machst mich nur noch neugieriger."

„Bitte zwing mich nicht. Es ist wirklich lange her. Ich bin sicher, dass sie gut ist. Ich bin einfach nicht objektiv."

Brass konnte nicht anders.

„Wir haben nie darüber geredet, aber hattest du mal etwas mit Grissom? Und bevor du explodierst, du redest mit mir."

„Ich gebe zu, dass es mal eine Zeit gab, da habe ich mir Hoffnungen gemacht. Aber Grissom hat mich nie so gesehen. Zufrieden ? Es gibt Männer, die widerstehen mir."

„Wirklich?"

„Ja, und ich finde es überhaupt nicht lustig."

Das war es auch nicht. Und vor allem brachte es Brass vom eigentlichen Thema ab. Sara.

„Catherine, ich würde Sara Sidle wirklich gern bei uns einstellen. Aber wenn du Vorbehalten gegen sie hast, kann ich es nicht tun. Ich will ein gutes Team haben. Da haben Eifersüchteleien keinen Platz."

Catherine fühlte sich mies. Sie wollte Sara die Chance nicht verderben. Aber - und es war ein großes Aber, sie konnte nicht anders als in Sara eine Rivalin zu sehen.

Grissom wollte eigentlich fortsetzen was sie im Fahrstuhl begonnen hatten. Aber Sara stoppte ihn.

„Vergessen wir das für eine Weile. Ich packe schnell."

„Vergessen?"

Grissom fuhr durch Saras Haare.

Sie lachte auf.

„Na gut, nicht vergessen. Schieben wir es auf."

Sie löste sich von Grissom und ging ins Bad. Er hörte wie sie die Sachen in die Waschtasche warf und seufzte erleichtert auf. Zu Glück schien er nicht allein mit seiner Ungeduld zu sein.

Wenn sie erst bei ihm zu Hause waren, dann hatte er Sara ganz für sich allein. Vielleicht das gesamte Wochenende und er würde das Beste daraus machen.


Ich möchte mich für Eure Geduld bedanken. Ich weiß, dass es sehr kurze Kapitel sind, aber kleine Schritte sind besser als nichts. Oder ?

Wenn Ihr Lust habt, ich habe auf meiner gsrfanfictionarchive.de Seite eine Umfrage zu Fanfictions zu laufen und dort gibt es auch einen Link zu den FF-Awards.

Diese Umfrage schließt am 16. September. Meine an diesem Wochenende. Viel Spaß beim Abstimmen.