THE NEXT BEST THING

Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.

So jetzt geht's weiter. Ich danke ganz herzlich den Reviewern zissy, Lewanna, Dragonia und Army-of-Mushrooms.

zissy: Vielen Dank für die gute Werbung. g Und ich muss dir zustimmen, Emma ist wirklich göttlich!

Lewanna: Dankeschön! Allen anderen geht es immer zu langsam vorwärts…

Oh ja, die Kussszene, aber der war ja von Harrys Seite am Anfang etwas unfreiwillig. Draco würde bestimmt lieber ein anderes Tempo vorgeben… g

Dragonia: Also, noch mal hier. g

Ja, in dieser Szene sprühen die Funken nur so. lach Und Harry als der dominante Part… in den Genuss wirst du sicher noch einmal kommen…

Army-of-Mushrooms: Vielen Dank! Ich versuche mich zu beeilen, aber ein Teil hängt auch von den Lesern ab… Es haben über 1000 Leute die Story gelesen und gerade mal 15 konnten ein Review da lassen… Das ist echt schade, gerade auch wegen der Arbeit, die ich da reinstecke.

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Malfoys Eule klopfte um genau 9 Uhr am nächsten Morgen an sein Bürofenster.

Harry zerriss die Nachricht ohne sie zu lesen.

Die Augen der Eule weiteten sich überrascht und sie flog verstimmt davon.

Natürlich überkam ihn nach 10 Minuten seine Neugierde, also holte er die Stücke aus dem Papiermüll und benutzte einen Zauberspruch, um das Pergament zusammenzusetzen.

Harry,

ich bin ein Arsch. Komm heute Abend vorbei und ich mache es wieder gut.

Draco

Harry rollte mit den Augen und zerriss die Notiz erneut.

Die zweite Nachricht kam eine halbe Stunde später.

Harry überlegte sie sofort wegzuwerfen, aber die Eule betrachtete ihn drohend.

Er öffnete sie und wedelte Malfoys Duft weg.

Okay, ich gebe zu das war etwas taktlos. Ich meinte, dass ich Abendessen für dich kochen würde. Oder viel eher würde ich Pansy kochen lassen, weil sie viel besser ist als ich. Bitte?

Obwohl der Gedanke, dass Pansy für ihn kochen würde definitiv verlockend war, zerknüllte Harry das Pergament und schmiss es in den Papiereimer.

Die Eule starrte ihn mörderisch an, bevor sie erneut davonflog.

Harry grinste.

Als die Eule zum dritten Mal kam, trug sie ein Päckchen. Als Harry es öffnete, sprang ein großer Blumenstrauß heraus und stellte sich selbst in eine herbei gezauberte Glasvase auf seinen Schreibtisch.

Er starrte die an, wurde furchtbar rot und vergaß sich Malfoys Notiz anzusehen, bis die Eule ihn pickte.

Sag mir meinetwegen, dass ich zur Hölle fahren soll, aber bitte sei so freundlich mir dieses Mal zu antworten. Oh, und Pansy sagt, dass sie heute Abend für uns kochen kann und sie will wissen, ob du irgendwelche Wünsche hast. Ist 8:00 Uhr okay für dich?

Harry konnte nicht anders als zu grinsen.

Das musste bedeuten, dass Malfoy Pansy alles darüber erzählt hatte, was für ein Arsch er gewesen war. Sie würde ihm zugetan sein und wenn Malfoy weiterhin so ein Arsch wäre, könnte er mit ihr darüber sprechen, um getröstet zu werden usw.

Er nahm eine Feder und schrieb OKAY unter Malfoys Nachricht und band sie an das Bein der Eule.

Sie flog davon und schien erleichtert zu sein.

Harry zauberte das Fenster zu und drehte sich um, um die Blumen zu betrachten.

Sie waren hübsch, doch er hatte keine Ahnung, wie sie hießen. Er hatte zuvor noch nie Blumen bekommen und er war sich nicht sicher, ob er sie behalten sollte.

Es war etwas peinlich.

Es klopfte kurz an seiner Tür, bevor sie geöffnet wurde und Neville hereinspitzte und zwitscherte: „Hey, wollen wir Mittagessen gehen?"

Er entdeckte den riesigen Blumenstrauß auf Harrys Schreibtisch und die Kinnlade fiel ihm herunter: „Was zur …?"

„Es ist nichts", meinte ein errötender Harry. „Ja, Mittagessen. Super."

Er stand auf und lief zur Tür, aber Neville war schon eingetreten, um sich die Blumen genauer anzuschauen.

„Oh nein - - sag mir nichts."

„Dann frag nicht", sagte Harry. „Lass uns einfach gehen, okay?"
Neville schloss die Tür und wandte sich Harry zu, wobei er blässer wurde: „Du hast nicht mit ihm geschlafen, oder?"

„Nein!", zischte Harry. „Natürlich nicht!"

Nevilles Kiefer schien sich anzuspannen: „Komm schon, Harry. Du weißt genauso gut wie ich, dass Männer nur Blumen schicken, wenn sie Scheiße gebaut oder Sex gehabt haben."

„Es ist das Erste", sagte Harry und schickte Neville einen verärgerten Blick.

„Er war letzte Nacht ein totales Arschloch und er hat mich stehen lassen, um mit einem anderen Kerl zu flirten und ich wurde etwas sauer. Nun versucht er mich zurück zu gewinnen und das ist schon alles."

Neville starrte ihn an: „Harry, hörst du dir selbst zu?"

„Natürlich", erwiderte Harry schnippisch und zog an seinem Jackett: „Ich weiß, was ich tue."

Neville starrte ihn für einen Moment an und sah dann schwer betroffen aus.

„Oh nein, - - du hast ihn geküsst, nicht wahr?"

Harry konnte Neville nicht anlügen, egal wie sehr er es wollte.

Er sah stattdessen weg und Neville seufzte.

„Ich kann nicht glauben, dass du schließlich auch am gleichen Geschlecht interessiert bist und dann auch noch an Malfoy."

„Neville - -"

„Nein, nicht. Sag nichts. Ich bin schon lange über dich hinweg und ich bin glücklich mit Louis, aber ich werde nicht so tun, als würde es nicht wehtun."

„Es tut mir Leid", wagte Harry, „und ich bin nicht an Malfoy interessiert. Ich benutze ihn nur um an Pansy ranzukommen, erinnerst du dich?"

„Red dir das nur weiterhin selbst ein", antwortete Neville.

Er ging zur Tür.

„Was ist mit Mittagessen?", fragte Harry.

„Ich denke, ich muss noch Papierkram erledigen. Vielleicht ein anderes Mal."
Neville sah Harry nicht an, als er ging.

Harry seufzte und lehnte sich gegen seinen Schreibtisch.

Er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache.

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Harry stand vor Malfoys Wohnung und sammelte sich nun schon fast eine ganze Minute.

Er war nervös, was kaum Sinn machte – Malfoy sollte derjenige sein, der sich wand und nicht wusste, wo er mit Harry stand – nicht anders herum.

Er atmete einmal tief ein und klopfte dann.

Einige Sekunden später wurde die Tür geöffnet und Malfoy lehnte sich gegen den Türrahmen mit einem großspurigen Grinsen im Gesicht: „Ich wusste, du würdest kommen."

Harry hob eine Augenbraue: „Fast wäre ich nicht gekommen."

Er trat ein und streifte dabei Malfoy.

Malfoy griff nach seiner Hand und zog, so dass Harry sich zu ihm drehte.

„Ich bin froh, dass du gekommen bist."

Er führte Harrys Hand zu seinen Lippen und küsste die Handfläche, wobei er Harrys Blick hielt

Zu seinem Entsetzen errötete Harry.

Malfoys Grinsen nahm einen fast boshaften Zug an und Harry zog hastig seine Hand weg.

So sollte der Abend aber nicht verlaufen.

„Stör ich?"

Pansys Kopf lugte um die Ecke zur Eingangstür.

„Anscheinend nicht. Harry, Liebling!"

Bevor er wusste was geschah, lag sie in seinen Armen und gab ihm Wangenküsschen.

„Hi", begrüßte er sie. Er fühlte sich etwas atemlos von ihrer Nähe.

Er sah hinüber zu Malfoy, der seinen Kopf vor Belustigung schüttelte.

„Du musst ihren Enthusiasmus entschuldigen. Pansy hatte seit Monaten keinen richtigen Fick mehr."

„Du hattest dafür genug für uns beide", erwiderte sie und zwinkerte Harry zu: „Etwas zu trinken?"

„Monate?", formte Harry tonlos und sah dabei Malfoy an, als sie ihr in die Küche folgten.

„Es ist jämmerlich", flüsterte er zurück.

Sie unterhielten sich über Getränke und es war zu Harrys Überraschung wirklich angenehm.

Es stellte sich heraus, dass Pansy eine ziemliche Klatschtante war und Harry war fasziniert von der Menge an Informationen, die sie über Leute, die mit ihnen auf die Schule gegangen waren, hatte.

Malfoys Kommentare waren sarkastisch und witzig und obwohl er eine anständige Distanz einhielt, sah Malfoy ihn immer an, wenn Harry zu ihm sah.

Eigentlich hätte es ihn nerven sollen, aber aus irgendeinem Grund tat es das nicht.

Harry genoss es eher der Mittelpunkt zu sein und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Nach zwei Drinks entschuldigte sich Pansy, um in der Küche das Essen fertig zuzubereiten und ließ sie allein.

„Soll ich dich herumführen?", fragte Malfoy.

Harry sah sich in der kompakten Wohnug um: „Können wir das nicht auch von hier aus?"

„Komm schon", sagte Malfoy, der schon stand.

Harry folgte ihm ein paar Schritte zu einer Tür, die Malfoy aufstieß.

„Die Toilette."

„Das hätte ich nie erraten", antwortete Harry.

„Das", sagte Malfoy, der um das Sofa lief und auf eine geschlossene Tür deutete, „ist Pansys Zimmer."

Er rümpfte die Nase und senkte seine Stimme zu einem verschwörerischen Wispern: „Sie ist eine ziemliche Schlampsocke, deshalb werden wir nicht reingehen."

Harry lächelte.

Pansy sah immer so ordentlich aus, dass es ihn überraschte, dass sie schlampig sein sollte.

„Und dies ist mein Zimmer", sagte Malfoy, während er eine andere Tür öffnete.

Er deutete Harry mit einem Kopfnicken hineinzugehen.

Harry lugte unschlüssig durch die Tür. Das wäre wahrscheinlich eine schlechte Idee.

Er wollte wirklich nicht vor Malfoy hineingehen, aber er musste auch seine Karten richtig ausspielen.

Er trat in den spärlich beleuchteten Raum und sah sich um. Die Möbel sahen alt und gut gepflegt aus und es gab einige Stilrichtungen, die Harry mochte.

Malfoy hatte einen guten Geschmack.

Er hörte wie sich die Tür schloss und drehte sich um, um zu sehen, wie Malfoy sich an jene lehnte, während er ihn musterte.

Harry schluckte.

Oh, ich weiß, es ist gemein hier aufzuhören… Aber es macht doch so viel Spaß. devilgrin

Irgendwie kommt mir unser guter Harry wie ein Kaninchen in einer Falle vor… Was wird Draco denn nun mit ihm anstellen? Wird Harry es zulassen? Und wollte sich Harry nicht an Pansy ranmachen?

Tja, das wird alles im nächsten Kapitel verraten. g

So jetzt hoffe ich auf gaaaaaaanz viele Reviews und sage Tschüß! Bis zum nächsten Teil. wink